Die nächste Mainstream-Generation an Intel-Prozessoren, Coffee Lake, taktet etwas langsamer als bisherige CPUs. Dafür gibt es zwei zusätzliche Kerne und wohl ähnliche Boost-Frequenzen.
Computex 2017 Intel wird den Kaby Lake Refresh mit 15 Watt und vier CPU-Kernen im kommenden Herbst veröffentlichen. Coffee Lake folgt ebenfalls im August oder September mit sechs Kernen für Desktops.
AMDs Ryzen zwingt Intel offenbar zu einer Reaktion: Früher als ursprünglich geplant sollen sechskernige Prozessoren für das Mainstream-Segment erscheinen. Die Coffee-Lake-Desktop-Chips könnten zwischen 300 und 400 Euro kosten.
Zwischen Kaby Lake und Coffee Lake soll noch der Kaby Lake Refresh veröffentlicht werden. Intel wird diese Chips als achte Core-i-Generation vermarkten. Sie wäre damit bereits die fünfte auf Basis einer (verbesserten) 14-nm-Technik.
Bisher gibt es Desktop-CPUs mit sechs Kernen einzig als teure Server-Ableger ohne integrierte GPU. Ab 2018 soll sich das ändern, denn Intel plant Coffee Lake auch für Mittelklasse-Systeme.
Für Notebooks mit Coffee Lake, Intels übernächster CPU-Generation, werden USB 3.1 Gen2 und WLAN in die Chipsätze integriert. Da für beide Funktionen bisher zusätzliche Controller notwendig sind, könnte Intel durch diesen Schritt einige Partner verärgern.
Der Refresh des Refreshs: Auf Skylake folgt Kaby Lake folgt Coffee Lake. Alle drei CPU-Generationen basieren auf Intels 14-nm-Verfahren, neu sind sechs statt vier Kerne bei Coffee Lake. Die gibt's vorerst nur gekoppelt mit einer Grafikeinheit und für Notebooks.