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MacOS Big Sur: Time Machine erhält APFS-Unterstützung

Mit MacOS Big Sur unterstützt Apple erstmals das Dateisystem APFS bei Time-Machine-Backups. IOS 14 kann auf verschlüsselte APFS-Medien zugreifen.
/ Andreas Donath
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MacOS Big Sur kann Time Machine in APFS. (Bild: Apple)
MacOS Big Sur kann Time Machine in APFS. Bild: Apple

Apples Backupsystem kann ab dem neuen Betriebssystem MacOS Big Sur mit Apples Dateisystem APFS auf externen Medien arbeiten. Somit können Nutzer Backupmedien nutzen, die mit APFS formatiert sind. Bisher(öffnet im neuen Fenster) formatierte MacOS APFS-Medien um, die für Time Machine genutzt werden sollten.

Es ist etwas verwunderlich, dass Apple erst jetzt diese Möglichkeit bietet. APFS gibt es für den Mac seit MacOS 10.13 alias High Sierra – und das erschien im September 2017. Im Juni 2016 war das Apple File System (APFS) erstmalig als Nachfolger von HFS+ vorgestellt worden.

In der Geschichte des Dateisystems gab es auch schon früher Merkwürdigkeiten. So unterstützt APFS das Fusion Drive erst seit MacOS Mojave 10.14. Fusion Drives werden in iMacs und Mac Minis eingesetzt.

Unter iOS 14 und iPadOS 14 werden APFS-Laufwerke mit Verschlüsselung verwendbar sein. Der Nutzer gibt dazu in der App-Datei das erforderliche Passwort ein. Biometrische Verfahren zur Authentifizierung lassen sich bisher nicht nutzen. Die Verschlüsselung muss an einem Mac eingerichtet werden, da iOS 14 dies noch nicht kann.

APFS in High Sierra ausprobiert
APFS in High Sierra ausprobiert (03:24)

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