Die Datenfunktechnik WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) wird in den IEEE-Standards der Familie 802.16 beschrieben. Anders als die WLAN-Standards der Familie 802.11 überbrückt WiMAX größere Reichweiten, was eine bessere Breitbandversorgung in abgelegenen und ländlichen Regionen erlaubt. Eine mobile Nutzung von WiMAX ist geplant, die erste Generation von Geräten unterstützt dies aber noch nicht, vielmehr wird WiMAX zur breitbandigen Überbrückung der letzten Meile genutzt und die Daten dann per WLAN oder ein drahtgebundenes Netzwerk weiterverteilt.
Mit dem Freedom Sleeve soll der iPod touch von Apple mit schnellem Datenfunk versorgt werden. Das Mifi-Modem nimmt Kontakt zu einem Wimax-Netz auf und wird per WLAN mit dem iPod touch und anderen Geräte verbunden. Zahlende Vielnutzer sollen das mobile Internet für die restlichen Teilnehmer finanzieren.
"Das neue iPad bietet Wifi und 4G." Diese Werbeaussage kostet Apple jetzt eine Millionenstrafe. Der Konzern will weiterhin keine Angaben dazu machen, wie viele iPad 3 mit dem Werbeversprechen verkauft wurden.
Eine große südkoreanische Tageszeitung zitiert den dortigen Intel-Chef mit einer interessanten Ankündigung: Das erste Intel-Smartphone mit Android-Betriebssystem soll von LG kommen. Dafür musste Intel laut LG hohe Subventionen zahlen.
Langsame Internetzugänge sind in Deutschland weit verbreitet. Analoges Modem, ISDN-Modem, ISDN-Karte und GPRS machen 13 Prozent der Zugangsarten aus.
Panasonic hat Daten zu seinen kommenden Tablets mit dem Namen Toughpad A1 und B1 veröffentlicht. Besonders das A1 unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz durch Robustheit, Preis und ein großes 4:3-Display.
Das ehemalige Joint Venture zwischen AMD und Fujitsu, Spansion, hat eine neue Serie von Flash-Chips mit serieller Anbindung angekündigt. Die Bausteine sollen für Autos, Unterhaltungs- und Netzwerkelektronik dienen und besonders schnell sein.
Die beiden Anbieter von Kommunikationschips Broadcom und Netlogic Microsystems gehen zusammen. Broadcom lässt sich die Übernahme des Konkurrenten 3,7 Milliarden US-Dollar kosten.
Nicht einmal ein halbes Jahr nach seinem Wechsel zu Google verlässt Java-Erfinder James Gosling das Unternehmen. Gosling war vorher rund 25 Jahre für Sun tätig und kehrte dem Unternehmen nach der Übernahme von Oracle den Rücken.
Der eigentlich für Gnome 3 geplante Networkmanager 0.9 ist nun in einer stabilen Version verfügbar. Die Konfiguration soll einfacher sein und das API für Applets ist flexibler gestaltet.
Anfang 2012 will das Startup Tilera seine VLIW-Prozessoren mit 100 Kernen liefern. Die Vorgänger gibt es inzwischen nicht nur auf Testplattformen, sondern auch auf PCI-Express-Karten.
Für einen Kurssturz um 16 Prozent bei Clearwire, einem Entwickler von Wimax-Technik, ist Intel verantwortlich. Der Chiphersteller hatte zuvor 10 Millionen Clearwire-Aktien verkauft, was als weiterer Rückzugsschritt von dieser Technologie gewertet wird.
Die Korean Telecom hat eine Hülle für Apples iPhone 4 vorgestellt, mit der der Anwender den schnellen Datenfunk 4G nutzen kann. In der Hülle befindet sich ein Akku, der dem Funkmodem (WiMax) Strom liefert.
Alienwares M11x wird mit Intels neuer Sandy-Bridge-CPU ausgestattet. Wie gehabt, steckt in dem kleinen Subnotebook mit 11,6-Zoll-Display leistungsstarke Hardware, die auch Spieler zufriedenstellt. Außerdem gibt es von Dell ein neues 7-Kilo-Spielenotebook, das M18x.
HTC hat mit dem Evo 3D ein Android-Smartphone mit 3D-Touchscreen vorgestellt. Auch 3D-Videos lassen sich damit aufnehmen. Das Mobiltelefon besitzt einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz.
Zur Erweiterung seiner Mobilfunkabteilung hat Intel das zuvor private ägyptische Unternehmen SySDSoft übernommen. Die rund 100 Mitarbeiter werden zusammen mit den Ex-Infineon-Ingenieuren bei Intel arbeiten.
Trotz erneuter Internetabschaltung und Terror durch Sicherheitskräfte weiten sich die Proteste in Libyen aus. Auch Telefonverbindungen sind weitgehend blockiert.
Nokia Siemens Networks erwartet die Spezifikation für LTE-Advanced im zweiten Halbjahr 2011. Für die 170 Telekommunikationskonzerne, die den Aufbau von LTE bereits begonnen haben, soll LTE-Advanced über ein Softwareupdate möglich sein.
MWC 2011 2009 war Android auf dem Mobile World Congress nur ein Randthema, 2011 dominiert Googles Betriebssystem die Messe. Jedes auf der Messe neu vorgestellte Smartphone und Tablet läuft mit Android. Es gibt aber auch interessante Ausnahmen. Die Neuerungen der Messe im Überblick.
MWC 2011 RIM kündigt auf dem Mobile World Congress in Barcelona zwei zusätzliche Modelle seines Blackberry Playbooks an. Im zweiten Halbjahr 2011 sollen Tablets mit LTE und HSPA+ auf den Markt kommen.
CES 2011 Samsungs Serie-9-Notebook soll dem Macbook Air von Apple Konkurrenz machen. Es ist sehr dünn und leicht und besitzt ein elegantes Äußeres. Außerdem gibt es mehr Schnittstellen, die Samsung im Gehäuse versenkt.
HTC hat im letzten Quartal seinen Gewinn fast verdreifacht und den Umsatz mehr als verdoppelt. Laut Branchenkreisen werden 20 Prozent der Mobiltelefone, die HTC 2011 auf den Markt bringt, LTE oder Wimax unterstützen.
CES 2011 Samsung betrachtet das vor einem Jahr mit viel Aufwand zur CES 2010 eingeführte 3D-Fernsehen als Erfolg - und schafft, anders als es Toshiba und LG versuchen, die Brille noch nicht ab. Größter Hingucker der Auftaktveranstaltung zur CES 2011 war bei Samsung folglich ein Tablet-PC, der mit einem Schiebemechanismus zum Notebook wird.
Broadcom erwartet, dass sich in den kommenden Jahren ein Massenmarkt für Smartphones entwickelt, die auf LTE- und Wimax-Netzwerke zugreifen können. Mit der Übernahme von Beceem Communications will Broadcom in dem Bereich führend dabei sein.
Wi-Lan sieht sich in seiner Patentklage gegen 18 große IT-Unternehmen durch eine erste Entscheidung von US-Richter John Ward bestätigt. Wi-Lan wirft unter anderem Intel, HP, Broadcom, Dell und Apple vor, mit ihren Bluetooth-Produkten Patente zu verletzen.
IDF Intels SoC mit dem bisherigen Codenamen "Tunnel Creek" ist fertig. Der Chip mit Atom-Kern soll unter anderem in der Automobilelektronik und in Tablets zum Einsatz kommen. Dafür gibt es ein cleveres System, das Langlebigkeit garantieren soll.
Für rund 1,4 Milliarden US-Dollar übernimmt Intel den Geschäftsbereich Wireless Solutions (WLS) von Infineon. Intel will die UMTS- und LTE-Technik in seine Chipsätze für x86-Prozessoren integrieren.
Die Homeplug Powerline Alliance macht Fortschritte bei ihrer AV2-Spezifikation, der nächsten Generation des Homeplug-Standards. Der kommende Standard soll Datenübertragungen mit Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s über das häusliche Stromnetz ermöglichen.
Für rund 1,2 Milliarden US-Dollar übernimmt Nokia Siemens Networks (NSN) die Mehrheit der Vermögenswerte im Geschäftssegment Mobilfunknetzinfrastruktur von Motorola. Damit bestätigt sich ein Bericht zu der Übernahme aus der vergangenen Woche.
In Hamburg hat Intel die vierte Version seines für Schulen vorgesehenen Netbooks namens Classmate vorgestellt. Der Bildschirm ist auf 10,1 Zoll gewachsen und das Gerät soll nun noch robuster sein. Es wird in Deutschland und Österreich von je zwei Distributoren vertrieben.
Sprints Finanzchef Robert Brust beklagt, dass sich das Palm Pre nicht so gut verkauft hat, wie Sprint es erwartet hatte. Sprint habe der anfänglichen Nachfrage nicht nachkommen können, weil Palm zu wenig Geräte lieferte.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland verhandelt Intel mit Infineon über eine Übernahme. Der weltgrößte Halbleiterhersteller plant demnach, Infineons Abteilung für Handybausteine zu übernehmen - entsprechende Chips hat Intel nämlich noch nicht im Angebot.
Die Europäische Kommission hat neue Regeln zur Zuweisung von Funkfrequenzen im 800-MHz-Band erlassen, was funktechnische Störungen vermeiden und die Einführung drahtloser Internetdienste fördern soll.
Clearwire hat seinen Vertrag mit Intel neu verhandelt. War der Datennetzbetreiber bislang auf Wimax festgelegt, ist nun ein Umstieg auf LTE erlaubt. Clearwire verhandelt bereits mit Netzwerkausrüstern und Chipherstellern für Endgeräte.
Intel hat seine unter dem Namen Moorestown entwickelte Atom-Plattform für Smartphones und Tablet-PCs offiziell vorgestellt. Kernstück ist der Atom Z6xx, der dank neuer Stromsparmodi deutlich effizienter sein soll als bisherige Atom-Chips, dabei aber Multitasking, Videowiedergabe in Full-HD mit 1080p und 3D-Spiele unterstützen soll.
Das Wimax-Forum will seine Funktechnik schneller machen und hat dazu Pläne für eine Erweiterung von Wimax und die Einführung von Wimax 2 vorgelegt.
In den USA hat Sprint zusammen mit HTC ein Android-Smartphone mit Wimax-Unterstützung vorgestellt. Das Evo 4G arbeitet mit Android 2.1, bietet eine 8-Megapixel-Kamera mit HD-Videoaufnahme sowie einen HDMI-Ausgang und läuft mit einem 1-GHz-Snapdragon-Prozessor. Im Sommer 2010 soll das Mobiltelefon auf den Markt kommen.
Cisco steigt aus der Wimax-Technologie aus und setzt im Zugangsbereich lieber auf Femtozellen und WLAN. Auch Alcatel-Lucent hatte zuvor sein Engagement in dem Bereich fast komplett zurückgefahren.
Die Bundesnetzagentur hat nur die vier bisher in Deutschland aktiven Mobilfunkanbieter zur Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen zugelassen. Beworben hatten sich sechs Unternehmen. Airdata wurde abgelehnt.
Cebit Der taiwanische Hersteller Mio zeigt in Hannover sein neues Tablet Moov V780. Dank Nvidias Tegra-Bausteinen beherrscht das Gerät HD-Videos, die es auch per HDMI ausgeben kann. Die GPS-Funktionen und vor allem der präzise Touchscreen überzeugen.
Cebit Intel zeigt eine neue Generation seines Classmate PC, der robuster und dank aktuellem Atomchip schneller sein soll. Der Tablet PC in Convertible-Bauweise ist speziell für Schüler gedacht.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 2.6.33 freigegeben. Mit dabei sind der vollständig quelloffene Nouveau-Treiber für Grafikkarten mit Chipsätzen von Nvidia und ein aktualisierter Trim-Befehl für SSD-Speichermedien.
Lenovo hat in den USA den Nachfolger der Thinkpad-X200-Serie vorgestellt. Die Modelle X201 und X201s sind leichte 12-Zoll-Subnotebooks für Geschäftskunden. In ihnen steckt Intels aktuelle Calpella-Plattform. Das X201t, ein Convertible-Tablet-PC, wurde ebenfalls auf einen aktuellen Stand gebracht.
Die Bewerber für die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen der 4. Generation sind offenbar bekanntgeworden. Einer davon ist eine Überraschung. Der Termin für die Versteigerung durch die Bundesnetzagentur soll laut einem Pressebericht für den 12. April 2010 angesetzt sein.
Sechs Firmen wollen in Deutschland breitbandige Mobilfunknetze der vierten Generation mit LTE aufbauen. Der Abgabetermin für den Antrag bei der Bundesnetzagentur ist seit einigen Stunden verstrichen.
CES 2010 Die Keynote von Intel-CEO Paul Otellini war arm an Neuvorstellungen - viele der Forschungsprojekte gab es schon auf den letzten IDFs zu sehen. Was dort seit Jahren als Holzmodell gezeigt wurde, gab es nun aber im Betrieb: einen Smartphone-Prototypen von LG, der per Wimax HD-Videos anzeigen konnte.
CES2010 Netgears DGN2200M ist ein WLAN-Router, der auch über UMTS- oder Wimax-Modems Verbindungen aufbauen kann. Damit kann der Anwender für zusätzliche Ausfallsicherheit sorgen, wenn etwa die letzte Meile des Telefonanschlusses ausfällt.
CES2010 Zur CES 2010 hat Lenovo eine neue Notebookserie vorgestellt. Die Thinkpad Edge genannten Geräte ragen mit einer Mischung aus traditioneller Thinkpad-Ausstattung und eher endkundenorientierten Eigenschaften aus den Geschäftskundennotebooks heraus. Mit günstigen Preisen will Lenovo neue Käufer locken.
E-Plus will den Ausbau seines veralteten Netzes doch noch angehen. Der deutsche Mobilfunkbetreiber hat mit ZTE einen Ausrüster für den HSPA-Ausbau gefunden. Ob das 3G-Netz nun flächendeckend für schnellere Datenübertragung erweitert wird, bleibt jedoch unklar. Bisher beschränkte E-Plus sich bei HSPA auf einzelne Regionen.
Trotz Sättigungstendenzen steigt die Zahl der Haushalte, die über einen Internetzugang verfügen, weiter an. Zudem nimmt der Anteil der mobilen Zugangsgeräte zu.
Intel hat sich mit insgesamt 25 Millionen US-Dollar über seinen Risikokapitalarm Intel Capital an sieben Unternehmen beteiligt. Zu den neuen Beteiligungen zählen unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Cloud-Computing, RAID-Storage für Apple-Nutzer, optische Modulation und Videokonferenzen.
IDF Wenn die WLAN-Bänder voll sind oder ein großes Areal abgedeckt werden soll, kann Wimax nach Intels Vorstellungen eine Option sein, die sich nahtlos in bestehende WLANs einfügt. Doch leider müssen vorher einige Hürden überwunden werden.
Der Branchenverband Eco fürchtet, dass der Aufbau von WiMAX-Netzen in Deutschland nicht gelingen wird und kritisiert die Vergabepolitik der Bundesnetzagentur.
Intel hat ein neues Linux-Projekt gestartet, um die eigenen WiMAX-Chips mit dem freien Betriebssystem nutzen zu können. Der Kernel-Stack und die Userspace-Programme für die Funktechnik stehen in einer ersten Version bereits zum Download bereit. Wie schon bei einigen Intel-WLAN-Treibern wird ein binäres Firmware-Modul vorausgesetzt.
Für Canons Digitalspiegelreflexkamera 600D könnte bald ein Nachfolger erscheinen. Die Mittelklassekamera soll Gerüchten zufolge Fotos mit 24 Megapixeln aufnehmen und in Full-HD filmen können.
(Nachfolger Canon Eos 600d)
Samsung kündigt in Las Vegas seinen neuen Super OLED TV an. Er verfügt über eine 55-Zoll-Bilddiagonale, 2D- und 3D-Darstellung, Bewegungssteuerung, Spracherkennung und einen Dual-Core-Prozessor für App-Multitasking.
(Oled Tv)
Bioware erwägt ein neues Ende für Mass Effect 3. Viele Spieler sind unzufrieden mit dem Abschluss der Commander-Shepard-Trilogie.
(Mass Effect 3 Ende)
Nicht einschieben, sondern einlegen: Die Super Slim will anders mit Blu-ray-Discs gefüttert werden als die bisherigen Modelle der Playstation 3. Inzwischen gibt es weitere Informationen über die neue Konsolenversion.
(Playstation 3 Super Slim)
Jetzt ist klar, warum die Angry Birds so sauer sind: Sie haben Bad Piggies gespielt. Das neue Programm von Rovio Entertainment ist zwar clever gemacht - aber weit vom unkomplizierten Charme der Hauptserie entfernt.
(Bad Piggies)
Ang Lees Film Life of Pi hat bei den diesjährigen Oscar Awards den Preis für die beeindruckendsten visuellen Effekte gewonnen. Die Schöpfer dieser Effekte wurden aber nicht einmal bezahlt - Grafiker und Digitalkünstler sind erzürnt.
(Oscar 2013)
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