Wayland ist ein im Jahr 2008 gestarteter grafischer Server für Linux. Mit Wayland wollte Entwickler Kristian Høgsberg ursprünglich beweisen, dass X.org mit wenig Aufwand umstrukturiert werden kann. Inzwischen gilt Wayland als mögliche Alternative zu X.org.
Dem KDE-Entwickler Martin Gräßlin ist es gelungen, KWin unter Weston in einem Wayland-Modus zu starten. Der Code könnte in KDE SC 4.11 für Tester zur Verfügung stehen.
In einem halben Jahr soll sich der Gnome-Desktop mit Wayland nutzen lassen, jedoch nur optional. In einem Jahr soll der Umstieg dann komplett vollzogen sein.
Mit der Freigabe des Displayservers Wayland 1.1 samt dem Referenz-Compositor Weston haben die Entwickler auch neue Backends umgesetzt, die unter anderem die Grafikausgabe auf dem Raspberry Pi ermöglichen.
Dem Jolla-Entwickler Carsten Munk ist es gelungen, einen Wayland-Compositor auf Android-Grafiktreibern zu starten. Neben dem Sailfish OS sollen davon auch Gnome, KDE, Open WebOS und andere profitieren.
Der Initiator des Wayland-Forks Northwood, Scott Moreau, ist aus dem Wayland-Entwicklerteam ausgeschlossen worden. Er hatte in einer Diskussion wiederholt andere Entwickler angegriffen, darunter Wayland-Initiator Kristian Høgsberg.
Unter dem Namen Northfield hat der langjährige Compiz- und Wayland-Entwickler Scott Moreau einen Fork des Xorg-Nachfolgers Wayland eingerichtet. Er will dort mit dem Displayserver experimentieren und Compiz-Effekte implementieren.
Der auf Qt und QML basierende Displaymanager SDDM ist erstmals offiziell erschienen. SDDM könnte mit Qt5 und Wayland in die KDE-Arbeitsflächen integriert werden.
Auf Google+ haben Canonical-Mitarbeiter nochmals detailliert erörtert, warum sie Mir entwickeln, und sich erneut beim Wayland-Projekt für einige irreführende Informationen entschuldigt. Canonical wird weiterhin vorgeworfen, die Community zu spalten.
Mit seinem Mir-Projekt hat Canonical weite Teile der Linux-Gemeinde in Aufruhr versetzt: KDE-Entwickler kritisieren Canonicals Pläne für Ubuntu scharf, der Compiz-Entwickler kündigt die Zusammenarbeit mit Canonical auf und Mark Shuttleworth schimpft zurück.
Für seinen Displayserver Mir soll Canonical bereits mit Nvidia an einem einheitlichen Treiber arbeiten, der auf EGL aufsetzt. Mir-Entwickler Thomas Voß hat nochmals Details zu Mir preisgegeben.
Kristian Høgsberg und andere Entwickler des Wayland-Teams wehren sich gegen die von Canonical erhobenen Vorwürfe gegen ihren Displayserver. Sie seien schlichtweg falsch. Inzwischen wurde die Canonical-Webseite geändert.
Für die Interaktion mit der nächsten Generation seines Unity-Desktops will Canonical einen eigenen Displayserver entwickeln, der den Namen Mir trägt. Der Unity-Desktop soll dazu auf Qt5 portiert werden. Die Entwicklung soll bis April 2014 abgeschlossen werden.
Anders als oft berichtet, muss die Fensterdekoration nicht von einem Wayland-Client dargestellt werden. Deshalb soll KWin als Wayland-Compositor serverseitige Fensterdekorationen nutzen, vor allem um ein konsistentes Bild zu wahren.
Mittels QML sollen sämtliche KDE-Plasma-Arbeitsflächen - Desktop, Netbook und Active - zusammengefasst werden, was den Wechsel zwischen verschiedenen Formfaktoren erleichtern soll. Vorarbeiten dazu sind bereits zum Testen verfügbar.
Der KDE-Entwickler Sebastian Kügler hat einen umfangreichen Statusbericht zur aktuellen Entwicklung und den künftigen Plänen für den freien Desktop veröffentlicht. Unter anderem soll Qt 5 als Basis dienen und der Desktop soll nicht mehr von X11 abhängig sein. Das neue Framework erhält die Nummer 5.
Compiz soll nicht auf Wayland portiert werden. Das gab der Compiz-Entwickler Sam Spilsbury bekannt. Es werde lediglich Bugfixes für den Compositing Manager geben. Spilsbury sieht die Fragmentierung unter Linux als großes Problem.
Der designierte X-Server-Nachfolger Wayland 1.0 ist samt Referenz-Compositor Weston erschienen. Ab sofort soll Abwärtskompatibilität gewahrt werden.
Der Wayland-Compositor Weston kann Fenster ferner Systeme darstellen. Derzeit existiert nur ein Prototyp dazu. Wayland 1.0 wird in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Für das kommende Ubuntu 12.10 steht der Grafikserver Wayland 0.95 zur Verfügung. Über ein PPA steht auch ein GTK-Backend zur Verfügung, das nach dem Willen eines Entwicklers noch in das offizielle Archiv aufgenommen werden soll.
Mit Wayland und dem dazugehörigen Compositing-Manager Weston 0.95 hat das Entwicklerteam eine erste stabile Version des Grafikservers veröffentlicht.
Mit einer ersten Version von Xwayland können für X.org entwickelte Anwendungen auf einem Wayland-Server gestartet und genutzt werden. Xwayland soll den Übergang von X.org zu Wayland erleichtern.
Auf dem Ubuntu Developer Summit diskutieren Canonical-Entwickler erneut über die Integration der X.org-Alternative Wayland. Bislang funktioniert jedoch noch nicht einmal die im aktuellen Ubuntu 12.04 integrierte Preview-Version.
Der Displayserver Wayland und der Compositor Weston sind ab sofort in den Quellen von Ubuntu 12.04 verfügbar. GTK-Anwendungen können Wayland jedoch nicht nutzen, GTK müsste dazu neu kompiliert werden.
Der Displayserver Wayland ist in einer Testversion veröffentlicht worden. Es ist die erste Version, die die Entwickler offiziell freigeben. Im Laufe des Jahres 2012 sollen der Code und das API in einer stabilen Version 1.0 erscheinen.
Der Displayserver Wayland soll demnächst in einer stabilen Version erscheinen. Zuletzt erhielt das Projekt Patches für Multitouch und Oberflächentransformationen. Auch der Compositing-Manager Weston läuft bereits stabil.
Der Login-Manager LightDM hat ein erstes KDE-Frontend erhalten. Damit sollen sich im Anmeldebildschirm Plasma Widgets aus der KDE SC nutzen lassen.
Der von VMware aktualisierte Treiber im Staging-Bereich soll bald in den Hauptzweig des Linux-Kernels aufgenommen werden. Die Entwickler haben unter anderem EGL- und somit Wayland-Unterstützung integriert.
Der Kwin-Entwickler Martin Gräßlin denkt darüber nach, künftig nur noch Linux als Basis für die KDE-Oberflächen zu unterstützten. Der Grund dafür sind unter anderem größer werdende Unterschiede zu BSD-Systemen und Solaris mit der Einführung von Wayland und Systemd.
Desktop Summit 2011 Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant - aus gutem Grund, sagt KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de. Stattdessen will das KDE-Team zunächst die Bibliotheken des freien Desktops modularisieren und an Qt 5 anpassen.
Desktop Summit 2011 Wayland ist vielversprechend, aber noch längst nicht reif für den Einsatz mit Desktops, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Nur eine schrittweise Migration sei sinnvoll. Er rechnet erst Mitte 2012 mit einer funktionierenden Vorabversion.
Der Kubuntu-Entwickler David Edmundson schlägt den Wechsel von KDM zu LightDM bei KDE vor. Das von ihm erarbeitete Konzept funktioniert bereits.
Canonical und Fedora setzen in Zukunft auf Wayland und beteiligen sich an dem Projekt. Eine erste experimentelle Version steht unter der aktuellen Ubuntu-Version zur Verfügung. Spätestens bis Ubuntu 12.04 soll Wayland X.org ersetzen.
In den kommenden Versionen der KDE SC wird der Compositing-Manager Kwin um die Unterstützung der Grafikschnittstelle OpenGL ES 2.0 erweitert. Damit kann KDE künftig auch mit Hardwarebeschleunigung auf mobilen Geräten laufen.
Damit Wayland mit anderen quelloffenen Werkzeugsammlungen verwendet werden kann, stellt Entwickler Kristian Høgsberg den Displayserver unter die LGPLv2. Damit sind Entwickler verpflichtet, eingebrachte Änderungen auch anderen zur Verfügung zu stellen.
X.org ist in seinem jetzigen Zustand nicht zukunftsfähig, meint Keith Packard, selbst Entwickler bei X.org. Gegenwärtig seien darin noch zu viele Altlasten enthalten. Langfristig müssten die Komponenten ausgelagert und die Rolle des Xservers neu definiert werden.
Fedora soll bereits in der Version 15 eine experimentelle Version des Wayland-Grafikservers bekommen. Das teilte Adam Jackson in einer E-Mail an die Entwicklermailingliste mit. Langfristig könne Wayland als Standardgrafikserver Einzug in die Linux-Distribution halten.
Mit einem schlichten Forumseintrag reagiert Nvidia auf die Nachricht aus dem Hause Canonical, die Xorg-Alternative Wayland in Ubuntu einzupflegen: "Wir haben keine Pläne für die Unterstützung von Wayland".
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Wayland soll ein X-Server für Linux werden, der ohne viel Ballast auskommt. So soll sich Wayland dann beispielsweise für eingebettete Systeme eignen. Integriert sind nur Funktionen, die den X-Server nicht zu komplex werden lassen.
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Wayland soll ein X-Server für Linux werden, der ohne viel Ballast auskommt. So soll sich Wayland dann beispielsweise für eingebettete Systeme eignen. Integriert sind nur Funktionen, die den X-Server nicht zu komplex werden lassen.
Sony Ericsson hat mit dem Txt ein knallblaues Handy vorgestellt, das als Besonderheit eine QWERTZ-Tastatur aufweist. Außerdem sind WLAN und eine 3,2-Megapixel-Kamera vorhanden.
(Sony Ericsson Txt Pro Kein Youtube Moeglich)
Vor rund sechs Monaten hat Twitter mit Bootstrap seinen Front-End-Werkzeugkasten Bootstrap veröffentlicht. Ab sofort steht das CSS-/HTML-Framework in der Version 2.0 zur Verfügung.
(Bootstrap)
Canonical hat erstmals Ubuntu für Android im laufenden Betrieb gezeigt. Zum Selbstinstallieren ist es aber nicht gedacht.
(Linux)
Kompaktkameras werden gerne als Spielzeug abgetan, weil ihre Bildqualität durch fingernagelgroße Sensoren und hohes Bildrauschen oft unterirdisch ist. Sony hat bei der Cyber-shot DSC-RX100 deshalb mit einem übergroßen 1-Zoll-Sensor und einem erheblichen Elektronikaufwand versucht, diesem Manko beizukommen. Es hat sich gelohnt, wie unser Praxistest zeigt.
(Sony Rx 100)
Samsungs SSD 840 Pro soll die erfolgreiche Serie 830 ablösen, dazu bietet sie nicht nur sehr viel Tempo, sondern auch AES-Verschlüsselung mit 256 Bit. Möglich macht das ein neuer Controller, der nicht von Sandforce stammt. Ein Kurztest.
(Ssd Test)
Das gab es so noch nicht: Ab April 2013 wollen das Online-Actionspiel und die TV-Serie Defiance zusammen eine Story erzählen. Es geht um eine Stadt, in der Menschen und Außerirdische leben.
(Defiance)
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