Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/video-interview-cevat-yerli-ueber-roemer-ryse-und-xbox-one-technik-1306-99782.html    Veröffentlicht: 13.06.2013 12:08    Kurz-URL: https://glm.io/99782

Video-Interview

Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik

Cryteks neues Actionspiel Ryse ist ein Vorzeigetitel für die Xbox One. Es nutzt Smartglass, Kinect und die Cloud. Firmengründer Cevat Yerli spricht im Interview auf der E3 über seinen ersten Exklusivtitel - über Technologie, Emotionen und natürlich die Xbox One.

Er liebt Ridley Scotts Gladiator, die TV-Serie Rome und Spartacus: Cevat Yerlis Affinität für das Szenario von Cryteks kommendem Actionspiel Ryse kommt offensichtlich von Herzen. "Spektakulär, tief und emotional" solle das Abenteuer von Marius Titus werden, sagt Yerli im Interview auf der E3 2013 in Los Angeles. Und einzigartig: "kein God of War, kein Uncharted, kein Batman". Auch wenn er großer Fan dieser Titel sei, solle sich Ryse anders spielen: arcadiger.

Ryse nutzt die DVR-Funktion der Xbox One dazu, die besten Kampfszenen automatisch im Hintergrund aufzuzeichnen und in die Cloud von Microsoft hochzuladen. Welche Clips gespeichert werden, hängt derzeit vom Combometer der Kämpfe ab. Über das Xbox-Live-Netzwerk können Spieler auf diese Weise die aufregendsten Kämpfe ihrer Freunde anschauen und versuchen, sie zu überbieten. Yerli nennt das eine "Highscore-Revolution".

Hat das auf High-End-Technik ausgerichtete Unternehmen Crytek bereits Flaschenhälse bei der Xbox One entdeckt? Yerli verneint nicht direkt. Crytek habe schon einige bemerkt, sei aber absolut zufrieden mit der Performance von Microsofts neuer Hardware. Während das Studio für die Xbox 360 und die Playstation 3 "rückwärts entwickelt" habe, könne es mit der Xbox One neue und einzigartige Grafik erschaffen.

Das beste Beispiel dafür sei die Umsetzung von Performance Capture in Ryse, sagt Yerli. Die alten Konsolen seien dafür noch nicht geschaffen gewesen. Dort sei Performance Capture nur in die Cutscenes gekommen, in Ryse kämen alle Daten direkt ins Spiel.

Ryse unterstützt von Beginn an Smartglass und Kinect 2.0. Microsofts Bewegungssteuerung soll aber "auf eine natürliche Art genutzt werden", sagt Yerli. Wer nachts noch etwas Ryse spiele, soll nicht die Nachbarn wecken müssen, indem er laut "Feuer" durch das Wohnzimmer brülle, er könne es aber. Alle Aktionen werden optional aber auch per Knopfdruck umgesetzt.  (mw)


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