Noch ist Globalfoundries nicht abgeschlagen - aber IBM soll AMD künftig als weiterer Fertigungspartner dienen. So jedenfalls interpretieren manche Berichte Aussagen von AMD-Chef Rory Read.
Die Zusammenarbeit zwischen Globalfoundries und ARM macht Fortschritte. In Dresden wurde nun ein voll funktionsfähiges SoC mit 28-Nanometer-Technik gebaut, das 2,5 GHz erreicht. Ein erster Chip mit 20 Nanometern Strukturbreite steht kurz vor der Fertigstellung.
AMD kann seine Prognosen nicht einhalten. Schuld gibt es dem Auftragshersteller Globalfoundries in Dresden, der bei der Fertigung des Llano-Prozessors die Stückzahlen nicht erreichte.
Fünf Chiphersteller wollen in den kommenden Jahren 4,4 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung im US-Bundesstaat New York investieren. Es geht um die beiden nächsten Chipgenerationen sowie um größere Wafer.
Drei neue Fertigungsverfahren mit Strukturbreiten von 28 Nanometern wollen Samsung und Globalfoundries gemeinsam bis zur Serienreife bringen. Die Prozesse sollen unter anderem für Smartphone-Chips dienen und gleich in vier Chipfabriken verwendet werden.
AMDs ehemalige Fertigungssparte in Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Rutger Wijburg kommt von NXP Semiconductors. Seine Vorgängerin wurde nach kurzer Zeit auf Druck von AMD gekündigt.
Die Umstrukturierungen bei AMDs ehemaliger Fertigungssparte, nun Globalfoundries genannt, setzen sich fort. Die erst im Januar 2011 angetretene Chefin der Dresdener Fab1 verlässt das Unternehmen, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Der Chiphersteller Globalfoundries tauscht seine beiden Spitzenmanager Doug Grose und Chia Song Hwee aus. Der Wechsel gilt ab sofort und hat offenbar Druck durch AMD als Ursache.
Die neuen Quad-Cores mit dem Codenamen "Llano" von AMD werden ab sofort an Notebookhersteller ausgeliefert. Zudem hat AMD seine Zusammenarbeit mit Globalfoundries verlängert. Die ehemalige Fertigungssparte von AMD soll auch Grafikprozessoren herstellen.
AMD ist mit der Ausbeute von 32-Nanometer-Chips bei Globalfoundries offenbar nicht zufrieden und erhöht den Druck auf die eigene Ausgründung. Sollte Globalfoundries nicht genügend 32-Nanometer-Wafer von ausreichender Qualität liefern, sinken die Preise.
Toshiba muss sparen und lagert einen Teil seiner SoC-Fertigung an Globalfoundries aus. Die einfacheren Produkte in dem Bereich wird der japanische Konzern künftig bei Samsung produzieren lassen.
Nach der Meinung eines Analysten haben die Mitglieder des "Fab Club" rund um IBM Probleme mit der nächstkleineren Strukturbreite. Globalfoundries und Samsung dementierten das umgehend: 2011 sollen 32-Nanometer-Chips von allen Beteiligten lieferbar sein.
Bis zu 7 Milliarden US-Dollar steckt Globalfoundries-Eigner ATIC in seine neue Chipfabrik in Abu Dhabi. Gefertigt werden soll mit 12-Zoll-Wafern. Auch eine Expansion in den Bereich Speicherchips sei möglich, erklärte der Firmenchef.
Der Chipfertiger Globalfoundries hat ein erstes sogenanntes Technology Qualification Vehicle (TQV) für ARMs Dual-Core-Prozessor Cortex A9 in einem 28-Nanometer-Prozess gefertigt. Entsprechende Chips sollen bei geringerem Stromverbrauch deutlich mehr Rechenleistung bieten und verdoppelte Standbyzeiten erlauben.
Was AMDs ehemalige Fertigungsabteilung, Globalfoundries, seit einem Jahr anstrebt, soll nach unbestätigten Berichten jetzt klappen: Die nächste Strukturbreite der ATI-Grafikprozessoren soll nicht mehr oder nur teilweise bei TSMC hergestellt werden.
1,3 Milliarden Euro lässt sich Globalfoundries einen neuen Reinraum in Dresden kosten. Die Kapazität der Waferstarts steigt damit von 50.000 auf 80.000. Für seine Fab 8 in den USA hat der Auftragshersteller ähnliche Pläne. Doch der gesamte Ausbau ist von Staatshilfen abhängig.
Globalfoundries und ARM haben auf dem Mobile World Congress in Barcelona Details zu ihrer kommenden Chipfertigungsplattform verkündet. Sie versprechen 40 Prozent mehr Rechenleistung und 30 Prozent geringeren Stromverbrauch.
MWC 2010 Die AMD-Ausgründung Globalfoundries und ARM stellen in Barcelona die Vorteile ihrer geplanten Zusammenarbeit vor. Die neuen SoCs (System-on-a-Chip) versprechen mehr Performance in mobilen Geräten bei niedrigerem Energieverbrauch.
Durch die Übernahme von Chartered ist Globalfoundries, das AMDs ehemalige Chipfabriken betreibt, auf dem Weg zum dritten Platz der Auftragshersteller für Halbleiter. Das geht aus Zahlen der Marktforscher von IC Insights hervor.
Noch hat Nvidia bei Chipsätzen für AMD-Prozessoren nach Angaben des Prozessorherstellers 43 Prozent Marktanteil - das soll sich aber 2010 ändern. Gegenüber dem taiwanischen Branchendienst gab AMD an, Nvidia mit neuen Produkten kräftig Konkurrenz machen zu wollen.
Die beiden seit Jahren vor Gerichten und Aufsichtsgremien im Clinch liegenden Prozessorhersteller AMD und Intel haben ihre Streitigkeiten überraschend beigelegt. Gleichzeitig erneuern die beiden Unternehmen ihr Patentaustauschabkommen um weitere fünf Jahre, AMD bekommt eine sofortige Finanzspritze.
Seit über zehn Jahren steht die früher "Fab 30" genannte Chipfabrik in Dresden, nun hat der neue Eigentümer Globalfoundries erstmals Journalisten sein Allerheiligstes gezeigt. Gebaut werden dort sämtliche AMD-Prozessoren, unter für die Arbeiter schwierigen Bedingungen.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat die immer wieder aufkommenden Gerüchte um einen x86-Prozessor von Nvidia zurückgewiesen. Zudem hält er am Chipfertiger TSMC fest, obwohl er sich unzufrieden über die dort verfügbare Kapazität äußerte.
AMDs ausgelagerte Chipfabriken in Dresden entwickeln derzeit einen Prozess mit 28 Nanometern Strukturbreite auf der Basis von Bulk-Silizium. Wie das Unternehmen vor Journalisten erklärte, will man damit bald auch die ATI-Grafikprozessoren von AMD herstellen.
Hector Ruiz ist als Aufsichtsratschef von Globalfoundries zurückgetreten. Hintergrund bilden offenbar Vorwürfe, dass der ehemalige AMD-Chef die entscheidende Quelle im Skandal im Insiderhandel um den Hedgefonds der "Galleon Group" gewesen sein soll.
US-Berichten zufolge soll Hector Ruiz, AMDs ehemaliger CEO, die entscheidende Quelle im Skandal im Insiderhandel um den Hedgefonds der "Galleon Group" gewesen sein. Sein Tipp, dass AMD seine Chipfabriken auslagern will, soll Millionen wert gewesen sein.
Gute Nachrichten für das wegen der Qimonda-Pleite angeschlagene "Silicon Saxony": Der Dresdner Halbleiterproduzent Globalfoundries kommt auf der Suche nach neuen Abnehmern für seine Chips voran. Mit den ehemaligen AMD-Werken will der Chiphersteller die Konkurrenz aus Fernost angreifen.
Der Chipdesigner ARM will künftig eng mit AMDs Ausgründung Globalfoundries zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Kunden flexible Lösungen rund um ARM-Chips kommender Generationen anbieten.
Die Eigner der Dresdner AMD-Chipfabriken übernehmen Chartered Semiconductor aus Singapur und wollen den Auftragshersteller mit Globalfoundries zusammenlegen. Chartered fertigt unter anderem Chips für Microsofts Xbox.
Der von AMD ausgegründete Chipfertiger Globalfoundries hat mit STMicroelectronics einen ersten Kunden jenseits von AMD gewonnen.
Obwohl AMD mit seinen als "Globalfoundries" ausgelagerten Fabriken langfristig eine Alternative zu TSMC hat, werden die hauseigenen Grafikprozessoren weiterhin in Taiwan gefertigt. Dies gab AMD-Vize Rick Bergman in einem Interview an.
IBM hat zusammen mit Partnern einen Prozess zur Herstellung von stromsparenden Chips mit 28-Nanometer-Strukturen entwickelt. Mit dabei sind unter anderem AMDs Globalfoundries, Infineon und Samsung.
In München hat das Management des neuen Halbleiterproduzenten "Globalfoundries" seine Pläne für einen Einstieg in das Geschäft der Auftragsfertigung von Chips vorgestellt. Die ehemalige Fertigungsabteilung von AMD will weit mehr sein als ein Lieferant für den Intel-Konkurrenten - auch Produkte wie GPUs will er herstellen.
In einer kurzen Pressemitteilung hat Intel den Vorwurf bekräftigt, AMD habe durch den Verkauf seiner Chipfabriken das für beide Unternehmen wichtige Abkommen über einen Patentaustausch verletzt. Dennoch setzt Intel weiterhin auf Verhandlungen.
Das seit Jahren gültige Abkommen über einen vollständigen Patentaustausch zwischen Intel und AMD sieht Intel durch die Aufspaltung von AMD verletzt. Aus einer Börsenpflichtmitteilung von AMD geht hervor, dass Intel mit Kündigung droht, falls die Lizenzen nicht klar geregelt werden.
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