Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.
SAP hat seine Business Suite überarbeitet, die damit nun komplett auf SAPs In-Memory-Datenbank läuft und Unternehmen echtzeitfähig machen soll. Eigentlich Grund genug, das Ganze SAP R4 zu nennen, so SAP-Ko-Chef Jim Hagemann Snabe. Darauf aber verzichtet SAP, um deutlich zu machen, dass die Umstellung für IT-Abteilungen ein Leichtes sei.
SAP-Chef Hagemann Snabe will die Mitarbeiter nicht zwingen, auch am Feierabend und am Wochenende immer verfügbar zu sein. Das verspricht er zumindest in einem aktuellen Interview.
Der indische SAP-Topmanager Ferose meint, dass Entwickler nach 15 Jahren im Beruf ihre "Haltbarkeitsdauer" überschritten hätten. Das sei ähnlich wie bei einem Profisportler.
SAP will künftig mit Hadoop-Anbietern zusammenarbeiten, um die Integration von Big-Data-Lösungen auf Basis von Hadoop in SAP-Umgebungen zu ermöglichen. Dazu bietet SAP ein neues Big-Data-Bundle an.
Der IT-Konzern SAP will mehr Software herstellen, die unmittelbar Konsumenten nützt - etwa in Kühlschränken. Erste Produkte sind bereits in der Schweiz im Einsatz und ermöglichen das Einkaufen mit dem Handy von zu Hause.
Oracle und SAP haben sich außergerichtlich auf eine Schadensersatzsumme von 306 Millionen US-Dollar geeinigt, die SAP Oracle wegen Urheberrechtsverletzungen zahlen wird.
SAP baut sein Cloud-Geschäft mit der Übernahme von Ariba weiter aus. Dabei bezahlt SAP 45 US-Dollar pro Ariba-Aktie, insgesamt rund 4,3 Milliarden US-Dollar.
Oracle ist mit der von einem Gericht verhängten Millionenstrafe gegen SAP nicht einverstanden. Somit kommt es nun zu einem neues Prozess. Die ursprünglich verhängte Milliardenstrafe hatte ein Gericht auf 272 Millionen US-Dollar reduziert.
In einem Gerichtsverfahren hat ein US-Richter HP des Vorwurfs der Trickserei bei der Einigung zum Wechsel von CEO Hurd freigesprochen. Oracle hatte HP vorgeworfen, die Ernennung von Léo Apotheker geheimgehalten zu haben.
SAP-Vorstandschef Jim Snabe will eine andere SAP, die schneller und offener ist. Für den Softwarehersteller sei eine Erneuerung wichtig, sagt er.
Zusätzlich zu einer Gehaltserhöhung bekommen die Mitarbeiter von SAP in Deutschland eine Erfolgsbeteiligung von 130 Prozent des Grundgehalts und einen Bonus.
SAP kauft einen Anbieter von Software zu Schulungszwecken. Datango ging 1999 mit moderierten Touren durch das Internet an den Start und änderte später die Unternehmensrichtung.
SAP gibt 3,4 Milliarden US-Dollar für einen Anbieter reiner Cloud-Anwendungen aus. Nachdem Business Bydesign kein Erfolg wurde, setzt der deutsche Hersteller nun auf einen Zukauf.
Im Streit um Urheberrechtsverletzungen durch eine US-Tochter von SAP wird es zu einem Vergleich mit dem Justizministerium kommen. Oracle strebt in einem neuen Verfahren weiterhin 1,3 Milliarden US-Dollar Strafe an.
SAP traut sich wieder Übernahmen in den USA zu. Right Hemisphere hat Niederlassungen in Kalifornien und Neuseeland und stellt modellbasierte 3D-Software her.
Ein US-Gericht hat zugunsten von SAP entschieden. Der Prozess um Urheberrechtsverletzungen durch die ehemalige SAP-Tochter Tomorrownow könnte damit beendet sein oder vor einem Neubeginn durch Oracle stehen.
SAP und Oracle sind nicht nur Konkurrenten, die vor Gericht um Schadensersatz in Milliardenhöhe streiten, die beiden sind ab sofort auch noch engere Partner, denn SAP beteiligt sich an Oracles Open-Source-Projekt OpenJDK.
SAP hat im letzten Quartal den Umsatz überraschend stark gesteigert. Doch die Rekordstrafe in den USA trifft den Softwarehersteller hart. Neueinstellungen soll es 2011 kaum geben.
Ein kalifornisches Bundesgericht hat SAP verurteilt, zusätzlich zu der verhängten Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar Zinsen an Oracle zu zahlen. Oracle wollte über 212 Millionen US-Dollar. Das Gericht stimmte dem nicht zu.
Oracle reicht die Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar, die SAP an den Konkurrenten zahlen soll, nicht aus. Darauf seien zusätzlich 212 Millionen US-Dollar Zinsen fällig, fordern die Anwälte jetzt. SAP will sich wehren.
SAP-Chef Snabe wirft der alten Konzernführung vor, den Kunden aus dem Auge verloren zu haben. Das Unternehmen sei vielleicht sogar arrogant geworden, Bürokratie und Hierarchien hätten die Mitarbeiter gehemmt. Ex-SAP-Chef Léo Apotheker ist jetzt Vorstandchef von HP.
SAP ist von einem Gericht in den USA zur Zahlung von 1,3 Milliarden US-Dollar an Oracle verurteilt wurden. Die Angelegenheit wird für SAP damit deutlich teurer als in den Bilanzen eingestellt.
SAP habe Oracle Softwarelizenzen im Wert von vier Milliarden US-Dollar gestohlen, sagt Oracle-Chef Larry Ellison im Rechtsstreit mit SAP vor Gericht.
Im Rechtsstreit um illegale Handlungen einer früheren SAP-Tochter zahlt der Softwarekonzern in einem ersten Vergleich 120 Millionen Dollar. Doch damit ist der Streit noch lange nicht ausgestanden, denn Oracle will weitere zwei Milliarden Dollar.
Im Rechtsstreit um die frühere SAP-Tochter Tomorrownow hat Oracle hohe Schadensersatzforderungen erhoben. SAP sprach von Schikanen, die sich gegen einen Konkurrenten richten.
SAP hat seinen Umsatz im letzten Quartal wieder steigern können, beim Gewinn aber die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Im Rechtsstreit mit Oracle erwartet der deutsche Konzern nun sehr viel höhere Belastungen.
SAP hat auf seiner Hausmesse Teched in Berlin eine neue Netweaver-Version vorgestellt. SAP Netweaver 7.3 bietet optimierten Komponenten für die Entwicklung neuartiger Geschäftsapplikationen, mobile Anwendungen und die Integration von Daten und Prozessen.
Larry Ellison feuert gegen den neuen Hewlett-Packard-Chef Léo Apotheker. Dieser sei in "Industriespionage und Diebstahl geistigen Eigentums" Oracles verwickelt und habe bei SAP versagt.
Der neue Chef von Hewlett-Packard kommt aus Aachen. Léo Apotheker, bis Februar 2010 noch Chef bei SAP, soll ab November den US-Konzern leiten. Zugleich wurde ein ranghoher Risikokapitalmanager in den Aufsichtsrat berufen.
SAP freut sich unverhohlen darüber, dass sein Hauptkonkurrent Oracle von Hewlett-Packard verklagt wird. Während Oracle plötzlich ins Servergeschäft eingestiegen sei, bleibe SAP seinem Kerngeschäft Software treu.
Im Rechtsstreit mit Oracle um die Verletzung von Oracles Urheberrechten durch die SAP-Tochter Tomorrownow räumt SAP Urheberrechtsverletzungen ein und übernimmt dafür die finanzielle Verantwortung.
Mit gehöriger Verspätung bietet SAP nun eine neue Version seines Mittelstandsproduktes SAP Business ByDesign. Das Feature Pack 2.5 (FP 2.5) für die On-Demand-Lösung bietet unter anderem Analysen in Echtzeit und Unterstützung von mobilen Endgeräten.
"Kleine, mittlere und große Kunden in vielen Branchen investieren wieder, um ihre Unternehmen auf eine neue Wachstumsphase vorzubereiten", kommentiert SAP-Co-Chef Bill McDermott die guten Zahlen, die SAP für das zweite Quartal vorlegte.
Das US-Unternehmen Versata hat eine Wettbewerbsbeschwerde gegen SAP bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Versatas Werkzeug Pricer sei von SAP ausgesperrt und dann geklont worden, lautet der Vorwurf.
Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
In einem Interview verteidigt SAP-Chef Jim Hagemann Snabe die Übernahme des US-Partners Sybase. Der Softwarekonzern hatte vor wenigen Tagen für den US-amerikanische Hersteller von Datenbanken und mobilen Softwareanwendungen etwa 5,8 Milliarden US-Dollar (4,6 Milliarden Euro) geboten. Einige Analysten hatten das Gebot als zu hoch kritisiert.
Mit der Übernahme von Sybase will SAP die Verbreitung von SAP-Lösungen über mobile Plattformen beschleunigen. Die Steuerung und Analyse von Geschäftsprozessen soll künftig über verschiedenste Endgeräte möglich sein.
SAP will wieder milliardenschwere Übernahmen tätigen, um neue Softwaretechnologie in den Konzern zu holen. Co-Chef Jim Hagemann Snabe versprach zudem reumütig, die Kundenbeziehungen zu verbessern und das Innovationstempo zu beschleunigen. Das hat der Hersteller von Unternehmenssoftware laut Branchenexperten bitter nötig.
Cebit Das Startup-Unternehmen Quantexx zeigt zusammen mit SAP auf der Cebit ein neues Bezahl- und Bestellsystem fürs Handy namens Moonha. Dabei wird mit dem Smartphone ein Barcode fotografiert, um den Bezahlvorgang einzuleiten.
Mit SAP BusinessObjects BI OnDemand führt SAP eine neue, sofort einsatzfähige Lösung für schnelle Datenauswertungen, Berichte und Analysen ein, die auf diverse Datenquellen zurückgreifen kann.
SAP-Gründer Plattner hat Führungsstreitigkeiten bei dem Hersteller von Unternehmenssoftware öffentlich gemacht: Der abgesetzte Vorstandschefs Léo Apotheker habe das Vertrauen der Belegschaft und der Kunden verspielt.
SAP trennt sich überraschend von seinem Chef Léo Apotheker und setzt eine neue Doppelspitze ein. SAP-Gründer und -Aufsichtsratschef Hasso Plattner soll weiterhin eine starke Rolle spielen.
Die Groupware- und CRM-Lösung Tine 2.0 ist in der Version 2009/11, Codename "August", erschienen. Tine 2.0 lässt sich ab sofort als OpenID-Server verwenden.
Das Exekutivkomitee der Organisation Java Community Process hat sich mehrheitlich für die von Sun eingereichte Java Enterprise Edition 6 ausgesprochen.
Angesichts der bevorstehenden Übernahme von Sun durch Oracle fordert SAPs Technikchef Vishal Sikka einen Rückzug von Sun aus dessen führender Rolle in Sachen Java. Die Programmiersprache und Plattform sollte einer herstellerunabhängigen Organisation übergeben und die Java Virtual Machine als Open Source freigegeben werden.
Bei SAP ist der Umsatz im dritten Quartal schwach ausgefallen. Die Erlöse lagen unter den Erwartungen, räumte der Finanzchef ein. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden gesenkt.
SAP muss Siemens einen Preisnachlass von fast 50 Prozent gewähren, um die Abwanderung der Großkunden zu verhindern. Dennoch geht ein kleinerer Teil des Wartungsvertragsvolumens an Rimini Street. Dies könnte einen Me-Too-Effekt auslösen.
Die SAP-Software Business ByDesign kommt zwar in der ersten Jahreshälfte 2010 auf den Markt. Doch um die Mittelstandssoftware schneller zu machen, wird nun die Netweaver-Technologie weitgehend aus dem Produkt entfernt.
Die Telekom-Tochter T-Systems übernimmt die Hostingkunden von SAP in Europa und wird die Softwareanwendungen der knapp 90 SAP-Kunden künftig in seinen Rechenzentren betreuen.
Adobe hat den Flash Player 10.2 für Android veröffentlicht. Der Flash Player unterstützt Dual-Core-Prozessoren und eignet sich für Android 2.2, 2.3 sowie Android 3.0 alias Honeycomb.
(Macromedia Flash Player Android)
LG bringt ein Smartphone mit hochauflösendem 4,7-Zoll-Display, 8-Megapixel-Kamera und Nvidias Tegra 3 auf den Markt. Der Quad-Core-Prozessor läuft mit 1,5 GHz. Außerdem erscheint das Optimus 4X HD gleich mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.
(Android 4 0)
Dell hat sich viel Zeit mit seinem Ultrabook gelassen und mit dem XPS 13 ein Gerät geschaffen, das in erster Linie gut aussehen soll. Herausgekommen ist aber auch ein gut ausgestattetes Notebook. Im Test störten uns vor allem die Temperaturempfindlichkeit und das Touchpad von Cypress.
(Dell)
Wer bereits ein Blackberry-Smartphone besitzt, wird kein Update auf das neue Betriebssystem Blackberry 10 erhalten. Lediglich für die wenigen Besitzer eines Blackberry Playbook ist ein Update geplant.
(Blackberry 10)
Samsungs SSD 840 Pro soll die erfolgreiche Serie 830 ablösen, dazu bietet sie nicht nur sehr viel Tempo, sondern auch AES-Verschlüsselung mit 256 Bit. Möglich macht das ein neuer Controller, der nicht von Sandforce stammt. Ein Kurztest.
(Ssd Test)
Wegen Bränden in den Akkus des Dreamliner 787 darf Boeings neues Passagierflugzeug derzeit nicht starten. Elon Musk, Chef von Tesla Motors und SpaceX, hält einen prinzipiellen Konstruktionsfehler für die Ursache - die Akkus seiner Elektroautos sind nämlich anders aufgebaut.
(Dreamliner)
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