MacOS 10.13 High Sierra: Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Apple lässt Anwendern, die High Sierra alias MacOS 10.13 einsetzen wollen, keine Wahl, sollten sie eine SSD in ihrem Gerät haben. Der Umstieg auf das neue Dateisystem APFS wird Pflicht. Administratoren mit einem größeren Rechnerpark können sich aber eine Übergangsperiode schaffen.

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Viele Rechner müssen mit High Sierra auf APFS umgestellt werden.
Viele Rechner müssen mit High Sierra auf APFS umgestellt werden. (Bild: Apple)

Wer eine SSD in seinem Mac hat und auf das kommende MacOS 10.13 alias High Sierra in diesem Jahr aktualisieren will, der wird um eine APFS-Umstellung nicht herumkommen. Wie auch bei der Umstellung auf APFS unter iOS wird dem Anwender in dem Fall keine Wahl gelassen. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten Support-Dokument HT208018 hervor.

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Ein Opt-out gibt es für SSD-Nutzer explizit nicht. Da eine Umstellung auf ein neues Dateisystem zu den riskanteren Verfahren auf Rechnern gehört, sollte unbedingt auf ein funktionierendes Backup geachtet werden. Dieses sollte zudem verifiziert werden, vor allem wenn es eine Entwicklungsmaschine ist. Einer der X-Plane-Entwickler hat erst kürzlich Probleme mit Time Machine festgestellt. Bestimmte Dateien werden mitunter nicht gesichert. Es ist aber möglich, sich über die Kommandozeile darüber zu informieren, ob eine Datei von Time Machine ausgeschlossen wurde.

Ferner weist Apple darauf hin, dass APFS-formatierte Datenträger nur von High-Sierra- und Sierra-Macs gelesen werden können. Letzteres hat mit 10.12.6 ein Update bekommen, das das derzeit aktuelle Mac-Betriebssystem in die Lage versetzt, auch APFS-Datenträger zu lesen. Für eine eventuelle Datenrettung ist das praktisch.

Fusion Drives werden nicht umgestellt

Wer in seinem Betrieb zunächst nur das Betriebssystem testen möchte, der hat immerhin die Möglichkeit einer Übergangslösung, sofern der eigene Bestand an Macs dies zulässt. Sollte sich im Mac eine herkömmliche Festplatte oder ein Fusion Drive befinden, wird es keine Umstellung auf APFS geben. Damit lässt sich dann über einen langen Zeitraum High Sierra in der Praxis testen, ohne auch gleich das Dateisystem mit in den Test einzubeziehen. Das bietet sich ohnehin an, da selbst ältere Apple-Apps inkompatibel mit High Sierra sind. Weitere Inkompatibilitäten sind daher zu erwarten.

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