Die DSL-Drosselungspläne der Telekom haben eine Diskussion darüber ausgelöst, wie viel Traffic im Internet eigentlich kostet. Aber sind die hohen Traffic-Kosten überhaupt das Problem?
Die Deutsche Telekom muss wegen der Drosselung von DSL-Verbindungen Fragen der Wettbewerbsbehörde beantworten. Zuvor hatte bereits die Bundesnetzagentur nachgefragt und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Abmahnung zugestellt.
Um bestimmte Angebote von der DSL-Drosselung auszunehmen, muss die Telekom gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen, meint Anwalt Thomas Stadler. Die Telekom nennt das Unsinn.
Wenn Unternehmen wie Googles Youtube an die Deutsche Telekom zahlen, würde ihr Angebot "nicht das Datenvolumen der Nutzer verbrauchen" und sei nicht von der Drosselung betroffen, sagt die Telekom.
Die Bundesnetzagentur sieht Klärungsbedarf bei den Plänen zur Abschaffung der DSL-Flatrate bei der Telekom. Ein regulatorischer Eingriff werde geprüft, um Transparenz und Netzneutralität zu wahren.
Wenn die Telekom bis 2016 komplett auf IP-Produkte umstellt, bedeutet das für alle Bestandskunden wohl einen Vertragswechsel und damit auch die Drosselung auf 384 KBit/s. Wem die Inklusivvolumina nicht ausreichen, der könne "für ein paar Euro weiterhin Highspeed nutzen", sagte ein Sprecher.
Viele konkurrierende Festnetzbetreiber wollen keine Drosselung einführen und erwarten eine Massenabwanderung beim größten DSL-Anbieter. Eine Protestpetition gegen die Abschaffung der Flatrate hat bereits 90.000 Unterzeichner.
Kabel Deutschland will weiter gegen die öffentlich-rechtlichen Sender klagen. Der Kabelnetzbetreiber hat wieder einen Prozess im Einspeisestreit verloren.
In einem Brief an Telekom-Chef René Obermann zeigt sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) "besorgt" über die Pläne der Telekom, ab 2013 eine Drosselung von Internetanschlüssen einzuführen. Das sieht auch die Verbraucherschutzministerin ähnlich.
In kurzer Zeit haben fast 10.000 Menschen eine Petition gegen die Abschaffung der Flatrate durch die Deutsche Telekom unterzeichnet. Bei jedem neuen Unterstützer der Petition bekommt die Telekom eine E-Mail zugesandt.
Nicht die Kosten für den Breitbandausbau, sondern die Kontrolle über die Inhalte sind die wahren Gründe für das Ende der Flatrate bei der Telekom. Das ist gefährlich, weil es das Prinzip der Netzneutralität zerstört - und das geht jeden an.
Die SPD will mit einer Gesetzesinitiative versuchen, das Ende der Flatrate bei der Deutschen Telekom zu stoppen. Die Netzneutralität sei die Grundlage für die Freiheit und Innovationsfähigkeit des Internets.
Das Ende der Flatrate trifft nur den Privatkunden der Telekom. Nur Entertain-, Call-&-Surf- und IP-Tarife seien betroffen, sagte ein Sprecher. "Von Abzocke kann keine Rede sein", betont der Konzern jedoch.
Ericsson hat Microsoft das IP-TV-Produkt Mediaroom abgekauft. Auf dieser Software basiert auch Entertain von der Deutschen Telekom. Das Geschäft hat vermutlich einen Umfang von einer Milliarde US-Dollar.
Die Telekom hat bestätigt, dass es Pläne zur Drosselung im Festnetz gibt. Die Informationen waren zuvor einem Blog zugespielt worden. Danach soll die Datenübertragungsrate auf 384 KBit/s gesenkt werden, wenn ein Limit erreicht ist.
Der Streit um die Einspeisung von ARD und ZDF bei Kabel Deutschland spitzt sich zu. Eine aktuelle Entscheidung hilft dem WDR, doch Kabel Deutschland will weiter klagen, hat bereits Programme gestrichen und Bandbreite reduziert.
Als Konsequenz aus dem Streit um die Zahlung von Einspeisungsentgelten mit ARD und ZDF schränkt Kabel Deutschland ab Dienstag das Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender leicht ein.
Nach dem verlorenen Bieterwettkampf um die Bundesligarechte ab der kommenden Saison hat sich die Telekom nun mit dem Pay-TV-Sender Sky auf eine Kooperation verständigt. Entertain-Kunden können künftig das Programm von Sky empfangen.
Die Fusion der US-Tochter führt bei der Telekom zu einem hohen Verlust, allerdings nur in den Büchern. Konzernchef Obermann bat, nicht "nur auf das tiefrote Konzernergebnis" zu schauen.
Ifa 2012 Das IPTV-Angebot der Telekom kann mit Entertain to go künftig auch auf dem Smartphone, Tablet oder Notebook genutzt werden, zunächst im heimischen WLAN, später auch unterwegs. Zudem soll es eine Remote Control App für Entertain geben.
Die Telekom nimmt ab sofort Kunden für ihr FTTH-Angebot an, das 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload bietet. Künftig sollen weit höhere Datenraten möglich sein.
Das Glasfasernetzwerk der Telekom in Hennigsdorf nordwestlich von Berlin ist für die Allgemeinheit geöffnet. Doch die Telekom will keine Kundenzahlen nennen und nicht sagen, wie viele der 500 Testkunden dabeigeblieben sind.
Die Telekom nennt Details zu dem mobilen IP-TV-Angebot Entertain to go. Livefernsehen und Video-on-Demand kommen damit zuerst übers heimische WLAN und später auch auf Smartphones. Doch die Verhandlungen mit den Sendern sind aufwendig.
Die Telekom beendet nach einem Bericht der Financial Times Deutschland ihren Ausflug in die Fußballübertragung und stellt den Sender Liga Total zur Saison 2013/2014 ein. Stattdessen sollen über die IPTV-Plattform Entertain die Fußballübertragungen von Sky gesendet werden.
Es gibt viel zu wenig Kunden für Fibre-To-The-Home. Darum wird es kein Telekom-Glasfasernetz in zwei deutschen Städten geben.
Der Deutschland-Chef der Telekom bekommt Ärger mit der Bundesnetzagentur. Sie prüft, ob der Konzern gegen Wettbewerbsregeln verstößt.
Die Telekom erweitert ihr IPTV-Angebot Entertain um die HD-Sender von ProSiebenSat.1. Bislang waren die beiden großen Privatsenderketten ferngeblieben und die HD-Sender der RTL-Gruppe sind auch weiterhin nicht über Entertain zu empfangen.
Das Speedphone 700 der Telekom ist lieferbar. Das Android-basierte WLAN-Telefon ist auch zum E-Mail-Schreiben und Websurfen gedacht.
Die Deutsche Telekom will ihr IPTV-Angebot künftig auch für PC, Tablet und Smartphone anbieten. Derzeit können die über Entertain verfügbaren Fernsehsender sowie Filme und Bundesligaspiele nur über spezielle Set-Top-Boxen empfangen werden.
Das FTTH-Netz in der Telekom-Pilotstadt Hennigsdorf ist seit Sommer 2011 fertig. Jetzt erhalten 500 Testkunden einen Preisnachlass.
Nach einem Urteil gegen irreführende Werbeaussagen zu VDSL-Verträgen der Telekom trotz Drosselung hat der Konzern jetzt erklärt: "Wir sehen dies im Vertrag zwar vor, drosseln aber die Internetzugänge bei Überschreitung der Volumenbeschränkung nicht."
Unmut im Nutzerforum von Entertain: IPTV-Kunden der Telekom sind unzufrieden mit der jüngsten Senderstreichung. Die Telekom hofft weiter, mit ProSiebenSat.1 eine Verhandlungslösung zu finden.
Mit der neuen Firmwareversion 84.05.05 für die Fritzbox Fon WLAN 7390 versieht AVM sein Topmodell mit neuen Funktionen. Zugleich wird eine Sicherheitslücke geschlossen, die Nutzern im lokalen Netzwerk das Auslesen von Konfigurationsdaten ermöglichte.
Ab August 2011 erweitert die Telekom ihr TV-Streaming-Angebot Entertain um einen eigenen 3D-Kanal namens "3D The Channel". Außerdem kommen drei weitere 2D-Sender dazu, darunter ein Sportkanal.
In Rechtsstreit zwischen AVM und Cybits soll es nicht um GPL-Software gehen. So argumentierte der Fritzbox-Hersteller vor dem Landesgericht in Berlin. Tatsächlich verändere Cybits mit seiner Software "Surf-Sitter DSL" proprietäre Bestandteile der Fritzbox-Firmware.
Die Deutsche Telekom leidet unter sinkenden Gewinnen in Griechenland und Rumänien und Kundenverlusten bei T-Mobile USA. Trotz starken Deutschlandgeschäfts brach der Gewinn ein. Konzernchef Obermann sieht "weitere Herausforderungen" auf sich zukommen.
Die Deutsche Telekom hat ihre Preise für FTTH veröffentlicht und angekündigt, dass die Zahl der Städte, die mit Fiber-To-The-Home versorgt werden, erhöht wird. Die Datenübertragungsrate soll in Zukunft bei 1 GBit/s liegen.
In ausgewählten Städten startet die Telekom im kommenden Jahr mit Fiber-To-The-Home. Die Preise für die schnellen Internetzugänge sind bereits durchgesickert.
Die Telekom will ihr IPTV-Angebot Entertain künftig auch über Satellit verbreiten, um so einen bundesweiten Empfang sicherzustellen. Interaktive Zusatzdienste wie die Onlinevideothek sollen dabei per DSL abgewickelt werden.
Die Telekom macht hohe Verluste durch Abschreibungen im Ausland. In Deutschland legte der Umsatz mit mobilen Datendiensten stark zu.
Die Telekom bringt im Februar 2011 mit dem Media Receiver 303 einen neuen Festplattenrekorder für das IPTV-Angebot Entertain auf den Markt. Das Gerät hat eine größere Festplatte und wurde mit einem komplett neuen Design versehen.
Die Deutsche Telekom bietet ihren Entertain-Kunden ab Dezember ein aufpreispflichtiges HD-Paket. Es enthält zusätzliche HD-Sender aus den Bereichen Film, Serie, Sport, Musik und Dokumentation.
Die Telekom bietet über ihre IPTV-Plattform Entertain ab sofort auch 3D-Inhalte an. Die bestehenden Set-Top-Boxen können dabei weiterverwendet werden, es genügt ein Softwareupdate.
Es könnte eine fruchtbare Zusammenarbeit für alle Seiten werden: Die Telekom und der Bezahlsender Sky stehen in Verhandlungen mit der Bundesliga. Die DFL sähe gerne Fernsehübertragungen in 3D - ein Plan, der den potenziellen Partnern in die Karten spielt, denn die wollen sich im Zukunftsmarkt positionieren.
Die Deutsche Telekom weist im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 15,53 Milliarden Euro aus, im Vorjahr waren es noch 16,24 Milliarden Euro. Der Gewinn (EBITDA) ging zurück.
Anfang September 2010 bekommen die bereits verkauften 3D-Fernseher auch deutsche Inhalte: Dann will die Telekom ihr IPTV-Angebot Entertain mit stereoskopischen Bildern aufwerten. Der bisherige Receiver kann dazu weiterverwendet werden.
Das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM in Deutschland wird am 7. Mai 2010 in 3D übertragen. Kunden, die den Sender Liga-Total HD der Telekom über deren IPTV-Plattform Entertain abonniert haben, sollen das Spiel in 3D verfolgen können.
Cebit Die Telekom baut ihr IPTV-Angebot Entertain um: Ab April 2010 gibt es eine neue Paketstruktur. Dabei sinkt der Preise für das große Paket Entertain Premium.
Cebit Der Mindener ISP MK Netzdienste bietet ab sofort VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s im Downstream und 10 MBit/s im Upstream für Geschäftskunden an. Die Anschlüsse verfügen über eine feste IP-Adresse.
Hansenet startet mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele sein HDTV-Angebot. ARD, ZDF und Arte stehen Alice-Kunden dann ohne zusätzliche Kosten in ihren HD-Versionen zur Verfügung.
Apple hat Version 1.0.1 des kostenlosen Buchprogramms iBooks Author veröffentlicht. Die einzige Neuerung sind geänderte Lizenzbedingungen, die zuvor kontrovers diskutiert wurden.
(Ibook Author)
Neben Uncharted Golden Abyss erscheinen noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Spiele zum Start der PS Vita. Golem.de hat einen Blick auf Rayman Origins, Virtua Tennis 4, Lumines: Electronic Symphony und Ridge Racer geworfen.
(Ridge Racer)
In dem neuen preiswerten Verfahren wird das Glasfaser-Kabel durch den Wasserhausanschluss in die Gebäude geführt. Was in Pilotversuchen funktioniert, soll als Wasser-Faser-System bald breit eingesetzt werden.
(Glasfaserkabel)
Acer hat mit dem Liquid Gallant Duo ein Android-Smartphone mit Dual-SIM-Funktion vorgestellt. Das baugleiche Modell wird es auch mit nur einem SIM-Kartensteckplatz geben.
(Acer Liquid Gallant Duo)
Apple hat seit dem Marktstart am Freitag, dem 21. September 2012, bereits 5 Millionen iPhone 5 verkauft und kündigt an, dass sich so manche Bestellung verzögern wird.
(Iphone 5 News)
Mit dem Lumia 520 bringt Nokia ein neues Smartphone mit Windows Phone 8, das sich mit einem Preis von 200 Euro vor allem an Einsteiger richtet. Damit ist es noch günstiger als das Lumia 620, das bisher das günstigste Lumia-Smartphone war. Mit dem Lumia 720 gibt es ein neues Mittelklassemodell.
(Windows 8 Phone)
E-Mail an news@golem.de