Die neuen Funktionen im Linux-Kernel 3.10 stehen weitgehend fest. Zu den ersten Patches zur Beseitigung von überflüssigen Ticks kommen weitere, die Caching auf SSDs ermöglichen.
Microsoft verliert immer mehr an Boden bei der Entwicklung seines Kernels, weil es an guten Programmierern fehlt. Interne Strukturen verhindern zudem kleine, aber signifikante Leistungsverbesserungen. Das behauptet ein anonymer Microsoft-Mitarbeiter.
Nach zwei Jahren Entwicklungszeit hat das Debian-Team die aktuelle Version 7.0 alias Wheezy freigegeben. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Installer gesteckt und die Cloud-Unterstützung ausgeweitet.
Toshiba liefert seine erneuerte Festplattenserie Store.e Canvio mit bis zu 2 TByte und USB 3.0 aus. Die Geräte kommen mit vorinstalliertem Pogoplug, zudem ist im Kaufpreis ein Abo für 10 GByte Speicher bei dem Dienst enthalten.
Der Linux-Kernel 3.9 ist erschienen. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Grafikstack gesteckt. Außerdem wurde der Code des Android-Emulators Goldfisch in dem Hauptzweig des Kernels akzeptiert. Das Dateisystem Btrfs unterstützt Raid 5 und 6.
Apple will künftig Gigabit-Datenraten über WLAN-Netzwerke durch die Unterstützung von IEEE 802.11ac ermöglichen. Das geht aus einer Analyse der Betaversion von Mac OS X 10.8.4 hervor.
Der Dropbox-Konkurrent AeroFS steht ab sofort allen Nutzern zur Verfügung. Das System arbeitet durchgehend verschlüsselt, speichert seine Daten auf beliebigen Dateiservern oder in Amazon S3 und kann Daten zwischen Geräten im gleichen Netzwerk auch ohne Internetverbindung synchronisieren.
Das für Solaris entwickelte Dateisystem ZFS kann nach Meinung des ZFS-on-Linux-Teams nun auf allen Linux-Rechnern eingesetzt werden und gilt somit nicht mehr als experimentell.
Qnaps neue Einstiegsgeräte der Turbo-NAS-Serie für den Rackeinbau bieten deutlich mehr Arbeitsspeicher und können auch per USB 3.0 mit externen Festplatten kommunizieren. Bis zu vier Festplatten können im Raid-Verbund installiert werden und liefern dann Daten mit über 200 MByte/s.
Die kostenlose Cloud-Speicherlösung Owncloud ist in Version 5 erschienen und bietet nicht nur einen Virenschutz, sondern auch verbesserte Foto-, Adress- und Kalenderfunktionen. Nutzer können Owncloud im Gegensatz zu Dropbox auf dem eigenen Webspace installieren.
Canonicals mobiles Betriebssystem Ubuntu Touch verwendet in der Entwicklerversion noch zahlreiche Funktionen aus Android. Wir haben uns das mobile Linux auf einem Galaxy Nexus genauer angesehen.
Fusion-io hat mit seiner PCIe-SSD ioDrive2 deutlich beschleunigt und erreicht dank Sofwareoptimierungen mit einem einzelnen Modul mit 365 GByte MLC-Flash 9,6 Millionen IOPS.
Der Linux-Kernel 3.8 wird keine 386er Prozessoren mehr unterstützen. Der Code wurde entfernt. Viele Änderungen wurden am Basissystem vorgenommen, darunter am Scheduler.
Nach dem Samsung-ARM-Chromebook und dem Acer C7 unterstützt Google nun auch Coreboot für das HP Pavilion 14. Kritiker bemängeln an den Chromebooks jedoch ein noch verschlosseneres System als bei Secure-Boot.
Microsoft-Gründer Bill Gates hat auf Reddit Fragen von Nutzern beantwortet. Er verriet, welchen Computer er derzeit nutzt, ob er je Apple-Produkte verwendet hat und welchem Microsoft-Projekt, das nie auf den Markt kam, er am meisten nachtrauert.
Die kommende Version 10.0 der Unix-basierten Distribution FreeBSD erhält einen eigene Hypervisor namens Bhyve. Auf ihm sollen zunächst nur weitere FreeBSD-Instanzen laufen.
Mit dem Kanex meDrive kann ein USB-Speichermedium von iOS, aber auch von Windows- und Mac-Rechnern angesprochen werden. Dazu muss das Gerät mit dem heimischen WLAN-Router verbunden werden.
Eine freie Version des Exfat-Treibers für Linux und Mac OS X ist in Version 1.0 veröffentlicht worden. Der Treiber funktioniert mit Fuse. Da das Exfat-Dateisystem von Softwarepatenten belastet ist, wird der Treiber vermutlich nicht mit Linux-Distributionen ausgeliefert.
Mehrmals musste Fedora 18 verschoben werden. Nun steht die Linux-Distribution mit einem neu geschriebenen Installer bereit und bietet viele Neuerungen in der Paketverwaltung und bei Netzwerkfunktionen.
Kim Dotcom hat in einem Tweet ein Fünfpunkteprogramm gegen illegales Filesharing formuliert. Über 5.500 Retweets zeigen, dass er den Nerv vieler Internetnutzer getroffen hat.
Besser als ZFS sollte es werden: das Linux-Dateisystem Tux3. Der Initiator meldet nun nach einer langen Pause, dass sämtliche Kernel-Komponenten einsatzbereit seien.
Dotcoms Musikvermarktungsdienst Megabox wird nicht wie geplant im Jahr 2012 fertig. Megabox startet erst einige Monate nach dem neuen Sharehoster Mega, der am 20. Januar 2013 online gehe soll.
Kim Dotcom gewährt einen ersten Blick auf die neuen Server des Sharehosters Mega. Viel ist jedoch auf dem Bild nicht zu erkennen.
Das Elastix-Team hat seine auf Asterisk basierende Telefonanlagensoftware für das Raspberry Pi portiert. Damit lässt sich die Miniplatine unter anderem als PBX-Anlage für SIP oder IAX nutzen.
Der Linux-Kernel 3.8 wird keine Prozessoren der 386er-DX- oder -SX-Klasse mehr unterstützen. Der Code wurde entfernt. Insgesamt sind bereits 3.800 Änderungen von Linus Torvalds aus dem Linux-Next-Zweig übernommen worden. Dort liegen so viele Änderungen wie noch nie.
Seit wenigen Wochen ist Steam als geschlossene Beta für Linux verfügbar. Wir haben uns den Client und einige Spiele angesehen.
Das Samba-Team hat nach fast zehnjähriger Entwicklungszeit Version 4 des freien Windows-Servers veröffentlicht. Samba 4 lässt sich als Ersatz zu Microsofts Active Directory Domain Controller einsetzen und funktioniert mit allen Windows-Versionen von 2000 bis 8.
Von ARM erhält Linux 3.7 Patches für 64-Bit-Versionen künftiger ARM-CPUs. Außerdem bringt der aktuelle Kernel NAT für IPv6 mit. Weitere Anpassungen sind in das SoC des Raspberry Pi eingeflossen. Kernel-Module können signiert werden.
Um die Inhalte von Speicherkarten drahtlos zu lesen, ist nicht unbedingt eine Eye-Fi- oder Flashair-Karte erforderlich. Der Kartenleser von Ratoc ist selbst mit WLAN und Akku ausgestattet und stellt die Daten im Netzwerk zur Verfügung.
Deepsec 2012 Mit modifizierter Firmware können Hacker mit einer Root-Shell auf den ESXi-5-Hypervisor von VMware zugreifen. Das haben die beiden Sicherheitsexperten Pascal Turbing und Hendrik Schmidt auf der Deepsec 2012 demonstriert.
Da die Regierung von Gabun nicht mit Kim Dotcoms Mega zu tun haben will, soll der Sharehoster nun in Neuseeland seine Webadresse und seinen Sitz bekommen. Dort sei das Gesetz auf seiner Seite, sagt Dotcom.
Die Regierung von Gabun hat die Webadresse http://me.ga blockiert, weil sie nichts mit "skrupellosen Menschen" zu tun haben wolle, die das Urheberrecht verletzten. Doch der Nachfolger von Megaupload ist noch gar nicht in Betrieb.
Das Cyanogenmod-Team hat einen Dateimanager im Holo-Design von Android in die Nightly Builds eingebaut. Die App ermöglicht nützliche Einstellungen des Root-Zugangs, die jedoch zum Teil nicht perfekt zu funktionieren scheinen.
Mit dem Kindle Fire HD bietet Amazon ein weiteres Gerät an, das speziell auf seine Inhalte ausgerichtet ist. Für Anwender, die Amazons digitales Angebot intensiv nutzen, soll das preiswerte 7-Zoll-Tablet ideal sein. Es hat aber einige Macken.
Der Bug im Linux-Dateisystem Ext4 ist gefunden. Bei einem außerplanmäßigen Herunterfahren werden die Prüfsummen für das Journal nicht aktualisiert. Die Prüfsummen-Option ist allerdings standardmäßig nicht aktiviert. Zu einem umfangreichen Datenverlust kommt es dabei nicht.
Noch rätseln die Entwickler über den vergangene Woche bekanntgewordenen Ext4-Bug. Mögliche Ursachen sind eine Kombination aus exotischen Umount-Optionen sowie spezifischer Hardware. Experimentelle Mount-Optionen sollen künftig mit Warnungen versehen werden.
Ein Fehler im Linux-Dateisystem Ext4 verursacht Datenverlust. Er tritt allerdings äußerst selten auf. Entwickler Ted Ts'o sucht bisher wenig erfolgreich nach dem Fehler.
Die Unix-basierte Distribution NetBSD ist in Version 6.0 freigegeben worden. Ein neuer Paketfilter ist für Mehrkernsysteme optimiert und ein Modul-Framework lädt Kernelmodule automatisch in der richtigen Reihenfolge. Außerdem endet die NetBSD-Welt nicht mehr im Jahr 2037.
Ubuntu 12.10 trägt den Beinamen Quantal Quetzal. Schnell ist die aktuelle Version von Ubuntu jedoch nicht geworden. Im Gegenteil: Der Unity-Desktop hat zwar fast keine optischen Macken, reagiert allerdings träge. Dafür sieht er immer besser aus.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des kommenden Linux-Kernels 3.7 veröffentlicht. Die Unterstützung für ARM wurde dabei deutlich erweitert. Der Grafik-Stack erhielt ebenfalls zahlreiche Änderungen.
Samsung hat unter dem Namen F2FS ein neues Dateisystem speziell für Speichermedien mit NAND-Flash wie SSDs, eMMC und SD-Karten entwickelt und zur Aufnahme in den offiziellen Linux-Kernel eingereicht.
Mit weiteren Anpassungen gegen Bufferbloat, Verbesserungen an der Sicherheit des Tmp-Verzeichnisses und einer gemischten Standby-Funktion fallen die Änderungen am Linux-Kernel 3.6 eher bescheiden aus. Linus Torvalds hat ihn jetzt freigegeben.
Neben Gnome 3.4, KDE SC 4.9 und XFCE 4.10 unterstützt Sabayon 10 auf vielfachen Wunsch nun auch offiziell den Gnome-2-Fork Mate. Das System kann zudem von ZFS-Partitionen starten.
In dem Patentprozess zwischen Red Hat und Twin Peaks Software hat Red Hat dem Softwarehersteller Verletzungen der GPL vorgeworfen. Zuvor hatte Twin Peaks Software den Linux-Distributor Red Hat wegen einer Patentverletzung verklagt.
Eigentlich ist die Benutzung des Dateisystems Tmpfs für das Verzeichnis /tmp in Fedora 18 schon beschlossene Sache. Ein Entwickler möchte sie nun verhindern.
Das Unternehmen Inktank erhält 1 Million US-Dollar von Ubuntu-Gründer und Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth. Inktank ist für die Entwicklung des verteilten Dateisystems Ceph mitverantwortlich und bietet Dienste für dessen Einsatz in Unternehmen.
Ubuntu 12.10 alias Quantal Quetzal ist in einer ersten Betaversion veröffentlicht worden. Die Entwickler haben den Compositing Manager Compiz aktualisiert, der inzwischen OpenGL ES unterstützt.
Fast zwei Monate später als geplant erscheint Opensuse 12.2. Die Entwickler haben in der Zeit viele Fehler behoben und so für ein stabiles System gesorgt. Die größte Neuerung ist der Wechsel hin zu Grub2 und Plymouth.
Einen üppig ausgestatteten Router, eine Bridge für die Anbindung von vier Ethernet-Geräten wie Konsolen per WLAN und Powerline-Adapter liefert Netgear zu Beginn der Ifa aus. Ein genauer Blick auf die technischen Daten empfiehlt sich jedoch.
Das Landgericht Mannheim hat im Fall Microsoft gegen Motorola für Microsoft entscheiden. Motorola nutze das FAT-Patent, ohne Lizenzgebühren zu bezahlen. Microsoft könnte ein Verkaufsverbot durchsetzen.
Es ist das wohl wichtigste Onlinerollenspiel seit World of Warcraft: Wochen, Monate und Jahre sollen Sternenkrieger in The Old Republic verbringen können. Schon jetzt kommen Einzelspieler dank packender Atmosphäre und der Stärken klassischer Solokampagnen auf ihre Kosten.
(Swtor Testbericht)
Dem Actionspiel Dead Island droht nach Auffassung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) doch keine Beschlagnahmung - deshalb steht es nicht mehr im B-Teil der Index-Liste.
(Dead Island)
Manwin, Betreiber von Youporn und Brazzers, ist offenbar gehackt worden. Ein Angreifer will dabei Nutzerdaten der Pornowebsite Brazzers erbeutet haben. Das Unternehmen bietet den Betroffenen nun kostenlosen Zugang zu einigen seiner Angebote und spricht von cyberkriminellen Aktivitäten.
(Brazzers)
Die Telekom will den TV-Kabelnetzbetreiber Primacom übernehmen und soll für den Wiedereinstieg 250 Millionen Euro bieten. Bis 2003 hatte die Telekom den Bereich komplett abgegeben.
(Primacom)
Die HMZ-T2 ist eine neue OLED-Videobrille von Sony. Die Weiterentwicklung der HMZ-T1 ist leichter und kann besser am Kopf befestigt werden.
(Oled)
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