Das Sabayon-Team hat einen Schnappschuss des aktuellen Stands seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Mit Sabayon 8 werden künftig neue Softwareversionen schneller an den Anwender ausgeliefert - dank Entropy Matter.
Hypertable hat eine freie NoSQL-Datenbank entsprechend dem Design von Googles Bigtable entwickelt. Sie ist in C++ implementiert und schlägt das auf Hadoop basierende HBase zumindest in einem von Hypertable durchgeführten Benchmark deutlich.
Mit Zevo hat die Firma Ten's Complement eine erste Version des Dateisystems ZFS für Mac OS X veröffentlicht. Die Silver-Edition hat zahlreiche Basisfunktionen, es fehlt jedoch beispielsweise die Verschlüsselung.
Debian 7.0 wird den aktuellen Kernel 3.2 integrieren, der von Ubuntu als Langzeit-Kernel deklariert wurde. Die nächste Debian-Version wird erst in einem Jahr veröffentlicht.
Die Neuerungen am Windows Explorer gehörten zu den ersten Informationen über Windows 8, die Microsoft preisgegeben hat. In der Beta hat Microsoft den Windows Explorer auf Basis des gesammelte Feedbacks weiter verbessert.
Die Entwickler des Video-LAN-Projekts haben die ersten Softwarepakete des Mediaplayers VLC 2.0 freigegeben, der unter anderem eine neue Oberfläche hat. Wir haben VLC 2.0 unter OS X und Linux ausprobiert. Auch der Windows-Client ist mittlerweile erschienen
Der User-Space-Treiber Fuse soll beschleunigt werden. Dazu wollen die Entwickler einen Zwischenspeicher für Metadaten im Kernel implementieren. Direkte Schreibzugriffe soll die neue Funktion nicht beflügeln, Funktionen wie die Pfadauflösung hingegen schon.
Die aktuelle Community-Version des Ntfs-3g-Treibers für Linux und Mac OS X erhält Optimierungen bei der Datenkompression. Zahlreiche Reparaturen verbessern die Option zur Größenanpassung.
Microsoft hat für Windows 8 ein neues Dateisystem entwickelt: ReFS. Es soll so robust sein wie kein anderes Dateisystem von Microsoft und im Zusammenspiel mit den neuen Storage Spaces defekte Daten automatisch reparieren.
Die Entwickler haben die finale Version von FreeBSD 9.0 veröffentlicht. Die aktuelle Version des freien BSDs unterstützt USB 3.0 und ZFS 28 mit Deduplizierung. Ferner unterstützt der Bootloader GUID-Partitionen.
Die NAS-Distribution FreeNAS 8.0.3 stellt aktualisierte Versionen von Samba und Netatalk bereit. Außerdem wurde die FreeBSD-basierte Distribution entschlackt.
Microsoft führt mit Windows 8 eine neue Storage-Virtualisierung ein, nicht nur für Server, sondern auch für normale Desktopsysteme. Damit lässt sich die Speicherkapazität eines virtuellen Laufwerks jederzeit vergrößern. Auch die Datensicherheit kann erhöht werden.
Im Linux-Kernel 3.2 haben die Entwickler um Linus Torvalds vor allem die Infrastruktur der Dateisysteme optimiert. Eine neue Funktion verbessert den Datendurchsatz des Netzwerkstacks.
Nach mehr als sechs Jahren haben die Entwickler des freien DOS-Betriebssystems FreeDOS in ihrem Programm mit der Version 1.1 zahlreiche Kernanwendungen aktualisiert. Außerdem enthält FreeDOS neue Multiboot-Fähigkeiten.
Das Projekt Gentoo Linux hat seine LiveDVD in einer neuen Version veröffentlicht. Damit können Gentoo-Neulinge die quellenbasierte Linux-Distribution ausprobieren.
Die Apache Software Foundation hat Apache Hadoop in der Version 1.0.0 veröffentlicht. Hadoop basiert auf dem Mapreduce-Algorithmus von Google und erlaubt es, sehr große Datenmengen im Petabyte-Bereich auf Clustern aus vielen Einzelrechnern zu verarbeiten.
Wer seine Zeitzone automatisch anhand der Position einstellen lässt, sollte sich nicht auf die Weckfunktion des iPhone 4S verlassen. Viele Nutzer berichten von Schwierigkeiten bei der Ortsbestimmung mit Apples neuem Smartphone.
Der Open Enterprise Server (OES) 11 von Novell basiert jetzt auf SLES 11. Mit OES steht Kunden auch der Dateiaustauschservice Filr ab dem Jahr 2012 in einem Early-Adopter-Programm zur Verfügung.
Ein Unternehmen des Owncloud-Projekt-Gründers bietet ab sofort professionelle Unterstützung beim Einsatz des freien Onlinespeichers. Owncloud lässt sich auf den eigenen Servern einsetzen und nutzt derzeit die Protokolle WebDAV und CalDAV.
Das Steuerungskomitee des Fedora-Projekts hat die Neuerungen für Fedora 17 festgelegt. Dabei werden sämtliche ausführbaren Dateien in /usr zusammengefasst. Die Umstellung auf Systemd soll abgeschlossen werden.
Red Hat hat ein zweites Update für sein Enterprise Linux 6 veröffentlicht. RHEL 6.2 fasst Fehlerkorrekturen zusammen und sorgt für eine verbesserte Leistung. Außerdem lässt sich RHEL nun auch als VMWare-Gastsystem nutzen.
Mit einem Update kann Apple nun über die integrierte Schutzfunktion XProtect alias File Quarantine den Flashback-Trojaner in der Variante B erkennen. Für das Update hat Apple allerdings fast einen Monat gebraucht und deckt damit vermutlich nicht alle Varianten des Trojaners ab.
Mit ZevenOS 4.0 können auch Ubuntu-Nutzer den Desktop des Projekts installieren. Die ZevenOS-Oberfläche erinnert an BeOS. Den Unterbau von ZevenOS 4.0 bildet das kürzlich veröffentlichte Ubuntu 11.10.
Mit Opensuse 12.1 bieten die Entwickler ein aktuelles und stabiles Betriebssystem samt Systemd und Gnome 3.2. Versierte Nutzer können Grub 2 oder das Dateisystem Btrfs verwenden. Mit Sax 3 hat Opensuse nun auch wieder eine GUI, um den X-Server zu konfigurieren.
Oracle hat Solaris 11 freigegeben, das besonders für den Einsatz in der Cloud optimiert wurde. Dafür sei die Virtualisierung auf Betriebssystemebene samt Netzwerkstack ausgebaut worden, in der Anwendungen in Containern laufen, heißt es.
Barnes and Noble, Hersteller von Android-Geräten und gleichzeitig Buchhandelskette, will Microsofts Lizenzforderungen für Android weiterhin nicht akzeptieren. Das Unternehmen hat das US-Justizministerium aufgefordert, sich damit zu befassen.
Mit deutlicher Verspätung hat Linus Torvalds den Linux-Kernel 3.1 freigegeben. Er erhält ein Subsystem für Near Field Communication (NFC). Außerdem haben die Kernel-Hacker diverse Verbesserungen an der Virtualisierung eingearbeitet.
Mit der aktuellen Version des persönlichen Onlinespeichers Owncloud können Musik und Kalenderdaten im Netz zur Verfügung gestellt werden. Per CalDAV lässt sich Owncloud beispielsweise mit Kontact oder Evolution nutzen.
Die Analysesoftware Dtrace wird von Oracle auf Linux portiert. Der Konflikt zwischen den Lizenzen CDDL und GPLv2 könnte die Aufnahme in den Linux-Kernel jedoch verhindern.
Red Hat hat die Beta des zweiten Updates für sein Enterprise Linux 6 veröffentlicht. RHEL 6.2 enthält Fehlerkorrekturen und neue Funktionen.
Red Hat will die Firma Gluster kaufen, die das verteilte Dateisystem GlusterFS entwickelt. Es soll gut in Red Hats Cloud-Strategie passen, teilte der Open-Source-Konzern mit.
Build Windows Windows Server 8 wird ohne grafische Oberfläche installiert und per Powershell gesteuert. Microsoft will VMware in Sachen Virtualisierung übertrumpfen und die Verwaltung von Zugriffsrechten neu erfinden. Dabei soll es keine Rolle mehr spielen, ob Server On-Premise, also lokal, oder in der Cloud laufen.
Einen ersten Entwurf für den Standard 3.0 des File Hierarchy Standard (FHS) für Linux hat die Linux Foundation zur Diskussion gestellt. FHS 3.0 soll nicht nur das /run-, sondern auch das längst eingeführte /sys-Verzeichnis als Standard etablieren.
Windows 8 wird direkt auf die Inhalte von ISO- und VHD-Images zugreifen können, kündigt der für Windows verantwortliche Microsoft-Manager Steven Sinofski an. So kann mit dem Windows Explorer künftig direkt in den Images gearbeitet werden.
Mozilla will mit dem WebAPI die Lücke zwischen Webapplikationen und nativen Apps schließen und ein einheitliches HTML5-API für Smartphones samt Telefonie-, SMS- und Kamera-API entwickeln.
Alon Zakai hat mit Speak.js eine Sprachsynthesesoftware komplett in Javascript umgesetzt. Der Browser kann damit Texte sprechen, ohne zusätzliche Plugins oder Spezialsoftware.
Joyent hat sein Betriebssystem SmartOS um die Kernel Virtual Machine von Linux erweitert, obwohl SmartOS auf der Illumos genannten, freien Version von Opensolaris basiert. So vereint SmartOS nun Zonen, ZFS, DTrace und KVM in einem Betriebssystem.
Chaos Communication Camp 2011 SIM-Karten können mehr als nur Benutzer authentifizieren. Mit dem SIM Application Toolkit kann die SIM-Karte auch Standortinformationen einholen oder Benutzerinformationen verändern - ohne dass der Nutzer davon etwas bemerkt.
Oracle hat Java SE 7 zum Download freigegeben, das erste große Update der Java Standard Edition unter Leitung von Oracle. Vorher erschien schon das Java Development Kit 7.
Die Pläne für neue Funktionen in der nächsten Version von Debian stehen fest: Geplant ist Debian mit Multiarch auszustatten, bei dem beispielsweise 32-Bit-Anwendungen auch in 64-Bit-Systemen laufen. Außerdem sollen in Debian Wheezy alle Anwendungen volle Unterstützung für IPv6 erhalten.
Nach fast zwei Jahren Entwicklungszeit hat das FreeBSD-Team eine erste Beta von FreeBSD 9.0 freigegeben. FreeBSD unterstützt Xen Dom0 sowie EFI und GUID-Partitionstabellen. Gleichzeitig hat das PC-BSD-Team eine Beta veröffentlicht, die auf FreeBSD 9.0 basiert.
Oracle hat pünktlich die finale Version des Java Developer Kit 7 freigegeben. JDK 7 enthält etliche Sicherheitsfunktionen sowie eine überarbeitete Dateisystem-Schnittstelle. Der Garbage-First-Collector ersetzt den Concurrent-Mark-Sweep-Collector.
Der freie Windows-API-Nachbau Wine 1.3.25 bringt eine überarbeitete Audio-Architektur mit, die der in modernen Windows-Versionen entsprechen soll. Außerdem lassen sich erste VBScript-Funktionen nutzen.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 3.0 freigegeben. Xen erhält die Unterstützung für Blockgeräte und ist jetzt funktionsfähig. Ein Just-in-Time-Compiler soll das Filtern von Netzwerkpaketen beschleunigen.
Nokia hat eine Beta von Qt 4.8 für Windows, Linux und Mac OS X veröffentlicht. Die neue Version ebnet den Weg für Qt 5.
Für die Linux-Distribution Sabayon Linux 6 sind Spins mit den freien Desktops LXDE, XFCE und Enlightenment erschienen. Damit sollen leistungsschwache Rechner unterstützt werden.
In der Diskussion über die Aufnahme eines neuen Overlay-Dateisystems in den Linux-Kernel ist ein Streit über den User-Space-Treiber Fuse entbrannt. Laut Linus Torvalds ist Fuse nur Spielzeug und seine Geschwindigkeit könne keineswegs mit der von Kernel-Treibern mithalten. Einige Kernel-Entwickler widersprechen ihm.
Yahoo will um Apache Hadoop eine eigene Firma gründen: Hortonworks soll Hadoop-Entwickler aufnehmen und sich mit Support sowie Training finanzieren. Die Plattform soll weiterhin als Open-Source-Software angeboten werden.
Das Linux-Spielehandheld Open Pandora ist nichts für den Massenmarkt. Das Konzept und die Ausstattung des Projekts richten sich an Retrogamer, Linux-Fans, Admins und Entwickler. Für die Zielgruppe ist das Open Pandora ein gelungenes Spielzeug mit Spaßgarantie.
Bei einem Einbruch in die Systeme eines australischen Webhosters sind knapp 5.000 Webpräsenzen zerstört worden. Die Angreifer gingen so vor, dass sich die Daten nicht wieder herstellen lassen.
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