Erst das Silicon Valley in den USA, jetzt das Silicon Wadi in Israel. Bosch-Chef Volkmar Denner pflegt Kontakt in die weltweite Startup-Szene und beteiligt sich finanziell. Warum ihn die Gründermentalität fasziniert.
Kommunikation, auf die kein Geheimdienst und kein Konkurrent zugreifen kann: Wenn in der Industrie 4.0 Container ihre Zollpapiere selbst vorlegen oder einen Unfall an die Versicherung melden, darf niemand mithören. Ein Fraunhofer-Institut hat eine Lösung gefunden.
Mit einer ganzen Reihe von neuen Technologien sollen die Suche nach Parkplätzen und das Ein- und Ausparken erleichtert werden. Bosch entwickelte dazu einen eigenen Bodensensor und plant einen Parkhauspiloten bis 2018.
Die Suche nach einem Parkplatz kann viel Zeit und Nerven kosten. Mehrere Systeme wollen mit Radar oder anderen Sensoren freie Parkplätze erkennen und vorhersagen. Obwohl Bosch, Siemens und SAP in den Markt drängen, liegt ein Münchner Startup derzeit weit vorne.
Light + Building Bosch will im Smart-Home-Markt vor allem seine Synergien mit anderen Unternehmensteilen des Konzerns nutzen, um den Kunden eine runde und leicht zu installierende Lösung anzubieten - bis hin zu intelligenten Haushaltsgeräten. Auch Philips' Hue-System wird unterstützt. Die Preise sind jedoch hoch.
Bosch sieht sich als Softwareunternehmen. Der Automobilzulieferer beschäftigt bereits heute mehr als 15.000 Software-Entwickler. 2.100 Akademiker werden hierzulande in diesem Jahr neu eingestellt, darunter viele Software-Entwickler für das Internet der Dinge.
Bosch hat ein haptisches Gaspedal für Autos entwickelt. Dieses soll dem Fahrer durch ein Klopfsignal beim Benzinsparen helfen und ihn vor Gefahren warnen.
Parkplatzsuche in Großstädten kann nervig sein. Künftig könnten vernetzte Autos einander helfen, freie Stellen mit einem Konzept von Bosch zu finden und anderen anzuzeigen.
Im Rennen um die ersten autonomen Autos sind Patente ein wichtiger Faktor. Derzeit liegt ein Konzern vorn, den man nicht unbedingt mit der neuen Technik in Verbindung bringt.
32C3 Die Abgasreduzierung bei Dieselautos ist ein sehr komplexer Prozess. Per Reverse Engineering demonstriert ein Hacker, wie VW und Bosch gemeinsam die Abgastests austricksten. Und zeigt eine ominöse "Akustikfunktion".
Mit Hilfe von Sensoren der Robert Bosch GmbH will Stuttgart das Park-and-Ride-System attraktiver machen: Nutzer können ab Anfang 2016 in der App des Nahverkehrsverbundes sehen, ob Plätze in den Parkhäusern am Bahnhof verfügbar sind.
Der Elektronikhersteller Bosch erweitert seine Palette an Smart-Home-Produkten: Neben Waschmaschinen und Trocknern sollen ab Januar 2016 auch Energiesparkomponenten und Fenstersensoren erhältlich sein. Dafür wurde extra eine Tochterfirma gegründet.
Wenn Bauern ihrer Erfahrung mehr trauen als der Technik, kostet sie das bares Geld, behaupten Forscher. Sie werben für den digitalisierten Bauernhof, der zudem die Umwelt schonen soll.
Der Tipp kam aus Europa: Die EU-Kommission wusste einem Medienbericht zufolge von den Manipulationen an der Motorsoftware bei Dieselfahrzeugen, unternahm aber nichts. Daraufhin sollen EU-Mitarbeiter die Information an eine US-Umweltorganisation lanciert haben.
Autofahrer sollen künftig vor einer drohenden Kollision mit Fußgängern gewarnt und beim Bremsen sowie beim Ausweichen unterstützt werden. Bosch hat das Assistenzsystem entwickelt, das sogar eine Ausweichroute berechnet.
Nicht der Vorstand, sondern ein paar Software-Ingenieure sollen verantwortlich sein für den Betrug bei Volkswagen. Das sagte der für Nordamerika zuständige Chef des Konzerns bei der Befragung durch den US-Kongress.
IMHO Der Skandal um die manipulierten Abgaswerte bei VW beschädigt das Vertrauen in die Digitalisierung der Autos. Das kann auch schwerwiegende Folgen für das vernetzte und automatisierte Fahren haben.
IAA 2015 Eine neue Lithium-Batterie von Bosch soll die Reichweite von Elektroautos verdoppeln. Zugleich sinken Gewicht, Größe und Kosten stark. Das könnte die Elektromobilität für Verbraucher deutlich attraktiver machen.
"Auf der Autobahn kommt Ihnen ein Fahrzeug entgegen": Eine von Bosch entwickelte App soll einen Fahrer künftig warnen, wenn er auf der falschen Spur ist. Entgegenkommende Fahrzeuge werden ebenfalls informiert.
Parkhausfahrten könnten schon bald der Vergangenheit angehören, wenn der Hol- und Bringservice von Mercedes serienreif wird. Dabei sollen sich Autos ihren Parkplatz im Parkhaus selbst suchen und auf Abruf über das Smartphone wieder zurückkommen.
Zwei Gründe dafür, dass die Elektromobilität nicht in Gang kommt, sind die hohen Kosten und die niedrige Reichweite der Fahrzeuge. Bosch prognostiziert jedoch bis 2020 eine Halbierung der Akkukosten und eine Verdoppelung der Energiedichte. Altakkus könnten das Auto sogar überleben.
Toyota, Volkswagen, Daimler: Google spricht mit den Größen der Autobranche über eine Zusammenarbeit bei selbstfahrenden Autos. Welche Rolle das Unternehmen selbst spielen will, ist noch unklar.
Bosch, Cisco und ABB wollen eine Firma gründen, die eine Software-Plattform für das Smart Home entwickelt und betreibt. Software-Entwickler sollen so Apps für Energiemanagement, Sicherheitstechnik und Unterhaltung programmieren können.
Vor dem Landgericht in Mannheim ist der deutsche Patentverwerter IPCom in erster Instanz mit seiner Milliardenklage gegen Apple gescheitert. IPCom will in Berufung gehen.
Früher als erwartet will das Landgericht Mannheim über die Klage von IPCom gegen Apple wegen eines Mobilfunkpatents entscheiden. Die Richter halten das vom Europäischen Patentamt konkretisierte Patent für ausreichend und wollen gleichzeitig mit einer Klage gegen HTC urteilen.
Das Landgericht Mannheim hat den Termin für eine erste Verhandlung zur Klage von IPCom wegen eines jüngst bestätigten Patents bekanntgegeben. Die Patentverwertungsgesellschaft fordert von Apple 1,57 Milliarden Euro Schadensersatz und klagt auch gegen weitere Unternehmen.
Der Patentverwerter IPCom hat eine Vereinbarung mit der Telekom erreicht, bei der es möglicherweise um Lizenzgebühren in Millionenhöhe geht. Sie gewährt der Telekom Zugriff auf das gesamte Patentportfolio von IPCom.
Ein drahtloses System soll das Laden von Elektroautos bequemer machen: Der Fahrer stellt das Auto einfach über einer Station auf dem Boden ab und der Strom wird per Induktion in den Akku übertragen.
Das europäische Patentamt muss ein Patent von IPCom erneut prüfen. Es wurde im April 2012 für ungültig erklärt. Der Patentverwerter hatte gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.
Innerhalb der EU kommen jedes Jahr rund 5.000 Motorradfahrer ums Leben. Ab 2013 sollen Biker durch eCall schneller ärztlich versorgt werden. Ein Motorradhelm-Hersteller will das GPS-gestützte automatische Notrufsystem der EU in seine Helme integrieren.
Update Vor dem Landgericht Düsseldorf hat IPCom per einstweiliger Verfügung ein Verkaufsverbot gegen HTC und Nokia erwirkt. Es gilt für Telekom und Vodafone und sämtliche Geräte beider Hersteller.
Das Mannheimer Landgericht hat in einem Patentverfahren gegen Nokia entschieden. Nach Ansicht der Richter nutzt das finnische Unternehmen eine UMTS-Technik, an der der Münchner Patentverwerter IPCom die Rechte hält.
Bosch will alle Produkte internetfähig machen. Dafür erwarb der Konzern im Sommer 2011 das Berliner Softwareunternehmen Inubit und plant weitere Zukäufe.
Mit der Arbeitsgruppe Auto-IWG will die Eclipse Foundation gemeinsam mit Automobilherstellern an einer Plattform für Softwarelösungen arbeiten, die in der Fahrzeugindustrie eingesetzt werden sollen.
Am Wochenende hat in Hildesheim zum siebten Mal ein besonderes Rennen stattgefunden: Teams von 15 Universitäten aus Deutschland und der Schweiz traten mit ihren selbst gebauten Elektrofahrzeugen an. Als Antriebsaggregat diente ein Akkuschrauber.
Im schon jahrelang ausgetragenen Streit um Teile des UMTS-Standards hat der Münchner Patentverwerter einen Etappensieg errungen. Die Patente von IPCom werden durch Nokia verletzt, urteilte ein Mannheimer Gericht.
Nokia-Stiftungsgelder sollen für IT-Park genutzt werden. Das bald leer stehende Nokia-Werk in Bochum bekommt vielleicht neue Eigentümer. BMW und Bosch sind an einer Ansiedlung im Werk interessiert, das im Sommer 2008 geschlossen wird. Dabei geht es nicht nur um das Grundstück, sondern vor allem auch um die Autoelektroniksparte, die zu Nokia gehört.
Drahtloses Informations- und Entertainment-System geplant. Microsoft will in einer strategischen Allianz mit der Bosch-Tochter Blaupunkt Computer- und Kommunikationsprodukte fürs Auto entwickeln. Basierend auf der "Windows CE for Automotive"-Software sollen die Geräte das Internet mit traditionellen Navigations- und Routenplanungssystemen verbinden und Insassen zudem ein Entertainmentsystem zur Verfügung stellen.