Barrierefreiheit beschreibt ganz allgemein eine Nutzung von Gegenständen, Gebrauchsgütern und Objekten ohne Hürden. "Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind", so die Definition im Bundesgleichstellungsgesetz. In der Online-Welt geht es vor allem darum, dass Webseiten so ausgelegt werden, dass auch Menschen mit einer Behinderung diese nutzen könnnen, sei es, dass sich die Seite beispielsweise auch mit einer Braille-Zeile vernünftig lesen lässt oder interaktive Elemente so gehalten sind, dass auch Menschen mit motorischen Störungen diese nutzen können.
Re:publica 2013 Die Suche nach einfach nutzbaren Geräten für Menschen mit Behinderung hat große Innovationen hervorgebracht. Dem Zwang zur Einfachheit verdanken wir zum Beispiel die Technik in den Smartphones.















Das bionische Auge Argus II ist nach Europa auch in den USA zum klinischen Einsatz zugelassen. Das Implantat soll Erblindeten einen Teil ihrer Sehkraft zurückgeben.
Seit dem vergangenen Sommer arbeitet das Apache-Projekt Openoffice an der Integration von IBMs Openoffice-Fork Symphony. Mitte 2013 soll Openoffice 4.0 mit neuen Funktionen aus Symphony und einer deutlich besseren Kompatibilität zu Microsoft Office erscheinen.
Die Spezifikation für HTML5 sei komplett, teilt das World Wide Web Consortium (W3C) mit. Damit ist HTML5 der Standardisierung einen großen Schritt nähergekommen. Für HTML 5.1 liegt ein erster Entwurf vor.
Retina-Implantate sollen Blinden das Sehen ermöglichen. Lesen ist aber auch mit den Implantaten schwierig. Forscher haben an einem Probanden eine alternative Lektüremethode ausprobiert: Sie haben ihn Braille-Buchstaben sehen lassen.
Mozilla hat die fertige Version von Firefox 17 für die Android-Plattform veröffentlicht. Mit dem Update unterstützt der Browser nun mehr Android-Geräte als bisher. Außerdem werden H.264-Videos abgespielt.
Mozilla hat eine Betaversion von Firefox 17 veröffentlicht. Auf dem Desktop wird die Funktion Click-to-Play standardmäßig aktiviert, die Android-Version kann nun auch Videos im Format H.264 abspielen. Zudem gibt es ein Social API.
Google hat eine Betaversion seines Browsers Chrome 23 veröffentlicht, die vor allem im Bereich Video große Neuerungen bietet. Unter anderem wird das Peerconnection API unterstützt.
Weltraumrobotik auf die Erde geholt: Ein Armband, das für die Fernsteuerung von Robotern gedacht war, soll künftig Sehbehinderte durch fremdes Terrain leiten.
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sein Internetportal erneuert. Der Datenschutz wurde verbessert und die Benutzerfreundlichkeit erhöht.
In seiner Keynote-Ansprache auf der Campus Party Europe 2012 hat Internetpionier Sir Tim Berners-Lee an die Entwicklergemeinde appelliert, nicht nur auf ihren Code zu sehen. Sie solle sich aktiv für die Freiheit des Internets und der Menschen einsetzen.
Adobe liefert über seine Creative Cloud ein Update für Muse aus, mit dem sich HTML5-Webseiten gestalten lassen. Das HTML5-Animationswerkzeug Edge gibt es in einer verbesserten Vorabversion.
Die LED des iPhones benachrichtigt auf Wunsch den Anwender mit einem Lichtimpuls über eingehende Nachrichten, doch das fällt nicht auf, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. Die Hülle Flashr leitet das Licht zum Rand des Gerätes um.
Intel hat einen Anteil von zehn Prozent an dem schwedischen Unternehmen Tobii gekauft. Die Investition soll dabei helfen, das Eyetracking-System auf den Massenmarkt zu bringen.
MWC 2012 Microsoft hat wie erwartet im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona die "Consumer Preview" genannte Beta von Windows 8 veröffentlicht. Wer will, kann die Vorabversion ausprobieren. Auch eine Beta von Visual Studio 11 steht zum Download bereit.
Britische Forscher entwickeln ein System, das es ermöglicht, einen Computer mit den Augen zu steuern. Damit sollen behinderte Kinder am Computer spielen und lernen.
Eine Art Zahnspange und ein kleiner Magnet auf der Zungenspitze - das sind die Komponenten eines Systems, mit dem ein Nutzer einen Computer oder Rollstuhl mit der Zunge steuern kann.
Der Touchsreen des iPhone ist zwar nicht groß, dennoch soll das Gerät für Blinde geeignet sein: Mit der entsprechenden Software soll sich das Smartphone als Braille-Tastatur verwenden lassen.
Verbesserte Sprachausgabe, eine Bildschirmlupe, die auch mit Touchscreen funktioniert, und ein API, mit dem sich das neue Metro-UI steuern lässt, sollen Windows 8 weitgehend barrierefrei machen.
Das Ubuntu-Design-Team hat Pläne für Änderungen an den Systemeinstellungen veröffentlicht. Ein neues GUI für den Activity-Log-Manager soll für mehr Privatsphäre sorgen.
An der US-Uni Stanford wurde eine Blindentastatur für Touchscreens entwickelt. Damit können mit acht Fingern ohne haptisches Feedback Texte in Braille-Schrift eingetippt werden. Damit das funktioniert, passt sich die Bildschirmtastatur an den blinden Benutzer automatisch an.
Das Gnome-Team hat die finale Version 3.2 seines Linux-Desktops freigegeben. Das aktuelle Gnome bietet eine zentrale Verwaltung für Zugänge zu Onlinediensten. Außerdem haben die Entwickler einige wesentliche Detailverbesserungen integriert.
Raul Krauthausen ist das Aushängeschild von Wheelmap.org. Auf der Open Street Map markieren die Nutzer rollstuhlgerechte Orte. Nun bekommt er Unterstützung von Google.
Desktop Summit 2011 In den für Herbst geplanten Release 3.2 des Gnome-Desktops hat das Gnome-Team kleine Verbesserungen eingepflegt, darunter die Vergrößerung der Fensterrahmen. Künftig wollen die Entwickler die Gnome-Shell in großem Umfang erweiterbar machen.
Klaus Knopper hat seine Linux-Distribution Knoppix 6.7 freigegeben. Sie basiert auf dem aktuellen Debian 6.0.2 alias "Squeeze" mit dem Linux-Kernel 2.6.39.3. Als Desktop kommt LXDE zum Einsatz.
Die Mozilla-Entwickler Chris Jones und Andreas Gal haben mit pdf.js eine Javascript-Bibliothek veröffentlicht, mit der sich PDF-Dokumente rendern lassen. So lassen sich PDF-Dateien im Browser ohne ein entsprechendes Plugin anzeigen.
Eine automatische Gebärdenübersetzung soll gehörlosen Zuschauern in Japan das Fernsehen erleichtern: Ein Avatar soll den Text einer Sendung als Gebärden darstellen. Das System hat jedoch noch Tücken.
Die TV-Woche vom 30. Mai bis zum 5. Juni wartet mit der TV-Premiere eines Films von 1929 auf. Allerdings zu nachtschlafender Zeit. Es lohnt sich aber trotzdem, wachzubleiben, denn beim Ansehen drängt sich der Gedanke auf, dass Max Frisch nur geklaut hat.
Ein computergestütztes System soll Blinden die Orientierung ermöglichen. Eine Kamera nimmt die Umgebung auf. Ein Computer wertet deren Bilder aus und geleitet den Nutzer um Hindernisse herum.
Das World Wide Web Consortium (W3C) ruft den sogenannten "Last Call" für HTML5 aus, die zweite Stufe im Entwicklungsprozess eines neuen Webstandards. Die Fertigstellung des Standards wird für 2014 erwartet.
Im August 2011 findet in Berlin die größte internationale Veranstaltung um freie Desktops statt. Der Desktop Summit vereint die Konferenzen Akademy (KDE) und Gudec (Gnome) und beschäftigt sich in mehr als 170 Vorträgen nicht nur mit der Zukunft der beiden Projekte.
Hyperbraille ist ein von deutschen Universitäten und Unternehmen entwickeltes taktiles Display. Anders als Screen Reader, die nur Text ausgeben, kann es auch Grafiken darstellen.
Amazon präsentiert einen werbefinanzierten E-Book-Reader: Der Kindle Special Offers ist günstiger als der normale Kindle. Dafür zeigt er im ausgeschalteten Zustand sowie im Hauptmenü Werbung an.
Bei Opensuse 11.4 verzichten die Entwickler auf optische Spielereien. Stattdessen liefern sie ein stabiles Betriebssystem samt aktuellem Linux-Kernel mit neuen Treibern.
Cebit Nutzer können möglicherweise ihren Computer bald mit den Augen steuern: Das schwedische Unternehmen Tobii hat zusammen mit Lenovo ein Notebook entwickelt, das über ein Eyetrackingsystem verfügt.
Im Rahmenprogramm eines Autorennens in Florida hat ein blinder Fahrer einen umgebauten Ford Escape ohne fremde Hilfe gesteuert. Das Auto wurde von US-Wissenschaftlern mit speziellen Assistenzsystemen ausgestattet. Sie signalisierten dem Mann, wohin er lenken und ob er beschleunigen oder bremsen sollte.
Die Software Ben des Senioren-PCs bietet die Firma Software4g nun auch einzeln an. Sie ist für Touchscreens optimiert und soll auch sehschwachen Nutzern helfen.
Schnee zum 1. Advent allerorten, der Winter schickt sich an, der Klimaerwärmung zu widersprechen. Der Weihnachtskitsch hält sich in der TV-Woche vom 29. November bis zum 5. Dezember zum Glück noch in Grenzen. Dafür findet der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember größere mediale Beachtung als in den vergangenen Jahren, obwohl es sich um eine 80er-Jahre-Krankheit handelt.
Die Javascript-Bibliothek Ext JS soll in der kommenden Version 4 schneller, einfacher und stabiler sein und erhält zudem umfangreiche neue Funktionen. Sencha gab eine erste Vorschau auf Ext JS 4.
Mozilla hat im Jahr 2009 einen Umsatz von 104 Millionen US-Dollar erzielt, 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus Mozillas Jahresbericht "The State of Mozilla" hervor.
Die Arbeiten am Projekt jQuery Mobile schreiten voran. Ziel ist es, die populäre Javascript-Bibliothek zur Entwicklung mobiler Webapplikationen zu rüsten. Aktuell liegt eine zweite Alphaversion von jQuery Mobile 1.0 vor, im Januar 2011 soll die Final erscheinen.
Die Mozilla-Foundation und das F123.org-Projekt haben insgesamt 15.000 US-Dollar an das Gnome-Projekt gestiftet, um den barrierefreien Zugang zum Gnome-Desktop zu verbessern. Die Entwickler wollen damit unter anderem den Orca-Screenreader beschleunigen.
Wheelmap ist eine digitale Landkarte, die zeigt, ob öffentlich zugängliche Gebäude rollstuhlgerecht sind oder ob Stufen am Eingang oder drinnen ein unüberwindliches Hindernis darstellen.
Anfang des Jahres hatte Ray Kurzweil die von ihm mitentwickelte E-Book-Software vorgestellt. In der kommenden Woche soll das Programm endlich verfügbar sein, zunächst für Windows. Applikationen für Android und iOS sollen aber folgen. Außerdem soll die Software für mobile Lesegeräte erscheinen.
Gemeinsam mit britischen Privatsendern will die BBC mit dem Project Canvas einen neuen Standard für Internetfernsehen etablieren. Die Plattform soll 2011 unter dem Namen Youview starten.
Ifa 2010 Schwerhörigen fällt das Telefonieren oft auch mit Hörgerät schwer. Ein von Fraunhofer-Forschern entwickeltes System soll ihnen die Telekommunikation erleichtern: Es unterdrückt Hintergrundgeräusche und verstärkt die Frequenzen, auf denen der Nutzer schlecht hört.
Zwei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart hat Amazon die ersten Geräte der neuen Kindle-Generation verschickt. Der E-Book-Reader hat sich laut dem Onlinehändler in den vergangenen vier Wochen besser verkauft als jedes andere Produkt.
Das Opencast-Projekt hat seine quelloffene Software zur Video- und Audioaufzeichnung von Vorlesungen veröffentlicht. Zusätzlich zur Koordination mehrerer Aufnahmegeräte soll die Software später auch die Suche im aufgezeichneten Material ermöglichen.
Ein US-Blog hat eine Gebrauchsanleitung für den neuen Kindle veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der E-Book-Reader ein Mikrofon haben wird. Das soll jedoch erst später aktiviert werden.
Kaum eine Einrichtung des Bundes unterstützt das freie Dokumentenformat ODF. Auf eine entsprechende Anfrage der Free Software Foundation Europe antworteten lediglich Bundeskanzleramt und Verbraucherministerium mit Schreiben im Opendocument-Format.
Damit sich mehr Interessierte an der ausgebuchten Fachtagung "Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet" der Aktion Mensch beteiligen können, bietet der Veranstalter am heutigen 6. Mai 2008 einen Livestream des Programms an. Wer will, kann über eine Kommentarfunktion online Fragen stellen und mit anderen Teilnehmern diskutieren.
In einem neuen "Outreach Program" geht die Gnome Foundation nun die Barrierefreiheit der Desktop-Umgebung an. Insgesamt stehen dabei 50.000,- US-Dollar zur Verfügung, die unter den Teilnehmern aufgeteilt werden. Neben konkreten Verbesserungen soll dadurch auch das Bewusstsein für Accessibility in der Gnome-Community gestärkt werden.
Das BIENE-Projekt der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen plant die nach eigenen Angaben erste Studie zur Nutzung des "Web 2.0" durch Menschen mit Behinderungen. In Zukunft sollen auch <em>"dynamische Webanwendungen"</em> wie <em>"Wikipedia, Flickr, YouTube oder Google Maps"</em> auf Barrierefreiheit bewertet und Webdesignern Kriterien für eine bessere Umsetzung an die Hand gegeben werden können.
Am 23. August 2004 fand im Rahmen des KDE-Entwicklertreffens in Ludwigsburg das "Unix Accessibility Forum" statt, das sich mit den Möglichkeiten für Behinderte, unter Unix zu arbeiten, befasst. Golem.de sprach am Rande der Konferenz mit Lars Stetten, einem sehbehinderten Informatikstudenten aus Gießen, der sich seit Jahren mit der Nutzbarkeit von Linux- und Unix-Desktops für Sehbehinderte beschäftigt, über die aktuelle Situation sowie dringend notwendige Verbesserungen in diesem Bereich.
Der Comedian Atze Schröder hat im Rechtsstreit mit Wikimedia eine herbe Niederlage erlitten. Der Comedian wollte seinen Realnamen nicht mehr in der Online-Enzyklopädie erwähnt sehen und ging sehr abenteuerlich gegen den Wikimedia-Verein vor. Obwohl es in dem Verfahren gar nicht mehr darum ging, ob der wahre Name genannt werden darf, strafte das Hamburger Landgericht Atze Schröder ab.
(Atze Schröder)
HTC One X soll mit schnelle Auslösung, schnellem Autofokus und großer Blende die Digitalkamera überflüssig machen. Außerdem wird Dropbox integriert und HTC Sense erreicht die Version 4 auf dem Android-4-Smartphone.
(Android 4)
Synology hat zwei neue NAS-Server vorgestellt, die Diskstation DS412+ und die Diskstation DS112. Beide richten sich an kleine und mittelständische Unternehmen sowie kleinere Arbeitsgruppen.
(Nas Server)
"Wir können jede Oberfläche in einen Touchscreen verwandeln", verspricht Übi Interactive. Dazu nutzt das Münchner Startup den Kinect-Sensor und einen Beamer.
(Kinect)
Heute ist der 29. Chaos Communication Congress (29C3) eröffnet worden. Er ist größer und umfangreicher als vorangegangene Veranstaltungen - und nach Jahren erstmals wieder in Hamburg. In Berlin findet dafür das erste Exceptionally Hard & Soft Meeting (EHSM) statt, wo Tüftler beeindruckende Selbstbauprojekte vorstellen.
(29c3)
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