Abo
  • Services:
Anzeige
Visualisierung des Energieflusses: Laser muss auf die am stärksten verdichtete Region des Brennstoff gerichtet werden.
Visualisierung des Energieflusses: Laser muss auf die am stärksten verdichtete Region des Brennstoff gerichtet werden. (Bild: High Energy Density Physics Group, UC San Diego)

Kernfusion: Neue Technik soll kontrollierte Trägheitsfusion ermöglichen

Visualisierung des Energieflusses: Laser muss auf die am stärksten verdichtete Region des Brennstoff gerichtet werden.
Visualisierung des Energieflusses: Laser muss auf die am stärksten verdichtete Region des Brennstoff gerichtet werden. (Bild: High Energy Density Physics Group, UC San Diego)

Jetzt wissen sie, wo sie hinschießen müssen: Forscher haben eine Methode entwickelt, um den Energiefluss bei Fusionsexperimenten sichtbar zu machen. Das soll die Kernfusion voranbringen.

Eine neue Technik soll die Kernfusion weiter voranbringen. Entwickelt hat sie ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität von Kalifornien in San Diego (UC San Diego) und des US-Unternehmens General Atomics. Die Forscher beschreiben ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature.

Anzeige

Sie haben ein Verfahren entwickelt, das eine Form der Trägheitsfusion effizienter machen soll. Bei der Trägheitsfusion wird ein Gemisch aus den Wasserstoffisotopen Deuterium und Tritium (DT) mit Hilfe von Lasern zur Fusion gebracht. Das DT-Gemisch befindet sich in einer kleinen Kunststoffkugel. Mehrere Hundert Laser komprimieren den Brennstoff. Ein weiterer, sehr starker Laser heizt den Brennstoff dann bis zur Zündung auf.

Zielen ist schwierig

Dieser Laser muss dabei auf die am stärksten verdichtete Region des Brennstoffs gerichtet werden. Das sei bisher die größte Schwierigkeit bei diesem Verfahren gewesen, sagt Farhat Beg von der UC San Diego.

Die Forscher haben dem Brennstoff als Markierungsstoff Kupfer beigemischt. Wenn der Laser auf das Ziel gerichtet wird, erzeugt er hochenergetische Elektronen. Wenn diese auf das Kupfer treffen, emittiert es Röntgenstrahlung. Diese wird erfasst und zeigt den Forschern, wo die Energie hingeht.

Die Effizienz wurde schon erhöht

"Bevor wir diese Technik entwickelt haben, tappten wir praktisch im Dunkeln", sagt Christopher McGuffey von der UC San Diego. Jetzt hingegen verstünden sie die Vorgänge besser und könnten deshalb das Verfahren verbessern. So hätten sie durch eine veränderte Konfiguration der Laser sowie durch eine andere Form der Brennstoffkapsel die Effizienz steigern können.

Die Fast Ignition gilt als das Fusionsverfahren mit dem geringsten Energieaufwand. Damit sich die beiden positiv geladenen Atomkerne nicht abstoßen, sondern verschmelzen, sind extreme Bedingungen notwendig: Im Innern der Sonne herrscht ein Druck von 200 Milliarden Bar und eine Temperatur von 15 Millionen Grad Celsius. Auf der Erde lässt sich ein solcher Druck nicht erzeugen. Deshalb muss die Zündtemperatur umso höher sein.

Es gibt zwei Verfahren, die Zündung des DT-Gemischs zu erreichen. Die Trägheitsfusion und die Fusion mittels magnetischen Einschlusses. Darauf setzt beispielsweise der Versuchsreaktor International Thermonuclear Experimental Reactor (Iter), der derzeit in Cadarache in Südfrankreich gebaut wird.


eye home zur Startseite
Peter(TOO) 23. Jan 2016

Neben der Temperatur haben SL noch ein weiteres Problem: Ab einer, materialabhängigen...

Eheran 21. Jan 2016

Und die sollen den gesamten Energiebedarf von zig Tagen decken können? Wovon träumst du...

Eheran 20. Jan 2016

Was soll aus dem Witz geworden sein? Nichts natürlich.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS | Bremen, Bremen
  3. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bens­heim
  4. Scandio GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 39,99€
  2. 719,00€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis ab 773€)

Folgen Sie uns
       


  1. Leap Motion und Qualcomm

    Drahtloses VR-Headset mit Hand-Tracking ausprobiert

  2. Sandisk iNand 7350

    WD rüstet Speicher für Smartphones auf

  3. Uncharted 4

    34.000 Animationsphasen für ein Action-Adventure

  4. Aneeda und Dial

    Die Nicht-Smartwatch der Telekom wird wohl nicht fertig

  5. The Legend of Zelda (1986 und 1995)

    Ein Abenteuer-Fundament für die Ewigkeit

  6. Mehr Möbel als Gadget

    Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  7. Der Herr der Ringe

    Schatten des Krieges in Mittelerde angekündigt

  8. Konzeptfahrzeug

    Peugeot Instinct - autonom fahren oder manuell steuern

  9. Später Lesen

    Mozilla übernimmt Hersteller von Pocket

  10. Nokia 3, 5 und 6 im Hands on

    Ein guter Neuanfang ist gemacht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

  1. Re: 90 Tage sind auch genug Zeit

    redmord | 11:00

  2. Re: Er habe keine Interesse daran, dem Projekt zu...

    titho | 10:59

  3. Re: Jaa wenn es um Geld geht....

    neocron | 10:59

  4. Super toll, und dann wieder USB 2.0 Anschlüsse...

    TrollNo1 | 10:57

  5. Re: Achja, vermutlich das nächste Spiel, dass den...

    Dwalinn | 10:57


  1. 10:30

  2. 10:05

  3. 10:00

  4. 09:54

  5. 09:15

  6. 08:03

  7. 07:54

  8. 07:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel