Roboter sind auf dem Vormarsch: Sie fahren, fliegen, schwimmen oder laufen auf zwei oder mehr Beinen. Sie arbeiten in der Fabrik, werden im Krieg und in Katastrophengebieten eingesetzt. Bald werden sie auch den Haushalt erobert haben: Sie halten die Wohnung sauber, bedienen bei der Party Gäste oder pflegen die Großeltern. Selbst das Spielzeug wird ein Eigenleben führen.
Die Darpa hat den Alpha Dog erstmals ins Gelände geschickt. Das war Auftakt für ein anderthalbjähriges Testprogramm, das im Sommer startet. Dann wird die Eignung des von Boston Dynamics entwickelten Roboters für den militärischen Einsatz geprüft.




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Ein neues Gesetz in den USA ermöglicht den Einsatz von Drohnen im normalen Luftraum. Es tritt 2015 in Kraft. Bürgerrechtler bemängeln, dass das Gesetz keine Regelungen zum Schutz der Privatsphäre enthält.
Das US-Unternehmen Romotive hat die erste Finanzierungsrunde erfolgreich absolviert. Romotive baut ein robotisches Chassis für Smartphones, das schon bei Kickstarter viele Fans gefunden hat.
Robotiker in den USA lassen Drohnen autonom im Schwarm fliegen. Die fliegenden Roboter können komplexe Figuren absolvieren.
US-Bürger halten Roboter für eine nützliche Ergänzung für den Haushalt. Der möglichst humanoide Roboter soll Bierkästen tragen, den Haushalt schmeißen und das Heim bewachen. Zu teuer darf er aber nicht sein.
Sie war zwar beliebt, aber offensichtlich nicht echt: Kickstarter hat die Spendenaktion für die Kameradrohne Eye3 nach Plagiatsvorwürfen beendet.
Studenten der Universität von Pennsylvania bauen in einem Mechatronik-Seminar Hockey-spielende Roboter. Diese treten am Ende des Kurses in einem Turnier gegeneinander an.
Der Shrewbot sieht zwar nicht aus wie eine Etruskerspitzmaus, aber er orientiert sich genau wie diese: Der Roboter verfügt über bewegliche Schnurrhaare, mit denen er seine Umgebung ertastet.
Ein Haushaltsroboter muss auch den Hund versorgen können. Wissenschaftler von einer Universität in der US-Hauptstadt haben versucht, ihm das beizubringen.
Die US-Informatikerin Kellie Sigler hat zusammen mit ihrem Mann eine Drohne für Fotografen und Filmemacher entwickelt. Der Hexakopter ist stark genug, dass er auch eine Profi-DSLR tragen kann.
DLR-Forscher haben einen neuen Justin konstruiert. Anhand des überarbeiteten Roboters wollen die Forscher die Bewegungskoordination erforschen. Der Agile Justin kann Bälle werfen, die der andere Justin fängt.
Er soll einmal ein mechanischer Darsteller für einen Säugling werden. Im Moment sieht der von dem britischen Filmausstatter Chris Clarke konstruierte Roboter mehr aus wie ein neugeborener T-800.
Scalybot 2 hat kaum die gleitende Eleganz eine Schlange. Dennoch bewegt sich der Roboter nach dem Prinzip, nach dem auch die Reptilien vorwärtskriechen.
Das US-Militär hat in den vergangenen Jahren viele Drohnen angeschafft. Die meisten sind robotische Wurfgleiter. Die Bürgerrechtsorganisation EFF verlangt unterdessen Aufklärung darüber, wer Drohnen im Inland einsetzen darf und wozu.
Eine Eidechse balanciert sich mit ihrem Schwanz in der Luft aus. Diese Technik haben US-Forscher auf einen fahrenden Roboter übertragen: Im Sprung stabilisiert er sich mit einem beweglichen Schwanz und kommt statt mit der Nase mit den Hinterrädern auf.
Roboter könnten künftig von Bakterien angetrieben werden: US-Forscher entwickeln eine Brennstoffzelle, in der Mikroorganismen den Treibstoff Wasserstoff erzeugen.
Der Roboter Qbo hat eine neue Form der Selbsterkenntnis gewonnen: An seiner Nase kann er erkennen, ob er sich selbst im Spiegel sieht, oder ob ihm ein anderer Roboter gegenübersteht.
Taylor Veltrop hat ein Fernsteuerungssystem für einen Roboter aus einer Kinect, zwei Wiimotes und mehreren Kameras entwickelt. So kann er einen Nao seiner Katze das Fell bürsten lassen.
Ijon Tichy, Roboterregatten und ein verkannter Unix-Pionier: Manche Artikel, die uns wichtig waren, sind 2011 in der Masse der Nachrichten einfach untergegangen. Hier kann das Verpasste nachgeholt werden.
Der Kanadier Colin Adamson bietet über Kickstarter einen selbst entwickelten Telepräsenzroboter an. Oculus ist eine Plattform, auf die ein Netbook aufgesetzt wird. Der Roboter wird über einen Webbrowser oder ein Smartphone ferngesteuert.
In Afghanistan transportiert ein Robocopter Versorgungsgüter zu abgelegenen Stützpunkten. Durch den Einsatz der Drohne will das US-Marine Corps Nachschubtransporte sicherer machen.
Dumme Roboter schlau machen - das ist der Zweck von Brainlink. Das Gerät stellt eine drahtlose Verbindung zwischen Roboter und Computer oder Android-Smartphone her und ermöglicht es dem Nutzer, neue Anwendungen für die Roboter zu entwickeln.
Ein iranischer Techniker hat einer US-Tageszeitung verraten, wie kürzlich eine US-Drohne zur Landung gebracht wurde. Demnach täuschten die Iraner das GPS-Navigationssystem des unbemannten Fluggeräts.
Google hat Verkehrszeichen für Roboterautos entwickelt und patentieren lassen: QR-Codes auf der Straße beinhalten Handlungsanweisungen oder Hinweise für autonom fahrende Autos.
Kinder, die im Bostoner Kinderkrankenhaus operiert wurden, bekommen einen Telepräsenzroboter mit nach Hause. Über den Roboter sollen Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden, was den Patienten Besuche im Krankenhaus ersparen soll.
Noch stakst er nur auf sechs Beinen durch die Gegend, künftig soll der aus einem Globus gebaute Roboter auch rollen können - seiner Form entsprechend.
In München kochen die Roboter: Rosie kann Butterbrote schmieren, während James Popcorn zubereitet. Die beiden Roboter agieren dabei komplett autonom.
Auf der Erde ist eine Gipsablagerung nichts Besonderes, auf dem Mars dagegen schon. Die Gipsader, die der Marsrover Opportunity im Krater Endeavour gefunden hat, sei ein klarer Hinweis darauf, dass es auf dem Mars früher fließendes Wasser gegeben habe, sagt die Nasa.
Bessere Kameras und einen leistungsfähigeren Prozessor hat Aldebaran Robotics in seinen Nao eingesetzt. Der überarbeitete humanoide Roboter hat den Namen Nao Next Gen bekommen.
Vier Quadrocopter bauen aus 1.500 Styroporblöcken einen 6 Meter hohen Turm. Was in Orléans derzeit als Installation gezeigt wird, soll ein Blick in die Zukunft der Architektur sein.
Der Roboter Qbo kann sein eigenes Spiegelbild erkennen und soll sogar lernen, sich selbst von anderen Robotern der gleichen Art zu unterscheiden.
Einen Roboter, der pneumatisch angetrieben wird, haben Wissenschaftler der Harvard-Universität gebaut. Er besteht aus mehreren Kammern, die mit Luft vollgepumpt werden. Der Roboter verformt und bewegt sich auf diese Art und Weise.
Kilobots sind kleine, günstige Roboter, an denen Forscher Algorithmen für größere Schwarmroboter testen können. Ein Schweizer Unternehmen wird die an der Harvard-Universität entwickelten Miniroboter in Serie herstellen.
Mit dem Vorwerk Kobold VR100 kann die Wohnung automatisch gesaugt werden. Anders als bei den Roombas des Marktführers iRobot kartographiert der Vorwerk-Saugroboter die Räume per Laser, findet so zwischendurch schneller zur Ladestation und setzt den Saugvorgang dann dort fort, wo er unterbrochen wurde.
In Südkorea sollen im kommenden Jahr die ersten Roboter in einem Gefängnis den Wachdienst verrichten - ein Pilotprojekt startet im Frühjahr. Die Roboter sollen auffälliges Verhalten feststellen. Sie dienen aber auch zur Kommunikation zwischen Gefangenen und Wärtern.
Mehrere neue Autos mit Hybrid- und Elektroantrieb, darunter eines mit Brennstoffzelle, sowie einen autonom fahrenden Prius stellt Toyota auf der Automesse in Tokio vor. Besucher können sich von dem Roboterauto über eine Teststrecke kutschieren lassen.
Gas, das ein Leck in einer Rohrleitung entweicht, kann eine Explosion auslösen oder die Gesundheit von Menschen anderweitig gefährden. Roboter sollen künftig regelmäßig Industrieanlagen kontrollieren und solche Lecks aufspüren.
Ant-Roach ist ein 4,50 Meter langer Roboter, der pneumatisch angetrieben wird. Obwohl er nur etwa 30 Kilogramm wiegt, können locker mehrere Personen auf dem etwas merkwürdig aussehenden Tier reiten.
Der Hydroview von Aquabotix ist ein kleiner Tauchroboter, der mit einem Smartphone oder Tablet gesteuert werden kann, während er Unterwasseraufnahmen in voller HD-Auflösung sendet.
Aldebaran Robotics lässt den Internethasen Nabaztag von Violet weiterleben und vertreibt dessen aktuelle Variante Karotz. Das Unternehmen war bekanntgeworden durch seinen humanoiden Roboter Nao.
Bei einem Roboterrennen in Japan hat ein fahrender Miniroboter in weniger als vier Sekunden ein Labyrinth durchfahren. Zuvor brauchte er knapp anderthalb Minuten, um den Irrgarten zu erkunden.
Einen Schlangenroboter aus Aluminium und Schläuchen baut eine Gruppe aus Kanada. Der fertige Roboter soll 15 Meter lang werden und 1 Tonne Gewicht auf die Waage bringen.
Vier Schwimmroboter sind von San Francisco aus zu einer Rekordfahrt gestartet: Zwei der sogenannten Wave Glider fahren nach Australien, die anderen beiden nach Japan. In etwa zehn Monaten sollen sie ihre Ziele erreichen.
Japanische Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das Patienten helfen soll, die an Schlafapnoe leiden: Es registriert, wenn der Schläfer anfängt zu schnarchen und bringt ihn dazu, sich auf die Seite zu drehen.
Ein US-Wissenschaftler hat einen Chip entwickelt, der mit den Nervenzellen einer Libelle verbunden wird. Der Chip, der drahtlos mit Strom versorgt wird, soll im Flug und bei der Jagd elektrische Signale aufzeichnen und an einen Computer übertragen.
Die Maschinen übernehmen die Kontrolle: Wissenschaftler aus Frankreich lassen einen Roboter einen menschlichen Arm fernsteuern.
Britische Wissenschaftler haben eine Drohne vorgestellt, die weniger als 100 Gramm wiegt. Sie passt in einen Rucksack und ist in einer halben Minute startklar.
US-Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das der Feuerwehr bei der Bekämpfung von Flächenbränden helfen soll: Eine Drohne nimmt aus der Luft Bilder eines Feuers auf. Auf dem Computer wird das Ausmaß des Feuers in Google Earth angezeigt. Eine Software errechnet, wie es sich weiter ausbreitet.
Die US-Armee will in Kürze zwei Aufklärungsroboter des US-Unternehmens Boston Dynamics testen. Der Roboter mit dem Namen Sand Flea fährt auf vier Rädern und kann mehrere Meter hohe Hindernisse überspringen.
Was passiert, wenn ein Roboter einen Unfall verursacht? Wer ist Schuld? Wer zahlt den Schaden? Das Wirtschaftsministerium hat ein Forschungsprojekt initiiert, das einen rechtlichen Rahmen für Roboter und andere autonome Systeme untersuchen soll.
Kampfroboter sind kein Science-Fiction mehr, sie sind im Einsatz. Doch das menschliche Verständnis hinkt dieser Veränderung des Krieges hinterher. Golem.de sprach mit dem US-Politologen Peter W. Singer, Autor des Buches "Wired For War", über die "beklagenswerte Ignoranz, wenn es um Roboter geht".
Pleo, der Kuschelroboter im Dinosaurier-Look, war auf der CeBIT 2008 eine der großen Attraktionen. In Hannover hat der US-Hersteller Ugobe auch für Deutschland den Verkaufsstart für den Roboter bekanntgegeben, der hierzulande für 299,- Euro erhältlich sein wird.
Roboter mit Persönlichkeit werden ein wichtiger Teil unserer Zukunft sein, ist David Hanson überzeugt. Golem.de sprach mit dem Robotiker aus den USA über die intelligenten Roboter der Gegenwart und darüber, welche Anforderungen gegeben sein müssen, damit sie in Zukunft friedlich mit uns zusammenleben.
Den in Form eines kleinen Hundes gestalteten Unterhaltungsroboter, den Sony unter dem Namen AIBO seit 1999 anbot, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Am Rande der Veröffentlichung der Quartalszahlen kündigte Sony die Einstellung der Produktion an und versprach, dennoch weiterhin Support für die bereits verkauften Elektro-Tierchen zu leisten. Auch für den QRIO, einen humanoiden Roboter von Sony, wird es keine Weiterentwicklung mehr geben.
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