Die Gebäude sind weitgehend fertig, jetzt wird es richtig spannend am Iter: Der Bau des Reaktors, in dem künftig die Kernfusion getestet werden soll, beginnt in Kürze. 2025 soll der Reaktor erstmals in Betrieb gehen. Bis dahin ist noch viel zu tun.
Auf der Baustelle des Fusionsreaktors Iter in Südfrankreich ist ein wichtiger Bauabschnitt fertiggestellt worden. Jetzt kann mit dem Bau der Fusionskammer begonnen werden. Ende 2025 soll die Anlage erstmals in Betrieb genommen werden.
Weniger Energieverlust, höhere Plasmaenergie: Entwickler von Google haben zusammen mit dem Unternehmen Tri Alpha Energy einen Algorithmus für die Plasmaforschung geschaffen. Er soll die Kernfusion voranbringen.
Am letzten Tag vor der Abschaltung hat ein Fusionsreaktor in den USA einen neuen Rekord im Plasmadruck aufgestellt. Seine Finanzierung wird Ende 2016 eingestellt. Ein Nachfolger ist aber schon in Planung.
Die Erwartungen sind groß: Es geht um nichts weniger als die Energieversorgung der Zukunft und die größte Baustelle Europas. Doch der internationale Fusionsreaktor Iter lässt auf sich warten.
Mit Milliardenbudgets wird seit vielen Jahrzehnten weltweit an der Kernfusion geforscht - und immer noch fragen wir uns: Wo bleibt denn nun das Fusionskraftwerk? Warum die Forschung trotzdem nicht vergebens war.
Jetzt wissen sie, wo sie hinschießen müssen: Forscher haben eine Methode entwickelt, um den Energiefluss bei Fusionsexperimenten sichtbar zu machen. Das soll die Kernfusion voranbringen.
Fünf Millisekunden sind nicht lang. Doch in dem Fall gelten sie als Erfolg: Dem US-Unternehmen Tri Alpha Energy ist es gelungen, Plasma für diesen Zeitraum stabil zu halten. Das wird als wichtiger Fortschritt bei der Kernfusion gesehen.
Ein Helium-Isotop vom Mond soll die Energieversorgung auf der Erde sicherstellen. Chinas nächste Mondmission soll gezielt nach Helium-3 im Mondboden suchen. Aber ist ein solches Vorhaben überhaupt realistisch?
Haben MIT-Wissenschaftler gerade unser Energieproblem gelöst? Sie wollen einen Fusionsreaktor mit neuen Supraleitern bauen. Der Reaktor könnte halb so groß ausfallen wie der europäische Iter, aber die gleiche Leistung liefern.
Forscher am US-Labor NIF haben es erstmals geschafft, dass bei einer Kernfusion mehr Energie freigesetzt als zugeführt wurde. Das ist ein Fortschritt - aber noch nicht der Durchbruch.
Wissenschaftler am US-Labor NIF haben wichtige Fortschritte bei der Kernfusion erzielt. Jetzt sei nur noch ein Hindernis zu überwinden, um eine sich selbst erhaltende Fusion unter Laborbedingungen zu erreichen, sagen die Forscher.
US-Forscher haben gezeigt, dass ihr Konzept für Kernfusion umsetzbar sein könnte: Erste Tests der nötigen Geräte waren erfolgreich. Ende kommenden Jahres wollen sie damit erstmals eine Kernfusion durchführen.
Kernfusion soll künftig für saubere Energie auf der Erde sorgen. Dazu soll in Südfrankreich ein Forschungsreaktor entstehen. Doch finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten gefährden das Projekt.