Ein Web Service ist eine im Netz bereitgestellte Komponente, die eine Abstraktionsebene einer Anwendungslogik darstellt. Auf den Dienst kann über Internetstandardprotokolle zugegriffen werden, für die Kodierungen der Nachrichten wird XML genutzt. Dies soll eine einfache Bereitstellung und hohe Verfügbarkeit von Web Services gewährleisten. Das erklärte Ziel ist die Interoperabilität von Softwaresystemen, um unabhängig von Plattform und Programmiersprachen miteinander kommunizieren und arbeiten zu können.
Google stellt auf Basis von Swiffy eine Erweiterung für Adobes Flash Professional zur Verfügung, mit der sich Animationen aus der Applikation heraus in HTML5 exportieren lassen.
Amazon will seine Kindle-Tablets offenbar mit einer Sprachsteuerung ausstatten. Der Internethändler hat unbemerkt Yap gekauft, ein Startup, dessen Spracherkennungsdienste bei vielen US-Mobilfunkbetreibern liefen.
Amazon hat für sein kommendes Android Tablet Kindle Fire einen eigenen Browser entwickelt, der einiges anders macht: Silk.
Forscher der Ruhr-Universität Bochum konnten sich in Accounts der Amazon Web Services hacken, um Images anzulegen und zu löschen. Auch der Amazon-Shop sei für Cross-Site-Scripting-Angriffe anfällig gewesen.
Die Entwickler der Cloud-Plattform Eucalyptus haben eine Hochverfügbarkeitslösung in die Software integriert, die vor allem von den Kunden gewünscht wurde. Zudem wurde die Ressourcenverwaltung der Cloud-Plattform weiter ausgebaut.
Amazon Web Services startet mit Elasticache einen neuen Dienst: Auf Basis von Memcached stellt Elasticache einen skalierbaren In-Memory-Cache für Webapplikationen in Amazons Cloud bereit.
Amazon hat im letzten Quartal weiter massiv in neue Logistikzentren und in seine Web Services investiert. Die Analystenprognosen hat der Internethändler dennoch übertroffen.
Der JBoss Application Server 7 soll schneller starten und weniger Speicher verbrauchen als sein Vorgänger. Dazu haben die Entwickler den Java-Anwendungsserver modularisiert.
Das aktuelle Sabayon Linux 6 hat die Desktops Gnome 2.32.2 und KDE 4.6.4 zur Auswahl. Die Integration von Gnome 3 haben die Entwickler auf eine der nächsten Veröffentlichungen verschoben - aus Rücksicht auf die Anwender.
Wissenschaftler des Darmstädter Forschungszentrums CASED haben eine Software entwickelt, die Amazon Machine Images (AMIs) im Hinblick auf sicherheitsrelevante Daten prüft. Sie fanden in vielen Fällen ernsthafte Sicherheitslücken.
Beim Ausfall der Cloud-Angebote Amazons über die Osterfeiertage sind einige Kunden-Volumes zerstört worden. "Es tut uns sehr leid, aber letztlich waren unsere Bemühungen zur manuellen Wiederherstellung Ihres Volumes erfolglos", hat Amazon jetzt den betroffenen Webunternehmen geschrieben.
Amazon leidet unter einem massiven Gewinneinbruch. Die operativen Kosten des Konzerns sind von 6,7 Milliarden US-Dollar auf 9,5 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Nach einem mehr als dreitägigen Ausfall sind die US-Cloud-Angebote von Amazon zwar wieder online - eine Erklärung für die Defekte gibt es jedoch nicht. Unter Onlineanbietern in den USA regt sich Unmut, einige Betreiber weisen zudem darauf hin, dass man sich nicht allein auf Cloud-Dienste verlassen dürfte.
Die Entwicklungsumgebung Jboss Developer Studio 4 bringt Unterstützung für Web-Beans und Java Server Faces 2.0 mit. Das Jboss Developer Studio basiert auf Eclipse 3.6 Helios.
Das Exekutivkomitee des Java Community Process hat offiziell den Java Specification Request abgesegnet. Darin sind die Richtlinien für die nächste Version der Java Enterprise Edition 7 festgelegt.
Die kostenlose Aufgabenplanung Wunderlist ist nun auch in einer Webausgabe erhältlich. Die Daten werden auf einem Server gespeichert und können mit den stationären und mobilen Clients abgerufen und bearbeitet werden.
Den bewusst funktionsarmen Aufgabenplaner Wunderlist von 6Wunderkinder gibt es nun auch in einer Version für Apples iPad. Die Aufgaben werden wie bei der Windows- und Mac-Ausgabe auf einem Server gespeichert und zwischen den verschiedenen Installationen abgeglichen.
Dell liefert zwei Server seiner Poweredge-Reihe mit dem Betriebssystem Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) aus. Es sind die ersten Server, die Dell mit dem Linux-basierten Betriebssystem von Canonical anbietet.
Die für April 2011 geplante Ubuntu-Variante Natty Narwhal wird neben Eucalyptus auch die Openstack-Plattform für Cloud Computing enthalten. Canonical setzt damit weiter verstärkt auf Angebote rund um Cloud Computing.
Amazon führt Cluster-GPU-Instanzen für seine Cloud-Computing-Plattform EC2 ein, die mit Nvidias GPU Tesla M2050 arbeiten. Zudem unterstützt der Speicherdienst S3 Multipart-Uploads.
Mit kostenlosen Angeboten will Amazon neue Kunden für sein Angebot an Cloud-Computing-Diensten gewinnen. Kunden können EC2-Instanzen und andere Dienste zeitlich begrenzt nutzen, ohne dafür bezahlen zu müssen.
Amazon Web Services (AWS) vereinfacht das Aufsetzen von Scale-Out-Installationen auf Basis von MySQL. Dazu führt Amazon sogenannte Read Replicas ein, MySQL-Server, auf die Applikationen lesend zugreifen können, wenn ein Server dem Nutzeransturm nicht mehr gewachsen ist.
Amazon bietet eine erste Betaversion einer eigenen Linux-Distribution für EC2 an. Unter dem Namen Amazon Linux AMI können EC2-Kunden eine Instanz der CentOS-basierten Distribution installieren, samt Werkzeugen für Amazon-Web-Services.
Novell bietet Suse Linux Enterprise Server (SLES) in den Versionen 10 und 11 über die Amazon Web Services (AWS) an. Zusätzlich bietet Novell einen Maintenance-Service an, über den SLES in Amazons Cloud gewartet werden können.
Das Online-Kaufhaus Amazon kann den Gewinn zwar um 45 Prozent steigern, bleibt aber weit unter den Erwartungen der Börsenexperten. Auch für das laufende Quartal ist der Ausblick vorsichtig.
Mit Red Hat Cloud Access erlaubt es Red Hat seinen Kunden künftig, Red Hat Enterprise Linux sowohl intern als auch als Amazon Web Services zu nutzen. Zugleich stellt Red Hat neue Funktionen für Amazons Cloud-Computing-Plattform bereit.
Amazon hat ein Entwicklerkit für Java veröffentlicht, mit dem sich Applikationen auf Basis von Amazons Cloud-Diensten entwickeln lassen. Zudem wurde das AWS Toolkit für Eclipse aktualisiert.
Die Telekom bietet über ihr Entwicklerportal Developer Garden ab sofort auch einer REST-Schnittstellen an. Bislang standen die Dienste der Telekom nur über ein SOAP-Schnittstelle zur Verfügung.
Das Media-Center-Projekt Geexbox hat eine aufpolierte Version seiner Benutzeroberfläche vorgestellt: Enna 0.4.0 verwendet Bibliotheken aus dem Enlightenment-Projekt für die GUI und eine API für Multimediaplayer. Enna kann auch unabhängig von Geexbox als Media Center verwendet werden.
Amazon erweitert sein Cloud-Computing-Angebot um einen weiteren Dienst: Streaming für Amazon Cloudfront. Nutzer von Amazon Content Delivery Network sollen so über Amazons Plattform auch Audio- und Video-Inhalte per Streaming verbreiten können.
Amazon Web Services führt ein neues Abrechnungsmodell für Instanzen seines Cloud-Computing-Dienstes EC2 ein, Amazon EC2 Spot. Die Preise sind dabei flexibel und richten sich nach Angebot und Nachfrage.
Insgesamt sechs Sicherheitslücken in Windows beseitigt Microsoft an diesem Patchday. Allein drei Fehler stecken im Windows-Kernel. Zudem beseitigt ein Patch für Excel mit einem Schlag acht Sicherheitslücken in Microsofts Tabellenkalkulation, ein weiterer Patch korrigiert einen Fehler in Word.
Die HTML-Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortium (W3C) erhält Verstärkung. HTML-Erfinder Tim Berners-Lee hat mit Maciej Stachowiak von Apple einen dritten Vizevorsitzenden.
Die kommende Version von Microsofts Office-Paket für MacOS X wird Outlook enthalten, welches Entourage ersetzt. Die aktuelle Version Office 2008 für Mac wird künftig nur noch in zwei statt drei Editionen angeboten.
Die webbasierte Telefoniesoftware Sipgate Team kann nun auch an freie und kommerzielle Software angebunden werden. Dazu stellt der Voice-over-IP-Anbieter (VoIP) Sipgate nun ein eigenes API zur Verfügung.
Das freie Customer-Relationship-Management-System (CRM) SugarCRM soll in der nächsten Version ein überarbeitetes Web Services Framework enthalten. Zusätzlich soll das System auf den Einsatz auf mobilen Geräten weiter optimiert werden.
SugarCRM erlaubt es in der nächsten Version, Daten aus anderen sogenannten Cloud-Diensten zu integrieren. Web Services stellen die Verbindung her. Die neue Version SugarCRM 5.2 soll noch im Dezember 2008 erscheinen.
Der freie Application Server JBoss ist in der Version 5 erschienen. Die neue Version führt den Microcontainer ein, um Java-Objekte direkt zu verwenden.
Mit Y!OS 1.0 startet Yahoo eine Art Betriebssystem für das Web. Es handelt sich um eine offene Plattform, die Entwicklern Zugriff auf Yahoos Dienste, Anwendungen und Daten bietet, um daraus eigene Applikationen für Yahoos Nutzer zu bauen.
Mit Windows Azure hat Microsoft eine Plattform für Hosting und Verwaltung von Cloud-basierten Diensten vorgestellt. Azure vereint Software und Dienste, die bei der Erstellung neuer Anwendungen helfen sollen, die PC, Internet und Telefon umfassen.
Der kürzlich geschlossene Dienst Muxtape ist wieder da. Allerdings nicht mehr als Online-Mixtape, sondern als Dienst für Musiker. Muxtape bietet ihnen einen Player und andere Anwendungen, die sie in ihre Websites und sozialen Netzwerke integrieren können.
Mit dem Elastic Block Store erweitert Amazon sein Angebot an Webservices um einen blockorientierten Speicherdienst. Die Volumes lassen sich mit einem beliebigen Dateisystem versehen und stehen dauerhaft zur Verfügung.
Amazons Web Services zählen mittlerweile 400.000 angemeldete Entwickler. Im letzten Quartal verzeichnete die US-Firma 30.000 Neuzugänge. Amazon verdoppelte seinen Quartalsgewinn auf 158 Millionen US-Dollar (37 Cent pro Aktie), nach 78 Millionen US-Dollar (19 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum.
Amazon baut seine "Elastic Computing Cloud" (EC2) weiter in Richtung eines skalierbaren Webhosting-Dienstes aus und will künftig auch persistenten Speicher für die virtuellen Maschinen zur Verfügung stellen. So lassen sich dauerhaft mehrere Terabyte Daten speichern und mehreren virtuellen Maschinen zur Verfügung stellen.
Amazon stattet seine Elastic Compute Cloud (EC2) mit einer statischen IP-Adresse aus, so dass die virtuellen Maschinen auch als Webserver eingesetzt werden können. Zudem führt Amazon so genannte Availability-Zonen ein und erlaubt Nutzern, eigene Linux-Kernel für die virtuellen Server zu erstellen.
Mit seinem neuen Visualization-API bietet Google ab sofort einen Dienst, um Daten im Web zu visualisieren, d.h. mit Hilfe in Diagrammen zu wandeln und per JavaScript wie Widgets in Webseiten zu integrieren.
Microsoft hat eine Beta-Version des Live Search SDK als Download veröffentlicht. Darin sind neben der API-Version 1.1b Dokumentationen sowie Beispiele enthalten, wie der Live Search Web Service verwendet werden kann.
Anlässlich der Embedded World in Nürnberg hat Microsoft die Version 2.5 des .Net Micro Frameworks vorgestellt. Dieses wurde um eine "Web Services on Devices"-Implementation und um native Internetfunktionen erweitert. Außerdem haben Microsoft und IBM eine Kooperation vereinbart, um Geräte für den Einzelhandel sowie den Gastronomiebereich anzubieten.
In Zukunft sollen nicht nur Microsoft-Produkte vernünftig mit Microsoft-Produkten zusammenarbeiten können, versprechen die Redmonder und wollen dafür ihre Schnittstellen und Protokolle dokumentieren. Zudem sollen sich auch von Microsoft patentierte Techniken gegen "geringe Gebühren" nutzen lassen und: Open-Source-Projekte sollen keine Angst vor Klagen haben müssen.
Amazon will in Zukunft auch die Lagerhaltung, den Versand und die Kundenbetreuung für andere Händler übernehmen. Zunächst soll das "Fulfillment by Amazon" in Deutschland nur Händlern angeboten werden, die ihre Waren über die Plattform von Amazon verkaufen, später will Amazon diese Beschränkung aber aufheben und dann auch das Fulfillment für den Verkauf von Waren auf eBay und anderen Plattformen übernehmen.
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