KDE (K Desktop Environment) ist eine freie Desktopumgebung für Linux und andere Unix-artige Systeme auf Basis des Qt-Toolkits von Trolltech. Seit KDE 4.1 stehen etliche Anwendungen auch als Version für Windows, Mac OS X und Solaris zur Verfügung. So kann beispielsweise der Groupware-Client Kontact unter diesen Betriebssystemen verwendet werden.
Das Linux-Mint-Team hat die KDE-Variante seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Enthalten ist KDE 4.7.4. Linux Mint 12 KDE setzt auf Ubuntu 11.10 auf und hat den Linux-Kernel 3.0 integriert.















Die Qt-eigene Programmiersprache QML ist erstmals in KDE SC 4.8 enthalten und soll für einheitliche Oberflächen sorgen. Jedoch nutzen nur sehr wenige Anwendungen bereits QML, mit den nächsten Veröffentlichungen soll sich das ändern.
Mit Oxygen-GTK3 fügen sich Anwendungen von Gnome 3 besser in KDE SC ein. Darüber hinaus gilt der Telepathy-Client von KDE als stabil genug für den Einsatz als Instant-Messenger.
Der Entwickler Martin Gräßlin will die KDE-Theme-Engine Aurorae 3 auf QML portieren. Dann könnten Entwickler Themes für KDE in Qt-Quick beisteuern.
Die freie Bürosoftware Calligra wird auf Android portiert. Probleme wie die Abhängigkeiten der Desktopversion von D-Bus und Ksycoca haben die Entwickler bereits gelöst.
Entwickler haben das gesamte KDE-basierte Büropaket Calligra auf Windows portiert. Die Windows-Version des Koffice-Nachfolgers ist allerdings noch nicht für den Produktiveinsatz gedacht.
Ab sofort lässt sich KDE SC 4.8 RC2 testen. Die Vorabversion enthält bereits alle für KDE SC 4.8 geplanten Funktionen, etwa die Integration von Qt Quick. Die ersten in QML geschriebenen Anwendungen sind ebenfalls verfügbar.
Mit einem KWin-Effekt lassen sich beliebig viele offene Fenster über- oder nebeneinander anordnen. Die verfügbare virtuelle Arbeitsfläche wird so vergrößert und der Wechsel zwischen mehreren virtuellen Desktops unnötig.
Die KDE-Fensterverwaltung KWin erhält Javascript-Bindings. Über entsprechende Skripte lässt sich so die Darstellung von Fenstern ändern, und die Skripte können in der Desktopkonsole getestet werden.
Der Release Candidate der KDE SC 4.8 hat eine letzte neue Funktion erhalten: die systemübergreifende Passwortverwaltung KSecretservice. Bis zum Erscheinungstermin am 25. Januar 2012 kann KDE SC 4.8 getestet werden.
Der neue Linux-Desktop Razor-qt soll vor allem für den Einsatz auf langsamen Rechnern gedacht sein. Er basiert auf dem Qt-Framework. Entwickler haben Version 0.4.0 freigegeben.
Mit dem aktuellen Amarok 2.5 kann Musik im MP3-Store von Amazon eingekauft werden. Das KDE-basierte Projekt wird an den Einnahmen beteiligt. Die Unterstützung für externe Geräte wurde verbessert.
Das Oyranos-Projekt hat eine Live-CD auf Basis von Opensuse 12.1 veröffentlicht, die dessen Farbverwaltung verwendet. Oyranos ist zwar bereits in Opensuse 12.1 integriert, jedoch nicht durchgängig.
Der Login-Manager LightDM hat ein erstes KDE-Frontend erhalten. Damit sollen sich im Anmeldebildschirm Plasma Widgets aus der KDE SC nutzen lassen.
Die Plasma-Active-Entwickler haben mit Two dem mobilen Desktop auf KDE-Basis ein Update verpasst, das wesentliche neue Funktionen mit sich bringt. Nun lässt sich Plasma Active auch auf Tablets mit Nvidias Tegra-2-Chipsatz installieren.
Ein Unternehmen des Owncloud-Projekt-Gründers bietet ab sofort professionelle Unterstützung beim Einsatz des freien Onlinespeichers. Owncloud lässt sich auf den eigenen Servern einsetzen und nutzt derzeit die Protokolle WebDAV und CalDAV.
Das KDE-Team veröffentlicht gleichzeitig ein monatliches Update für KDE SC 4.7 und die zweite Beta von Version 4.8. Außerdem ist der Instant-Messenger KDE Telepathy 0.2 erschienen.
Das KDE-Team hat die erste Beta von KDE SC 4.8 freigegeben. Erste Anwendungen nutzen die Skriptsprache QML. Außerdem hat der Dateimanager Dolphin weitere Optimierungen erhalten.
Die PPA-Verwaltung für Ubuntu, Y-PPA-Manager, unterstützt jetzt die KDE-Oberflächen und kann fehlende GPG-Schlüssel importieren.
Einem Entwickler ist es gelungen, Plasma Active auf dem Nokia N950 zu nutzen. Die Touchoberfläche des KDE-Projektes könnte somit auch auf dem N9 funktionieren.
Der KDE-Entwickler Aaron Seigo hat einige Neuerungen von KDE SC 4.8 zusammengefasst. Viele Anwendungen setzen künftig auf die Skriptsprache QML des Frameworks Qt.
Das Update für KDE SC 4.7 behebt Fehler in KWin und stabilisiert Nepomuk. Für die vom Trinity-Projekt gepflegte Oberfläche KDE 3.5 ist ebenfalls eine Aktualisierung erschienen.
Mit dem KDE-basierten Webbrowser Rekonq 0.8 lässt sich künftig mit Tracking-Opt-Out per Do-Not-Track surfen. Außerdem kann der integrierte Adblocker auch Regeln von Drittanbietern verwenden.
Mit der aktuellen Version des persönlichen Onlinespeichers Owncloud können Musik und Kalenderdaten im Netz zur Verfügung gestellt werden. Per CalDAV lässt sich Owncloud beispielsweise mit Kontact oder Evolution nutzen.
Das KDE-Team hat die erste Version von Plasma Active veröffentlicht. Noch ist die Oberfläche nur für Tablets geeignet, die Unterstützung anderer Gerätegruppen soll jedoch folgen.
Das Oktober-Update von KDE SC 4.7 behebt kleine Fehler, unter anderem in Khtml und Kmail2. Patches gegen einen Fehler in KSSL wurden nicht integriert, der Quellcode ist jedoch verfügbar.
Das aktuelle Digikam samt Kipi-Plugins ist um ein Panoramamodul erweitert worden, mit dem einzelne Aufnahmen zu einem Panoramabild zusammengefügt werden können. Außerdem wurde das Importieren von Digitalkameras verbessert.
Die Anwendungen der KDE SC 4.7.0 sind nun auch für Windows verfügbar. Ab sofort laufen 64-Bit-Anwendungen auch nativ. Außerdem ist eine experimentelle Version von KDE-PIM installierbar.
Der Kwin-Entwickler Martin Gräßlin denkt darüber nach, künftig nur noch Linux als Basis für die KDE-Oberflächen zu unterstützten. Der Grund dafür sind unter anderem größer werdende Unterschiede zu BSD-Systemen und Solaris mit der Einführung von Wayland und Systemd.
Windows, Mac OS X und Linux ade: Das Wunder-OS aus Lünen soll alle anderen Betriebssysteme überflüssig machen. Zwei Wochen vor dem geplanten Start der öffentlichen Beta konnte Golem.de sich UniOS ansehen.
1995 initiierte ein einzelner Student das KDE-Projekt. Knapp 15 Jahre später hat die KDE-Gemeinschaft tausende Mitglieder in der ganzen Welt und wächst weiter rasant - zum Beispiel in Indien.
Desktop Summit 2011 Revolutionäre Änderungen seien für KDE 5 nicht geplant - aus gutem Grund, sagt KDE-Entwickler Aaron Seigo im Interview mit Golem.de. Stattdessen will das KDE-Team zunächst die Bibliotheken des freien Desktops modularisieren und an Qt 5 anpassen.
Desktop Summit 2011 Wayland ist vielversprechend, aber noch längst nicht reif für den Einsatz mit Desktops, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Nur eine schrittweise Migration sei sinnvoll. Er rechnet erst Mitte 2012 mit einer funktionierenden Vorabversion.
Desktop Summit 2011 Das KDE-Team will sich mit Plasma Active neben iOS und Android auf mobilen Geräten positionieren. Im Laufe des Jahres 2011 soll bereits eine funktionale Version des KDE-Desktops für mobile Geräte erscheinen - samt offenem Ökosystem.
Der freie Musikplayer Amarok 2.4.3 erhält weitere Änderungen an der Benutzeroberfläche. Das Amarok-Team hat die Statuszeile entfernt und die Widgets überarbeitet. Der KDE-basierte Musikplayer lässt sich mit Clang LLVM kompilieren.
In KDE SC 4.7 arbeiten Kontact und das Akonadi-Framework problemlos zusammen. Der Window-Manager KWin unterstützt OpenGL ES 2.0, um Effekte auf Tablets darzustellen. Trotz nur kleiner Änderungen lohnt sich ein Update.
Die freie Bildverwaltung Digikam 2.0.0 ist als erster Release Candidate freigegeben worden. Neben einer Gesichtserkennung für die Erfassung von Bildern hat Digikam 2.0 weitere Tagging-Funktionen integriert.
Von KDE SC 4.7 ist ein zweiter Release Candidate erschienen. Damit ist die Entwicklung fast vollendet. Bis zur Veröffentlichung in zwei Wochen werden nur noch gravierende Fehler behoben.
Das monatliche Update des KDE-Projekts beseitigt hauptsächlich Fehler, darunter auch welche im Mediaplayer Juk. Die nächste Veröffentlichung des Projekts wird KDE SC 4.7.
Für den Einsatz des KDE-Fenstermanagers Kwin mit Plasma Active werden nicht alle Komponenten benötigt. Entwickler Martin Gräßlin hat sie als optional deklariert, wenn der Kwin-Code für die Touchscreen-Variante der KDE-Oberfläche kompiliert wird.
Das KDE-Team stellt ein erstes Update für des Personal Information Managers KDE-PIM 4.6 bereit. Die Aktualisierung behebt vor allem Fehler, die zu einem Absturz verschiedener Anwendungen führten.
Die Linux-Distribution PCLinuxOS 2011.6 nutzt den Browser Firefox 5.0. Als Oberfläche kommt KDE SC 4.6.4 zum Einsatz. Außerdem beinhaltet die Veröffentlichung vor allem aktualisierte Software.
Der erste Release Candidate der Version 4.7 von KDE SC wurde veröffentlicht. Sämtliche neuen Funktionen wurden eingefroren. Darunter ist die OpenGL-ES 2.0-Unterstützung von Kwin.
Das aktuelle Sabayon Linux 6 hat die Desktops Gnome 2.32.2 und KDE 4.6.4 zur Auswahl. Die Integration von Gnome 3 haben die Entwickler auf eine der nächsten Veröffentlichungen verschoben - aus Rücksicht auf die Anwender.
Mit dem monatlichen Update auf KDE SC 4.6.4 haben die Entwickler auch die Adressverwaltung Kontact samt Akonadi-Anbindung veröffentlicht. Das Akonadi-Framework soll künftig Daten systemweit zugänglich machen.
Auf einem KDE-Entwicklertreffen wurde ein Konzept zur Integration von Zeitgeist in KDE SC erarbeitet. KDE-Nutzer könnten damit auf die Fähigkeiten des Aktivitätentrackers zurückgreifen.
Das mittlerweile zu KDE gehörende Projekt Necessitas soll Qt auf Android bringen und liegt jetzt in Form einer zweiten Alphaversion vor.
Der Kubuntu-Entwickler David Edmundson schlägt den Wechsel von KDM zu LightDM bei KDE vor. Das von ihm erarbeitete Konzept funktioniert bereits.
Der Nachfolger von Libplasma wird auf QGraphicsview verzichten und stattdessen auf QML setzen. Der Wechsel soll den Einsatz von Desktops ermöglichen, die ausschließlich QML verwenden.
Die erste Beta des kommenden KDE SC 4.7 ist veröffentlicht. Sie bringt Unterstützung für OpenGL-ES 2.0 mit und integriert Grub2 in KDM.
Mit kurzer Verzögerung hat das KDE-Projekt die Version 4.3 der Linux- und Unix-Desktopumgebung veröffentlicht. Die legt in Sachen Stabilität und Benutzbarkeit nach und enthält vor allem kleine Verbesserungen.
KDE 4.1 soll die erste Version der neuen KDE-Generation sein, die auch für Endnutzer geeignet ist. Golem.de sprach mit dem KDE-Entwickler Aaron Seigo, der bei Trolltech angestellt ist, über den Fortschritt der Entwicklung.
Eine der meistbeachteten Präsentationen auf der diesjährigen KDE-Konferenz "aKademy" im spanischen Malaga, die am Sonntag endete, war Zack Rusins "Beauty and Magic for KDE". Im Interview mit Golem.de sprach Rusin über seine Arbeit und erläuterte die Pläne von KDE und X.org für die Zukunft des Desktops.
Linus Torvalds hat auf der Usability-Mailingliste des GNOME-Projektes dazu geraten, KDE anstatt GNOME zu nutzen. Die GNOME-Entwickler machten zu viele Entscheidungen von der Oberfläche abhängig, so dass sogar Funktionen wieder entfernt würden, nur weil sie eventuell Nutzer verwirren könnten.
Für KDE 4 haben sich die Entwickler der freien Desktop-Umgebung KDE viel vorgenommen. Im Rahmen des Projekts "Plasma" wollen sie den eigentlichen Desktop von Grund auf überarbeiten und mit alten Konzepten brechen, die seit der Einführung des Macintosh 1984 noch immer Bestand haben. Auch wenn die Ideen teilweise radikal klingen, für die Benutzer will man das Leben vor allem einfacher machen, ohne dass diese ihre Arbeitsweise grundlegend verändern müssen.
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