Die Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, das die Nachbildung von intelligentem Handeln durch Algorithmen zum Inhalt hat. Die KI erzielte schon früh Erfolge im Duell gegen Menschen bei Strategiespielen wie Schach und Dame. Der IBM-Rechner Watson dominierte 2011 bei Jeopardy und konnte im Ratequiz seine menschlichen Mitspieler besiegen.
Wie ein Computerspiel im richtigen Leben soll das Rennspiel Anki Drive sein: Das kalifornische Unternehmen hat auf der Apple-Konferenz WWDC ein Rennspiel vorgestellt, bei dem Roboterautos gegeneinander fahren.


















Google und die Nasa haben gemeinsam eine Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz gegründet. Mit Hilfe eines Quantencomputers wollen sie unter anderem bessere Vorhersagemodelle entwickeln.
Um die Erkennung von Sprache und Bildern zu verbessern, hat Google das Universitätsstartup DNNresearch gekauft, das Deep Neural Networks für lernende Systeme entwickelt.
Diego-san ist über einen Meter groß, aber eigentlich ein Kleinkind - besser gesagt: ein Roboter, der einem Kleinkind nachempfunden ist. Forscher nutzen ihn als Versuchsobjekt. Ein aktuelles Video zeigt ihn in Aktion.
Google holt sich einen Pionier auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz: Ray Kurzweil geht zu dem Internetunternehmen. Er soll dort auf den Gebieten Maschinenlernen und Sprachverarbeitung arbeiten.
Vom künstlichen Lebewesen bis zur Galaxie können Spielinhalte scheinbar aus dem Nichts entstehen. Dahinter stecken jedoch komplexe Algorithmen, die unter dem sperrigen Begriff "prozedurale Generierung" große Umwälzungen erwarten lassen - für Spielentwickler wie für Spieler.
US-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die im Zeitalter autonom fahrender Autos den Verkehr an Kreuzungen regeln soll. Sie koordiniert die Reihenfolge der Autos und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Staus kommt.
Ein Film über Roboter, die ein Buch aus einem Regal entwenden, ist als bestes Video auf einer Konferenz über künstliche Intelligenz ausgezeichnet worden. Die kleinen Roboter haben im Schwarm eine Aufgabe erledigt, zu der jeder für sich nicht in der Lage gewesen wäre.
Die beiden Stanford-Professoren Sebastian Thrun und Peter Norvig bieten ihre Vorlesung "Introduction to Artificial Intelligence" (Einführung in die künstliche Intelligenz) komplett im Netz an, so dass jeder mitmachen und nicht nur zuschauen kann. Sogar Noten gibt es.
Kaum ein Spieler schaut ins Handbuch, dabei scheint das durchaus sinnvoll: Ein Computer des MIT konnte durch intensives Studium von Manual und Hilfstexten seine Siegchancen in Civilization deutlich steigern. Künftig könnte er sogar Spieldesignern beim Programmieren der KI helfen.
In einem Stuttgarter Seniorenheim haben Wissenschaftler getestet, wie sich Roboter in der Seniorenpflege einsetzen lassen. Zwei Roboter mussten sich im Alltagsleben des Heims bewähren.
Cebit Der neue Eigentümer Innov Labs stellt in Hannover eine überarbeitete Version des Dinoroboters Pleo vor. Pleo RB ist mit neuen Sensoren und Fähigkeiten ausgestattet worden.
Seti-Astronom Seth Shostak ist der Überzeugung, dass die Chance größer ist, Signale von außerirdischen Maschinen zu empfangen als von biologischen Lebensformen. Er empfiehlt deshalb, auch in anderen Regionen des Universums nach außerirdischer Intelligenz zu suchen.
Myon ist ein Forschungsroboter, dessen Gliedmaßen ein Eigenleben führen. Sie können abgetrennt werden und funktionieren immer noch. Forscher von der Humboldt-Universität zu Berlin wollen Armen und Beinen Verhaltensweisen einzeln beibringen und diese später auf den gesamten Roboter übertragen.
Bisher liefern Überwachungskameras einfach Bilder von einem beobachteten Ort. Allenfalls können sie noch einzelne Objekte erkennen. Die Darpa will Kamerasysteme entwickeln lassen, die nicht nur sehen, sondern auch verstehen, was in der beobachteten Szene vorgeht.
Wissenschaftler in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben den ersten arabisch sprechenden Roboter konstruiert. Er basiert auf der Technik des US-Robotikers David Hanson und ist nach einem bekannten mittelalterlichen Gelehrten benannt.
An emotionaler Intelligenz in virtuellen Welten arbeitet der deutsche Middlewareanbieter Artificial Technology schon länger. Jetzt soll eine Kooperation mit dem Hamburger Unternehmen Periscope Studio die Softwarelösungen weiter vorwärtsbringen.
Wissenschaftler aus Kalifornien haben einem Roboter mit Einsteins Gesicht Mimik beigebracht. Eine von ihnen entwickelte Software analysiert die Bewegungen der künstlichen Muskeln in dem Robotergesicht und lernt daraus, selbstständig Gesichtsausdrücke zu erzeugen.
Das US-Unternehmen BBN Technologies entwickelt im Auftrag der DARPA ein Machinenlesesystem. Es soll automatisch Websites in verschiedenen Sprachen auswerten und die Informationen so aufbereiten, dass Geheimdienstmitarbeiter sie lesen können.
GDC 09 Die Intel-Tochter Havok, bisher vor allem für ihre Physik-Engine bekannt, stellt mit "Havok AI" eine Middleware für künstliche Intelligenz in PC- und Videospielen vor. Die Technik soll mit den bestehenden Havok-Engines zusammenarbeiten.
Die Universität Duisburg-Essen hat ein Projekt ins Leben gerufen, das sich mit dem Einsatz von Servicerobotern in der Pflege beschäftigt. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie ein Roboter beschaffen sein muss, damit er von den zu Pflegenden angenommen wird.
Ab sofort können Spieleentwickler eine kostenlose Basisversion der KI-Engine von Xaitment ausprobieren und die Algorithmen des Gegnerverhaltens in ihr Werk einbauen. Geld für das sogenannte "Brain Pack" ist erst fällig, wenn der Pitch beim Publisher erfolgreich verlief oder das Spiel auf den Markt kommt.
Frank Ritter, Psychologe und Informatiker an der Staatlichen Universität von Pennsylvania, hat ein Prozessmodell entwickelt, das vorhersagen kann, wie Menschen eine Aufgabe in einem bestimmten Rahmen lösen, und wie sich das Wissen entwickelt, das für die Lösung nötig ist.
Wissenschaftler der Stanford Universität haben eine auf künstlicher Intelligenz beruhende Steuerung für Hubschrauber entwickelt. Die Software schaut sich die Tricks von Kunstflugpiloten ab und lässt dann autonome Hubschrauber diese Pirouetten fliegen. Hubschrauber zu steuern, gilt als sehr schwierig.
Eine Forschergruppe will die Compilersammlung GCC mit künstlicher Intelligenz ausstatten. Besonders interessant soll dies für mobile Geräte sein.
Britische Forscher bringen Überwachungskameras das Sehen und Hören bei. Eine intelligente Steuerungssoftware soll gewalttätige Handlungen oder Geräusche erkennen und in Millisekunden die Kameras darauf richten.
Tisch decken, Speisen und Getränke servieren, Gäste bedienen - dafür war früher der Butler zuständig. Geht es nach Forschern von einem Stuttgarter Fraunhofer Institut, soll künftig der Care-O-bot dem Menschen im Haushalt zur Hand gehen.
Einfach nur ausweichen reicht nicht mehr! Computergegner und andere Figuren in modernen Spielen sind längst ein wichtiges Element bei der Erschaffung glaubwürdiger virtueller Welten. Golem.de sprach mit Andreas Gerber, dem Chef der deutschen KI-Schmiede Xaitment, über die technische Seite der künstlichen Intelligenz in Spielen.
Rohstoffe wie Erdöl werden an Land knapp, die Suche verlagert sich ins Meer, vor allem in die Tiefsee. Dort übernehmen Maschinen die Wartung oder Inspektion von Anlagen auf dem Meeresgrund, die bislang umständlich von Hand gesteuert werden. Die Forschungsgruppe Robotik des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen entwickelt derzeit ein System, das die Arbeit mit Unterwasser-Robotern vereinfachen soll.
Ein Gegner im Computerspiel, der traurig zu Boden blickt, weil er über künstliche Intelligenz (KI) mit "emotionaler Tiefe" verfügt? Golem.de sprach bei der Entwicklerkonferenz 2008 in Berlin mit Frank Gwosdz und Serein Pfeiffer von der Puchheimer Artificial Technology GmbH über künstlich simuliertes Verhalten.
Wissenschaftlern in den USA ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) gelungen. Ihre KI-Software besteht einen wichtigen kognitiven Test. Wer diesen Test besteht, verfügt über die Fähigkeit, von eigenen Überzeugungen zu abstrahieren.
Pleo, der Kuschelroboter im Dinosaurier-Look, war auf der CeBIT 2008 eine der großen Attraktionen. In Hannover hat der US-Hersteller Ugobe auch für Deutschland den Verkaufsstart für den Roboter bekanntgegeben, der hierzulande für 299,- Euro erhältlich sein wird.
Wissenschaftler in den USA haben mit Hilfe von winzigen Elektroden das Weltbild einer Schmeißfliege zumindest teilweise entschlüsselt. Dazu haben sie einer Fliege Elektroden in die Nervenzellen ihres visuellen Systems eingepflanzt. Anschließend befestigten sie das Insekt an einem Mechanismus, der die akrobatischen Flugbewegungen der Fliege nachahmt.
Er war einer der Pioniere der Informatik und wurde später zu einem scharfen Kritiker des unbedachten Umgangs mit Computern. Am 5. März 2008, knapp zwei Monate nach seinem 85. Geburtstag, ist Joseph Weizenbaum an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.
Die Computer beginnen 2010 optisch zu verschwinden, 2029 schaffen sie den Turing-Test - meint zumindest der renommierte Erfinder, KI-Experte und Zukunftsforscher Raymond "Ray" Kurzweil. Im Rahmen der GDC 2008 in San Francisco hatte Kurzweil vor rund 2.000 Spieledesignern seinen Ausblick auf die "nächsten 20 Jahre der Spiele" dargelegt.
Das Spielestudio Bungie war erst unabhängig, wurde dann von Microsoft gekauft, hat mit der Halo-Serie drei Welthits produziert und ist seit einiger Zeit wieder unabhängig. Im Interview mit Golem.de erzählte Bungies Chefentwickler Chris Butcher auf der GDC 2008 davon, wie die Firma mit dem Erfolg umgeht, wie viele der Programmressourcen von Halo 3 auf die KI verwendet werden und was als Nächstes von Bungie kommen könnte.
Die Zeiten von Robotern mit kühlem mechanischen Design wie Sonys Aibo scheinen vorbei. Roboter mit Persönlichkeit wie der Zeno liegen derzeit im Trend. Großer Renner im Weihnachtsgeschäft in den USA war ein knuddeliger Dinosaurier-Roboter namens Pleo, den das kalifornische Unternehmen Ugobe für rund 350,- US-Dollar auf den Markt gebracht hat.
Es war bestimmt kein schöner 13. Geburtstag für Joseph Weizenbaum, jener 8. Januar 1936. An diesem Tag musste die Familie Weizenbaum ihre Heimat unter dem Druck der nationalsozialistischen Rassengesetze verlassen. 60 Jahre später kehrte der Emigrant als inzwischen weltbekannter Wissenschaftler nach Berlin zurück. Heute feiert Joseph Weizenbaum seinen 85. Geburtstag.
Im Rahmen eines Design-Wettbewerbs anlässlich der Los Angeles Auto Show haben sich kalifornische Autodesigner Gedanken dazu gemacht, wie mit Robotertechnik und künstlicher Intelligenz versehene Autos des Jahres 2057 aussehen könnten. In den Köpfen der Designer entstanden dabei "RoboCars", die die Kinder auch mal allein von der Schule abholen können, sich aufrecht und damit platzsparend parken lassen, sich den Bedürfnissen entsprechend verwandeln und mal mit Sonne und mal mit Giftstoffen aus der Luft betrieben werden.
Slysofts "AnyDVD" soll nun mit künstlicher Intelligenz (KI) neue DVD-Kopierschutzmechanismen auch selbst aufspüren und umgehen können. In nur ein paar Sekunden analysiere die Software die DVD-Struktur und könne mit Hilfe von ausgefeilten Regeln und Ausnahmen "entscheiden" wie genau der Kopierschutz der gerade eingelegten Spielfilm-DVD umgangen werden kann.
Auf dem Wired NextFest 2007 zeigt Hanson Robotics nun wie angekündigt den Prototypen seines kleinen Roboters "Zeno", dessen knuddeliges Gesicht auch mit einfacher Mimik aufwarten soll. Während im Zeno-Körper vor allem Mechanik, Motoren und Sensoren stecken, ist die künstliche Intelligenz und Bewegungssteuerung weitgehend in den als "Zeno-Gehirn" dienenden PC ausgelagert.
Neue Technologien sollen Mehrspielergefechte auch mit niedrigen Bandbreiten ermöglichen oder im Umkehrschluss noch mehr Spieler beherbergen können. Dabei verspricht Microsoft Research in einem Dokument sogar tausende Spieler, die gleichzeitig im Deathmatch gegeneinander antreten. Die Forschung ist zwar noch am Anfang, erste Tests waren dennoch vielversprechend.
Können Computer besser pokern als Menschen? Dieser Frage gingen Forscher im Rahmen eines Kongresses zum Thema Künstliche Intelligenz in Vancouver nach. Vom 23. bis 25. Juli 2007 fand das erste Duell zwischen Mensch und Maschine statt. Das bessere Pokerface hatte hierbei der Mensch.
Beim Field Robot Event 2006 kämpften autonome Feldroboter um den Titel des intelligentesten Roboters. Für Aussehen und Aufbau der klugen Maschinen gibt es keine Regeln oder Vorschriften. Nur eines müssen sie können: komplexe Aufgaben lösen.
Mit einem "GlobalMind Project" genannten Vorhaben wollen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Computern das Wissen der Menschheit beibringen. Mit Unterstützung von Toshiba soll neben der US- auch die japanische Kultur digitalisiert werden.
Microsoft zählt seit dem Oktober 2005 zu den Industriegesellschaftern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), zusammen mit DaimlerChrysler, SAP, Deutsche Telekom, Bertelsmann, IDS Scheer und der blue order AG. Im Rahmen der Public-Private-Partnership erhofft sich Microsoft einen regen Austausch zwischen den deutschen Forschern und den eigenen KI-Entwicklern.
Der Schach-Türke stand für Amazons neues Projekt zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz Pate: "Mechanical Turk". Dabei sollen Menschen von Computern gestellte Aufgaben abarbeiten und nicht umgekehrt.
Das Entwicklerstudio vom Elite-Erfinder David Braben hat sich viel vorgenommen: Fuhr man auf dem PC mit RollerCoaster Tycoon 3 noch Achterbahn mit den Spielern, so wird der Spieler im gerade angekündigten Next-Generation-Konsolenspiel "The Outsider" zum Staatsfeind Nummer eins. Dabei sollen nur Rahmenbedingungen vorgegeben sein, die simulierten Personen im Spiel verfolgen ihre eigenen Ziele und der Spieler kann die Geschichte auf seine Weise frei lösen.
Auf der Siggraph 2005 wurde nicht nur neue 3D-Grafiktechnologie sowie 3D-Software vorgestellt, auch Filmregisseur und Produzent George Lucas machte mit seiner Keynote zum Start der Computergrafik-Fachmesse auf sich aufmerksam. Der vor allem durch seine Star-Wars- und Indiana-Jones-Filme bekannt gewordene Lucas wünschte sich mehr Interaktivität für künftige Spiele.
Andrew Stern und Michael Mateas haben nach fünf Jahren Entwicklungszeit das Spiel Façade fertig gestellt, das einen Durchbruch im Bereich der künstlichen Spiele-Intelligenz darstellen soll und zudem das Genre des interaktiven Dramas aus der Taufe hervorheben will. Das Spiel steht als 800-MByte-Installationsdatei über BitTorrent kostenlos zum Download bereit.
Apples Auftragshersteller in Asien stellen sich auf umfangreiche Neuerungen bei den wichtigsten Produkten ein. Im nächsten Jahr will der US-Konzern die Hardwareausstattung von iPad, iMac, iPhone und Macbook Air modernisieren.
(Imac 2012)
Apple hat zur Ankündigung des neuen iPads und Apple TV auch eine neue Version von iOS veröffentlicht. Apples iOS 5.1 steht seit Mittwochabend zum Download bereit.
(Ios 5.1 Neuerungen)
Pornovideoangebote machen 30 Prozent des Datentraffics des gesamten Internets aus. Das hat das Onlinemagazin Extremetech aus Daten von Googles Doubleclick Ad Planner und Angaben von Youporn berechnet.
(Youporn)
Counter-Strike-Fans bekommen im Sommer 2012 Nachschub: Valve hat angekündigt, dass der neue Netzwerk-Shooter CS:GO dann für mehrere Plattformen erscheinen wird.
(Counter Strike Global Offensive)
HP hat vier neue All-in-One-PCs (AiO-PCs) für Endkunden angekündigt, darunter auch ein Modell ohne Touchscreen. Mit dem Spectre One wurde ein besonders schlankes Modell vorgestellt.
(Hp Spectre One)
Für 150 Euro bringt Huawei mit dem Ascend Y300 ein Smartphone mit Dual-Core-Prozessor auf den Markt. Es erscheint mit Android 4.1, hat einen 4 Zoll großen Touchscreen und eine 5-Megapixel-Kamera.
(Huawei Y300)
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