.Net (sprich: Dot Net) ist Microsofts Implementierung der Common Language Infrastructure (CLI). Dieser von Microsoft gemeinsam mit Hewlett-Packard und Intel entwickelte ISO-Standard beschreibt die Entwicklung von plattformunabhängigen Programmen mit bestimmten Sprachen. Dabei liegen die .Net-Anwendungen nicht im Maschinencode vor, sondern in einem sogenannten "Managed Code". Zur Ausführung ist daher eine entsprechende Laufzeitumgebung notwendig, andererseits müssen Programme durch dieses Vorgehen für eine andere als die Entwicklungsplattform nicht neu übersetzt werden.
Insgesamt will Microsoft in diesem Monat 21 Sicherheitslücken in Windows, in Office, im Internet Explorer, in .Net und in Silverlight beseitigen. Dazu werden in der kommenden Woche neun Patches veröffentlicht.
28C3 Durch Hash-Kollisionen können Webserver lahmgelegt werden. Betroffen sind fast alle Webserver etwa mit PHP, ASP.Net und Java. Die Kollisionen können durch POST-Abfragen ausgelöst werden.
Zum Oktober-Patchday beseitigt Microsoft kritische Sicherheitslücken im .Net-Framework, in Microsoft Silverlight und im Internet Explorer. Zudem schließt der heute Nacht veröffentlichte Patch sechs weitere Sicherheitslücken.
Microsoft hat in diesem Monat 13 Patches veröffentlicht, um insgesamt 22 Sicherheitslücken zu beseitigen. Acht von ihnen können zur Schadcodeausführung missbraucht werden. Allein für die Windows-Plattform wurden acht Patches veröffentlicht.
Xamarin, die Firma hinter Mono, ist eine Partnerschaft mit Suse eingegangen, die der Firma des Mono-Gründers Miguel di Icaza mit einer Lizenz unbefristeten Zugang zum geistigen Eigentum in Bezug auf Mono garantiert.
Microsoft hat wie angekündigt 16 Patches veröffentlicht, um insgesamt 34 Sicherheitslecks zu beseitigen. Besonders viele Fehler betreffen die Windows-Plattform Office sowie den Internet Explorer.
Für das Mono-Projekt soll es künftig eine Stiftung geben. Die Mono-Foundation soll sich um Mono-Entwickler kümmern und Konferenzen organisieren. Dahinter steckt der Datenbankhersteller Sones.
Mit großer Verunsicherung bis hin zu Wut reagieren Silverlight- und .Net-Entwickler auf Microsofts Ankündigung von Windows 8. Das Betriebssystem erhält ein komplett neues Userinterface, die Applikationen dafür werden in HTML und Javascript geschrieben.
Mit Mono für Android 1.0 - alias Monodroid - hat Novell eine erste stabile Version seines freien .Net-Nachbaus für die Android-Plattform veröffentlicht. Gleichzeitig wurde Monotouch 4.0 veröffentlicht, mit der sich Mono-Apps für iOS erstellen lassen.
Die Mono-Entwickler haben eine Engine für Android zum Testen veröffentlicht. Der freie Silverlight-Nachbau bietet darüber hinaus von der Dalvik-Engine nachgebildete C#-APIs für Android.
Microsoft stellt seine Open-Source-Projekte Ironpython und Ironruby zwar nicht direkt ein, zieht sich aber aus ihnen zurück und überlässt sie der Community. So wird Microsoft künftig keine Entwickler mehr für die Arbeit an den Projekten bezahlen.
Microsoft braucht bessere Monitoringwerkzeuge für seine Cloud-Computing-Plattform Windows Azure. Deshalb kaufte der Hersteller den .Net-Spezialisten Avicode.
Microsoft hat, wie versprochen, einen Patch für ein Sicherheitsloch in ASP.Net veröffentlicht. Das Sicherheitsloch kann von Angreifern zum Ausspähen von Informationen missbraucht werden.
Microsoft hat für ASP.Net einen Sicherheitspatch angekündigt. Damit soll am heutigen Dienstagabend ein offenes Sicherheitsloch beseitigt werden, über das Unbefugte an vertrauliche Daten gelangen können.
Jimmy Schementi, einer der beiden hauptverantwortlichen Programmierer für Ironruby bei Microsoft, hat den Konzern verlassen. Er zweifelt an Microsofts Selbstverpflichtung zu Ironruby und generell zur Integration quelloffener, dynamischer Sprachen in .Net.
Die bevorstehende Version 2.8 des Mono-Frameworks wird zahlreiche Bibliotheken von Microsofts .Net übernehmen. Microsoft hat sie bereits unter freie Lizenz gestellt. Dazu gehört auch der .Net-Client für das Open-Data-Protokoll.
Microsoft bringt mit IIS Express einen kostenlosen Webserver auf den Markt, der sich in erster Linie an Entwickler richtet. Der IIS Express soll die Vorteile des ASP.Net Development Servers und des IIS Web Servers vereinen.
Wäre statt ECMA-Script Microsofts CLI als Standard in Browsern fest verankert, wäre das Web flexibler, meint Webentwickler Joe Hewitt und bekommt dafür Zustimmung von Mono-Entwickler Miguel de Icaza. Steht also .Net vor dem Einzug in Firefox und Chrome?
Das Mono-Projekt hat mit Monomac Bindings für das unter Mac OS X verwendete Cocoa-API vorgestellt. Entwickler können damit Cocoa-Anwendungen mit der freien .Net-Implementierung Mono schreiben.
Microsoft hat Visual Studio 2010 und das .Net-Framework in der Version 4 veröffentlicht. Im Laufe des Tages folgt die Veröffentlichung von Silverlight 4.
Projektleiter Miguel de Icaza hat die neue Version der Entwicklungsumgebung Mono freigegeben. Dabei wurde das API an das proprietäre Vorbild .Net 3.5 angepasst.
Die von Microsoft gegründete Codeplex Foundation hat ein erstes Projekt ins Leben gerufen. ASP.Net Ajax und das Ajax Control Toolkit sollen zur ASP.Net Ajax Library zusammengeführt werden.
Microsoft hat auf der Professional Developer Conference (PDC) in Los Angeles die neue Version des Entwickler-Frameworks .Net Micro vorgestellt und gleichzeitig angekündigt, es unter die freie Apache-Lizenz 2.0 zu stellen.
Verisign will bis zum ersten Quartal 2011 die Einführung von DNSSEC für die Top-Level-Domains .com und .net abschließen. Das System soll "Man in the Middle"- und Cache-Poisoning-Angriffe verhindern.
Noch bevor Windows 7 in diesem Monat auf den Markt kommt, hat Microsoft fünf Patches dafür veröffentlicht. Insgesamt elf Sicherheitslücken muss Microsoft im Vista-Nachfolger noch vor der Auslieferung korrigieren. Der aktuelle Patchday ist der umfassendste in der Geschichte von Microsofts monatlichem Patchday.
Novell veröffentlicht das vom Mono-Projekt entwickelte Monotouch als kommerzielles Produkt. Damit lassen sich iPhone-Applikationen in C# und mit Microsofts .Net-Framework entwickeln.
Mono-Hauptentwickler Miguel de Icaza hat die erste Betaversion von Monodevelop 2.2 freigegeben. In der neuen Version läuft die freie Entwicklungsumgebung neben Linux auch unter MacOS X und Windows.
Microsoft hat die neun angekündigten Patches für die Produkte des Herstellers veröffentlicht. Mit acht Patches werden insgesamt 15 Sicherheitslecks in Windows beseitigt, während ein weiteres Update vier Fehler in der Office-Software korrigiert. Keines der Sicherheitslecks findet sich in Windows 7.
Das Projekt MonoTouch nähert sich der Fertigstellung, alle geplanten Funktionen sind integriert. Damit ist es möglich, iPhone-Applikationen in C# und .NET zu entwickeln.
Das Mono-Projekt macht nach eigenen Angaben große Fortschritte. Die Linux-Version von Microsoft .Net soll deutlich zum Original aufschließen.
Die Free Software Foundation (FSF) hält den Einsatz der quelloffenen .Net-Implementierung Mono weiter für unsicher. Auch Microsofts Versprechen, nicht gegen .Net-Implementierungen zu klagen, überzeugt die Kritiker nicht.
Die freie .Net-Implementierung Mono kann jetzt auch den alternativen Compiler LLVM verwenden. Mono profitiert so von den Optimierungen in LLVM. Allerdings ist LLVM langsamer als der integrierte JIT-Compiler.
Microsoft hat die beiden ECMA-Standards C# und CLI unter das Community Promise gestellt. Das erlaubt jedem, die Standards umzusetzen und Implementierungen beispielsweise zu verkaufen. Das betrifft etwa das Mono-Projekt.
Debian könnte künftig beim Einsatz der Gnome-Installationsmedien Mono doch mitinstallieren. Debian-Sprecher Alexander Reichle-Schmehl äußerte sich erneut zum Standpunkt seines Projektes zu der freien .Net-Implementierung und korrigierte dabei seine letzte Aussage.
Die Linux-Distribution Ubuntu liefert die freie .Net-Implementierung Mono auch weiter in der Standardinstallation aus. Das erklärte Scott James Remnant vom Ubuntu Technical Board. Richard Stallman hatte zuvor Debian dafür kritisiert, Mono in die Standardinstallation aufnehmen zu wollen.
Debian wird Mono nicht in die Standardinstallation aufnehmen, sondern fügt es einer Installationsoption hinzu. Das erklärte Debian-Sprecher Alexander Reichle-Schmehl auf die Kritik von Richard Stallman.
Die Mono-Entwickler haben Version 2.4.2 der freien .Net-Implementierung veröffentlicht. Damit können ASP.Net-MVC-Anwendungen ausgeführt werden.
Richard Stallman kritisiert das Debian-Projekt für dessen Pläne, die freie .Net-Implementierung Mono in die Standardinstallation aufzunehmen. Das leite die Community in eine riskante Richtung. Es sei gefährlich, von C# abhängig zu sein.
Das Debian-Projekt integriert die freie .Net-Implementierung Mono künftig in die Standardinstallation. Fedora hingegen entfernt Mono wieder. Damit gehen die Diskussionen um die Software weiter.
Microsoft hat die erste öffentliche Betaversion von Visual Studio 2010 und dem .Net Framework 4.0 veröffentlicht. Die neue Version der Entwicklungsumgebung unterstützt Silverlight und gibt Programmierern neue Funktionen im Bereich Parallel Computing an die Hand.
Miguel de Icaza hat eine Vorabversion der Entwicklungsumgebung MonoDevelop für MacOS X veröffentlicht. Die IDE richtet sich an Programmierer, die mit der freien .Net-Implementierung Mono arbeiten.
Microsoft hat sein Framework ASP.Net MVC als Open Source freigegeben. Wie üblich kommt dabei eine der Microsoft-eigenen Lizenzen zum Einsatz.
Die freie .Net-Implementierung Mono ist in der Version 2.4 verfügbar. Zusätzlich ist die Entwicklungsumgebung MonoDevelop 2.0 fertig. Damit lassen sich Mono-Programme unter Linux und MacOS X schreiben.
Cebit Die Open Source Business Foundation hat ihren Internet Service Bus (ISB) vorgestellt, der als Plattform für sicheres Cloud-Computing dienen soll. Er verknüpft dafür verschiedene Anwendungen, die auf verschiedenen Plattformen laufen. Die Komponenten sind Open Source.
Microsoft hat erste Screenshots veröffentlicht, auf denen die neue Oberfläche der Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 zu sehen ist. Microsoft betont außerdem, dass sich die IDE besser erweitern lassen soll.
Die Entwicklungsumgebung MonoDevelop 2.0 ist jetzt in einer ersten Betaversion verfügbar. Die IDE richtet sich an Programmierer, die mit der freien .Net-Implementierung Mono arbeiten. Die neue Version bietet bessere ASP.Net-Unterstützung.
Die freie .Net-Entwicklungsumgebung SharpDevelop ist in der neuen Version 3.0 um Unterstützung für .Net 3.5, F# und IronPython erweitert worden. Weitere Komponenten wie die Codeanalyse wurden aktualisiert.
Microsoft arbeitet an dem Projekt Internet Service Bus, um die Interoperabilität zwischen .Net- und Java-Diensten für Cloud-Computing zu demonstrieren. Die Entwicklung findet im Rahmen der Open Source Business Foundation statt.
Die freie .Net-Implementierung Mono ist in der Version 2.2 verfügbar. Die Entwickler haben ihre Software an einigen Stellen optimiert, um eine höhere Leistung zu erzielen. Zusätzlich gibt es jetzt eine interaktive Shell für C#.
Microsoft hat passend zu der Beta von Windows 7 eine Vorabversion des Software Development Kits (SDK) für die nächste Windows-Generation veröffentlicht. Damit ist es möglich, native Win32-Anwendungen, aber auch Managed-Programme mit .Net zu schreiben.