Raumfahrt: Planetary Resources stellt Weltraumteleskop vor

Ausschau zu halten nach rohstoffreichen Asteroiden ist das Spezialgebiet des Weltraumteleskops Arkyd-100. Das US-Unternehmen Planetary Resources hat nun einen Prototyp des Miniteleskops vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Planetary-Resources-Weltraumteleskop: Teile aus dem 3D-Drucker
Planetary-Resources-Weltraumteleskop: Teile aus dem 3D-Drucker (Bild: Planetary Resources)

Planetary Resources hat einen Prototyp seines Weltraumteleskops vorgestellt. Mit dem Teleskop will das Unternehmen nach Asteroiden suchen, auf denen Rohstoffe abgebaut werden können. Der Start des ersten Teleskops ist für 2014 geplant.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter IT-Betrieb (m/w/d)
    BAHN-BKK, Frankfurt am Main
  2. Junior Consultant SAP Logistik (w/m/d)
    UNIORG Gruppe, Dortmund (remote möglich)
Detailsuche

Das Weltraumteleskop ist knapp einen Meter groß und wiegt nur elf Kilogramm. Dabei ist das größte Element die optische Einheit, mit der das Teleskop den Weltraum beobachtet. Daneben verfügt Arkyd-100 über ein zusätzliches Paket an Sensoren, das an der Seite angebracht ist, sowie über ein Gehäuse für die Bordelektronik. Mit Energie wird das Weltraumteleskop von zwei Solarmodulen versorgt, die im Betrieb ausgeklappt werden.

Laserkommunikation

Das Miniweltraumteleskop kommuniziere mit der Erde per Laser, erklärt Chris Lewicki, Technikchef und Chief Asteroid Miner bei dem US-Unternehmen. Die Kommunikationssysteme, die andere Raumfahrzeuge nutzten, seien für ihres nicht geeignet - sie seien so groß wie das ganze Arkyd-100. Lewicki hat früher an den Marsprojekten der Nasa mitgearbeitet.

  • Das Konzept für den Abbau von Rohstoffen im Weltraum. (Grafik: Planetary Resources)
Das Konzept für den Abbau von Rohstoffen im Weltraum. (Grafik: Planetary Resources)

An laserbasierter Kommunikation arbeitet nicht nur Planetary Resources. Auch die US-Raumfahrtbehörde Nasa beschäftigt sich damit. Erst kürzlich hat sie per Laser das Bild der Mona Lisa auf die Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) übertragen. Planetary Resources entwickle für die Nasa an optischer Kommunikation mit, sagt Lewicki.

Metalle und Wasser

Golem Karrierewelt
  1. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
  2. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    01./02.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen Planetary Resources plant, künftig auf Asteroiden Rohstoffe wie Platin, Ruthenium, Rhodium, Palladium oder Osmium sowie Wasser abzubauen.

Planetary Resources ist aus dem Weltraumunternehmen Arkyd Astronautics hervorgegangen. Es wolle möglichst viel der nötigen Technik selbst entwickeln, sagt Lewicki. "Unser Ziel ist es, einen Prozess zu entwickeln, der es ermöglicht, dass wenige Mitarbeiter ein Raumfahrzeug in sehr kurzer Zeit fertigstellen. Weniger Leute und kürzere Zeit bedeuten geringere Kosten." Beim Bau des Arkyd-100 werden auch 3D-Druck-Verfahren verwendet: Das Gehäuse für die Bordelektronik etwa kommt aus dem 3D-Drucker.

Prominente Unterstützung

Zu den Gründern von Planetary Resources gehört Peter Diamandis, Vorsitzender der X-Prize-Foundation. Beteiligt sind unter anderem Regisseur James Cameron, Google-Gründer Larry Page, der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt, Charles Simonyi, Gründer von Microsoft Research und des Softwareunternehmens Intentional Software und Ross Perot Jr., Sohn des US-Industriellen Ross Perot.

Konkurrenz gibt es für Planetary Resources jedoch auch: Deep Space Industries will ebenfalls Rohstoffe auf erdnahen Asteroiden abbauen. Das Unternehmen geht davon aus, dass in einem Jahrzehnt mit dem Abbau begonnen werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Netztest
Telekom hat laut Connect das fast perfekte Mobilfunknetz

Bei der Reichweite der Breitbandversorgung überholt Telefónica den Konkurrenten Vodafone. Die Telekom erhält 952 von maximal 1.000 Punkten.

Netztest: Telekom hat laut Connect das fast perfekte Mobilfunknetz
Artikel
  1. 400.000 Ladepunkte: Audi startet Ladesäulen-Tarif mit bis zu 0,81 Euro pro kWh
    400.000 Ladepunkte
    Audi startet Ladesäulen-Tarif mit bis zu 0,81 Euro pro kWh

    Am 1. Januar 2023 will Audi seinen Ladedienst Audi Charging starten. Bis zu 0,81 Euro pro kWh werden verlangt.

  2. Netzwerkprotokoll: Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen
    Netzwerkprotokoll
    Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen

    Sogar für IT-Profis scheint das Netzwerkprotokoll IPv6 oft ein Buch mit sieben Siegeln - und stößt bei ihnen nicht auf bedingungslose Liebe. Wir überprüfen die Vorbehalte in der Praxis und geben Tipps.
    Von Jochen Demmer

  3. Wo Long Fallen Dynasty Vorschau: Souls-like mit Schwertkampf in China
    Wo Long Fallen Dynasty Vorschau
    Souls-like mit Schwertkampf in China

    Das nächste Souls-like heißt Wo Long: Fallen Dynasty und stammt von Team Ninja. Golem.de hat beim Anspielen mehr Gegner erledigt als erwartet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Monday bei Media Markt & Saturn • Nur noch heute: Black Friday Woche bei Amazon & NBB • MindStar: Intel Core i7 12700K 359€ • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Xbox Series S 222€ • Gamesplanet Winter Sale - neue Angebote • WD_BLACK SN850 1TB 129€ [Werbung]
    •  /