• IT-Karriere:
  • Services:

APFS-Konvertierung: Apple hat vorzeitig Pseudotests bei Endkunden durchgeführt

Wie erst kürzlich bekanntwurde, hat Apple schon mit iOS 10.0 bei Nutzern erste Tests des neuen Dateisystems APFS durchgeführt, allerdings ohne dies offen zu kommunizieren. Die Tests haben die eigentlichen Daten nicht modifiziert, eine Zustimmung der Endanwender fehlte aber trotzdem.

Artikel veröffentlicht am ,
Die aktuellen iOS-Versionen konvertieren HFS+ auf APFS.
Die aktuellen iOS-Versionen konvertieren HFS+ auf APFS. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Die Konvertierung des Dateisystems HFS+ nach APFS hat Apple bereits mit dem Beginn der Einführung von iOS 10 durchgetestet. Allerdings nicht, wie in so einem Fall zu vermuten wäre, nur auf Testgeräten, sondern als Trockenübung (Dry Run) auch auf Geräten von Endnutzern, die das System installiert haben. Das geschah ohne Zustimmung und ohne Wissen der Anwender, wie Apple nebenbei auf der WWDC zugab. Die Daten waren allerdings auch nicht in Gefahr, da diese gar nicht modifiziert wurden.

Stellenmarkt
  1. Sanner GmbH, Bensheim bei Darmstadt
  2. Nagel-Group | Kraftverkehr Nagel SE & Co. KG, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München

Bei der Trockenübung hat sich Apple nur die Metadaten angesehen und diese temporär in einen freien Speicherbereich kopiert. Diese Metadatenkopie wurde dann konvertiert, überprüft und anschließend wieder gelöscht. Ein Vorgang, der offenbar sicher war, zumal die eigentlichen Daten unberührt und somit weiter bestehen blieben. Trotzdem ist der Vorgang kritisch zu betrachten. Der Anwender hat keine explizite Einwilligung gegeben und wurde dennoch als Versuchsperson benutzt.

Bei der eigentlichen Konvertierung wurden die Metadaten konvertiert, überprüft und anschließend die alten Metadaten gelöscht. Ab dem Punkt ist das Dateisystem konvertiert worden. Auch hier, ohne die eigentlichen Daten zu modifizieren. Anschließend werden Backups beschleunigt, allerdings nur in Richtung Cloud, da nur in der Situation Snapshots verwendet werden.

Bestätigt wurde zudem eine Beobachtung, die uns im Test von iOS 10.3 mit APFS auffiel. Tatsächlich benötigt APFS weniger Speicherplatz nach jeder Konvertierung, der dann für den Anwender freigegeben wird. Der sogenannte Volume Manager von HFS wird nicht mehr benötigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Anker Wireless Powerbank 10000mAh Qi-zertifiziert für 31,99€, Anker PowerPort+ Atom III...
  2. 77€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Sandisk Ultra 3D 2TB SATA-SSD für 159,00€, LG OLED65CX9LA für 1.829,00€, Trust Trino...
  4. 29,99€ (Vergleichspreis ca. 45€)

Niaxa 13. Jun 2017

Guter Fan, braver Fan.

Walter Plinge 13. Jun 2017

Nein, haben sie nicht. Denn das Update musste in jedem Falle manuell vom Besitzer des...

Yeeeeeeeeha 13. Jun 2017

Nix und. Nur ein weiteres Beispiel von Null-Inhalt-reiner-Clickbait-Artikel, die man hier...

autores09 13. Jun 2017

ich weiß auch nicht mehr was das hier soll. Allein das im Titel verwendete Wort des...


Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /