Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/ouya-im-test-halbfertige-konsole-mit-duerftigem-spieleangebot-1306-99497.html    Veröffentlicht: 03.06.2013 12:12    Kurz-URL: https://glm.io/99497

Ouya im Test

Halbfertige Konsole mit dürftigem Spieleangebot

Der offizielle Verkaufsstart der Ouya steht kurz bevor, und Golem.de hat sich frühzeitig ein Modell gesichert. Die Erwartungen an die Android-Spielekonsole sind hoch - unser Test zeigt, ob die Ouya diese erfüllen kann.

Als die Finanzierungsphase bei Kickstarter beendet war, hatte das Ouya-Projekt von Julie Uhrmann über 8,5 Millionen US-Dollar gesammelt. Ursprünglich geplant waren 950.000 US-Dollar, um die Android-Spielekonsole mit Tegra-3-Prozessor in Serie produzieren zu können - dieses Ziel wurde bereits nach acht Stunden erreicht. Die Vorstellung, auf einer preiswerten, leistungsstarken Konsole mit vollem Zugriff für den Nutzer die aktuellen Android-Games spielen zu können, schien offenbar vielen Spielern reizvoll.

Der offizielle Marktstart der Ouya ist für den 25. Juni 2013 geplant, Golem.de hat schon jetzt ein Modell erhalten. Die Erwartungen an die Android-Konsole sind groß, wir haben überprüft, ob das vor dem offiziellen Start verschickte Gerät diese bereits erfüllen kann. Die vorliegende Testversion scheint die Hardware betreffend identisch mit dem auf der Internetseite von Ouya beworbenen Modell zu sein. Wir wollten uns das sowie den Stand der Software zur Sicherheit von Ouya Inc. noch mal schriftlich bestätigen lassen, haben auf unsere Mails aber keine Antwort erhalten.

Die Ouya ist mit einer Größe von 75 x 75 x 82 mm und 300 Gramm Gewicht ein handlicher Würfel. Auf der Rückseite befinden sich ein Anschluss für HDMI, Ethernet, USB und Micro-USB und die Buchse für den Netzadapter. An den USB-Anschluss kann direkt eine Maus oder eine Tastatur angeschlossen werden. Das Gehäuse aus mattem Metall ist gut verarbeitet und wirkt schlicht. Auf der Vorderseite ist der Name der Konsole eingraviert, seitlich die Namen einiger Unterstützer. Die Oberseite und der Boden der Ouya sind aus Kunststoff, oben befindet sich der Einschalter.

Einfach zu öffnendes Gehäuse

Die obere Abdeckung der Konsole lässt sich leicht entfernen, indem vier Schrauben gelöst werden. Das Innenleben sieht sehr übersichtlich aus, die komplette Technik ist auf einer 67,5 x 66,5 mm kleinen Platine untergebracht, die einfach aus dem Gehäuse gezogen wird. Die Anschlussbuchsen sind sauber auf die Platine gelötet, allerdings nicht mit dem Gehäuse verbunden. Bei unsachgemäßer Handhabung ist es theoretisch möglich, die Buchsen von der Platine zu lösen. Da Nutzer die Ouya aber selbst modden können sollen, ist diese Bauweise wohl zwingend. Gewundert hat uns allerdings, dass der Ethernet-Anschluss auf der Platine leicht angehoben werden kann.

Leistungsstarker Prozessor, mäßiges Gamepad

Der Tegra-3-Prozessor mit vier Kernen und einer Taktrate von 1,7 GHz wird von einem großen Kühlkörper und einem Lüfter verdeckt. Der Arbeitsspeicher der Ouya ist 1 GByte groß, der Flash-Speicher 8 GByte. Für Apps stehen davon knapp 6 GByte zur Verfügung. Dies ist relativ wenig, aktuelle Spiele belegen mittlerweile teilweise über 1 GByte. Externe Speichermedien mit unterschiedlichen Formatierungen erkannte unser Modell nicht, in verschiedenen Internetforen berichten Nutzer jedoch von an die Ouya angeschlossenen USB-Sticks.

Die Ouya unterstützt WLAN nach 802.11b/g/n, also nur auf der Frequenz 2,4 GHz. Der mitgelieferte Controller verbindet sich über Bluetooth mit dem Gerät. Der HDMI-Ausgang ermöglicht eine Bildausgabe bis 1080p.

Der Controller orientiert sich am Design eines Xbox-Gamepads, hat allerdings klobigere Flügel und liegt weniger angenehm in den Händen. Im Mittelteil oberhalb des Steuerkreuzes und des rechten Sticks ist ein Touchpad eingebaut, darunter der U-Knopf, über den der Nutzer das Gamepad mit der Ouya verbindet und auf den Homescreen gelangt. Die Flügel haben abnehmbare Abdeckungen aus mattem Metall, unter denen die Batteriefächer für AA-Zellen liegen. Mit 280 Gramm ist der Ouya-Controller inklusive Batterien knapp 10 Gramm schwerer als der drahtlose Controller einer Xbox.

Controller hat deutliche Latenz

Im Vergleich fühlt sich das Gamepad der Ouya weniger hochwertig an und reagiert ungenauer. Das Steuerkreuz navigiert häufig nach unten, wenn der Nutzer eigentlich nach rechts möchte. Die unteren Schultertasten wackeln und klappern, die O-U-Y-A-Knöpfe hingegen sitzen fest im Gehäuse. Verglichen mit einem Playstation-3-Gamepad sind deren Druckpunkte aber schwammiger.

Wir haben während unseres Tests eine Latenz bemerkt, die bei einigen Spielen zu einer ungenauen Bedienung führt. Für einen Einzelpreis von 50 US-Dollar finden wir den Ouya-Controller insgesamt nicht gut genug, insbesondere im direkten Vergleich zu Xbox- und PS3-Gamepads.

Ein Xbox-Kabelcontroller funktioniert via USB ebenfalls an der Ouya. Bereits in den Menüs reagiert er deutlich besser als der eigentliche Controller. Ein PS3-Gamepad erkennt die Ouya nicht.

Erstkonfiguration mit Update

Die Erstkonfiguration der Ouya ist intuitiv und relativ kurz. Dank eines angeschlossenen Ethernet-Kabels aktualisierte unser Modell die Firmware über das Internet unmittelbar nach dem Einschalten. Direkt nach der Namenseingabe verlangt die Konsole bereits die Kreditkartendaten eines Nutzers. Um den Ouya-Controller mit der Konsole zu verbinden, muss einmalig der U-Knopf auf dem Gamepad für mehrere Sekunden gedrückt werden. Anschließend genügt es, einen der Knöpfe auf dem Controller kurz zu drücken, um ihn zu aktivieren.

Die Ouya läuft mit Android 4.1.2, über das der Hersteller eine eigene Benutzeroberfläche gelegt hat. Da das Touchpad des Gamepads kein adäquater Ersatz für einen Touchscreen ist, ist diese auch nötig. Die Ouya-Oberfläche lässt sich bequem mit dem Controller steuern, auf das darunterliegende Android kann der Nutzer bis auf die Einstellungen nicht zugreifen.

Übersichtliche Benutzeroberfläche, magere Spielauswahl

Im Hauptmenü findet der Nutzer die Punkte Play, Discover, Make und Manage. Unter Play befinden sich die heruntergeladenen Spiele und Apps, die der Anwender aus dem Ouya-eigenen Appstore bezieht. Zu diesem gelangt er über den Menüpunkt Discover. Hier werden die bisher verfügbaren Ouya-Spiele nach Genres oder Empfehlungen sortiert. Die Titel werden als kleine Kacheln in zwei Reihen angeordnet, was ein wenig an den Xbox-Marktplatz erinnert. Stellenweise mussten wir länger warten, bis die Bilder geladen waren. Ausführliche Nutzerbewertungen zu den Spielen gibt es nicht.

Das Angebot an Spielen ist aktuell noch überschaubar. Offiziell können auf der Ouya nur Spiele über den hauseigenen Appstore geladen werden, da sie erst für die Bedienung mit dem Controller angepasst werden müssen. Auf diese Weise will der Hersteller wohl sicherstellen, dass jedes Spiel problemlos mit dem Gamepad funktioniert. In der Praxis harmonieren die angebotenen Spiele ausgezeichnet damit. Wir haben während unseres Tests bei keinem Spiel Probleme mit der Tastaturbelegung beobachten können. Der Preis für diesen Komfort ist allerdings eine eingeschränkte Auswahl an Spielen. Titel, die den Tegra-3-Prozessor fordern würden, gibt es noch nicht.

Keine Tegra-3-optimierten Spiele

So finden sich beispielsweise unter den First-Person-Shootern weder Shadowgun noch Nova 3, obwohl diese bereits länger auf dem Markt sind. Shadowgun war sogar im Werbevideo von Ouya auf Kickstarter zu sehen. Auch bei Rennspielen vermissen wir ein Tegra-3-optimiertes Spiel wie beispielsweise Riptide GP. Einige namhafte Hersteller haben aber bereits angekündigt, die Ouya zu unterstützen - Square Enix stellt beispielsweise Final Fantasy III zur Verfügung.

Positiv ist, dass jedes kostenpflichtige Spiel ausprobiert werden kann. Meist können nur ein paar Level gespielt werden, oder es gibt einen täglichen Credit- oder Zeit-Vorrat. Die Preise bewegen sich im Rahmen dessen, was Android-Spiele in Googles Play Store kosten. Bei einigen Spielen ist uns die schlechte Tonwiedergabe aufgefallen, stellenweise gab es regelrechte Tonfehler. Bis zu einem weiteren Update des Betriebssystems konnten wir außerdem bei einigen Spielen Ruckler beobachten - dieses Problem trat danach weniger oft auf.

Oberfläche und Bedienung

Der Hauptmenüpunkt Make ist für Entwickler gedacht, die eigene Software für die Ouya programmieren möchten. Hier findet der Durchschnittsnutzer auch den Standardbrowser von Android. Auf der Ouya im Internet zu surfen, ist wie mit anderen Konsolen vergleichbar unkomfortabel, wobei das eingebaute Touchpad die Bedienung etwas erleichtert. Auch eine angeschlossene Tastatur macht das Surfen angenehmer. Allerdings scheint die Ouya nicht jede Tastatur zu akzeptieren, wir brauchten drei Anläufe, um ein unterstütztes Modell anschließen zu können.

Über das Verzeichnis Manage können Einstellungen vorgenommen werden. Teilweise sind diese in die Ouya-Oberfläche eingebunden, wie die Netzwerkeinstellungen oder die Verbindungseinstellungen des Controllers. Über die Unterpunkte System und Advanced greift der Nutzer aber auf die von Android gewohnten Systemeinstellungen zu, die in Androids Holo-Design erscheinen. Hier können die gewohnten Einstellungen vorgenommen werden, Ouya hat das Menü nur unwesentlich angepasst.

Insgesamt wirkt die Ouya-Oberfläche aufgeräumt, aber unspektakulär. Der Anwender kann leicht mit dem Controller durch die Menüpunkte navigieren, im Android-Menü und beim Surfen ist das Touchpad nützlich. Der Bedienungskomfort des Touchpads erhöht sich stark, wenn die Zeigergeschwindigkeit in den Android-Systemeinstellungen verringert wird. Standardmäßig ist sie auf maximale Geschwindigkeit eingestellt, was bei der geringen Größe des Touchpads unvorteilhaft ist.

Android-Apps im APK-Format installieren

Da die Ouya mit Android läuft, können mit ein wenig Aufwand auch Apps installiert werden, die eigentlich nicht im Ouya-Appstore vorhanden sind. Über den eingebauten Browser können die Installationsdateien von Android-Apps im APK-Format heruntergeladen werden. Über die Android-Einstellungen unter Manage/System/Advanced kann der Nutzer auf den internen Speicher der Ouya zugreifen, unter "Downloads" lassen sich die heruntergeladenen APK-Dateien dann installieren.

Die so installierten Apps befinden sich anschließend entweder bei den anderen Spielen unter dem Menüpunkt Play oder unter Make/Software. Mit dieser Methode konnten wir beispielsweise den First-Person-Shooter Open Arena installieren, der sich problemlos mit dem Controller der Ouya steuern lässt.

Beim First-Person-Shooter Dead Trigger ist die Installation nicht so einfach. Ist das Grundprogramm auf die Ouya gespielt, scheitert die Konsole bei dem Spiel daran, die zusätzlichen Inhalte herunterzuladen. Hier muss der Nutzer diese Inhalte manuell auf die Ouya transferieren, was für manchen Anwender ein kompliziertes Unterfangen sein könnte. Das Rennspiel Real Racing 3 hingegen konnte die zusätzlichen Inhalte installieren. Allerdings konnten wir das Spiel nicht spielen, da zu Beginn eine Kalibrierung der Bewegungssensoren notwendig ist, die wir nicht durchführen konnten. Die Grafik des Intro-Videos zeigte erstaunlich viele Grafikfehler.

Ouya-Macher wehren sich gegen Kritik

Die Macher der Ouya-Konsole haben sich im April 2013 gegen die zum Teil negativ ausfallenden Tests der Konsole gewehrt. Es wurde argumentiert, dass diese auf Vorserienmodellen basieren, die nicht dem fertigen Produkt entsprächen. Knapp einen Monat vor dem offiziellen Verkaufsstart finden sich immer noch viele kritisierte Punkte, die bereits zu diesem Zeitpunkt angesprochen wurden und nicht direkt mit der Hardware der Ouya zusammenhängen. Das größte Problem ist immer noch die geringe Auswahl an guten und grafisch ansprechenden Spielen. Auch der Controller wird selten mit all seinen analogen Möglichkeiten genutzt.

Mittlerweile gibt es für Android eine Reihe von First-Person-Shootern, Rennspielen und Casual Games, die eine gute Grafik haben und teilweise sogar kostenlos sind beziehungsweise sich über nicht zwingend notwendige In-App-Käufe finanzieren. Manche sind sogar explizit für den Tegra-3-Prozessor optimiert und bieten hier eine bessere Grafikleistung. Dass so kurz vor dem Marktstart der Ouya offiziell weder Rennspiele wie Real Racing 3 oder das bereits betagte Riptide GP noch Shooter wie Shadowgun erhältlich sind, ist enttäuschend.

Zugang zum Play Store wäre wünschenswert

Sicherlich liegt es nicht nur bei den Machern der Ouya, diese Apps auf die Konsole zu bringen, da womöglich mit Spieleherstellern verhandelt werden muss. Einige Hersteller sind dabei kooperativer als andere. Dass den Nutzern allerdings durch einen fehlenden Zugang zu Googles Play Store von Anfang an die Möglichkeit verbaut wird, sich auf einfachem Weg gute Android-Spiele herunterzuladen, ist unverständlich.

Zwar ist die Idee hinter Ouyas Appstore verständlich und einleuchtend - Nutzer sollen nur Spiele herunterladen können, die sie ohne komplizierte Konfiguration direkt mit dem Gamepad spielen können. Auch möchten die Macher der Ouya sicherlich mit für die Konsole lizenzierten Spielen Geld verdienen. Dennoch sollte der Hersteller interessierten Nutzern ermöglichen, ein offiziell nicht unterstütztes Spiel mit Hilfe von Apps für den Ouya-Controller zu konfigurieren.

Die aus dieser Politik resultierende momentan dürftige App-Auswahl könnte viele Käufer verschrecken, die das Projekt in der Hoffnung unterstützt haben, eine Android-Konsole für die aktuellen Spiele zu erhalten. Auch vor dem Hintergrund, dass die Ouya über leistungsfähige Hardware verfügt, ist diese vom Hersteller mitverursachte beschränkte Titelauswahl für den Nutzer ärgerlich.

Erste Custom-Recovery bereits auf die Ouya portiert

Das Ouya-Projekt steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Falls die Konsole jedoch im momentanen Zustand Ende Juni 2013 in den Handel gehen sollte, dürften besonders Käufer, die die Entwicklung seit dem Start der Kickstarter-Kampagne nicht verfolgt haben, enttäuscht sein. Womöglich erwarten sie ein umfangreicheres Produkt.

Vor diesem Hintergrund ist es gut zu wissen, dass sich die Custom-ROM-Szene bereits mit der Ouya beschäftigt. Kürzlich wurde eine inoffizielle Version des Custom-Recovery-Systems Clockworkmod auf die Ouya portiert. Mit diesem erweiterten Recovery-System können alternative Android-Distributionen auf die Konsole gespielt werden. Es dürfte nach dem Start der Ouya nur eine Frage der Zeit sein, wann es erste Custom-ROMs für die Konsole geben wird.

Verfügbarkeit und Fazit

Die Ouya soll ab dem 25. Juni 2013 in den USA, Kanada und Großbritannien für 100 US-Dollar erhältlich sein. Interessenten können die Konsole über die Internetseite von Ouya bestellen oder sie bei Amazon und verschiedenen Einzelhandelsketten kaufen. Weitere Länder sollen kurz darauf folgen.

Fazit

Die Ouya ist im aktuellen Zustand ein halbfertiges Produkt und nicht die angekündigte leistungsstarke Konsole, die Android-Spiele vom Smartphone auf den heimischen Fernseher holt. In zu vielen Bereichen finden wir Defizite, die uns als Käufer enttäuschen würden. Diese fangen beim ungenau reagierenden Controller an und reichen bis zum dürftigen Spieleangebot und der fehlenden Möglichkeit, selbst Spiele aus dem Play Store auf der Ouya zu installieren. Die letzten beiden Punkte sind für uns schwerwiegender als die mittelmäßige Qualität des Gamepads.

Die Ouya ist an sich ein technisch leistungsfähiges Gerät, das ohne Probleme aktuelle Spiele wiedergeben könnte. Lediglich der geringe interne Speicher dürfte bei grafisch intensiven Spielen problematisch werden. Mehrere USB-Sticks wurden von der Ouya nicht als externer Speicher erkannt.

Bei aller Kritik muss beachtet werden, dass das Projekt Ouya noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Dennoch dürfte die Konsole im momentanen Zustand für manchen Kickstarter-Unterstützer enttäuschend und für Neukunden, die ihre gewohnten Smartphone-Spiele auf dem Fernseher spielen möchten, uninteressant sein. Zu einfach ist es mittlerweile, ein Android-Smartphone an den Fernseher anzuschließen und mit einem Playstation-Controller zu verbinden.

Sollte die Ouya zum Marktstart nicht über ein deutlich umfangreicheres Spieleangebot mit einigen Toptiteln verfügen, lohnt sich die Ausgabe von 100 US-Dollar nicht. Zu groß ist die Gefahr, mit der Investition lediglich ein Betatestgerät zu erhalten.  (tk)


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