Megaupload-Gründer Kim Schmitz, alias Kim Dotcom, ist wieder auf freiem Fuß. Richter Nevin Dawson entließ Schmitz unter Auflagen aus der Untersuchungshaft, da es keine erhöhte Fluchtgefahr gibt.
Nach zwei weiteren Festnahmen in Verbindung mit dem Fall Kino.to hat die GVU nun die Vorwürfe gegen die beiden Männer erläutert. Sie sollen wie nach dem Modell von Megaupload einen Sharehoster betrieben und bis zuletzt kassiert haben.
Ein US-Gericht in Virginia hat die Anklage gegen Kim Schmitz alias Kim Dotcom und sein Team bei Megaupload erweitert. Die Betreiber des Sharehosters hätten gezielt auf anderen Plattformen nach Filmen, Songs und Software gesucht, um diese zu kopieren und selbst als "nutzergenerierte Inhalte" bereitzustellen.
Richter David McNaughton hat Mathias Ortmann, den laut FBI zweiten Mann hinter Kim Schmitz bei Megaupload, auf Kaution freigelassen. Damit sind drei von vier Festgenommenen unter strikten Auflagen auf Kaution frei.
Die Daten aller Megaupload-Nutzer sind gefährdet. Die Electronic Frontier Foundation hat die Serverbesitzer aber dazu gebracht, erst einmal keine Daten zu löschen. Fraglich ist allerdings, wie lange die Server intakt bleiben.
Auf Basis einer Studie der FH Köln prüft die Bundesregierung, ob auch in Deutschland Provider nach französischem Vorbild den Download von urheberrechtlich geschützten Dateien sperren sollen. Noch im ersten Halbjahr 2012 soll eine Entscheidung gefällt werden. Auch Ansgar Heveling ist dafür.
Die EFF sucht zusammen mit dem Megaupload-Provider Carpathia Nutzer des Filehosters, die befürchten, ihre auf den Megaupload-Servern gespeicherten Daten zu verlieren. So soll herausgefunden werden, wie groß der durch die US-Behörden angerichtete Schaden ist.
Nach der Schließung des Filehosters Megaupload will die GVU die Abschaffung des Haftungsprivilegs für Hoster. Dieses besagt, dass Diensteanbieter für die Inhalte ihrer Nutzer nur dann verantwortlich sind, wenn sie von diesen Kenntnis haben.
Richter David McNaughton hat den Kautionsanträgen von zwei der vier in Neuseeland festgenommenen Megaupload-Betreibern zugestimmt. Eine Auslieferung von Kim Schmitz an die USA könnte lange dauern.
Die Bundestagsfraktion von CDU und CSU sieht die US-Gesetzesvorschläge Sopa und Pipa als richtungsweisend an - obwohl es dagegen massiven Widerstand in den USA gibt. Der Fall Megaupload soll als Beleg dienen, durch falsches Zitieren aus Wikipedia scheitert die Fraktion aber kläglich.
Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom bleibt auf absehbare Zeit in Untersuchungshaft, entschied der Richter David McNaughton und lehnte es ab, Schmitz auf Kaution freizulassen.
Nach der spektakulären Schließung des Filehosters Megaupload sind einige Konkurrenten vorsichtig geworden und schränken ihr Angebot teils drastisch ein oder schließen ganz. Andere hingegen, wie Rapidshare und Mediafire, bauen ihr Angebot aus.
Bei seiner Festnahme hatte Kim Schmitz, Chef von Megaupload, eine Schrotflinte in der Hand. Mit derartigen Schießprügeln kann er zumindest virtuell offenbar gut umgehen: Ein Video zeigt ihn, wie er es unter dem Pseudonym Megaracer auf die Nummer-1-Position bei Modern Warfare 3 gebracht hat.
Für die Angriffe auf das FBI und Justice.gov als Reaktion auf die Schließung von Megaupload soll sich Anonymous einer neuen Taktik bedient haben: Der Besuch einer Webseite reicht dabei, um einen Angriff zu starten, von dem der Angreifer nichts weiß.
Richter David McNaughton hat in der Frage, ob Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom auf Kaution freikommt, am Montag keine Entscheidung getroffen. Damit bleibt Schmitz erst einmal weiter im Gefängnis.
Die Festnahme von Kim Schmitz in seinem Anwesen in Neuseeland gestaltete sich nicht ganz einfach. Letztendlich musste die Polizei ihn aus einem Panikraum schneiden, in den sich der Megaupload-Gründer zurückgezogen hatte.
Die Reaktionen auf die Schließung von Megaupload könnten nicht unterschiedlicher ausfallen als die der GVU auf der einen und der Piratenpartei auf der anderen Seite. Mit welchen Konsequenzen aber müssen die Nutzer rechnen?
Nach außen stellte sich Megaupload als legaler Anbieter dar, der lediglich eine technische Dienstleistung erbrachte und sich an die Vorgaben des DMCA hielt. Das aber war der Anklageschrift zufolge nur Fassade: Die Macher sollen mit absichtlichen Urheberrechtsverletzungen Millionen verdient und diese gefördert haben.
Die Schließung des Filehosters Megaupload hat Anonymous in Rage versetzt. Das Kollektiv reagiert mit massiven DDoS-Angriffen auf Websites von FBI, US-Justizministerium, der US-Musik- und Filmindustrie sowie von einigen Plattenfirmen. Es war mit 5.636 Beteiligten der bisher größte Angriff von Anonymus dieser Art.
US-Behörden haben den Filehoster Megaupload geschlossen und vier Mitarbeiter des Unternehmens festgenommen, darunter auch Megaupload-Chef Kim Schmitz alias Kim Dotcom. Die Megaupload-Betreiber sollen rund 175 Millionen US-Dollar mit dem Dienst verdient haben.
Der selbsternannte Hacker und Firmengründer Kim Schmitz soll das teuerste Herrenhaus Neuseelands gekauft haben. Um die umstrittene Figur aus der New Economy war es in den letzten Jahren ruhig geworden.
Der Fonera 2.0n ist nun in den USA und Europa lieferbar. Der neue 802.11b/g/n-kompatible Router des WLAN-Dienstes Fon bietet einen automatischen Up- und Downloader für verschiedene Onlinedienste; heruntergeladen werden kann etwa von Rapidshare und Megaupload.
Der WLAN-Dienst Fon wird in Zukunft auch 802.11 Pre-N mit einem eigenen Router unterstützen. Er wurde nun unter dem Namen Fonera 2.0n für die USA angekündigt.
Der Onlinedienst Droprecord.com verteilt hochgeladene Dateien auf mehrere Hostingdienste wie RapidShare, MegaUpload und EasyShare. Die Mirrors können zum Beispiel zur Softwaredistribution genutzt werden.
Ab 21. April 2009 will Fon seinen Router Fonera 2.0 verkaufen. Er kann unter anderem Videos automatisch zu Youtube hochladen und kommt mit direkter Unterstützung von BitTorrent und Rapidshare.
Der größte Teil des Internet-Traffics geht auf P2P-Systeme zurück, zwischen 49 und 95 Prozent des gesamten Datenverkehrs entfallen auf entsprechende Filesharing-Systeme. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Leipziger Unternehmens ipoque, das Lösungen für Internet-Traffic-Management anbietet und im August und September 2007 den Internetverkehr in fünf Regionen der Welt untersuchte.
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