Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0009/9989.html    Veröffentlicht: 27.09.2000 09:19    Kurz-URL: https://glm.io/9989

Umfrage: Die meisten kaufen Bücher lieber offline

US-amerikanische Umfrage zeigt Hoffnungsschimmer für Buchläden

Nach einer Umfrage, die von BookExpo America und der Verlegerzeitung Publishers Weekly durchgeführt wurde, planen die meisten Amerikaner weiterhin, Bücher in Buchläden und nicht im Internet zu kaufen.

Ungefähr 90 Prozent der über tausend Befragten wollen auch weiterhin ihre Bücher im Buchladen kaufen, wohingegen nur zehn Prozent glauben, künftig ihre Bücher nur noch online zu kaufen.

Ungefähr 57 Prozent der Befragten hatten im vergangenen Jahr online Bücher gekauft. Die Umfrage war allerdings nicht repräsentativ, sondern wurde online durchgeführt.

Dennoch sollten die Online-Buchhändler die Flinte nicht ins Korn werfen: Immerhin waren acht von zehn Onlinekunden mit ihrem Kauf zufrieden und 82 Prozent planen auch weiterhin, Bücher online zu kaufen.

Obwohl die meisten Befragten das Internet als Einkaufsquelle für Bücher akzeptieren, wollen immer noch 72 Prozent einen Teil der Bücher offline in traditionellen Buchläden und -ketten kaufen.

E-Books stehen jedoch praktisch nicht auf den Wunschzetteln der Verbraucher. 70 Prozent planen im nächsten halben Jahr keine Anschaffung eines E-Book-Lesegerätes. Immerhin kennen zwei Drittel E-Books. 84 Prozent davon erwarten, dass die elektronische Variante des Buches billiger ist als die gedruckte.

Die komplette Consumer Book Buying Studie 2000 soll im Oktober für 50 Dollar bei Cahners Research erhältlich sein.  (ad)


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