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Lora

LoRa steht für Long Range und ist eine kabellose, proprietäre Übertragungstechnik, um sehr energieeffizient Datenpakete von vernetzten Geräten wie Sensoren zu übertragen. LoRaWAN ist ein spezielles Übertragungsprotokoll auf Basis von LoRa. Sensoren können mehrere Jahre ohne Batteriewechsel in Betrieb sein.

In dünn besiedelten Gegenden lassen sich bis zu 50 Kilometer zwischen Sender und Empfänger überbrücken. In der Stadt reduziert sich die Reichweite durch die Bebauung auf wenige Kilometer, dafür lassen sich aber dank guter Durchdringung auch unterirdische Sensoren, beispielsweise in der U-Bahn, erreichen. Das Ganze funktioniert ohne Lizenzkosten, weil LoRa auf den freien Frequenzbändern 433 MHz und 868 MHz operiert.

Ein weiterer Vorteil: Die speziellen Empfangsgeräte, sogenannte LoRaWAN-Gateways, sind schon kostengünstig erhältlich. Mit Hilfe eines Raspberry Pi, eines sogenannten Konzentrator-Boards und einer Antenne lässt sich für einen Preis von 130 Euro ein Gateway zusammenbauen.

Video: Der Bosch-Sensor überwacht den Parkplatz von Golem.de. (Bild: Martin Wolf/Golem.de) (Martin Wolf/Golem.de)

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
150 Kommentare / Ein Test von Friedhelm Greis
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