In Zukunft soll Strom nicht nur von den traditionellen Energieversorgern kommen, sondern auch aus Anlagen, die Strom aus regenerativen Quellen erzeugen: auch aus der Solaranlage auf dem Dach des Einfamilienhauses; oder der nachts mit günstigem Strom geladene Akku des Elektroautos speist tagsüber Strom ein. Um all das zu koordinieren und abzurechnen, bedarf es eines intelligenten Stromnetzes, des Smart Grid.
Microsoft und Toyota wollen Autos vernetzen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen Telematikdienste entwickeln, die auf Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure basieren.
Das Haus der Zukunft verfügt über ein intelligentes Energiesystem, das Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher koordiniert. Sharp hat ein solches Gerät entwickelt und getestet.
Google hat mit dem US-Unternehmen Blue Line Innovations einen neuen Hardwarepartner für seine Stromsparsoftware Powermeter: Nutzer können künftig die vom Smart Meter Power Cost Monitor gesammelten Daten über Googles Webapplikation abrufen.
US-Forscher fordern ihre Regierung in einer aktuellen Studie auf, sich um die Entwicklung von Schlüsseltechnologien auf dem Energiesektor wie etwa Energiespeicher zu kümmern. Diese seien nötig, um künftig alternative Stromerzeuger wie Wind- oder Sonnenkraft in das Stromnetz zu integrieren.
Die Wi-Fi Alliance und die Homeplug Powerline Alliance kooperieren in Sachen Smart Grids, um sicherzustellen, dass WLAN- und Homeplug-Geräte nahtlos miteinander zusammenarbeiten.
Stromspeicher werden eine wichtige Rolle spielen, wenn mehr Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz eingespeist werden soll. Die IEEE hat eine Arbeitsgruppe gegründet, die Standards entwickelt, um die Speicher in die neuen, intelligenten Stromnetze zu integrieren.
Intelligente Stromzähler und zusätzliche Hardware zeigen den Energieverbrauch in Echtzeit auf dem Fernseher und dem iPhone an. Die GreenIT wurde jetzt im Märkischen Viertel in Berlin installiert.
Der Mobilfunkdienstleister Freenet stößt in neue Geschäftsfelder vor. Die größten Hoffnungen dabei verbindet das Management mit dem Verkauf von Strom, den das Unternehmen seit einigen Monaten anbietet.
Die nächste Designer-Ladestation für Elektroautos ist in den USA vorgestellt worden: Nach Yves Behar hat auch Frog Design eine Stromtankstelle gestaltet. Die ersten der schicken Säulen will das US-Unternehmen Ecotality in wenigen Monaten aufstellen.
Wird der Umstieg auf Elektroautos vollzogen, werden Ladesäulen zum Straßenbild gehören wie heute Parkuhren. Die meisten Prototypen sehen eher profan aus. Der US-Mischkonzern General Electric aber hat den bekannten Designer Yves Behar mit der Gestaltung der Wattstation beauftragt.
In Kalifornien hat ein regionaler Energieversorger ein Smart Grid in einigen abgelegenen Bezirken im Gebirge eingerichtet. Verbrauchsdaten sowie Steuerbefehle für die Anlagen werden drahtlos übertragen - über ehemalige Fernsehfrequenzen. Mit an dem Projekt beteiligt ist Google.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar warnt vor einem gläsernen Stromverbraucher. Die Einführung intelligenter Stromzähler dürfe nicht dazu führen, dass die darüber erfassten Daten zentral bei Versorgern gespeichert würden.
Das britische Unternehmen Current Cost hat eine Kooperation mit Google.org abgeschlossen: Die Briten wollen künftig Googles Software Powermeter für ihre Verbrauchüberwachungsgeräte nutzen.
Mitsubishi hat ein Smart-Grid-Projekt angekündigt: Ab kommendem Frühjahr will der japanische Mischkonzern drei Demonstrationsanlagen errichten, anhand derer er die Integration von regenerativen Energiequellen ins Stromnetz mit Hilfe intelligenter Managementsysteme zeigen wird.
Eine Energiesparsoftware aus den USA analysiert den Stromverbrauch eines Nutzers und vergleicht die Werte mit denen seines Nachbarn. Sie hilft dem Nutzer, seinen Stromverbrauch zu verstehen und gibt Empfehlungen zur Senkung.
Weil die einzige Stromleitung in die texanische Kleinstadt Presidio öfter ausfällt, hat der zuständige Energieversorger in dem Ort einen Stromspeicher gebaut, der die Bewohner im Fall einer Unterbrechung nicht um Dunkeln sitzen lässt. Der Akku ist so groß wie ein Haus und derzeit der größte dieser Art in den USA.
Cebit Das Kaiserslauterner Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) hat auf der Cebit eine Software präsentiert, mit deren Hilfe Verbraucher ihre Stromkosten senken können. Sie regelt den Betrieb bestimmter Geräte und verschiebt Lasten in Zeiten, zu denen Strom günstiger ist.
Wolkenkratzer sind Statussymbole, die viel Geld verschlingen, vor allem für den Betrieb von Heizung, Lüftungs- oder Klimaanlagen. Über intelligente Steuerungssysteme soll der Energieverbrauch - und damit Kosten und Schadstoffemissionen - gesenkt werden. IBM bietet solche Systeme jetzt an.
Wenn das nicht Autofahrers Traum ist: Abends das Auto mit leerem Tank in die Garage stellen und morgens mit vollem losfahren. Honda will ihn wahr werden lassen: Das Unternehmen hat eine Anlage entwickelt, die nachts Wasserstoff produziert und damit das Brennstoffzellenauto betankt.
CES2010 Das Unternehmen Tenrehte Technologies hat ein Gerät vorgestellt, mit dem Nutzer auch ohne Smart Meter ein privates Smart Grid einrichten können. Es handelt sich um eine Kombination aus WLAN-Router, Stecker und Schalter.
Ab 1. Januar 2010 hat jeder Haushalt in Deutschland einen Anspruch auf monatliches Ablesen der Stromzähler - ein erster Schritt zum intelligenten Stromnetz, dem Smart Grid. Es soll Sparen ermöglichen, weil beispielsweise Haushaltsgeräte dann betrieben werden können, wenn Strom günstig ist. Doch das Smart Grid birgt auch Gefahren.
Die wachsende Onlinekriminalität gefährdet die IT-Branche stärker als die Wirtschaftskrise - davon ist Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) überzeugt. Die Ministerin will mit neuen Gesetzen die Kriminalität im Internet bekämpfen.
Smartmeter, intelligente Zähler, sollen künftig den Stromverbrauch in sehr kurzen Zeitintervallen erfassen. Das soll helfen, Strom zu sparen. Doch über die hochaufgelöste Messung erhielten die Energieversorger auch einen tiefen Einblick in die Privatsphäre der Verbraucher, warnen Datenschützer aus Kanada und den USA.
Um Schwankungen der Netzspannung abzufangen, baut das US-Unternehmen Beacon Power einen neuartigen Energiespeicher: Elektrische Energie wird in rotierenden Schwungrädern gespeichert.
US-Präsident Barack Obama wird heute 100 Unternehmen benennen, die staatliche Fördergelder für Smart-Grid-Projekte erhalten. Mit dem Umbau des Stromnetzes verfolgt die Regierung zwei Ziele: Das Stromnetz soll effizienter werden, und saubere Energieerzeuger sollen besser integriert werden.
Die US-Regierung will den Ausbau eines intelligenten Stromnetzes in den USA beschleunigen. Sie hat im Rahmen ihres Wirtschaftsförderprogramms Stimulus Fördergeld in Milliardenhöhe bereitgestellt.
Der Chiphersteller Intel investiert über seine Investmentsparte Intel Capital in fünf Unternehmen, die sich mit sauberer Energie beschäftigen. Die Unternehmen aus den USA und Irland bekommen insgesamt 10 Millionen US-Dollar von Intel.
Microsoft hat eine kostenlose Anwendung zur Verfügung gestellt, mit der US-Bürger ihren Energieverbrauch kontrollieren sollen. Hohm ist eine Cloud-Anwendung, die anhand der Ausstattung eines Haushalts, der Verbrauchsdaten und anhand von Informationen über das Klima Empfehlungen gibt.
Google hat Kooperationen mit mehreren Energieversorgern abgeschlossen. Die Unternehmen wollen im Laufe des Jahres ihren Kunden das Energiesparsystem Powermeter anbieten.
Ein französischer Hardwarehersteller hat ein eigenes Modem für Haushaltsgeräte entwickelt, die über die Stromleitung von einem Computer gesteuert werden können. So soll es Nutzern möglich sein, ihren Haushalt zu automatisieren und Strom zu sparen.
Cisco will sich einen neuen Geschäftsbereich eröffnen: Der Netzwerkausrüster hat angekündigt, Infrastrukturlösungen für intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, zu entwickeln.
Google.org hat ein webbasiertes System entwickelt, das Nutzern dabei helfen soll, Strom zu sparen. Das System empfängt Verbrauchsdaten von intelligenten Stromzählern und wertet diese aus. So erhalten die Nutzer einen Überblick, wie viel Energie ihre Haushaltsgeräte verbrauchen.
Wie kann der Anteil erneuerbarer Energien besser in die Stromnetze integriert werden? Das Projekt eTelligence baut in Cuxhaven ein intelligentes System, um Schwankungen bei der Stromerzeugung mit erneuerbaren Quellen auszugleichen.
Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektroautos fahren. Sie sollen leicht und sauber sein, nachts günstig an der heimischen Steckdose tanken und am Ende gar Strom liefern. Noch aber fehlen ein paar wichtige Dinge.
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