Taiwanische Wissenschaftler haben ein Verschlüsselungssystem entwickelt, das auf dem Herzrhythmus eines Menschen beruht.
Mit einfacher Ausrüstung lassen sich Gespräche via Satellitentelefon abhören. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben die Verschlüsselung von Satellitentelefonen geknackt.
Ein US-Sicherheitsexperte warnt, dass sich der private Schlüssel eines Smartphones aus Funkwellen, die das Geräte abstrahlt, auslesen lässt. Die Länge des Schlüssels ist dabei nicht relevant.
Eine US-Bürgerin soll in einem Verfahren ihre Notebookfestplatte entschlüsseln. Ihre Weigerung, die mit PGP gesicherten Daten offenzulegen, stelle eine Missachtung des Gerichts dar.
28C3 Unter dem Namen Tresor haben Entwickler ein Verfahren zur Festplattenverschlüsselung entworfen, das dazu notwendige Schlüssel in der CPU ablegt, nicht wie bisher üblich im Arbeitsspeicher.
Für 32 Bit lange IDs von GPG-Schlüsseln lassen sich gezielt Kollisionen erzeugen. Die Schlüssel selbst sind jedoch unterschiedlich. Ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem besteht somit nicht.
Da fast keine IPv4-Adressen mehr vorhanden sind, muss IPv6 schleunigst umgesetzt werden. Allerdings ist IPv6 noch nicht reif für den täglichen Einsatz, denn seine Sicherheit ist noch nicht gewährleistet, sagt der Netzwerkexperte Fernando Gont.
Google erweitert die SSL-Verschlüsselung von Diensten wie Google Mail, Docs, Google+ und der SSL-Suche um "Forward Secrecy". Damit soll Angreifern die Entschlüsselung der heute abgewickelten Kommunikation in der Zukunft, mit dann höherer Rechenleistung, erschwert werden.
Recurity Labs versucht, eine OpenPGP-Verschlüsselung auch im Browser in Verbindung mit Webmail-Diensten nutzbar zu machen. Die Erweiterung GPG4Browsers funktioniert bereits unter Chrome in Verbindung mit Google Mail, ist aber noch unsicher.
Deepsec 2011 Der Journalist Duncan Campbell hat Terroristenfahnder begleitet. Dabei hat er beobachtet, wie Verdächtige im Internet kommunizieren und ob sie Verschlüsselungstechniken anwenden.
Ein internationales Forscherteam hat den Code eines komplett verschlüsselten Buches aus dem 18. Jahrhundert geknackt. Das Manuskript besteht aus lateinischen und griechischen Buchstaben sowie erfundenen Symbolen.
Der XML-Encryption-Standard des W3C ist unsicher. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben das herausgefunden und empfehlen dringend, den Standard anzupassen.
Google macht sein Versprechen aus dem Jahr 2009 wahr und verschlüsselt standardmäßig die Websuche. Google wurde immer wieder von Datenschützern wegen der Speicherpraktiken personalisierter Suchabfragen kritisiert.
Mit der Veröffentlichung von Openssh 5.9 führen die Entwickler eine Sandbox-Option für den Child-Prozess einer Privilege Separation ein. Die noch experimentelle Funktion soll zum Standard werden.
Die pakistanischen Behörden haben die Nutzung von VPNs verboten. Sie begründen diese Maßnahme mit dem Kampf gegen den Terrorismus.
Chaos Communication Camp 2011 Karsten Nohl ist es gelungen, den GPRS-Datenverkehr von Providern in Europa abzufangen und zu entschlüsseln. Nohl bezeichnet die Verschlüsselung generell als "schwach". Einige Provider verzichteten sogar komplett auf Verschlüsselung.
Die Libgcrypt-Bibliothek des GNU-Projekts kann künftig bei der AES-Verschlüsselung die in Intel-Prozessoren enthaltene Hardwarebeschleunigung nutzen. Damit soll der Verschlüsselungsvorgang beschleunigt werden.
Mozilla-Entwickler David Dahl hat mit DOMCrypt eine Firefox-Erweiterung entwickelt, die im Browser ein Objekt mit Verschlüsselungsfunktionen bereitstellt. Sie könnte künftig direkt in Browser integriert werden, um die Sicherheit der Nutzerdaten zu erhöhen.
Microsoft hat ein neues Paket aus drahtloser Maus und Tastatur angekündigt. Der Wireless Desktop 2000 wird im Juni 2011 erscheinen und soll für eine verschlüsselte Datenübertragung sorgen.
Skype eignet sich nicht für sichere Kommunikation von Demokratieaktivisten in Diktaturen. Das hat der Security-Chef des Unternehmens erklärt. Viele ägyptischen Aktivisten hatten an die Sicherheit von Skype geglaubt.
Elcomsoft ist es nach eigenen Angaben gelungen, die verschlüsselten Dateisystem-Images, die Apples iPhone unter iOS 4 erstellt, zu knacken. Das russische Unternehmen will demnächst ein entsprechendes Produkt exklusiv für Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste anbieten.
Ein bekannter Sicherheitsexperte hat die FTC gebeten, die Sicherheitsversprechen von Dropbox zu überprüfen. Der Onlinespeicherdienst soll die Dateien seiner Kunden nicht so schützen, wie es bis vor kurzem noch versprochen wurde.
Toshiba hat mit der Modellreihe MKxx61GSYG Festplatten angekündigt, die ihre Daten nicht nur verschlüsseln. Bei unberechtigten Zugriffen, etwa an einem fremden Computer, können die Laufwerke die Schlüssel auch selbsttätig löschen und die Daten damit unbrauchbar machen.
Der potenziellen Dropbox-Sicherheitsschwachstelle kann mit einer Zusatzsoftware begegnet werden. Boxcryptor arbeitet mit AES (256 Bit) und dient als virtuelle Festplatte. Die wird in der Dropbox gespeichert.
Mit dem Kryptographie-Werkzeugpaket Gpg4win 2.1.0 können Zertifikate in der Benutzeroberfläche einfacher ausgewählt werden. Zudem verschlüsselt Gpg4win auch Verzeichnisse.
Wer in einem öffentlichen Netzwerk oder Internetcafé Facebook nutzt, der setzt sich meist einem hohen Risiko aus. Die Daten werden bisher nicht verschlüsselt übertragen, so dass die Daten anderen Netzwerkteilnehmern nicht immer verborgen bleiben.
Die aktuelle Version 5.7 von Openssh verwendet Schlüssel mit Elliptische-Kurven-Kryptographie. Die Entwickler haben die Anforderungen aus dem RFC5656 weitgehend umgesetzt.
Der Bundestag soll Rechtssicherheit beim Betrieb offener Drahtlosnetzwerke schaffen. Das wird in einer ePetition gefordert. Offene WLANs könnten zu einer besseren Versorgung mit drahtlosem Internet führen und dabei helfen, Energie zu sparen.
Autos, die ohne Zündschlüssel funktionieren, sind anfällig für Angriffe von außen, haben Forscher aus der Schweiz herausgefunden. Sie haben das Auto so manipuliert, dass sie es öffnen und starten konnten.
27C3 DNSSEC ist verwundbar, HTTPS zu unsicher und TCPcrypt leicht zu knacken, warnt Kryptographie-Experte Daniel Bernstein. Nur mit richtigen kryptographischen Werkzeugen, der Verschlüsselung und Entschlüsselung beim Anwender könne komplette Sicherheit gewährleistet werden.
Nach einer ersten Prüfung des Codes des IPSEC-Stacks in OpenBSD geben die Entwickler Entwarnung: Es gebe keine Hinweise dafür, dass Backdoor-Programme in den Code eingeschleust wurden.
Der IPSEC-Stack von OpenBSD enthält möglicherweise mehrere Hintertüren, die im Auftrag der US-Regierung in die Software integriert wurden. Auf Basis der Software entstanden viele weitere freie IPSEC-Implementierungen, so dass die Backdoor ihren Weg in andere Software gefunden haben könnte.
Toshiba will eine sich selbst verschlüsselnde Festplatte auf den Markt bringen. Das Laufwerk MKxx61GSYD fasst je nach Modell 160, 250, 320, 500 oder 640 GByte Daten. Die Verschlüsselung erfolgt über AES 256 Bit.
In Großbritannien ist ein wegen Kindesmissbrauchs Verhafteter zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte sich geweigert, das Passwort für seinen Computer an die Polizei herauszugeben.
Verschlüsselung macht Staaten Angst. Die US-Regierung will ein Gesetz, um jeden Code aushebeln und jeden Chat lesen zu können. Und riskiert so die Sicherheit des Netzes.
Reifendruckkontrollsysteme sollen für mehr Sicherheit im Auto sorgen. In den USA sind sie bereits Pflicht, in den kommenden Jahren sollen sie auch in Europa eingeführt werden. US-Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass die Systeme anfällig gegen drahtlose Angriffe von außen sind.
Die neue Wipe-Technik von Toshiba soll dafür sorgen, dass die auf verschlüsselten Festplatten gespeicherten Daten beim Ausschalten oder beim Ausbau der Festplatte automatisch unleserlich gemacht werden. Der für die Entschlüsselung notwendige Schlüssel wird gelöscht.
Der Kryptographie-Spezialist und Hacker Karsten Nohl hat bei der Sicherheitskonferenz Black Hat gezeigt, wie sich GSM-Telefonate mit Standardhardware entschlüsseln lassen. Die entsprechende Software stellt seine Berliner Firma Security Research Labs frei zur Verfügung.
Es ist möglich, ein WPA2-geschütztes WLAN von innen zu kompromittieren, ohne den Schlüssel zu knacken. Das Unternehmen Airtight Security will die Hole196 genannte Sicherheitslücke auf den Sicherheitskonferenzen Black Hat und Defcon demonstrieren.
Die freie Verschlüsselungssoftware Truecrypt unterstützt in der Version 7.0 Hardwarebeschleunigung, wenn es um das Verschlüsseln mit AES geht. Zudem bietet die Software weitere Verbesserungen.
United Internet startet Hybridmail, um Briefe per E-Mail zu verschicken. Der Dienst kostet inklusive Druck, Kuvert, Porto und Zustellung 54 Cent. Auch die Deutsche Post wird den E-Postbrief wahrscheinlich billiger als 55 Cent machen.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) möchte das Websurfen sicherer machen und hat dazu ein Firefox-Addon vorgestellt, mit dem für viele Websites automatisch die verschlüsselte Datenübertragung aktiviert wird.
Das Archiv der britischen Militärdienststelle in Bletchley Park wird digitalisiert und online zugänglich gemacht. Die dort arbeitenden Kryptoanalytiker, darunter Alan Turing, hatten im Zweiten Weltkrieg die deutsche Funkkommunikation entschlüsselt. Die Arbeit der Dienststelle war auch lange nach dem Krieg streng geheim.
Kryptographieexperte Whit Diffie arbeitet künftig für die ICANN. Zuvor war er bei Sun Microsystems für Sicherheit und Kryptographie verantwortlich.
Aus Sicherheitserwägungen hat die indische Regierung Mobilfunkunternehmen angewiesen, keine chinesische Technik mehr einzusetzen. Die Behörden fürchten, ausspioniert zu werden. Die chinesische Regierung verlangt hingegen, dass die Lieferanten bestimmter technischer Systeme ihre Verschlüsselungssysteme offenlegen.
Das US-Unternehmen Passware will mit Passware Kit Forensic 9.7 innerhalb weniger Minuten Truecrypt- und Bitlocker-geschützte Festplatten knacken können. Allerdings klappt das nur, wenn von dem noch laufenden Rechner ein Speicherabbild erstellt werden kann.
Nach über zehn Jahren Entwicklung hat das OpenSSL-Projekt die Verschlüsselungssoftware in der Version 1.0.0 veröffentlicht. OpenSSL ist eine freie Implementierung der Protokolle SSL und TLS. Die Version 1.0.0 enthält neue Funktionen und Fehlerbereinigungen.
Cebit Das Beratungsunternehmen Itomig hat für die Stadt Böblingen einen S/MIME-SMTP-Proxy entwickelt, der Unternehmens-E-Mails zentral und vollautomatisch signiert. Die Software steht ab sofort als Open Source zur Verfügung.
Die Fotoanwendung iPhoto, die auf jedem Apple-Rechner installiert wird, ermöglicht keinen Zugriffsschutz auf die einzelnen Fotos. Wer diese Funktion benötigt, findet nun mit EnclickTo eine Möglichkeit, Unbefugten einzelne Bilder vorzuenthalten.
Mit einem neuen Verschlüsselungsverfahren soll die funkgesteuerte Zentralverriegelung von Autos sicherer werden, ohne die Batterie im Autoschlüssel übermäßig zu belasten. Bisher gebräuchliche Algorithmen sollen symmetrisch arbeiten - ist ein Schlüssel geknackt, steht der Zugang zu zahlreichen Autos offen.
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