Ermittler haben offenbar Probleme damit, die Passwortsperre und Verschlüsselung auf dem iPhone zu brechen. Apple könne diese Sicherungen aber umgehen, heißt es in Unterlagen einer US-Bundespolizeibehörde.
In der Software Strongswan, die unter Linux und anderen Unix-Systemen für IPsec-Verbindungen eingesetzt wird, wurden ungültige Signaturen für das ECDSA-Verfahren akzeptiert. Eine gravierende Sicherheitslücke, die mehrere Jahre unentdeckt blieb.
Schnelle Datenübertragung: Von einem Flugzeug aus haben deutsche Forscher quantenverschlüsselte Daten per Laser zu einer Bodenstation übertragen. Mit dem Experiment soll eine Satellitenübertragung von Quantendaten vorbereitet werden.
Ein Fehler im Zufallszahlengenerator von NetBSD kann dazu führen, dass kryptografische Schlüssel mit einer Entropie von lediglich 32 Bit erzeugt werden. Vor allem SSH-Schlüssel sind betroffen.
Ein Team um den Kryptografen Dan Bernstein präsentiert neue Sicherheitsprobleme in der von TLS genutzten RC4-Stromverschlüsselung. Praktisch umsetzbar ist der Angriff nur in seltenen Fällen, die Autoren rechnen aber damit, dass er künftig noch verbessert wird.
Cebit 2013 Geht es nach Forschern vom Fraunhofer SIT, wird das Smartphone künftig zum Schlüssel: Per NFC wird ein Code übertragen, der ein Zimmer oder die Packstation öffnet. Der Schlüsselcode kann per Mail oder SMS verschickt werden.
Unter dem Namen C29x hat Freescale drei neue Spezialchips vorgestellt, die in Rechenzentren verschlüsselten Datenverkehr beschleunigen können. Auch bei sehr langen Schlüsseln sollen sie schnell und sparsam sein.
Partner von Mega wollen eine App schaffen, die verschlüsseltes Streaming von Videos erlaubt. " Ich hoffe, dass es funktioniert. Es wäre genial", meinte Kim Dotcom dazu.
Nach dem Start von Kim Dotcoms Sharehosting-Angebot Mega wird die verwendete Verschlüsselung von mehreren Seiten kritisiert. Dotcom gelobt Besserung und lädt Hacker ein, das System zu knacken.
Die kostenlose Anwendung Inception setzt Systempasswörter in Speicherabbildern zurück und ermöglicht so den Zugang zu Windows, Mac OS X oder Linux. Der Angriff erfolgt über DMA-fähige Schnittstellen, etwa Firewire oder Thunderbolt.
Mit dem plattformübergreifenden Instant Messenger Hike werden Nachrichten auf Android- und iOS-Geräten jetzt mit einer 128-Bit-SSL-Verschlüsselung im WLAN übertragen. Windows-Phone-Nutzer senden vorerst im Klartext weiter.
Mittels Speicherabbildern will Elcomsoft verschlüsselte Container entschlüsseln. Bei Daten, die mit Bitlocker, PGP oder Truecrypt kodiert sind, soll das möglich sein. Dazu sind jedoch einige Voraussetzungen zu erfüllen.
Mit einer neuen Erweiterung von Boxcryptor für Googles Browser Chrome können Dateien ohne weitere Software in der Dropbox und Google Drive sicher verschlüsselt und auch wieder gelesen werden.
Die Windows-Version 1.5 von Boxcryptor bietet erstmals auch eine Bedienoberfläche in Deutsch. Zudem wurde die Verschlüsselungssoftware für Cloud-Speicher auf Windows 8 angepasst.
Mit Hike ist ein plattformübergreifender Instant Messenger in Deutschland veröffentlicht worden, der mit Whatsapp konkurriert. Auch wenn der Dienst einen guten ersten Eindruck hinterlässt, gibt es noch keinen Grund zu wechseln - denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Höchstens jede zweite Drohne des US-Militärs funkt derzeit verschlüsselt. Alle anderen kommunizieren im Klartext mit der Bodenstation und können abgehört werden. Erst 2014 soll das Problem behoben sein.
Das US National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den Hash-Algorithmus SHA-3 festgelegt. Von 63 eingereichten Kandidaten kamen 5 in die finale Auswahl, aus der "Keccak" als Sieger hervorging.
Ein neues API soll in PHP 5.5 für sichere Passwörter sorgen. Entwickler sollen damit animiert werden, Passwörter mit Bcrypt zu hashen statt wie bisher meist mit Md5 oder Sha1.
Kein deutscher Mobilfunkbetreiber hat bisher den deutlich abhörsichereren Netzstandard A5/3 eingeführt. Auch bei anderen Sicherheitsmerkmalen soll es nicht besser aussehen.
Mit einem Cloud-Dienst sollen sich innerhalb von 24 Stunden MS-CHAPv2-Passwörter knacken lassen, die mit DES verschlüsselt sind. Dazu werden 48 integrierte Schaltkreise, sogenannte FPGAs, verwendet.
Nachdem Intel Käufern der SSD 520 eine Rücknahme wegen falscher Werbeversprechen angeboten hat, zieht Kingston nach. Dort ist zwar keine sofortige Rücknahme geplant, aber ein Austausch, sobald Sandforce Controller mit AES-256 anbietet.
Weil die Sandforce-Controller in Intels SSD-Serie 520 (Codename Cherryville) nicht mit 256, sondern nur mit 128 Bit langen AES-Schlüsseln arbeiten, nimmt Intel die Laufwerke auf Wunsch zurück. Die SSDs arbeiten sonst wie angegeben, wurden aber mit falschen Daten beworben.
Von Boxcryptor gibt es nun auch eine Mac-Version, womit die Verschlüsselungssoftware nun auf vier Plattformen zur Verfügung steht. Zudem kostet die Software in der Basisversion nichts mehr und hat weniger Beschränkungen.
Filmemacher Terry Hancock hat bei Kickstarter genügend Spenden eingesammelt, um sein Lib-Ray-Projekt zu finanzieren. Lib-Ray soll ein offener Blu-ray-Ersatz werden, der auf dem Open-Source-Codec VP8 von Google basiert.
Daten im dreistelligen TByte-Bereich hat die Generalstaatsanwaltschaft Thüringen in Ermittlungsverfahren durchzuarbeiten. Immer häufiger helfen private Firmen dabei zu entschlüsseln und zu entlöschen.
Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.
Ein Kickstarter-Projekt namens Lib-Ray will eine offene und DRM-freie Alternative zu Blu-ray etablieren. Dazu sollen bereits vorhandene Formate verwendet werden. Als Speichermedium sollen SDHC-Karten dienen.
Mit einer 256-Bit-Verschlüsselung soll der Inhalt der Festplatte gesichert werden, die in die Dockingstation Ezsafe Lockdock gesteckt wird. Die Daten werden erst dann wieder entschlüsselt, wenn der Benutzer den korrekten PIN eingibt.
In einem RFC fordern die Autoren, das Internetprotokoll in Version 6 als verpflichtend anzusehen. Hersteller und Internetanbieter sollen IPv6 umsetzen.
Die real genutzten RSA-Schlüssel im Netz sind nicht so sicher wie viele glauben. Forscher aus der Schweiz fanden jetzt überraschend viele Duplikate und Schlüssel, die praktisch keine Sicherheit bieten. Eine andere Forschergruppe kommt zu ähnlichen Ergebnissen, warnt aber vor unnötiger Panik.
Taiwanische Wissenschaftler haben ein Verschlüsselungssystem entwickelt, das auf dem Herzrhythmus eines Menschen beruht.
Mit einfacher Ausrüstung lassen sich Gespräche via Satellitentelefon abhören. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben die Verschlüsselung von Satellitentelefonen geknackt.
Ein US-Sicherheitsexperte warnt, dass sich der private Schlüssel eines Smartphones aus Funkwellen, die das Geräte abstrahlt, auslesen lässt. Die Länge des Schlüssels ist dabei nicht relevant.
Eine US-Bürgerin soll in einem Verfahren ihre Notebookfestplatte entschlüsseln. Ihre Weigerung, die mit PGP gesicherten Daten offenzulegen, stelle eine Missachtung des Gerichts dar.
28C3 Unter dem Namen Tresor haben Entwickler ein Verfahren zur Festplattenverschlüsselung entworfen, das dazu notwendige Schlüssel in der CPU ablegt, nicht wie bisher üblich im Arbeitsspeicher.
Für 32 Bit lange IDs von GPG-Schlüsseln lassen sich gezielt Kollisionen erzeugen. Die Schlüssel selbst sind jedoch unterschiedlich. Ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem besteht somit nicht.
Da fast keine IPv4-Adressen mehr vorhanden sind, muss IPv6 schleunigst umgesetzt werden. Allerdings ist IPv6 noch nicht reif für den täglichen Einsatz, denn seine Sicherheit ist noch nicht gewährleistet, sagt der Netzwerkexperte Fernando Gont.
Google erweitert die SSL-Verschlüsselung von Diensten wie Google Mail, Docs, Google+ und der SSL-Suche um "Forward Secrecy". Damit soll Angreifern die Entschlüsselung der heute abgewickelten Kommunikation in der Zukunft, mit dann höherer Rechenleistung, erschwert werden.
Recurity Labs versucht, eine OpenPGP-Verschlüsselung auch im Browser in Verbindung mit Webmail-Diensten nutzbar zu machen. Die Erweiterung GPG4Browsers funktioniert bereits unter Chrome in Verbindung mit Google Mail, ist aber noch unsicher.
Deepsec 2011 Der Journalist Duncan Campbell hat Terroristenfahnder begleitet. Dabei hat er beobachtet, wie Verdächtige im Internet kommunizieren und ob sie Verschlüsselungstechniken anwenden.
Ein internationales Forscherteam hat den Code eines komplett verschlüsselten Buches aus dem 18. Jahrhundert geknackt. Das Manuskript besteht aus lateinischen und griechischen Buchstaben sowie erfundenen Symbolen.
Der XML-Encryption-Standard des W3C ist unsicher. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben das herausgefunden und empfehlen dringend, den Standard anzupassen.
Google macht sein Versprechen aus dem Jahr 2009 wahr und verschlüsselt standardmäßig die Websuche. Google wurde immer wieder von Datenschützern wegen der Speicherpraktiken personalisierter Suchabfragen kritisiert.
Mit der Veröffentlichung von Openssh 5.9 führen die Entwickler eine Sandbox-Option für den Child-Prozess einer Privilege Separation ein. Die noch experimentelle Funktion soll zum Standard werden.
Die pakistanischen Behörden haben die Nutzung von VPNs verboten. Sie begründen diese Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus.
Chaos Communication Camp 2011 Karsten Nohl ist es gelungen, den GPRS-Datenverkehr von Providern in Europa abzufangen und zu entschlüsseln. Nohl bezeichnet die Verschlüsselung generell als "schwach". Einige Provider verzichteten sogar komplett auf Verschlüsselung.
Die Libgcrypt-Bibliothek des GNU-Projekts kann künftig bei der AES-Verschlüsselung die in Intel-Prozessoren enthaltene Hardwarebeschleunigung nutzen. Damit soll der Verschlüsselungsvorgang beschleunigt werden.
Mozilla-Entwickler David Dahl hat mit DOMCrypt eine Firefox-Erweiterung entwickelt, die im Browser ein Objekt mit Verschlüsselungsfunktionen bereitstellt. Sie könnte künftig direkt in Browser integriert werden, um die Sicherheit der Nutzerdaten zu erhöhen.
Microsoft hat ein neues Paket aus drahtloser Maus und Tastatur angekündigt. Der Wireless Desktop 2000 wird im Juni 2011 erscheinen und soll für eine verschlüsselte Datenübertragung sorgen.
Die deutsche Musikverwertungsgesellschaft Gema hat wieder eine einstweilige Verfügung gegen den kostenpflichtigen Usenet-Zugangsdienst Usenext erwirkt. Dabei geht es um 100 Werke des Gema-Repertoires, die über Usenext illegal abgerufen werden konnten.
(Usenext)
Google bündelt seine Entertainment-Angebote unter einem Dach und will darüber online Apps, Filme, Musik und E-Books anbieten. Der Android Market wird künftig Google Play Store heißen.
(Google Play)
Samsungs Galaxy S3 ist dank seiner Quadcore-CPU schnell und das große Display lädt zum Videogucken ein. Es ist auch leicht - wegen seines Plastikgehäuses. Mit Softwarefunktionen versucht Samsung, es dem Konkurrenten Apple gleichzutun. Das klappt aber noch nicht so ganz.
(Smartphone)
Butterweich soll die Bedienung und die Darstellung im aktuellen Android 4.1 alias Jelly Bean sein. Tatsächlich sehen die neuen Animationen gut aus. Und flotter ist die Ausgabe auf dem Bildschirm auch.
(Jelly Bean)
Samsung arbeitet möglicherweise an einem neuen Galaxy Note. Seine Produktbezeichnung, die von der DLNA zertifiziert wurde, lässt diesen Schluss zu. Ein 8-Zoll-Display und ein Verkaufsstart vor Weihnachten sind nicht unwahrscheinlich.
(Samsung Note 2)
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