Die E-Mail muss nicht einmal aktiv geöffnet werden. Schon die Vorschau in Outlook reicht für einen erfolgreichen Angriff aus. Anwender sollten zeitnah patchen.
Rund zwei Drittel aller Windows-PCs in Deutschland arbeiten noch mit Windows 10. Es besteht dringender Handlungsbedarf - nicht erst im Oktober dieses Jahres.
Anfällig sind Windows 10 und 11 sowie mehrere Windows-Server-Versionen. Patches stehen bereit und sollten installiert werden, sofern noch nicht geschehen.
Betroffen sind Windows 7 bis 11 sowie Windows Server 2008 bis 2022. Angreifer können NTLM-Hashes abgreifen. Einen Patch gibt es - aber nicht von Microsoft.
Anhand spezieller IPv6-Pakete können Angreifer auf Windows-Systemen aus der Ferne Schadcode ausführen. Ein Exploit-Code dafür ist jetzt öffentlich verfügbar.
Mit Windows Downdate können Windows-Komponenten wie DLLs, Treiber oder der NT-Kernel unbemerkt auf anfällige Versionen zurückgestuft werden. Das Tool ist nun öffentlich.
Möglich ist der Kernelzugriff durch einen Windows-Treiber namens AFD.sys. Mindestens seit Juni installiert eine bekannte Hackergruppe darüber ein Rootkit.
Durch einen einfachen Trick lässt sich Windows 11 auch auf inkompatibler Hardware installieren. Microsoft arbeitet jedoch daran, das künftig zu unterbinden.
Einige Windows-Systeme können seit den Juli-Updates ohne Eingabe eines Bitlocker-Keys nicht mehr starten. Microsofts "Lösung" dafür scheint gar keine zu sein.