Die 1993 von Ian Murdock ins Leben gerufene Distribution Debian GNU/Linux zeichnet sich dadurch aus, dass sie ausschließlich aus freier Software besteht und komplett von Freiwilligen entwickelt wird. Die Distribution gilt auf Grund ihres Entwicklungsprozesses als sehr stabil, steht allerdings auch in dem Ruf, eine sehr konservative Software-Auswahl mitzuliefern. Debian läuft auf vielen unterschiedlichen Architekturen und existiert in drei parallelen Versionen: einer stabilen, einer Testing-Variante und einer als instabil gekennzeichneten. Die einzelnen Veröffentlichungen werden dabei nach Charakteren des Films "Toy Story" benannt.
Statt einer eigenen Linux-Distribution verwendet Googles Compute Engine nun Debian als Standard-Image. Das Unternehmen strebt zudem eine noch engere Zusammenarbeit mit Debian an.
Die Laptops auf der Internationalen Raumstation sollen künftig mit Debian GNU/Linux 6 alias Squeeze statt mit Scientific Linux laufen. Außerdem werden Schlüsselfunktionen der LAN-Rechner auf der ISS von Windows auf Linux migriert.
Nach zwei Jahren Entwicklungszeit hat das Debian-Team die aktuelle Version 7.0 alias Wheezy freigegeben. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Installer gesteckt und die Cloud-Unterstützung ausgeweitet.
Die Linux-Distribution Backtrack mit zahlreichen Werkzeugen für Sicherheitstests ist in Kali umbenannt worden. Gleichzeitig wurde die Benutzeroberfläche aufgeräumt und die Werkzeugsammlung ausgemistet. Auch Linux selbst wurde dabei aktualisiert.
Mit der Veröffentlichung des Corporate Server 3.1 hat Univention die finale Version von Samba 4 weitgehend umgesetzt. Die aktuelle Version enthält außerdem ein Werkzeug, das eine einfache Migration von Active Directory ermöglicht.
Debian kann mit den Init-Systemen Sys-V-Init, Upstart und Systemd genutzt werden. Für Debian Sid steht nun ein aktuelles Upstart-Paket bereit.
Die ARM-Portierung von Opensuse ist in einer finalen Version erschienen. Das System läuft nun auf verschiedenen Boards und inoffiziell auch auf einem Chromebook.
Das Opensuse-Team hat einen letzten Release Candidate des ersten ARM-Ports seiner Distribution veröffentlicht. Das System läuft nun auf mehr Plattformen und inoffiziell auch auf einem Chromebook.
Das Projekt Appstream will die Softwareinstallation unter Linux vereinfachen und zwischen den Distributionen vereinheitlichen. Mit Appstream-Core stehen nun erstmals Tools für die Datenbanken bereit.
Eigentlich ist die Benutzung des Dateisystems Tmpfs für das Verzeichnis /tmp in Fedora 18 schon beschlossene Sache. Ein Entwickler möchte sie nun verhindern.
In Debian 7 alias Wheezy wird als Standarddesktop XFCE benutzt, da die Abbilder mit dem Gnome-Desktop zu groß für eine CD sind. Ob es dabei bleibt, steht noch nicht fest.
Die Softwarepakete für Debian 7 alias Wheezy werden bis zur Veröffentlichung der Linux-Distribution eingefroren. Künftig dürfen nur noch Fehler korrigiert werden. Neue Funktionen sollen nur noch im Ausnahmefall hinzukommen.
Univention hat seine Linux-Distribution für Schulen auf Version 3.0 aktualisiert. In UCS@school übernimmt auf Wunsch Samba 4 die Domänenverwaltungen. Außerdem ist eine überarbeitete Verwaltungssoftware dabei.
Der Linux-Kernel 3.2 wird länger gepflegt. Den Support übernimmt Debian-Entwickler Ben Hutchings. Debian 7 wird den Kernel enthalten. Er soll dort auch als Realtime-Kernel erhältlich sein.
Das Debian-Team hat ein letztes Update für Debian 5.0 alias Lenny veröffentlicht, obwohl die Unterstützung für das mehr als drei Jahre alte Linux-basierte Betriebssystem bereits offiziell beendet wurde.
Das speziell für Schulen entwickelte Skolelinux basiert mit der nun veröffentlichten Version erstmals auf Debian 6.0 alias Squeeze.
Mit der Mitte 2012 erwarteten Version von Opensuse 12.2 wird die Distribution erstmals ARM-Chips auf Basis der Architektur ARM v7 unterstützen. Das bekannte Pandaboard soll als Referenzplattform dienen.
In fünf Punkten erklärt das Debian-Projekt, wie es mit Softwarepatenten umgehen wird. Das Projekt hält die Patente weiterhin für eine Gefahr für freie Software und wird die Kommunikation über Patente nicht veröffentlichen.
Mit Hilfe eines Sourcecode-Zählers hat ein Debian-Entwickler den Wert von Debian 7.0 alias Wheezy ermittelt. Er kommt auf einen Wert von über 14 Milliarden Euro. Allerdings sind solche Erhebungen sehr vage.
Debian 7.0 wird den aktuellen Kernel 3.2 integrieren, der von Ubuntu als Langzeit-Kernel deklariert wurde. Die nächste Debian-Version wird erst in einem Jahr veröffentlicht.
Der Bildschirmschoner in einigen Linux-Distributionen kann ohne Passwort deaktiviert werden. Ein Fehler im X-Server von X.org ermöglicht das Entsperren des Bildschirms mit einer Tastenkombination.
Die Linux-Distributionen Aptosid und Siduction sind in einer aktualisierten Version erschienen. Beide basieren auf Debian Sid und unterscheiden sich wenig voneinander, da Siduction eine Abspaltung von Aptosid ist.
Wegen einer Sicherheitslücke in der von Oracle vertriebenen Java-Version werden die entsprechenden Pakete aus den Ubuntu-Repositories entfernt.
Die Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das System zum Sichern eines Netzwerkes nutzt nun für fast alle Anwendungen JSON-Konfigurationsdateien, statt die Einstellungen in einer Postgresql-Datenbank zu speichern.
Der Informatiker Silvio Cesare entwickelt ein System zum Auffinden von unter Linux eingebundenen Bibliotheken. Diese werden dann automatisch nach bekannten Sicherheitslücken und Fehlern durchsucht.
Oracle will Java SE und das Java Developer Kit nicht länger unter der Operating System Distributor License for Java vertreiben. Damit dürfen Linux-Distributionen die offiziellen Java-Bibliotheken nicht mehr selbst zu Paketen schnüren und vertreiben.
Klaus Knopper hat seine Linux-Distribution Knoppix 6.7 freigegeben. Sie basiert auf dem aktuellen Debian 6.0.2 alias "Squeeze" mit dem Linux-Kernel 2.6.39.3. Als Desktop kommt LXDE zum Einsatz.
Die Pläne für neue Funktionen in der nächsten Version von Debian stehen fest: Geplant ist Debian mit Multiarch auszustatten, bei dem beispielsweise 32-Bit-Anwendungen auch in 64-Bit-Systemen laufen. Außerdem sollen in Debian Wheezy alle Anwendungen volle Unterstützung für IPv6 erhalten.
Die Debian-basierte Linux-Distribution Aptosid, vormals Sidux, wurde in der Version 2011-02 freigegeben. Aptosid setzt auf den Linux-Kernel 2.6.39 sowie auf KDE SC 4.6.4. Alternativ ist die Distribution mit XFCE 4.8 zu haben. Aptosid erweitert das instabile Debian-Sid mit zusätzlichen Treibern und Software.
Die Entwickler von GNU Hurd planen die offizielle Unterstützung des Kernels in Debian 7 Wheezy. Dazu werden Prämien ausgeschrieben und Java wird als GsoC-Projekt auf Hurd portiert.
Die Debian-Entwickler haben das zweite Update ihrer Linux-Distribution Debian GNU/Linux 6.0 alias Squeeze veröffentlicht. Es enthält wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates.
Entwickler Joachim Breitner hat ein Gtk3-Modul entwickelt, das Screenshots als Vektorgrafik aufnimmt und im PDF- oder SVG-Format abspeichert. Das PDF-Screenshot-Modul kann in jede Gtk3-Applikation eingebunden werden.
AMD hat seine Testsuite Tapper freigegeben. Tapper bietet Testroutinen für die Optimierung vom Linux-Kernel über Virtualisierung mit KVM oder Xen sowie das Testen von ganzen Distributionen.
Stefano Zacchiroli ist erneut zum Leiter des Debian-Projekts gewählt worden. Das Debian-Team war wohl mit der Arbeit Zacchirolis zufrieden, denn es gab keine Gegenkandidaten.
Die Onlinepublikation freiesMagazin feiert ihr fünfjähriges Bestehen mit Themen rund um Linux und freie Software sowie einem Grafikwettbewerb. Die Aprilausgabe bringt einen ausführlichen Test von Debian 6.0.
Die Linux-Distribution Debian 6.0.1 ist fertig und verfügt über einen fehlerbereinigten Installer. Er ermöglicht auch die Installation auf weiteren Geräten, darunter auch NAS-Hardware von Qnap und Buffalo.
Ubuntu-Entwickler Mark Zimmermann kündigt eine Plattform für eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Debian-Derivate mit dem Mutterprojekt Debian an. Änderungen sollen dadurch schneller an Debian zurückfließen.
Das Debian-Team hat die Version 6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals ist eine BSD-Variante mit dem Namen Debian/kFreeBSD verfügbar. Ansonsten bietet Debian zwar nicht taufrische, aber dafür intensiv getestete, stabile Software.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
Die letzte Hürde scheint genommen: Debian 6.0 alias Squeeze soll am ersten Wochenende im Februar 2011 erscheinen. Im Installer, der bislang die Veröffentlichung verhinderte, wurden die letzten Fehler korrigiert.
Das Debian-Release-Team will den neuen Installer und die Upgradefunktion der kommenden Debian-Version 6.0 testen. Sollten die Komponenten die Prüfungen bestehen, soll Debian Squeeze in einen Deep-Freeze versetzt werden. Auf zwei Bug-Squashing-Veranstaltungen Ende November und Anfang Dezember 2010 sollen die letzten Fehler beseitigt werden.
Debian-Entwickler überlegen wieder, ob zwischen regulären Versionen auch Varianten mit aktuellerer Software veröffentlicht werden sollten. Das CUT-Projekt will entweder regelmäßig einen Schnappschuss der Testing-Version stabilisieren oder Rolling-Releases bereitstellen.
Die Linux-Distribution Sidux wurde in Aptosid umgetauft. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Entwicklern und dem Sidux-Verein, die den Namen und die Domain für sich beanspruchen. Die Entwickler machen unter dem neuen Namen Aptosid weiter.
Backports.org wandert unter das Dach von Debian. Das Software-Repository bietet aktuelle Software aus den Debian-Zweigen Testing und Unstable für die stabile Debian-Version an.
Die übernächste Version von Debian erhält erneut einen Namen eines Spielzeugs aus dem Film Toy Story: Wheezy soll der Nachfolger von Squeeze werden und erhält die Versionsnummer 7.0.
Gemeinschaft in Version 3.0 ist für die Installation auf Debian 6.0 Squeeze optimiert. In der freien Telefonanlage werden dadurch Anwendungen wie Asterisk oder Hylafax auf dem aktuellen Stand gehalten. Das neue Gruppen- und Rechtekonzept bietet eine granuläre Rechtevergabe.
Fast ein halbes Jahr später als geplant haben die Entwickler der freien Linux-Distribution Debian GNU/Linux die Version 6.0 alias Squeeze der Distribution eingefroren. Neue Pakete oder Funktionen werden nicht mehr in das Softwarebündel aufgenommen.
Mit Debian-Live-Studio können Anwender in wenigen Klicks ihre eigene Version der Linux-Distribution Debian erstellen. Über das Webinterface können Debian-Varianten unter anderem mit den Desktops KDE oder Gnome erzeugt werden.
Der Kolab Server ist in der Version 2.2.4 erschienen. Wichtige Komponenten des Groupware-Servers wurden dabei aktualisiert, etwa der Apache-Server und der Virenscanner ClamAV.
Das Debian-Projekt hat das fünfte Update für Debian GNU/Linux 5.0 alias Lenny veröffentlicht. Das Update schließt hauptsächlich Sicherheitslücken und behebt einige andere Probleme.
Mit einigen Monaten Verzögerung ist Debian GNU/Linux 5.0 alias Lenny erschienen. Neben aktualisierten Anwendungen wurde der grafische Installer verbessert. Mit Debian Volatile soll außerdem Software, die sehr schnell veraltet, auch in der stabilen Debian-Version lange einsatzfähig bleiben.
Ein absolutes Novum: Für Debian 4.0 alias Etch legten die Entwickler erstmals schon sehr früh einen Erscheinungstermin fest. Der 4. Dezember 2006 sollte es sein. Geklappt hat das Vorhaben zwar nicht, doch nun steht Etch mit einiger Verspätung zum Download bereit. In der Version 4.0 unterstützt Debian offiziell elf verschiedene Architekturen, bringt Secure-Apt mit und ermöglicht auch schicke Effekte auf dem Desktop. Die Installation kann nun erstmals mit einem grafischen Werkzeug erfolgen. Auch den Einsatz verschiedener Virtualisierungsvarianten erleichtert Etch.
Für Debian 4.0 gaben die Entwickler der freien Linux-Distribution frühzeitig ein Veröffentlichungsdatum bekannt, welches dann doch um vier Monate verfehlt wurde. Neben diesem festen Termin als Ziel gab es im Etch-Veröffentlichungsprozess noch weitere Neuerungen. So führte Projektleiter Anthony Towns das Dunc-Tank ein, um die Release-Manager zu bezahlen. Nicht bei jedem Debian-Entwickler stieß diese Idee auf Begeisterung. Bereits Anfang Januar 2007 - nach der ersten Verschiebung von Etch - beantwortete Release-Manager Andreas Barth Golem.de einige Fragen zum Veröffentlichungsprozess, zum Verhältnis zu Ubuntu und Debians Marktposition.
Martin Michlmayr ist seit rund zehn Jahren an diversen freien Softwareprojekten beteiligt, zuletzt von April 2003 bis April 2005 an "Debian Project Leader". Golem.de sprach mit Michlmayr im ersten Teil dieses Interviews über die lange Verzögerung von Debian Sarge, aktuelle Herausforderungen und Probleme der freien Linux-Distribution, das Verhältnis zu Ubuntu und Gentoo sowie die weitere Entwicklung des Projekts.
Nokia hat sein erstes Smartphone mit Windows Phone 7.5 vorgestellt. Mit dem Lumia 800 will der Konzern wieder konkurrenzfähig werden. Schick ist es allemal.
(Lumia 800 Test)
Das Sensation XE von HTC erhält ab sofort das Update auf Android 4 alias Ice Cream Sandwich. Wie das Sensation läuft das Sensation XE nach dem Update nicht mit dem aktuellen Sense 4.0, das es vorerst nur für die One-Modelle von HTC gibt.
(Ice Cream Sandwich)
Die VZ Netzwerke, zu denen StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ gehören, werden umgebaut: SchülerVZ bekommt einen neuen Namen: IDpool. Was aus den anderen Netzwerken wird, ist offen.
(Schülervz)
Mehrere Systemsteuerungen, mehrere Oberflächen und mehrere Nutzungskonzepte. Die fertige Version von Windows 8 bestätigt, was zu befürchten war: ein gewisses Chaos. Aber sie hat auch Zukunft, vor allem für kommende Windows-8-Geräte. Unser Test klärt, ob auch alte Hardware profitiert.
(Windows 8 Test)
Als Apple sein Betriebssystem Mountain Lion veröffentlichte, klagten Nutzer über verringerte Akkulaufzeiten. Manche Notebooks sollen nur noch halb so lange laufen wie unter OS X 10.7 alias Lion. Durch das Update auf 10.8.1 hat sich die Situation verbessert.
(Os X Mountain Lion)
Sony wollte das Xperia ZL eigentlich gar nicht in Deutschland anbieten. Nun wird das Handelsunternehmen Phone House das Android-Smartphone in Deutschland vermarkten. Es soll im April 2013 für 600 Euro zu haben sein.
(Xperia Zl)
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