Wenn im Kriegsfall mehrere Seekabel zerstört werden, will die Nato auf Satelliteninternet umleiten. Dazu wird in ein gemeinsames Projekt mit dem US-Satellitenunternehmen Viasat investiert.
Laut dem im vergangenen Sommer vom Kabinett beschlossenen Finanzplan trifft es das Bundesdigitalministerium jetzt besonders hart. Das könnte Kürzungen beim geförderten Glasfaser-Ausbau bedeuten.
1&1 zahlt die 1,07 Milliarden Euro für die 5G-Frequenzen zinsfrei in Raten ab. Dafür sollten 400 Funklöcher geschlossen werden, bisher sind es 48. Schuld seien die anderen.
Siemens und SAP bauen mit Factory-X einen Datenraum für die verarbeitende Industrie auf. Dafür wollen sie mehr als die Hälfte der Fördersumme von Manufacturing-X.
Die Bundesregierung vertritt, das die Sicherheitsbehörden ein eigenes Mobilfunknetz brauchen. Die digitalpolitische Sprecherin der Linken, Anke Domscheit-Berg, nennt Golem.de Gründe dagegen.
Bei vielen Glasfaser-Betreibern soll es Probleme geben, weil der Ausbau nicht wie geplant vorankommt und die Kosten wegen Zinswende und Inflation immer weiter steigen. Eine Studie kommt zu einer Kollaps-Prognose.
Überbau von Glasfaser durch die Deutsche Telekom hat laut einer Studie des Digitalministeriums Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. Doch das gilt nicht immer.
Der Druck der Branchenverbände zeigt Wirkung. Das Bundesministerium für Digitales nennt eine Reihe von Maßnahmen, um Überbau bestehender Glasfaser-Strecken genau zu untersuchen.
Die Sperrung von ChatGPT in Italien hat hierzulande eine Diskussion über ein ähnliches Vorgehen ausgelöst. Der Bundesdatenschützer hält in Deutschland eine Sperrung für möglich.