Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/ampya-prosiebensat-1-startet-spotify-konkurrenten-1306-99718.html    Veröffentlicht: 10.06.2013 18:19    Kurz-URL: https://glm.io/99718

Ampya

ProSiebenSat.1 startet Spotify-Konkurrenten

Die Privatsendergruppe ProSiebenSat.1 will Spotify Konkurrenz machen. Das Streaming-Angebot wurde heute gestartet.

ProSiebenSat.1 startet Ampya, eine Streaming-Plattform für Musik im Internet. Das gab der Privatsender am 10. Juni 2013 bekannt. Das Angebot soll 20 Millionen lizenzierte Musiktitel und 57.000 Musikvideos umfassen und auch einen kostenlosen Bereich enthalten.

Ziel sei es, "Musik-Streaming, Music-Discovery, Musikvideos, Charts, News und Entertainment zu bieten, jederzeit, von jedem Ort und über jedes Endgerät", sagte Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer der Magic Internet Musik GmbH, die Ampya betreibt. "Wir wollen Spotify die Stirn bieten", so Uhlitzsch gegenüber Golem.de auf Anfrage.

Ampya ist auch als App für iOS und Android verfügbar.

Entweder als werbefinanzierten kostenlosen Service oder im monatlichen Abo für 4,99 Euro ohne Anzeigen lässt sich Ampya nutzen. Wer die Musik auch offline und auf mobilen Geräten hören will, muss 9,99 Euro zahlen.

ProSiebenSat.1 bietet zudem seine redaktionellen Inhalte in Form von Trends, Rezensionen und Specials, die Top-100-Charts aus Deutschland, Österreich, Schweiz, den USA und Großbritannien, eine Bibliothek mit Star-Profilen und Songtexte.

Seit dem 13. März 2012 kann Spotify offiziell in Deutschland genutzt werden. Der schwedische Musikdienst bietet mit Spotify Free einen kostenlosen, werbefinanzierten Streamingzugang auf seine Bibliothek und die Möglichkeit, Musik zum Download zu kaufen. Für monatlich 5 Euro gibt es einen werbefreien Musikstream, 10 Euro kostet der Premium-Zugang, mit dem Musik selbst ohne bestehende Internetverbindung auch auf mobilen Geräten genutzt werden kann.

All Access nennt Google seinen Musik-Streaming-Dienst, der im Zusammenspiel mit der Android-App Google Play Music verwendet werden kann. Vorerst gibt es ihn allerdings nur in den USA. Dort kostet er 9,99 US-Dollar im Monat und kann 30 Tage gratis ausprobiert werden.  (asa)


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