Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Dienstleistungsgesellschaft für Forschung und Entwicklung zur Förderung der angewandten Forschung in Europa. Sie unterhält allein in Deutschland 40 Standorte. Hauptaugenmerk legt die Fraunhofer-Gesellschaft auf die anwendungsorientierte Forschung. Zu ihren bekanntesten Entwicklungen gehört das Audiodatenkompressionsverfahren MP3.
Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Bandbreite von Datenübertragungen mit sichtbarem Licht zu steigern. Deckenleuchten oder auch Straßenlampen sollen so bis zu 3 Gigabit pro Sekunde auf einen Empfänger strahlen können.















Fraunhofer-Forscher haben eine Akkutechnik entwickelt, die günstigere und leistungsfähigere Stromspeicher ermöglichen soll. Davon sollen unter anderem Elektroautos profitieren.
Cebit 2013 Das Fraunhofer IDD stellt auf der Cebit eine biometrische Bankkarte vor, die die Unterschrift als individuelles Merkmal nutzt. Sie erkennt nicht nur den Schriftzug, sondern auch den Schreibvorgang des Karteninhabers.
Cebit 2013 Das Berliner Fraunhofer HHI zeigt auf der Cebit einen 3D-Buchbetrachter. Das System ermöglicht es dem Nutzer, ein virtuelles Buch zu drehen, darin zu blättern oder zu zoomen. Die Darstellung erfolgt in 3D ohne Brille.
Cebit 2013 Ist der Mensch vor der Kamera ein Mann oder eine Frau, alt oder jung, ärgerlich oder fröhlich? Eine vom Fraunhofer IIS entwickelte Software kann das analysieren. Das lässt sich auch am heimischen Rechner ausprobieren.
Cebit 2013 Geht es nach Forschern vom Fraunhofer SIT, wird das Smartphone künftig zum Schlüssel: Per NFC wird ein Code übertragen, der ein Zimmer oder die Packstation öffnet. Der Schlüsselcode kann per Mail oder SMS verschickt werden.
Kaum geht das offene Datenportal Govdata.de der Bundesregierung online, mauern Kommunen mit der Freigabe ihrer Daten. Sie befürchten Einnahmeeinbußen. Zu Unrecht.
Freier Zugang zu amtlichen Informationen: Heute soll die Regierungsplattform Govdata in eine einjährige Testphase gehen. Open-Data-Aktivisten kritisieren das Portal im Vorfeld als nicht offen und ungeeignet.
Der Fußballweltverband hat für zwei internationale Fußballwettbewerbe 2013 und 2014 Torlinientechnik zugelassen. Welches System eingesetzt wird, will die Fifa im April bekanntgegeben.
Die Peitsche knallt nicht wie auf der Galeere, aber gerudert wird trotzdem: Wer in dem Fitness-Sessel des Fraunhofer IIS Platz nimmt, kann nicht einfach einen Film genießen. Ist der Sitzende nicht gut genug, wird er zum Training aufgefordert.
Die Nachtstunde ist der Elektrolaster Anfang: In Berlin startet ein Feldversuch zum Verkehrsmanagement: Ein Lieferant bringt seine Waren künftig nachts zu seinen Kunden, wenn die Straßen frei sind. Um die Nachtruhe der Anwohner zu wahren, fährt er mit Elektrofahrzeugen vor.
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme ist es gelungen, per Infrarotlicht bis zu 1 GBit/s zu übertragen. Es sind sogar noch weit höhere Geschwindigkeiten denkbar.
Ifa 2012 Mit Dialogue Enhancement vom Fraunhofer IIS sollen Zuschauer den Fernsehton selbst regeln können. Das soll besonders Hörgeschädigten helfen. Ein zweiter Test soll in Kürze in Schweden stattfinden.
Ifa 2012 In die aktuelle Android-Version Jelly Bean ist der Audio-Codec AAC ELD vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen integriert.
Ifa 2012 Das Fraunhofer IIS stellt auf der Ifa ein Telekonferenzsystem vor, das unter anderem den heimischen Fernseher integriert. Kommuniziert werden kann zudem über den Computer oder das Smartphone.
Ist der Fußball drin oder nicht drin? Bei dieser Frage können Schiedsrichter künftig Unterstützung durch intelligente Tore bekommen. Zwei Techniken kommen dabei infrage.
In einem vom Fraunhofer IGB entwickelten Bioreaktor lassen sich Algen effizient züchten. Aus den Pflanzen werden Nahrungsergänzungsmittel, Farbstoffe und Biogas gewonnen.
Cebit 2012 Das Fraunhofer IOSB zeigt auf der Cebit einen Roboter, der Besucher porträtiert. Die Technik wurde aber eigentlich dafür entwickelt, die Reflexionseigenschaften von Oberflächen zu testen.
Cebit 2012 Das Fraunhofer FIT hat ein mehrteiliges Simulationssystem entwickelt, mit dessen Hilfe die Feuerwehr Einsätze besser vorbereiten kann. Diese Simulationsspiele sollten vor allem dabei helfen, neue technische Systeme effizient einzusetzen.
Der neue Roboter des Fraunhofer-Instituts IPA ist einer Spinne nachempfunden. Er soll sich auf acht Beinen durch Trümmer und anderes unzugängliche Gelände bewegen und mit Kameras und Sensoren Daten sammeln.
Das vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) in Berlin geleitete Projekt Webinos hat eine erste Spezifikation für eine plattformübergreifende Open-Source-Plattform für mobile Anwendungen veröffentlicht.
Film- und Fernsehmaterial von einem Vier-Kamera-System soll auf autostereoskopischen Fernsehern zu einem deutlich besseren 3D-Effekt führen. Fraunhofer-Forscher wollen die Einrichtung eines solchen 3D-Kamerasystems für mehr Blickwinkel deutlich vereinfachen.
Ifa 2011 Das Fraunhofer HHI demonstriert auf der Internationalen Funkausstellung eine drahtlose optische Datenübertragung. Die Deckenlampe dient dabei als Sender.
Ifa 2011 Eine vom Fraunhofer IIS entwickelte Technik ermöglicht es Radiohörern oder Fernsehzuschauern, bei einer Sendung den Ton zu regeln. In einigen Jahren könnte die Technik marktreif sein.
In einem Stuttgarter Seniorenheim haben Wissenschaftler getestet, wie sich Roboter in der Seniorenpflege einsetzen lassen. Zwei Roboter mussten sich im Alltagsleben des Heims bewähren.
Der Radiosender BBC macht den Zuschauer zum Tonmischer: Der kann eine von einem Fraunhofer-Institut entwickelte Software auf seinem Rechner installieren und damit den Ton bei der Liveübertragung vom Tennisturnier selbst regeln. Im BBC-Fernsehen gibt es Tennis in 3D.
Ein europäisches Forschungsprojekt beschäftigt sich mit E-Voting, der elektronischen Stimmabgabe. Diese könnte eine Möglichkeit sein, Europawahlen attraktiver zu machen.
Fraunhofer-Forscher haben eine Kamera entwickelt, bei der zahlreiche winzige Linsen auf einer Glasplatte für die Aufnahme verantwortlich sind. Man kann diese Kamera 5,3 mm vor das Aufnahmeobjekt halten und erhält dennoch einen Bildausschnitt in der Größe einer Streichholzschachtel.
Um mehr Erzeuger erneuerbarer Energien ins Netz integrieren zu können, werden Energiespeicher gebraucht. Drei Fraunhofer-Institute stellen auf der Hannover Messe das Konzept für einen Speicher vor, der 2.000 Haushalte versorgen können soll.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik in Berlin haben einen neuen Weltrekord bei der Datenübertragung durch Glasfasern aufgestellt. Über 29 Kilometer wurden 10,2 TBit/s gesendet.
Cebit Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut hat ein interaktives Schaufenster entwickelt. Über das System können Nutzer mit Gesten im Katalog eines Geschäftes blättern oder nach Geschäftsschluss einkaufen.
Cebit Einen Unterwasserroboter, der auf dem Meeresgrund nach Rohstoffen suchen und Unterwasserbauwerke kontrollieren soll, zeigen mehrere Fraunhofer-Institute auf der Cebit. Er soll Ende des Jahres erstmals auf Tauchfahrt gehen.
Cebit Das Fraunhofer IOSB zeigt in Hannover einen intelligenten Raum, der erkennt, wer sich gerade darin befindet. Menschen interagieren mit dem Raum per Gesten.
MWC 2011 Das Kompressionsverfahren Multiview-Video-Coding des Heinrich-Hertz-Instituts erlaubt die flexible Auslieferung von 3D-Filmen über den 4G-Nachfolger LTE-Advanced. Wer nicht für 3D zahlt oder einen schlechten Kanal hat, kriegt nur 2D zu sehen.
Roboter sind vielfältig einsetzbar: Sie sortieren Medikamente in der Apotheke, pflegen bettlägrige Menschen oder erforschen fremde Himmelskörper. Nach getaner Arbeit spielen sie Fußball oder entspannen sich bei einer Partie Billard.
Das Berliner Unternehmen pi4 Robotics hat einen Roboter für die Produktion entwickelt. Der humanoide Roboter kann unterschiedliche Aufgaben bei der Montage oder der Materialprüfung übernehmen und quittiert ein gutes Fortschreiten der Arbeit mit einem Lächeln.
Mit einem neuen Verfahren zum Prägen von Linsenarrays aus Glas wollen Fraunhofer-Forscher die Entwicklung kleinerer Beamer ermöglichen. Sie prägen 1.700 Mikrolinsen in einer Fläche von 5 Quadratzentimetern.
Fraunhofer-Forscher entwickeln einen Tauchroboter, der künftig Bauwerke unter Wasser kontrollieren oder in der Tiefsee Daten sammeln soll. An dem Projekt sind fünf Institute der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt.
Einen Kunststoff, der selbst erkennt, wann er bricht, haben Forscher aus Bremen entwickelt. Es ist ein Verbundwerkstoff, der sich wie Kunststoff verarbeiten lässt und die Leiteigenschaft von Metall hat. Dieser Stoff soll als Belastungssensor in Bauteile eingearbeitet werden.
Ein von der Fraunhofer-Gesellschaft entwickeltes Assistenzsystem soll Autofahrer warnen, wenn sie drohen, in Sekundenschlaf zu fallen. Mehrere Kameras beobachten den Fahrer und erkennen, wenn er die Augen zu lange geschlossen hält.
Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) in Berlin soll im Projekt Webinos eine plattformübergreifende Open-Source-Plattform für mobile Anwendungen entstehen. 10 Millionen Euro Fördermittel der EU gibt es dafür.
Ifa 2010 Gestensteuerungssysteme sind nicht ganz neu. Aber die Art und Weise, wie das norwegische Unternehmen Elliptic Labs diese umsetzt, ist ungewöhnlich: nicht mit einer Kamera, sondern mit Lautsprecher und Mikrofonen.
Ifa 2010 Schwerhörigen fällt das Telefonieren oft auch mit Hörgerät schwer. Ein von Fraunhofer-Forschern entwickeltes System soll ihnen die Telekommunikation erleichtern: Es unterdrückt Hintergrundgeräusche und verstärkt die Frequenzen, auf denen der Nutzer schlecht hört.
Ifa 2010 Im Rahmen des EU-Projekts Together Anywhere, Together Anytime ist ein Videocodec entwickelt worden, der die Übertragung von HD-Videobildern praktisch in Echtzeit ermöglicht. Im Gespräch mit Golem.de erklärt Fraunhofer-Mitarbeiter Matthias Rose die Vorzüge des Systems.
Ifa 2010 Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS will in Berlin eine neue Technik für Videokonferenzen in HD zeigen, die hohe Bild- und Tonqualität bei geringen Latenzzeiten bietet.
Youbot ist ein mobiler Roboter mit einem Greifarm. Der vom Augsburger Unternehmen Kuka entwickelte Roboter läuft mit einer Linux-basierten Steuerungssoftware und ist für den Einsatz in Forschung und Lehre gedacht.
Cebit Wer selbst kocht oder backt, kennt das Problem: An den Fingern klebt Knetteig, doch es fehlt eine Information, die im Kochbuch nachgeschlagen werden muss. Das Berliner Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) hat eine Lösung für dieses Problem: das digitale Kochbuch, das durch Gesten auch mit schmutzigen Fingern aufgeschlagen werden kann.
Cebit Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen hat für Sportler und Einsatzkräfte ein besonderes T-Shirt mit Sensoren entwickelt, die die Herz- und Atemaktivität des Trägers messen und an eine Basisstation funken. Über die Funksignale lässt sich auch die Position des Trägers ermitteln.
MWC 2010 Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen will sein WLAN-basiertes Positionsbestimmungssystem Awiloc jetzt auch in Europa verbreiten. Interessenten stellt das Institut die nötigen Werkzeuge zum Aufbau zur Verfügung. Bislang gibt es das System in mehreren deutschen Städten.
Mit einem neuen Verschlüsselungsverfahren soll die funkgesteuerte Zentralverriegelung von Autos sicherer werden, ohne die Batterie im Autoschlüssel übermäßig zu belasten. Bisher gebräuchliche Algorithmen sollen symmetrisch arbeiten - ist ein Schlüssel geknackt, steht der Zugang zu zahlreichen Autos offen.
Rocket Internet, eine Firma des Gründers Oliver Samwer, hat ein Personalproblem. Laut einem unbestätigten Bericht beklagen einige einen rüden Führungsstil bei Samwer und wechseln den Arbeitgeber. Für den Neustart kommen viele Millionen Euro von der Otto Group.
(Online Food Samwer Rocket)
Google hat damit begonnen, ein Update auf Android 4.0.4 zu verteilen. Zunächst gibt es das Update für die beiden Android-Smartphones Nexus S und Galaxy Nexus. Das US-Modell von Motorolas Android-Tablet Xoom erhält es ebenfalls.
(Android Update)
Mit großen bunten Icons und einer Lizenz von Alvin und die Chipmunks gibt es unter der Marke Arnova ein 7-Zoll-Tablet mit Android für Kinder. Die Ausstattung ist spärlich, aber dafür ist auch der Preis gering. Außerdem gibt es einen kinderfreundlichen Appstore.
(Arnova)
In Fifa 13 laufen sich die digitalen Alter Egos von Messi, Schweini und Poldi unentwegt über den Haufen. Das ist von Electronic Arts gewollt und soll das Fußballspiel realistischer machen. Wie wir das finden, zeigt der Test.
(Fifa 13 Test)
Zagg hat mit dem Zaggkeys Mini 7 eine erste Tastatur mit Gehäuse für das iPad Mini vorgestellt. Dadurch sieht das kleine Apple-Tablet wie ein verkleinertes Microsoft Surface oder ein Netbook aus.
(Ipad Mini Tastatur)
Mit dem Lumia 520 bringt Nokia ein neues Smartphone mit Windows Phone 8, das sich mit einem Preis von 200 Euro vor allem an Einsteiger richtet. Damit ist es noch günstiger als das Lumia 620, das bisher das günstigste Lumia-Smartphone war. Mit dem Lumia 720 gibt es ein neues Mittelklassemodell.
(Nokia Lumia 520)
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