Wayland ist ein im Jahr 2008 gestarteter grafischer Server für Linux. Mit Wayland wollte Entwickler Kristian Høgsberg ursprünglich beweisen, dass X.org mit wenig Aufwand umstrukturiert werden kann. Inzwischen gilt Wayland als mögliche Alternative zu X.org.
Der Displayserver Wayland ist in einer Testversion veröffentlicht worden. Es ist die erste Version, die die Entwickler offiziell freigeben. Im Laufe des Jahres 2012 sollen der Code und das API in einer stabilen Version 1.0 erscheinen.
Der Displayserver Wayland soll demnächst in einer stabilen Version erscheinen. Zuletzt erhielt das Projekt Patches für Multitouch und Oberflächentransformationen. Auch der Compositing-Manager Weston läuft bereits stabil.
Der Login-Manager LightDM hat ein erstes KDE-Frontend erhalten. Damit sollen sich im Anmeldebildschirm Plasma Widgets aus der KDE SC nutzen lassen.
Der von VMware aktualisierte Treiber im Staging-Bereich soll bald in den Hauptzweig des Linux-Kernels aufgenommen werden. Die Entwickler haben unter anderem EGL- und somit Wayland-Unterstützung integriert.
Der Kwin-Entwickler Martin Gräßlin denkt darüber nach, künftig nur noch Linux als Basis für die KDE-Oberflächen zu unterstützten. Der Grund dafür sind unter anderem größer werdende Unterschiede zu BSD-Systemen und Solaris mit der Einführung von Wayland und Systemd.
Desktop Summit 2011 Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant - aus gutem Grund, sagt KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de. Stattdessen will das KDE-Team zunächst die Bibliotheken des freien Desktops modularisieren und an Qt 5 anpassen.
Desktop Summit 2011 Wayland ist vielversprechend, aber noch längst nicht reif für den Einsatz mit Desktops, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Nur eine schrittweise Migration sei sinnvoll. Er rechnet erst Mitte 2012 mit einer funktionierenden Vorabversion.
Der Kubuntu-Entwickler David Edmundson schlägt den Wechsel von KDM zu LightDM bei KDE vor. Das von ihm erarbeitete Konzept funktioniert bereits.
Canonical und Fedora setzen in Zukunft auf Wayland und beteiligen sich an dem Projekt. Eine erste experimentelle Version steht unter der aktuellen Ubuntu-Version zur Verfügung. Spätestens bis Ubuntu 12.04 soll Wayland X.org ersetzen.
In den kommenden Versionen der KDE SC wird der Compositing-Manager Kwin um die Unterstützung der Grafikschnittstelle OpenGL ES 2.0 erweitert. Damit kann KDE künftig auch mit Hardwarebeschleunigung auf mobilen Geräten laufen.
Damit Wayland mit anderen quelloffenen Werkzeugsammlungen verwendet werden kann, stellt Entwickler Kristian Høgsberg den Displayserver unter die LGPLv2. Damit sind Entwickler verpflichtet, eingebrachte Änderungen auch anderen zur Verfügung zu stellen.
X.org ist in seinem jetzigen Zustand nicht zukunftsfähig, meint Keith Packard, selbst Entwickler bei X.org. Gegenwärtig seien darin noch zu viele Altlasten enthalten. Langfristig müssten die Komponenten ausgelagert und die Rolle des Xservers neu definiert werden.
Fedora soll bereits in der Version 15 eine experimentelle Version des Wayland-Grafikservers bekommen. Das teilte Adam Jackson in einer E-Mail an die Entwicklermailingliste mit. Langfristig könne Wayland als Standardgrafikserver Einzug in die Linux-Distribution halten.
Mit einem schlichten Forumseintrag reagiert Nvidia auf die Nachricht aus dem Hause Canonical, die Xorg-Alternative Wayland in Ubuntu einzupflegen: "Wir haben keine Pläne für die Unterstützung von Wayland".
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Wayland soll ein X-Server für Linux werden, der ohne viel Ballast auskommt. So soll sich Wayland dann beispielsweise für eingebettete Systeme eignen. Integriert sind nur Funktionen, die den X-Server nicht zu komplex werden lassen.
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Wayland soll ein X-Server für Linux werden, der ohne viel Ballast auskommt. So soll sich Wayland dann beispielsweise für eingebettete Systeme eignen. Integriert sind nur Funktionen, die den X-Server nicht zu komplex werden lassen.
E-Mail an news@golem.de