Das Dateisystem APFS sollte für Mac-Nutzer vieles besser machen. Vor allem die Berechnung von freiem oder belegtem Speicherplatz über Fast Directory Sizing hätte Verbesserungen bringen müssen. Stattdessen müssen Anwender weiter auf APFS warten.
Apple hat mit APFS ein neues und modernes Dateisystem für seine Betriebssysteme geschaffen. Linux-Nutzer können darauf aber noch nicht zugreifen. Ein Entwickler erstellt dafür nun aber ein experimentelles Kernel-Modul.
Apples Software-Chef Craig Federighi hat versprochen, dass Apple die APFS-Unterstützung auf seine Fusion Drives ausweiten werde. Das Betriebssystem MacOS High Sierra ist damit bisher nicht kompatibel.
Nach dem letzten Problem rund um die Klartextspeicherung von Passwörtern zu verschlüsselten APFS-Datenträgern stellt sich nach weiteren Untersuchungen heraus, dass die Passwörter mit 10.13.4 weiter lesbar sind. Die Passwörter verbleiben auch nach dem Patch in den Logs.
Wer externe Datenträger mit APFS nutzt und diese verschlüsselt, dessen Passwort wird in einigen MacOS-Versionen im Klartext mitgeloggt. Der Fehler ist bislang nur teilweise behoben worden.
Apple hat mit MacOS High Sierra das Dateisystem APFS eingeführt. Entsprechend formatierte Medien lassen sich mit älteren MacOS-Versionen nicht lesen. Paragon schafft mit einem Treiber Abhilfe.
Aufgrund eines Fehlers in Apples Dateisystem APFS wird der Carbon Copy Cloner dieses Dateisystem vorerst nicht mehr unterstützen. Die Gefahr ist allerdings gering und es betrifft in der Tendenz Anwender, die ihre Backups übers Netzwerk auf fast volle Datenträger durchführen.
Mit APFS hat Apple ein neues Dateisystem entwickelt, das bisher nur von wenigen Betriebssystemen gelesen werden kann. Selbst MacOS ist nur auf die letzten beiden Generationen beschränkt. Von Paragon Software gibt es jetzt einen Treiber, der von Windows 7 bis Windows 10 funktioniert.
Apple patcht Krack für iOS und MacOS - ältere iPhones gehen aber trotz offizieller Unterstützung für iOS 11 bislang leer aus. In den Betriebssystemen wurden darüber hinaus viele zum Teil kritische Schwachstellen gepatcht.
MacOS mit Apple-PFuSch? Wenn es um das neue Dateisystem APFS geht, hat Apple zwar etwas Robustes abgeliefert, doch das Drumherum stimmt überhaupt nicht, wie ausführliche Tests gezeigt haben. Ansonsten gibt es für Endanwender in MacOS 10.13 alias High Sierra nicht viel zu sehen, was aber gar nicht so schlecht ist.
/63Kommentare/Ein Test von Andreas Sebayang und Hauke Gierow
Apple hat das neue MacOS 10.13 alias High Sierra zum Download bereitgestellt. APFS wird damit für einige Nutzer Pflicht. Es gibt allerdings auch schon Warnungen von Herstellern, die mit den kurzen Entwicklungszyklen von Apple nicht zurechtkommen.
Apple lässt Anwendern, die High Sierra alias MacOS 10.13 einsetzen wollen, keine Wahl, sollten sie eine SSD in ihrem Gerät haben. Der Umstieg auf das neue Dateisystem APFS wird Pflicht. Administratoren mit einem größeren Rechnerpark können sich aber eine Übergangsperiode schaffen.
Wie erst kürzlich bekanntwurde, hat Apple schon mit iOS 10.0 bei Nutzern erste Tests des neuen Dateisystems APFS durchgeführt, allerdings ohne dies offen zu kommunizieren. Die Tests haben die eigentlichen Daten nicht modifiziert, eine Zustimmung der Endanwender fehlte aber trotzdem.
Apples neue Betriebssystemversion High Sierra soll die Nutzererfahrung auf MacOS verbessern. Dafür sorgen ein schnellerer Safari-Browser, das Apple File System und die Einführung des H.265-Codecs für 4K-Inhalte. Die Grafikschnittstelle Metal 2 soll bessere VR-Inhalte und externe Grafikkarten für den Mac bringen.
Mit APFS bringt Apple nach langer Zeit wieder ein neues Dateisystem in die Computerlandschaft. Zunächst wird die iOS-Welt nach einer erstaunlich kurzen Testphase umgestellt. Wir haben anhand von alten wie neuen Geräten versucht, die Unterschiede auszumachen und geben Tipps zu dem sehr seltenen Konvertierungsvorgang.
Native Verschlüsselung, Copy-on-Write-Klone, Schnappschüsse, eine nahezu unerschöpfliche Anzahl an Dateien, Zeitstempel im Bereich von Nanosekunden und eine einfache Netzwerkeinbindung. All das soll das neue Dateisystem von Apple bieten.