Die Entwickler haben die finale Version von FreeBSD 9.0 veröffentlicht. Die aktuelle Version des freien BSDs unterstützt USB 3.0 und ZFS 28 mit Deduplizierung. Ferner unterstützt der Bootloader GUID-Partitionen.
Mit Version 0.6 steht die erste stabile Version des ereignisorientierten Javascript-Servers Node.js auch für Windows zum Download bereit. Künftige Versionen sollen in geringeren Abständen veröffentlicht werden.
Red Hat will die Firma Gluster kaufen, die das verteilte Dateisystem GlusterFS entwickelt. Es soll gut in Red Hats Cloud-Strategie passen, teilte der Open-Source-Konzern mit.
RIM hat eine Betaversion seines Native SDK für Blackberry Tablet OS veröffentlicht. Damit sollen Entwickler Spiele für das Blackberry Playbook in C/C++ programmieren können.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 3.0 freigegeben. Xen erhält die Unterstützung für Blockgeräte und ist jetzt funktionsfähig. Ein Just-in-Time-Compiler soll das Filtern von Netzwerkpaketen beschleunigen.
Der auf Googles V8-Engine aufbauende Javascript-Server Node.js wurde in Version 0.5.1 veröffentlicht. Größte Neuerungen sind ein offizieller Windows-Build und Unterstützung für internationale Domainnamen im URL-Parser.
Die vom GNU-Projekt entwickelte Skriptsprache Gawk 4.0.0 kann in einem abgesicherten Modus ausgeführt werden, etwa um heikle Textdateien vom System fernzuhalten. Die Awk-Abwandlung verwendet künftig keine PIDs mehr, sondern Procinfo.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des nächsten Linux-Kernels unter der Versionsnummer 3.0.0 veröffentlicht. Der Kernel-Entwickler betont, dass er den Versionssprung nicht wegen neuer Funktionen vorgenommen hat.
In Kernel 2.6.39 wird die Interrupt-Verarbeitung durchweg in Kernel-Threads abgearbeitet - eine wichtige Voraussetzung für die Verwendung als Echtzeitkernel. Zudem wurde das Netzwerk verbessert und um ein wichtiges Sicherheitswerkzeug erweitert.
Die wesentlichen Änderungen im Kernel 2.6.39 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung von Linux 2.6.39-rc1 die Eingabe neuer Funktionen für die bevorstehende Kernelversion abgeschlossen.
Mit einem sogenannten Native Development Kit (NDK) für das kommende Blackberry Tablet OS will RIM die Entwicklung grafisch aufwendiger Spiele und anderer komplexer Applikationen in C und C++ ermöglichen. Entwickler sollen dabei auf Standard-GNU-Werkzeuge zurückgreifen können.
Die Entwickler des MySQL-Forks Drizzle haben eine erste stabile Version - ein sogenanntes GA-Release - ihrer Datenbank veröffentlicht. Drizzle7 2011.03.13 ist eine moderne, modulare Datenbank, die auf einige Funktionen typischer Unternehmensdatenbanken verzichtet, dafür aber konsequent auf die Bedürfnisse von Cloud-Anbietern ausgelegt ist.
Open Kernel Labs (OK Labs) hat seinen sicheren Microkernel OKL4 Verified samt OKL4-Hypervisor für mobile Geräte zum Download freigegeben. Ein spezieller Verifizierungsprozess soll Pufferüberläufe oder Speicherlecks bei dessen Entwicklung verhindern.
Für das Dateisystem ZFS steht ein nativer Linux-Treiber zum Download bereit. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren.
Mit der C/C++-Erweiterung Clang der Low Level Virtual Maschine (LLVM) haben Entwickler einen funktionieren Linux-Kernel kompiliert. Mit dem Kernel wollen die Entwickler bis in die grafische Oberfläche gebootet haben. Er soll sowohl in einer Qemu-basierten virtuellen Maschine als auch direkt auf einem Rechner funktionieren.
Research In Motion (RIM) hat auf seiner Blackberry Devcon 2010 wie erwartet ein eigenes Tablet vorgestellt. Beim Blackberry Playbook setzt RIM auf ein neues Betriebssystem namens Blackberry Tablet OS, das auf dem Mikrokernel Neutrino von QNX basiert und mit einer freien Entwicklungsplattform geliefert wird.
Mitte September 2010 soll der Quellcode für ein ZFS-Kernel-Modul für den Linux-Kernel veröffentlicht werden. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren. Der Entwickler Knowledge Quest Infotech will RPM-Dateien für Red Hat Enterprise Linux 6 Beta 2 und Fedora 12 anbieten.
Zusammen mit Oracle haben Entwickler am Lawrence Livermore National Laboratory ein natives Linux-Kernel-Modul für das Dateisystem ZFS entwickelt. Das gemeinsame Projekt soll langfristig das verteilte Dateisystem Lustre unter Linux auf dem ZFS-Dateisystem zur Verfügung stellen.
Ryan Dahl hat mit Node einen Javascript-Server entwickelt, der strikt ereignisorientiert arbeitet und dadurch für Applikationen mit hoher Parallelität besonders gut geeignet sein soll.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.31 veröffentlicht, der bereits USB 3.0 unterstützt und den Fuse-Aufsatz Cuse mitliefert. Wie immer gibt es darüber hinaus eine Reihe neuer Treiber. Auch für Desktop-Nutzer hält der neue Kernel eine interessante Änderung bereit.
MenuetOS ist ein Betriebssystem, das komplett in 32- und 64-Bit-Assembler geschrieben wurde. Die neue Version 0.90U bietet Transparenzeffekte für die Oberfläche. Zudem lässt sich unter MenuetOS Quake spielen.
Das Dateisystem XtreemFS ist in der Version 1.0 erschienen. Das verteilte Dateisystem liefert in der neuen Version einen Windows-Client mit. Es ist unter der GPLv2 lizenziert.
Ulrich Drepper hat einen Ausblick auf die Version 10 der GNU-C-Bibliothek (Glibc) gegeben. Die neue Version ist unter anderem zu POSIX 2008 kompatibel.
Die auf vielen Unix- und Linux-Systemen verwendete Bourne Again Shell (Bash) ist in der Version 4.0 erschienen. Die neue Version kennt jetzt unter anderem assoziative Arrays. Außerdem korrigiert die neue Fassung Fehler aus der Version 3.x.
Die freie .Net-Implementierung Mono ist in der Version 2.0 erschienen. Diese unterstützt zusätzliche Microsoft-Schnittstellen und enthält einen vollständigen C#-3.0-Compiler. Das neue Werkzeug Gendarme sucht nach Problemen im Code.
Einige MySQL-Entwickler um Brian Aker arbeiten an einer Art abgespeckter Version von MySQL, die auf Web-Anwendungen mit sehr vielen parallelen Anfragen und Multicore-Systemen zugeschnitten ist. Das Projekt Drizzle unterscheidet sich auch in anderen Punkten von MySQL.
Der Linux-Kernel 2.6.26 enthält den vieldiskutierten Kernel-Debugger KGDB, dessen Aufnahme Linus Torvalds lange abgelehnt hatte. Etliche Verbesserungen gibt es auch bei den Treibern. Die WLAN-Treiber unterstützen erstmals den 802.11s-Entwurf für drahtlose Mesh-Netzwerke.
Der DNS-Server Unbound, der jetzt in der Version 1.0 erschienen ist, soll das Internet sicherer machen und eine sichere und schnelle Alternative zu BIND darstellen. Hinter dem Open-Source-Projekt stecken NLnet Labs, Nominet und VeriSign.
Die Skriptsprache PHP wurde in der Version 5.2.6 veröffentlicht. Darin haben die Entwickler insgesamt 120 Fehler korrigiert, darunter auch sicherheitskritische. Sie empfehlen wie üblich allen Anwendern, auf die neue Version umzusteigen.
Ein Jahr später als angekündigt hat die Khronos Group die Spezifikation OpenKODE 1.0 veröffentlicht, die verschiedene Programmierschnittstellen für beschleunigte Grafikanwendungen auf mobilen Geräten vereint. Nutzen lassen soll sich der Standard auf den gängigen Handy- und Smartphone-Plattformen. Zugleich ist eine Open-Source-Version in Arbeit und die passende Testsuite wurde freigegeben.
Zum 30-jährigen Jubiläum des proprietären Betriebssystems OpenVMS hat Anbieter HP bekräftigt, dass es bisher keine Pläne gibt, das System auf das Abstellgleis zu schieben. Vielmehr gibt es ein neues Update für OpenVMS - und 2008 soll ein weiteres Update erscheinen, womit JBoss und MySQL auf OpenVMS unterstützt werden.
Mit dem Open-C-Plug-In hat Nokia eine Erweiterung für das "S60 3rd Edition Software Development Kit" veröffentlicht, mit der Entwicklern weitere C-Bibliotheken zur Verfügung stehen. Besonders die Portierung von Linux-Anwendungen soll damit erleichtert werden. Symbian hatte zuvor schon POSIX-Bibliotheken für Symbian veröffentlicht.
Symbian hat das gleichnamige Smartphone-Betriebssystem in der Version 9.5 angekündigt. Neben Unterstützung für moderne CPUs und einer höheren Leistung soll das System dennoch mit niedrigeren Ansprüchen an Speicher und Batterie daherkommen. Insbesondere für Entwickler gibt es interessante Neuerungen, wie eine SQL-Datenbank und die integrierten POSIX-Bibliotheken, die die Portierung von POSIX-Applikationen auf SymbianOS erleichtern sollen.
Kurz nachdem auch Nvidia mit einem neuen, jedoch noch unvollständigen Vista-Treiber aufwarten konnte, schiebt ATI einen weiteren Treiber nach. Der Catalyst 7.2 verbessert unter anderem die OpenGL-Unterstützung unter Windows Vista und der Linux-Treiber 8.34.8 bringt erstmals Unterstützung für ATIs Xpress 1250 IGP mit.
Symbian arbeitet an POSIX-Bibliotheken für das gleichnamige Smartphone-Betriebssystem. Diese sollen die Portierung von Anwendungen erleichtern. POSIX ist eine für Unix entwickelte Schnittstelle zwischen Anwendungen sowie Betriebssystem und ein ISO-Standard. Auf die angekündigte Beta-Version müssen Programmierer allerdings noch warten.
Hyperion hat das erstmals 2002 angekündigte AmigaOS 4.0 nun in der fertigen Version veröffentlicht - zumindest für Kunden. Das Betriebssystem unterstützt die PowerPC-Architektur und enthält einen Emulator um für die früher verwendeten Motorola-CPUs geschriebene Programme auszuführen. Allerdings ist noch keine neue Hardware erhältlich, auf der AmigaOS läuft.
Google wartet mit einer spezielle Code-Suche auf, die Angeboten wie Koders oder Krugle Konkurrenz macht. Damit lässt sich gezielt nach Quelltexten in bestimmten Sprachen und unter bestimmten Lizenzen suchen, auch mit regulären Ausdrücken.
Der Linux-Kernel ist nun in der Version 2.6.18 erschienen, die eine überarbeitete SATA-Schicht enthält. Mit dem PI-System gibt es zudem eine im Userspace ablaufende Prioritätsregelung und mit dem Lock Validator ist ein neues Debugging-Werkzeug enthalten. Einige zusätzliche Treiber enthält der neue Kernel ebenfalls. Als erste Kernel-Version enthält 2.6.18 nun kein Devfs-System mehr.
Der Linux-Baukasten Gentoo bringt in der Version 2006.1 wieder einmal Verbesserungen hinsichtlich der Installation mit. Ein neuer Installationsmodus, aber auch verbesserte Startskripte und eine neue Compiler-Version gehören mit dazu.
Das an der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics entwickelte, freie Betriebssystem UnixLite ist eine schlanke Unix-Version, die sich vor allem zu Lehrzwecken eignen soll, aber beispielsweise auch in Embedded-Geräten eingesetzt werden kann. Der Kernel des in C++ geschriebenen UnixLite soll nur etwa 20.000 Code-Zeilen umfassen.
Das freie Betriebssystem Syllable bietet in der neuen Version 0.6.1 eine Reihe von Korrekturen am ATA-Treiber, so dass das System nun auf den meisten Rechnern booten soll. Syllable stammt ursprünglich von AtheOS ab, das allerdings nicht mehr weiterentwickelt wird.
Das freie Common Unix Printing System (CUPS) ist nun in der stabilen Version 1.2 verfügbar, die über 90 Änderungen seit Version 1.1.x mitbringt. Dazu zählen IPv6-Unterstützung und die Möglichkeit, verschlüsselte und unverschlüsselte Verbindungen über einen Port laufen zu lassen. Zudem können Drucker über LDAP freigegeben werden. Das Webinterface überarbeiteten die Entwickler ebenfalls.
Die TU Dresden hat eine Live-CD ihres Forschungsbetriebssystems TUD:OS veröffentlicht. Dieses basiert auf einem L4-Mikrokernel und bringt eine grafische Oberfläche mit. Zudem können auch Linux-Anwendungen auf TUD:OS ausgeführt werden. Für grafische Programme wurde die Qt-Bibliothek auf TUD:OS portiert.
In dieser Woche ist mit der Veröffentlichung einer ersten "Technical Preview" der kommenden Samba-Version 4 zu rechnen. Samba4 wurde von Grund auf neu entwickelt und wartet unter anderem mit einer eigenen LDAP-Implementierung auf. Zudem wird Samba4 dann als ActiveDirectory-Domänen-Controller eingesetzt werden können, der auch mit den von Microsoft bereitgestellten Management-Tools zusammenarbeiten soll.
Mit Erscheien der Version 0.4.0 unterstützt der PowerPC-Emulator PearPC nun auch den PowerPC-G4-Prozessor. Aber die neue Version hat noch mehr zu bieten.
Mit einer Woche Verzögerung ist die neue Version 3.5 der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche KDE erschienen. Diese enthält zahlreiche neue Funktionen wie die von KDE 3.4 bekannten "Tooltips" an weiteren Stellen oder einen neuen Auswahldialog mit möglichen Aktionen beim Einlegen von CDs. Darüber hinaus wurden die einzelnen Applikationen weiter verbessert sowie mit neuen Funktionen ausgestattet und drei neue Programme zu KDE 3.5 hinzugefügt.
Das T2-Projekt hat seine Live-CD "T2 @live" aktualisiert, so dass diese in der Version 2.2.0-delta nun eine aktuelle Vorabversion von X11R7 mitbringt, der kommenden modularen Variante des X-Server von X.org. Aber auch sonst zeigt sich die Live-CD auf einem sehr aktuellen Stand.
Die Firma Cluster File Systems hat ihr freies Linux-Dateisystem Lustre in einer neuen Version freigegeben, das unter anderem neue Architekturen unterstützt. Kunden der Firma steht diese Version bereits seit August 2005 zur Verfügung, in Zukunft sollen neue Versionen aber auch der Community schneller zugänglich gemacht werden.
Die Linux Standard Base 2.0.1 wurde von der International Organization for Standardization, kurz ISO, als Standard anerkannt. Dies sei ein wichtiger Schritt für die Linux-Industrie, so Jim Zemlin, Executive Director der Free Standards Group.
Das Minix-Betriebssystem soll mit der neuen Version 3 nicht mehr nur ein Unix zu Lehrzwecken sein, sondern ein "richtiges" Betriebssystem. Das als Open Source erhältliche System ist sehr klein und somit insbesondere auf ältere Rechner oder Embedded Systeme fokussiert, bei denen es dennoch auf Zuverlässigkeit ankommt.
Die eigentlich von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden beschlagnahmte Domain Kino.to stellte bisher eine Webseite dar, die bei Amazon zum Kauf von Musik einlädt. Die Dresdner Behörden haben inzwischen wieder ihren Beschlagnahmehinweis angebracht.
(Kino)
Garmin will mit seinen Navigationsanwendungen künftig vier mobile Betriebssysteme unterstützen. In diesem Zuge wird die Navigon-App auch für Samsungs Bada erscheinen. Außerdem sind Updates für die Android-, iOS- und Windows-Phone-Version geplant.
(Navigon Android)
Im Sommer 2012 soll ein neues Finale für Mass Effect 3 erscheinen: Grundsätzlich bleibt der Ausgang von Commander Shepards Abenteuer unverändert - aber zusätzliche Filmsequenzen und Dialoge sollen es besser verständlich machen.
(Mass Effect 3)
Kein "Fehler 37", kein Always-online-Zwang, kein Verbot von Mods: Mit Torchlight 2 macht Runic Games einiges besser als Blizzard mit Diablo 3. Auch spielerisch hat das Hack-and-Slay viel zu bieten - trotzdem reicht es nicht ganz an die Klasse des Konkurrenten heran.
(Torchlight 2)
Er hört zu, plappert, wackelt und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wir haben uns Hasbros plüschige Reinkarnation des Spielzeugtiers Furby von außen - und innen - angesehen.
(Furby)
Mit der EOS 700D ersetzt Canon das erst ein Dreivierteljahr alte DSLR-Modell 650D. Die neue Kamera bietet nur kleine Verbesserungen und erreicht wieder 18 Megapixel Auflösung. Über einen klappbaren Touchscreen wird sie bedient.
(Canon 700d)
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