Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/notebooks-msi-setzt-auf-gaming-und-teure-workstations-1306-99599.html    Veröffentlicht: 04.06.2013 13:23    Kurz-URL: https://glm.io/99599

Notebooks

MSI setzt auf Gaming und teure Workstations

MSI hat eine Reihe neuer Notebooks angekündigt, die Intels Core i der vierten Generation nutzen. Die Haswell-Notebooks gibt es jedoch nur für Spieler.

MSI hat zur Computex mehrere Notebooks mit schneller dedizierter Grafik vorgestellt. Die mobilen Geräte sind sowohl für Spieler als auch für Arbeitsplätze gedacht. Im GT70, einem 17-Zoll-Notebook (Full-HD, matt), steckt entweder eine Geforce GTX 770M oder eine GTX 780M. Der Arbeitsspeicherausbau liegt bei 8 bis 32 GByte und als Prozessor werden je nach Konfiguration verschiedene Core i7-4000 mit vier Kernen genutzt.

Mit der Grafikeinheit können bis zu drei Displays zusätzlich angesteuert werden. Dafür gibt es Displayport, HDMI und VGA. Ob die Geräte auch per Daisy-Chaining einen Multimonitorbetrieb erlauben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Das Speichersystem wird von MSI deutlich beschleunigt. Für die RAID-Konfiguration setzt MSI auf bis zu drei SSDs und eine herkömmliche Festplatte. Datenraten von 1,4 GByte/s sollen so möglich sein. Die Netzwerkkarten (WLAN und LAN) gehören beide zur Killer-Serie von Qualcomm. Zum Teil gehört ein Blu-ray-Brenner zur Konfiguration.

Zum Gewicht macht MSI bei dem GT70 keine Angaben. Die gibt es erst beim GS70, das für die mobilen Spieler gedacht sind. Mit 2,6 kg und einer Bauhöhe von 2,2 cm ist es vergleichsweise leicht und flach. Allerdings ist die Ausstattung dadurch etwas eingeschränkter. Es gibt nur eine GTX 765M und maximal können zwei SSDs und eine Festplatte im Verbund eingesetzt werden. Als Monitorausgänge gibt es einmal HDMI und zweimal Mini-Displayport. Mit technischen Daten hält sich MSI hier noch etwas zurück.

Teure Workstations mit Quadro-Grafik

Vom GT70 gibt es auch professionelle Ableger (GT70WS). Dann fehlt etwa die bunte Tastaturbeleuchtung und statt einer Geforce wird der Profigrafikchip Quadro (K2000M und K3000M) verbaut. Außerdem werden die Workstations noch mit einem Core-i7 der dritten Generation mit vier Kernen ausgeliefert.

Vorstellungen zu leichten und dünnen Notebooks gab es nicht. MSI war eine der ersten Firmen, lange vor den Ultrabooks, die im Windows-Markt günstige und trotzdem dünne Notebooks auf den Markt gebracht haben. Die waren zwar etwas wackelig und damals schon ziemlich günstig, aber dafür sehr leicht. Dieser Markt ist für MSI anscheinend nicht mehr so interessant wie der von Gaming- und Workstation-Notebooks.

MSIs Spielenotebooks sollen sich bereits in der Auslieferung befinden und von 1.500 bis 3.800 Euro zu haben sein. Die mobilen Workstations gibt es zu Preisen zwischen 1.600 und 3.200 Euro und sollen noch im Laufe des Juni 2013 im Handel verfügbar sein.  (as)


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