Windows 10: Microsoft zeigt Werbung im Windows Explorer an
Der Windows Explorer ist nicht länger werbefrei. Microsoft hat damit begonnen, im Dateimanager von Windows 10 Werbebotschaften anzuzeigen. Dabei werden ausschließlich Microsoft-eigene Produkte beworben, keine vergleichbaren Produkte der Konkurrenz.
Der in Windows 10 enthaltene Dateimanager wird von Microsoft verstärkt für Werbeeinblendungen verwendet. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Herbst 2016, aktuell berichten immer mehr Anwender von solchen Werbeschaltungen. Microsoft bestätigte dies, will die Einblendungen aber nicht als Werbung bezeichnet wissen. In einer Stellungnahme spricht der Windows-Hersteller von einer Benachrichtigung, wie The Verge berichtet.
Werbung für Onedrive-Abo
Die vorliegenden Berichte von Windows-10-Nutzern beschreiben hingegen klar eine Werbeeinblendung. Oberhalb des Anzeigebereichs für Dateien und Ordner erscheint im Explorer ein Werbehinweis auf Microsofts Cloud-Speicherdienst Onedrive. Der Onedrive-Dienst ist bereits Bestandteil von Windows 10. Allerdings ist der maximale Speicherplatz auf 5 GByte beschränkt.
In der Einblendung im Windows-10-Dateimanager wird auf die kostenpflichtige Variante von Onedrive hingewiesen. Gegen eine monatliche Gebühr kann der Speicherplatz auf 1 TByte angehoben werden. Nach Ansicht von Microsoft ist das nur ein Hinweis, "um Kunden auf die Möglichkeiten für die Datenspeicherung und die Dateiverwaltung in Cloud-Diensten hinzuweisen".
Werbeeinblendung ist abschaltbar
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es diese Hinweise jedoch nur für Microsofts eigenen Cloud-Speicherdienst. Microsoft nutzt also das Betriebssystem, um darüber Kunden für andere Dienste des Unternehmens zu gewinnen. Konkurrenzangebote etwa von Dropbox, Google oder anderen Anbietern werden nicht erwähnt. Somit sind die Einblendungen keine neutralen Empfehlungen für Windows-10-Nutzer, sondern darauf ausgerichtet, neue zahlende Onedrive-Kunden zu gewinnen.
Die Werbeschaltung kann vom Nutzer weggeklickt und auch dauerhaft deaktiviert werden. Allerdings weist Microsoft nicht von sich aus auf die Abschaltoption hin, die in den Explorer-Einstellungen verborgen ist. In den Ordneroptionen muss dafür der Ansichtsbereich aktiviert werden. Darin muss der Nutzer den Eintrag "Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters anzeigen" suchen. Wenn der Haken dahinter fehlt, sollen die Werbeeinblendungen im Windows Explorer verschwinden.
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Also ich finde Photoshop weitestgehend unbedienbar, es wiederspricht in nahezu allen...
Wenn ich auch mal klugscheißern darf: Das Ganze befindet sich gar nicht auf der Ebene...
Kann man nicht nach Person klassieren, sondern nach Kauf. FYI: Elaboration Likelihood Model
Was macht ihn besser als Directory Opus?