Alienware Area 51-m: Dell wird wegen kaum aufrüstbarer Notebooks angeklagt

Das Alienware Area 51-m sollte ein Upgrade von Prozessor und Grafikeinheit bieten. Das ist laut einigen Kunden ein gebrochenes Versprechen.

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Ein Alienware-Notebook war einigen Kunden nicht aufrüstbar genug.
Ein Alienware-Notebook war einigen Kunden nicht aufrüstbar genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Nachdem Dell zur CES 2019 das Area 51-m R1 als eines der ersten Alienware-Notebooks mit aufrüstbarer Hardware angekündigt hatte, war die Vorfreude einiger Interessenten groß. Schließlich konnten CPU und GPU in mobilen Geräten bisher nie tatsächlich getauscht werden. Später brachte Dell für das R1 auch diverse Grafikeinheiten heraus, die allerdings der gleichen Generation angehörten. Statt Nvidias RTX-Super-GPUs der Turing-Generation gab es eben maximal eine Geforce RTX 2080.

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Mit dem Nachfolger Area 51-m R2 wurde dann klar, dass das Versprechen der Aufrüstbarkeit bereits nach einem Jahr vergessen wurde. Ein im US-Bundesstaat Kalifornien ansässiger Kunde hat deshalb nun Klage gegen Dell eingereicht. Das Unternehmen habe die Käuferschaft durch falsche Werbung getäuscht, heißt es. Das Dokument liegt dem IT-Magazin Toms Hardware vor.

"CPU-Upgrades können durchgeführt werden, indem Standard-Desktop-CPUs verwendet werden, während GPU-Upgrades mit Upgrade-Kits auf Dell.com erhältlich oder mit dem Alienware Graphics Amplifier möglich sind", heißt es in einem Werbetext zum Alienware Area 51-m R1.

CPU-Sockel unterschiedlich

Mit dem Release des R2 hatte Alienware allerdings bereits die Einschränkungen des modularen Systems klargestellt. CPU-Upgrades werden nur innerhalb derselben Generation möglich sein, wie es schon beim R1 der Fall war. Außerdem wurden auch die GPU-Upgrades auf Nvidias Turing beschränkt.

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Rein hardwarebedingt ist ein CPU-Upgrade von Intels Coffee Lake auf Comet Lake bereits problematisch, da sie etwa auf unterschiedliche Sockel - LGA1151 und LGA1200 - setzen. Entsprechend müsste mit einem Generationswechsel auch das Mainboard ausgetauscht werden, was bei Notebooks oft mit dem Ausbau anderer Komponenten wie WLAN-Modul, Massenspeicher und RAM verbunden ist.

Der Kläger will nun trotzdem Schadensersatz für sich und andere Betroffene in den USA durchsetzen. Darunter sind Käufer aus Bundesstaaten wie Alaska, Arizona, Hawaii, Idaho, Montana, Nevada, Oregon und Washington.

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Dakkaron 15. Dez 2021

In Österreich gibt es eine Ausnahme für offensichtlich übertriebene Aussagen wie "Bestes...

HoffiKnoffu 09. Jun 2021

Ja und? Wer auf solche Upgrades Wert legt, sich über ein Produkt aber nicht bis ins...

Allandor 08. Jun 2021

Ja, intel wechselt die Sockel ja gefühlt schneller als neue CPUs kommen ^^. Ach waren das...

Joey5337 08. Jun 2021

Wie soll das auch funktionieren, wenn sich in der Branche alle paar Jahre Stecker und...



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