Ein Wortspiel, mit dem sich Richter David Harvey als Gegner einer Urheberrechtsverschärfung in Neuseeland positioniert hat, hat zu seinem Rückzug aus dem Auslieferungsverfahren von Kim Schmitz geführt.
Die USA versuchen, eine Verschärfung des Urheberrechts in Neuseeland durchzusetzen. Der Richter, der die Anhörung zur Auslieferung von Kim Schmitz leitet, nennt die USA in einem Wortspiel "den Feind".
Kim Dotcom und sein Team wollen freiwillig in die USA gehen, wenn die Behörden die mit Megaupload eingenommenen US-Dollar-Millionen freigeben. Das sagt zumindest der Megaupload-Gründer.
Statt im August 2012 wird erst im März 2013 über die Auslieferung von Kim Schmitz, alias Dotcom, in die USA entschieden. Der Megaupload-Gründer war über die Verzögerung verärgert.
Mit Rapiddrive wandelt der Filehoster Rapidshare auf den Spuren von Dropbox: Mit dem neuen Verwaltungswerkzeug lässt sich Rapidshare nahtlos in die Ordnerstruktur von Windows einbinden. Doch es gibt einen großen Unterschied.
Die Durchsuchung der Villa von Kim Dotcom war wegen Formfehlern illegal, hat der neuseeländische High Court geurteilt. Auch das heimliche Klonen der Festplatten des Megaupload-Gründers durch das FBI war ungesetzlich.
Der Brite Richard O'Dwyer soll wegen des Betreibens von TVShack an die USA ausgeliefert werden. Dagegen spricht sich Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia, in einer seiner seltenen politischen Interventionen aus.
Steve Wozniak verteidigt Megaupload und Kim Schmitz, der alles getan habe, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Das Vorgehen der US-Justiz gegen Dotcom sei eine Schande.
Kim Schmitz hatte ein gemeinsames Treffen mit Apple-Mitbegründer Steve Wozniak. Dotcom nennt Woz einen tollen Kerl und Unterstützer der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).
Ein Startup bekommt seine Videodaten aus der Cloud von Megaupload nicht von den USA ausgehändigt. OhioSportsNet könne die Daten auf eigene Kosten von Experten suchen und kopieren lassen. Doch die Cloud wurde erst durch die Beschlagnahmungen blockiert.
Das FBI klonte heimlich Festplatten, obwohl die Beweismittel im Fall Megaupload von der neuseeländischen Polizei nicht freigegeben worden waren. Doch die Staatsanwaltschaft sieht keine Handhabe, weil nur die Images per Fedex außer Landes geschafft wurden.
Nach mehreren positiven, richterlichen Entscheidungen in Neuseeland könnte sich die Situation für den Megaupload-Gründer Kim Schmitz ändern. Ein Rechtsprofessor erwartet keine glatte Auslieferung mehr.
Kim Schmitz kann sein Recht auf eine faire Verteidigung nicht wahrnehmen, wenn das FBI nicht offenlegt, welche Beweise es gegen ihn und den Sharehoster Megaupload hat, urteilten Richter in Neuseeland. Doch das FBI weigert sich.
Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.
In der hitzigen Debatte um das Urheberrecht und Schutzfristenverlängerungen ärgert sich der Filmemacher Dietrich Brüggemann vor allem über eins: Alle reden nur über andere. Deshalb spricht er jetzt von sich.
Kim Schmitz darf wieder ins Internet. Das Gericht lockerte die Auflagen für den auf Kaution Freigelassenen. Er darf sich sportlich und künstlerisch betätigen.
Nach Megaupload wollen die US-Filmstudios weiter rechtlich gegen Filehoster vorgehen. Ein Manager von Paramount Pictures hat besonders fünf Anbieter im Visier, darunter Fileserve und Mediafire.
Die legalen Nutzer von Megaupload wollen ihre Daten zurück, die seit der Beschlagnahmung nicht mehr zugänglich sind. Ein Geschäftsmann klagt jetzt auf Herausgabe seines Festplattenbackups.
In einem ausführlichen Interview mit Torrentfreak bezieht Kim Schmitz alias Dotcom zur Anklage der US-Justiz gegen Megaupload Stellung. Punkt für Punkt versucht er, die Vorwürfe zu entkräften. Dabei nennt er auch Zahlen zu den Löschungen durch Medienunternehmen.
Megaupload-Gründer Kim Schmitz wird bis zu seiner Auslieferungsverhandlung im Sommer 2012 nicht verhungern. Er bekam aber vom Gericht weit weniger Geld zugesprochen als gefordert. Fahren darf er auch sein beschlagnahmtes 120.000-US-Dollar-Auto.
Google verteidigt vor Gericht Hotfile, um zu verhindern, dass die Filmindustrie 1-Click-Filehoster immer weiter in die Illegalität drängt. Davon wären auch Youtube und Twitter betroffen. Indirekt hilft Google damit auch Megaupload.
Polizei und Staatsanwaltschaft in Neuseeland haben einen Fehler gemacht. Das Gericht hat deshalb die einstweilige Verfügung für die Beschlagnahmung der Millionen von Kim Schmitz aufgehoben.
Laut Kim Schmitz sollen viele Nutzerkonten des Sharehosters Megaupload zu US-Regierungsvertretern gehören. Er hoffe, dass die Daten der Nutzer bald freigegeben würden, sagt Schmitz.
Die US-Regierung hat offiziell die Auslieferung von Kim Schmitz alias Kim Dotcom und drei weiteren in Neuseeland wegen Megaupload Festgenommen beantragt.
Anonymous-Mitglieder könnten sich bei ihrer Protestaktion nach Abschalten der Webseite Megaupload möglicherweise einen Trojaner eingefangen haben. Mit der Software Slowloris wurde die Trojaner-Software Zeus verbreitet.
"Wir haben nichts falsch gemacht. Ich bin kein Krimineller" und "Ich habe Nutzern nur Onlinespeicherplatz und Bandbreite angeboten", sagt Kim Schmitz alias Kim Dotcom in seinem ersten Fernsehinterview im neuseeländischen Fernsehen nach seiner Festnahme wegen Megaupload.
Der Gründer von Megaupload Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat große monatliche Ausgaben für seine Villa, Bodyguards, einen Butler und Kindermädchen. Doch das Gericht in Neuseeland gewährte ihm nicht die volle Summe aus seinem beschlagnahmten Vermögen.
Megaupload-Gründer Kim Schmitz, alias Kim Dotcom, ist wieder auf freiem Fuß. Richter Nevin Dawson entließ Schmitz unter Auflagen aus der Untersuchungshaft, da es keine erhöhte Fluchtgefahr gibt.
Nach zwei weiteren Festnahmen in Verbindung mit dem Fall Kino.to hat die GVU nun die Vorwürfe gegen die beiden Männer erläutert. Sie sollen wie nach dem Modell von Megaupload einen Sharehoster betrieben und bis zuletzt kassiert haben.
Ein US-Gericht in Virginia hat die Anklage gegen Kim Schmitz alias Kim Dotcom und sein Team bei Megaupload erweitert. Die Betreiber des Sharehosters hätten gezielt auf anderen Plattformen nach Filmen, Songs und Software gesucht, um diese zu kopieren und selbst als "nutzergenerierte Inhalte" bereitzustellen.
Richter David McNaughton hat Mathias Ortmann, den laut FBI zweiten Mann hinter Kim Schmitz bei Megaupload, auf Kaution freigelassen. Damit sind drei von vier Festgenommenen unter strikten Auflagen auf Kaution frei.
Die Daten aller Megaupload-Nutzer sind gefährdet. Die Electronic Frontier Foundation hat die Serverbesitzer aber dazu gebracht, erst einmal keine Daten zu löschen. Fraglich ist allerdings, wie lange die Server intakt bleiben.
Auf Basis einer Studie der FH Köln prüft die Bundesregierung, ob auch in Deutschland Provider nach französischem Vorbild den Download von urheberrechtlich geschützten Dateien sperren sollen. Noch im ersten Halbjahr 2012 soll eine Entscheidung gefällt werden. Auch Ansgar Heveling ist dafür.
Die EFF sucht zusammen mit dem Megaupload-Provider Carpathia Nutzer des Filehosters, die befürchten, ihre auf den Megaupload-Servern gespeicherten Daten zu verlieren. So soll herausgefunden werden, wie groß der durch die US-Behörden angerichtete Schaden ist.
Nach der Schließung des Filehosters Megaupload will die GVU die Abschaffung des Haftungsprivilegs für Hoster. Dieses besagt, dass Diensteanbieter für die Inhalte ihrer Nutzer nur dann verantwortlich sind, wenn sie von diesen Kenntnis haben.
Richter David McNaughton hat den Kautionsanträgen von zwei der vier in Neuseeland festgenommenen Megaupload-Betreibern zugestimmt. Eine Auslieferung von Kim Schmitz an die USA könnte lange dauern.
Die Bundestagsfraktion von CDU und CSU sieht die US-Gesetzesvorschläge Sopa und Pipa als richtungsweisend an - obwohl es dagegen massiven Widerstand in den USA gibt. Der Fall Megaupload soll als Beleg dienen, durch falsches Zitieren aus Wikipedia scheitert die Fraktion aber kläglich.
Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom bleibt auf absehbare Zeit in Untersuchungshaft, entschied der Richter David McNaughton und lehnte es ab, Schmitz auf Kaution freizulassen.
Nach der spektakulären Schließung des Filehosters Megaupload sind einige Konkurrenten vorsichtig geworden und schränken ihr Angebot teils drastisch ein oder schließen ganz. Andere hingegen, wie Rapidshare und Mediafire, bauen ihr Angebot aus.
Bei seiner Festnahme hatte Kim Schmitz, Chef von Megaupload, eine Schrotflinte in der Hand. Mit derartigen Schießprügeln kann er zumindest virtuell offenbar gut umgehen: Ein Video zeigt ihn, wie er es unter dem Pseudonym Megaracer auf die Nummer-1-Position bei Modern Warfare 3 gebracht hat.
Für die Angriffe auf das FBI und Justice.gov als Reaktion auf die Schließung von Megaupload soll sich Anonymous einer neuen Taktik bedient haben: Der Besuch einer Webseite reicht dabei, um einen Angriff zu starten, von dem der Angreifer nichts weiß.
Richter David McNaughton hat in der Frage, ob Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom auf Kaution freikommt, am Montag keine Entscheidung getroffen. Damit bleibt Schmitz erst einmal weiter im Gefängnis.
Die Festnahme von Kim Schmitz in seinem Anwesen in Neuseeland gestaltete sich nicht ganz einfach. Letztendlich musste die Polizei ihn aus einem Panikraum schneiden, in den sich der Megaupload-Gründer zurückgezogen hatte.
Die Reaktionen auf die Schließung von Megaupload könnten nicht unterschiedlicher ausfallen als die der GVU auf der einen und der Piratenpartei auf der anderen Seite. Mit welchen Konsequenzen aber müssen die Nutzer rechnen?
Nach außen stellte sich Megaupload als legaler Anbieter dar, der lediglich eine technische Dienstleistung erbrachte und sich an die Vorgaben des DMCA hielt. Das aber war der Anklageschrift zufolge nur Fassade: Die Macher sollen mit absichtlichen Urheberrechtsverletzungen Millionen verdient und diese gefördert haben.
Die Schließung des Filehosters Megaupload hat Anonymous in Rage versetzt. Das Kollektiv reagiert mit massiven DDoS-Angriffen auf Websites von FBI, US-Justizministerium, der US-Musik- und Filmindustrie sowie von einigen Plattenfirmen. Es war mit 5.636 Beteiligten der bisher größte Angriff von Anonymus dieser Art.
US-Behörden haben den Filehoster Megaupload geschlossen und vier Mitarbeiter des Unternehmens festgenommen, darunter auch Megaupload-Chef Kim Schmitz alias Kim Dotcom. Die Megaupload-Betreiber sollen rund 175 Millionen US-Dollar mit dem Dienst verdient haben.
Der selbsternannte Hacker und Firmengründer Kim Schmitz soll das teuerste Herrenhaus Neuseelands gekauft haben. Um die umstrittene Figur aus der New Economy war es in den letzten Jahren ruhig geworden.
Der Fonera 2.0n ist nun in den USA und Europa lieferbar. Der neue 802.11b/g/n-kompatible Router des WLAN-Dienstes Fon bietet einen automatischen Up- und Downloader für verschiedene Onlinedienste; heruntergeladen werden kann etwa von Rapidshare und Megaupload.
Der WLAN-Dienst Fon wird in Zukunft auch 802.11 Pre-N mit einem eigenen Router unterstützen. Er wurde nun unter dem Namen Fonera 2.0n für die USA angekündigt.
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