Intels Classmate PC 4

Wasserfestes Bildungsconvertible mit größerem Touchscreen

In Hamburg hat Intel die vierte Version seines für Schulen vorgesehenen Netbooks namens Classmate vorgestellt. Der Bildschirm ist auf 10,1 Zoll gewachsen und das Gerät soll nun noch robuster sein. Es wird in Deutschland und Österreich von je zwei Distributoren vertrieben.

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Der neue Classmate, den Intel schon auf der Cebit gezeigt hatte, heißt laut einem Intel-PDF eigentlich "Quanta NL2". Er wird also vom taiwanischen Auftragshersteller Quanta gebaut, der schon das vorherige Modell NL1 gefertigt hatte. Gegenüber diesem arbeitet das neue Modell aber mit der Pine-Trail-Plattform rund um den Atom N450 mit 1,66 GHz. Damit ist der neue Classmate kaum schneller als der bisherige.

Das Lern-Netbook gibt es bis auf CPU, NM-10-Chipsatz und 1-GByte-RAM mit verschiedenen Komponenten. SSD-Module sind von 8 bis 32 GByte zu haben, eine alternative Festplatte ist laut Intel maximal 160 GByte groß. Vermutlich liegt hier wieder ein Beschränkung für eine günstige Windows-7-Lizenz vor, denn dieses Betriebssystem soll als Standard auf den Classmates installiert werden. Linux wird aber mit Intel-Treibern ebenfalls unterstützt.

Malen auf dem Display

Das Display ist nicht mehr 8,9 Zoll groß wie beim Vorgänger, sondern 10,1 Zoll, mit 1.024 x 600 Pixeln ist es aber nicht feiner aufgelöst als bei anderen Netbooks. Quanta will aber auch eine Version mit gleicher Diagonale und 1.366 x 768 Pixeln anbieten. Der resistive Touchscreen soll nicht nur zur Bedienung, sondern auch zum Malen auf dem Gerät dienen. Ein mitgelieferter Stift tut es dabei ebenso wie die Finger.

Die Schnittstellen sind typisch für ein Netbook: zwei USB-2.0-Ports, VGA, WLAN nach 802.11b/g/n und ein SD-Steckplatz werden geboten. Ungewöhnlich ist, dass im Inneren zwei Slots für Mini-PCIe-Karten vorgesehen sind. Neben dem WLAN-Modul können dort Erweiterungen für UMTS, GPS oder Wimax Platz finden.

Die Laufzeiten von zuvor maximal 6 Stunden mit 6-Zellen-Akku will Intel auf 8,5 Stunden mit einem gleich großen Stromspeicher gesteigert haben. Mit einem 4-Zellen-Akku soll das NL2 noch knapp 5 Stunden durchhalten. Durch seinen besseren Stoßschutz und das größere Display stieg aber auch das Gewicht von 1,52 oder 1,74 Kilogramm, je nach Akku.

Schreibtischstürze mit bedacht

Dafür gibt es aber auch mehr Robustheit: Mit SSD sollen Stürze aus 70 Zentimetern Höhe kein Problem sein, also auch vom Schreibtisch eines Lehrers. Mit Festplatte darf der Classmate nur 60 Zentimeter tief fallen. Display, Touchpad und Tastatur sind spritzwassergeschützt, ein 0,2-Liter-Becher Flüssigkeit soll das Gerät noch nicht kurzschließen. Untertauchen darf man das Netbook aber - anders als teure "Fully-Ruggedized-Notebooks" - aber nicht.

Wie an einem solchen aus Panasonics Toughbook-Serie sieht aber der Tragegriff aus, der an den ersten Classmates - erst zu labil, dann zu starr und immer im Weg - oft kritisiert wurde. Nun lässt er sich im Gehäuse versenken und erweitert dann die Handballenauflage.

Durch die vielen Ausstattungsoptionen und die Tatsache, dass die Classmates nur von Distributoren in größeren Stückzahlen an Bildungseinrichtungen verkauft werden sollen, gibt es keinen einheitlichen Preis. Das letzte Modell war aber einige Zeit nach dem Marktstart auch einzeln für Privatpersonen zu haben. Vertrieben wird das Netbook in Deutschland laut Intel zuerst von Unimall und Tarox, in Österreich von Gemdat und Computercenter Lorentschitsch.


renegade334 10. Jun 2010

Ja in OpenOffice habe ich auch ein Dokument, wo ich meine nötigen Zeichen und...

The Howler 10. Jun 2010

Warum, ich hale den Fall für sehr realistisch... schau dir doch mal die Schuhe an ;)

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