Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/handgelenk-gadget-googles-smart-watch-kommt-von-motorola-1305-99230.html    Veröffentlicht: 14.05.2013 09:44    Kurz-URL: https://glm.io/99230

Handgelenk-Gadget

Googles Smart Watch kommt von Motorola

Google wird seine erste Smart Watch wohl bald vorstellen. Die Bedienungsoberfläche der Uhr orientiert sich dabei an Googles Glass. Die Herstellung der Smart Watch übernimmt die Google-Tochter Motorola.

Motorola wird die Smart Watch von Google produzieren und nach einem aktuellen Bericht des Android-Fanblogs Android Authority könnte die Google-Uhr schon bald auf den Markt kommen. Android Authority beruft sich auf gut informierte Kreise und hat weitere Details zur Google-Uhr erhalten. So sei die Smart Watch als Zubehör für ein Smartphone gedacht, sie könne also nur im Zusammenspiel mit einem Mobiltelefon sinnvoll benutzt werden, heißt es.

Damit würde sich das Konzept demnach nicht von dem unterscheiden, was Sony bereits anbietet: Denn Sony hat mit der Smart Watch bereits seit längerer Zeit eine Armbanduhr auf dem Markt. Sie nimmt per Bluetooth Kontakt zu einem anderen Android-Smartphone auf, das so vom Handgelenk aus bedient werden kann. Auf der Smart Watch erscheinen Statusnachrichten. Die Smart Watch kam im Frühjahr 2012 auf den Markt, das Vorläufermodell trug noch die Bezeichnung Liveview. Ob Sony ein Nachfolgemodell der Smart Watch plant, ist nicht bekannt.

Die Smart Watch von Google soll die gleiche Bedienungsoberfläche wie Google Glass erhalten. Es ist denkbar, dass Google die Smart Watch auf der Google I/O in dieser Woche vorstellt. Wann genau eine von Motorola stammende Google Smart Watch auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt. Auch andere Hersteller wie Samsung und Apple sollen derzeit an intelligenten Armbanduhren arbeiten.

Microsofts Armbanduhrprojekt war ein Flop

Bereits vor zehn Jahren hat Microsoft sogenannte SPOT-Uhren vorgestellt, die sich vor allem durch mobilen Internetzugang auszeichneten. Die Markteinführung verzögerte sich dann aber und nach vier Jahren wurde das Projekt beendet. Die Microsoft-Uhren wurden nur in den USA angeboten und verkauften sich offenbar nicht so gut, dass sich eine Weiterführung der Produktlinie gelohnt hätte.  (ip)


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