Das High Definition Multimedia Interface, kurz HDMI, ist eine Schnittstelle für digitale Übertragung von Video- und Audiodaten. Entwickelt wurde HDMI von der Filmindustrie, um das Mitschneiden von urheberrechtlich geschütztem Material zu unterbinden. Genutzt wird dabei der Kopierschutz HDCP, von dem allerdings seit 2010 im Internet ein Masterkey kursiert, mit dem das Signal decodiert werden kann.
Mit besonderer Ausstattung will ASrock seine Mainboards für Intels Core-i-4000 alias Haswell attraktiv machen. Die wasserfeste Beschichtung spricht Übertakter an, der HDMI-Eingang soll Komfort mit mobilen Geräten bringen.
Apples AV-Adapter für die iOS-Geräte mit Lightning-Anschluss ist fast ein Minirechner mit ARM-Prozessor. Offenbar gelingt es nur so, ein HDMI-Signal aus Apples neuen Mobilgeräten zu bekommen. Der Weg hat verglichen mit dem 30-Pin-Anschluss einige Nachteile, wie Panic herausgefunden hat.
Die Video Electronics Standards Association (Vesa) und die Wigig-Alliance haben ihre Zusammenarbeit ausgeweitet. Ziel ist die Zertifizierung von Geräten, die Displays und Projektoren drahtlos ansteuern können.
Noch 2012 könnten die ersten drahtlosen Docks für Notebooks mit mehreren Gigabit pro Sekunde drahtloser Übertragung auf den Markt kommen. Qualcomm liefert bereits erste Muster der Funkmodule aus - Marvell will bald folgen.
CES 2012 Zotac stellt auf der CES einen Adapter vor, der von Micro-USB-3.0 auf HDMI umwandelt. Mit der Software von Displaylink lassen sich damit zusätzliche Displays an Notebooks anschließen.
Das britische Unternehmen JustHDMI bietet mit seiner HDJuicebox eine Lösung an, mit der sich HDMI-Signale über die Stromleitung übertragen lassen. Eine Quelle lässt sich dabei mit mehreren Empfängern verbinden.
28C3 Andrew "Bunnie" Huang will mit NeTV verschlüsselte HDMI-Verbindungen öffnen, ohne dabei den Kopierschutz zu knacken. Demnächst soll eine Open-Source-Version des kleinen Kastens erscheinen, der seinerseits 119 US-Dollar kosten soll.
Onkyo hat einen Heimkinoreceiver angekündigt, mit dem eine Bild-in-Bild-Vorschau aller HDMI-Quellen erzeugt werden kann. Darüber hinaus ist er MHL-fähig (Mobile High-Definition Link) und kann dadurch mit einigen Mobilgeräten direkt verbunden werden.
Auch die letzte Schutzbehauptung von Hard- und Softwareherstellern zum Kopierschutz HDCP hat sich als unwahr erwiesen. Es ist Zeit, das Experiment zu beenden. Kunden wie Industrie würden davon profitieren.
Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben sich ihren eigenen HDCP-Decoder gebaut. Mit Hardware für rund 200 Euro lassen sich damit verschlüsselte Videos vom Kopierschutz befreien.
Die Entwicklung des Standards 802.11ad alias Wigig für drahtlose Gigabit-Netze macht Fortschritte. Auf der CES 2012 soll es erste Produkte zu sehen geben, die inzwischen auch untereinander funktionieren.
Sony hat eine kleine Änderung bei der Playstation 3 bestätigt: Neue Versionen der Konsole geben Spielfilme künftig nur noch per HDMI aus - Spiele aber weiterhin auch über das analoge Komponentenkabel. Grund sind Lizenzvorgaben.
Die HDMI Licensing LLC warnt vor dem Verkauf von Kabeln, die auf der einen Seite einen HDMI-Stecker und auf der anderen Seite einen Stecker für den Minidisplayport haben. Sie verstoßen gegen die offiziellen HDMI-Spezifikationen.
Das Wigig-Konsortium hat seine Standardentwürfe um Vorschriften für Vernetzung und drahtloses HDMI sowie Displayport erweitert. Noch im Jahr 2011 sollen die Hersteller entsprechender Geräte ihre Produkte im Mischbetrieb testen können.
Der Belkin Screencast TV-Adapter wird ab Juni 2011 auch in Deutschland ausgeliefert. Das Gerät wird an einen Fernseher angeschlossen und empfängt dann über Funk hochauflösende Videos und Bilder von den Wireless-Display-2.0-kompatiblen (WiDi) Sandy-Bridge-Notebooks.
Mit dem Gerät PConTV verfolgt der niederländische Hersteller Dutchtronix einen interessanten Ansatz zur Heimvernetzung. Bild und Ton von bis zu acht Rechnern können auf einem Fernseher dargestellt werden. Auch die Fernbedienung von PCs und Macs ist damit möglich.
Auf der Broadcast-Messe NAB 2011 in Las Vegas hat Matrox eine neue Generation seiner HD-Interfaces der Serie MXO2 vorgestellt. Die Geräte arbeiten nun auch mit der Thunderbolt-Schnittstelle.
Der gemeinsam mit dem iPad 2 vorgestellte "Apple Digital AV Adapter" wird auch iPad, iPhone 4 und iPod touch um einen HDMI-Ausgang erweitern. Damit beseitigt Apple einen der Nachteile der ersten iPad-Generation, für die es bisher nur analoge Videokabel gab.
Allnet hat mit dem ALL1080PW eine Sende- und Empfangseinheit für HDMI-Signale vorgestellt, die 1080p-Videos bis zu 30 Meter schnurlos transportieren soll. Die Module sind zwar preiswert, können aber nur ein Gerätepaar verbinden.
Mit dem Gigavideo810 von Marmitek können Flachbildfernseher und Projektoren ohne Kabelverbindung an eine Videoquelle angeschlossen werden. Das soll dem Besitzer eine aufwendige und unansehnliche Verkabelung des Wohnraums ersparen.
Intel und AMD versetzen dem VGA-Port den Todesstoß. Ab 2015 wollen die beiden Unternehmen in ihren Produkten die Displayschnittstellen VGA und LVDS nicht mehr unterstützen. Die Zukunft gehört Displayport und HDMI.
Die HDMI Licensing LLC warnt noch einmal davor, Versionsnummern beim Verkauf von HDMI-Produkten anzugeben. Damit sich auch jeder daran hält, wurden Zoll- und Grenzbehörden bereits über diesen Schritt informiert.
Marmiteks neue HDMI-Funklösung Gigaview 820 ist Switcher, Sender und Splitter auf einmal. Damit lässt sich an den Sender ein Fernseher anschließen, das Signal kann gleichzeitig drahtlos auf ein weiteres Ausgabegerät übertragen werden.
Lindy leitet mit seiner neuen Extender-Lösung HDMI, Infrarot und Ethernet über ein Netzwerk und will dabei Entfernungen von bis zu 800 Meter überbrücken.
Belkin hat eine Konverterbox vorgestellt, mit der eine HDMI-Schnittstelle für Apples iMac mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale (68,58 cm) sowie für die Cinema-Displays zur Verfügung gestellt wird. Darüber lassen sich alle möglichen Endgeräte mit HDMI-Ausgang anschließen.
Ifa 2010 Medion überlegt weiter, selbst WHDI-Funklösungen für HDMI anzubieten. Auf der Ifa demonstrierte das Unternehmen zwei 5-GHz-Funkstrecken, eine für Unterhaltungselektronik, eine für Notebooks.
Aus der Fülle der schon erhältlichen Streaming-Clients für den Anschluss an den Fernseher will Netgear mit einer besonderen Funktion herausstechen: Der NeoTV 550 kann auch Videos von externen Blu-ray-Laufwerken wiedergeben. Sie können per USB oder eSATA angeschlossen sein.
Die Versionsnummern des HDMI-Standards sind verwirrend. Das will das Konsortium hinter dem Standard ändern und sich künftig auf die Funktionen beschränken. Allerdings sorgen die Vielfalt der Marktteilnehmer und ihre unterschiedlichen Interessen für Probleme.
Die HDMI-Lizenzvergabegesellschaft hat wie erwartet die HDMI-Spezifikation 1.4a abgesegnet. Sie erweitert den Schnittstellenstandard um verbindliche 3D-Formate für stereoskopische Fernsehübertragungen.
Bisher gab es keine Möglichkeit, externes Material über HDMI in den Mini-Display-Port zu überführen. Ein Adapter füllt jetzt diese Lücke. Damit können HDMI-Quellen zum Beispiel auf Apples 24-Zoll-Display und dem iMac mit 27 Zoll angesehen werden.
Ein neuer HDMI-Baustein für Handys soll die Vorführung von Videos aus dem Mobiltelefon besonders einfach machen. Der Transceiver von NXP beherrscht das Protokoll CEC, mit dem viele Fernseher HDMI-Zuspieler steuern können.
HDMI 1.4 muss offenbar überarbeitet werden. Die Gruppe, die hinter der Spezifikation steht, will insbesondere den 3D-Teil der Spezifikation verändern und diese Überarbeitung später auch frei zur Verfügung stellen.
Der nach dem Standard Wireless HDMI arbeitende Adapter, den Gefen bereits auf der IFA 2009 angekündigt hatte, wird nun ausgeliefert. Um gut neun Meter zu überbrücken, sind über 1.000 Euro gefordert. Dafür soll die Lösung kaum Kompromisse erfordern.
Ende Januar 2010 will sich das HDMI Consortium treffen, um ein zusätzliches 3D-Format in die Spezifikation von HDMI 1.4 aufzunehmen. Es dient der einfachen Übertragung von 3D-Fernsehen auch für bestehende Set-Top-Boxen.
Gefen hat mit "EXT-HDMI1.3-Cat5-ELR" einen neuen Extender vorgestellt, der ein HDMI-Signal inklusive Ton bis zu 100 Meter weit über Cat-5- oder -6-Kabel übertragen kann. Die verbleibende Bandbreite wird genutzt, um eine 100-MBit/s-Ethernet-Schnittstelle bereitzustellen.
Mit der Einführung von HDMI 1.4 steigt die Zahl der unterschiedlichen HDMI-Kabeltypen auf fünf. Für eine einfache Unterscheidung wurden nun aussagekräftige Logos vorgestellt - und ohne weitere Funktionserklärung darf nicht einfach nur mit HDMI-Versionsnummer geworben werden.
Einige Handyhersteller arbeiten zusammen mit dem Chipentwickler Silicon Image an Mobile High Definition Link, einer HD-Schnittstelle für mobile Endgeräte, die mit weniger Pins auskommt als HDMI.
Mit dem Projector Connector HDMI/IP sollen sich HDMI-1.3-Videosignale verlustfrei über Ethernet zu Bildschirmen, Fernsehern und Projektoren weiterleiten lassen. Wer mehrere HDMI-Quellen zu bis zu 200 Displays weiterleiten will, braucht allerdings einen Managed-Network-Switch.
IFA 2009 Gefen will zum Jahresende 2009 eine eigene WirelessHD-Funklösung auf den Markt bringen, die HDMI-1.3-Signale ohne Qualitätsverlust innerhalb eines Zimmers überträgt. Der auch in Europa zugelassene WirelessHD-Standard funkt im 60-GHz-Frequenzband. Die erste Gerätegeneration soll Datenraten von bis zu 4 GBit/s erzielen.
IFA 2009 Mit den Itrio-Adaptern des koreanischen Herstellers I Do It können VGA- und HDMI-Signale bald komprimiert über WLAN, Stromleitung oder Ethernet übertragen werden. Mit weiteren Modellen sollen ein bis zwei Videoquellen gleichzeitig auch auf mehrere Displays, Fernseher und Projektoren verteilt werden.
In Kürze will Allnet sein "HD-Link Kit ALL161080P" ausliefern. Damit lassen sich HDMI-Signale auch in hoher Auflösung über die häusliche Stromleitung schicken, was insbesondere für Besitzer von Projektoren interessant ist.
Einer Mitteilung der Dolby Labs zufolge steckt in Windows 7 bei den Versionen Home Premium, Professional, Enterprise und Ultimate bereits ein Codec für das Format "Dolby Digital Plus". Er ermöglicht 7.1-Ton auch für Fernsehausstrahlungen, ist jedoch in Deutschland kaum verbreitet.
Gefen bietet mit dem "GTV-MHDMI1.3" einen besonders kompakten Splitter für HDMI-Signale an, der sich besonders für die Wandmontage eignen soll. Das Gerät beherrscht HDMI 1.3 und kann fehlerhafte EDID-Daten von Displays umgehen.
Vor einem Jahr hatte Belkin sein "FlyWire" angekündigt, mit dem sich HDMI-Signale verlustlos und ohne Kabel übertragen lassen sollten. Ausgeliefert wurden und werden die Geräte vorerst nicht. Schuld soll der in Zeiten der Wirtschaftskrise zu hohe Preis sein.
Computex Mit dem O!Play HDP-R1 bietet Asus einen netzwerkfähigen Mediaplayer an, der besonders viele Videoformate beherrschen soll. Die kleine Box kann allein allerdings nicht besonders viel machen, sie braucht im Heimnetzwerk einen Rechner oder eine separate USB- oder eSATA-Festplatte.
Es ist offiziell: Die neue HDMI-1.4-Schnittstelle wird Heimkinos mit höheren Auflösungen und 3D-Darstellung ermöglichen. Zudem wurde angekündigt, dass die HDMI-Spezifikation spätestens Ende Juni 2009 veröffentlicht wird.
Für die auf der CES im Januar 2009 angekündigte Version 1.4 der Schnittstelle HDMI ist Medienberichten zufolge die endgültige Spezifikation verabschiedet worden. Das Unternehmen HDMI LLC, das Lizenzen für die Schnittstelle vergibt, dementiert das jedoch. Die entsprechenden Artikel verschwinden derzeit aus dem Web.
Dell bringt neue Optionen für das Netbook Inspiron Mini 10 und ein neues 10v-Modell. Das Mini 10v ist etwas flacher, nun auch mit Ubuntu erhältlich und nutzt eine kleine SSD als Speicher. Das Mini 10 bekommt demnächst einen integrierten TV-Tuner und ist in den USA bereits mit Ubuntu und großen SSDs verfügbar.
Mit dem ST2010 hat Dell ein LC-Display im Angebot, das neben einem VGA-Eingang einen HDMI-Eingang bietet und damit auch für Unterhaltungsgeräte geeignet ist. Auch das Seitenformat lehnt sich an Fernsehgeräte an.
Gefen hat zwei Schaltlösungen für HDMI-Bildquellen vorgestellt. Damit können je nach Gerät bis zu vier hochauflösende Bildquellen auf zwei Displays oder Projektoren geschaltet werden.
Die HDMI-Lizenzvergabegesellschaft hat wie erwartet die HDMI-Spezifikation 1.4a abgesegnet. Sie erweitert den Schnittstellenstandard um verbindliche 3D-Formate für stereoskopische Fernsehübertragungen.
Ein Auto, das nicht nur fährt, sondern auch schwimmt, ist der Sea Lion. Gebaut, um Rekorde aufzustellen, muss das Gefährt den Vergleich mit dem amphibischen Lotus Esprit von James Bond nicht scheuen.
(Amphibienfahrzeug)
Einige Anwendungen in Gnome 3.4 erhalten ein neues Design, was die Arbeit mit der Gnome-Shell verbessert. Die neuen Richtlinien sind aber noch nicht überall umgesetzt, was zu einem inkonsistenten Look-and-Feel führt.
(Gnome 3.6)
Mit der Lunar hat Hasselblad seine erste Systemkamera angekündigt. Sie sieht aus wie eine miniaturisierte DSLR, doch ein Spiegel ist nicht eingebaut. Stattdessen setzt Hasselblad auf Karbon, Titan, Holz und andere Edelmaterialien. Das hat seinen Preis.
(Hasselblad)
Die Daten aller Megaupload-Nutzer sind gefährdet. Die Electronic Frontier Foundation hat die Serverbesitzer aber dazu gebracht, erst einmal keine Daten zu löschen. Fraglich ist allerdings, wie lange die Server intakt bleiben.
(Megaupload)
Die VZ Netzwerke, zu denen StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ gehören, werden umgebaut: SchülerVZ bekommt einen neuen Namen: IDpool. Was aus den anderen Netzwerken wird, ist offen.
(Schülervz)
Nintendos Wii Mini wird doch in Deutschland verkauft werden. Es handelt sich um eine geschrumpfte, abgespeckte und damit günstigere Variante der Wii-Spielekonsole.
(Wii Mini)
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