Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/huawei-ascend-y300-im-test-guenstiges-android-smartphone-mit-langer-akkulaufzeit-1304-98972.html    Veröffentlicht: 30.04.2013 12:13    Kurz-URL: https://glm.io/98972

Huawei Ascend Y300 im Test

Günstiges Android-Smartphone mit langer Akkulaufzeit

Huawei bringt mit dem Ascend Y300 sein erstes Android-Smartphone mit der eigenen Benutzeroberfläche Emotion UI auf den deutschen Markt. Zum Einsteigerpreis von 145 Euro erhält der Käufer ein Gerät mit vielen Extras, aber auch einigen Kompromissen.

Huawei bietet mit dem Ascend Y300 ein neues Einsteigersmartphone mit Android an, das momentan für 145 Euro zu haben ist. Der Preis ist sehr niedrig und erfordert einige Kompromisse. Dennoch hat das Gerät eine lange Akkulaufzeit, ein anständiges Display und sinnvolle Funktionen. Golem.de hat das Smartphone getestet.

Das Ascend Y300 wird mit der Android-Version 4.1.1 alias Jelly Bean ausgeliefert. Darüber installiert Huawei seine eigene Benutzeroberfläche Emotion UI, die in der Version 1.0 läuft. Die Benutzeroberfläche soll laut Huawei eine sinnvolle Ergänzung zu Android sein, dem Nutzer die Bedienung erleichtern und ihm zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten geben.

In der Tat kann das Aussehen von Emotion UI leicht und schnell angepasst werden. Huawei stellt dem Nutzer fünf grundlegende Designs zur Auswahl, deren stylistische Bandbreite von dezent bis quietschbunt reicht. Die unterschiedlichen Designs haben Auswirkungen auf das Aussehen der Icons, die Farbauswahl der Widgets, das Hintergrundbild des Startbildschirms, die Benachrichtigungstöne und das Aussehen des Sperrbildschirms. Der Nutzer kann außerdem aus unterschiedlichen Effekten beim Durchblättern der Startbildschirmseiten wählen. Diese Designeinstellungsmöglichkeiten sind bisher eher von Android-Launchern aus dem Play Store bekannt; andere hauseigene Benutzeroberflächen wie Samsungs Touchwiz oder HTC Sense bieten keine derartig umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten. Sonys Benutzeroberfläche bietet immerhin unterschiedliche Designs.

Konfigurierbares Widget

Eine Besonderheit ist das Me Widget: Das Widget wird vom Nutzer selbst mit Bausteinen bestückt und kann so individuell gestaltet werden. Hierfür stehen unterschiedlich große Wetterbausteine, Uhren, Musik-Player-Steuerungen, Galerievorschauen und Kurzwahltasten für Kontakte zur Verfügung. So kann der Anwender beispielsweise ein großes Wetter-Widget mit einer kleinen Uhr und einer kleinen Playersteuerung kombinieren oder ein kleines Wetter-Widget mit einer großen Playersteuerung und mehreren Kurzwahltasten. Die Bausteinauswahl ist jedoch begrenzt, Apps von Drittanbietern können nicht in das Me Widget eingebaut werden. Ob es wirklich einen Vorteil gegenüber einzelnen Widgets bietet, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Wir fanden das Konzept zwar interessant, aber noch ausbaufähig.

In den Systemeinstellungen hat die Huawei-Benutzeroberfläche ebenfalls ihre Spuren hinterlassen: Sie sind beim Ascend Y300 auf zwei Reiter verteilt. Der erste Reiter "Allgemein" listet die häufig benötigten Einstellungen wie WLAN, Bluetooth, die Helligkeitseinstellung und die Lautstärkeeinstellungen. Die von Android gewohnten Systemeinstellungen befinden sich dann unter dem Reiter "Alle". Die Aufteilung bringt zwar mehr Übersichtlichkeit, erscheint aber in Anbetracht der Möglichkeiten der Schnelleinstellungsleiste überflüssig.

Konfigurierbare Schnelleinstellungsleiste

Denn über die Schnelleinstellungsleiste hat der Nutzer einfachen Zugriff auf grundlegende Einstellungen des Smartphones. So kann das WLAN-Modul oder Bluetooth umgeschaltet oder die Helligkeit reguliert werden. Die Leiste kann nach eigenen Vorlieben bestückt werden, was zahlreiche andere Benutzeroberflächen nicht ermöglichen.

Auch die Profilauswahl des Ascend Y300 ist über diese Schnelleinstellungsleiste erreichbar. Über vier voreingestellte Profile kann der Nutzer das Verhalten des Ascend Y300 an die jeweilige Umgebung anpassen. Das Outdoor-Profil beispielsweise stellt die Lautstärke und die Helligkeit auf Maximum, während das Meeting-Profil das Smartphone stumm stellt.

Nützliche und weitreichende Profileinstellungen

Die Profile des Ascend Y300 gehen jedoch weiter als bloßes Stummschalten: Im Nachtmodus werden nicht nur die Nachrichtentöne deaktiviert und ankommende Anrufe blockiert, sondern alle Datendienste samt E-Mail-Synchronisation komplett abgeschaltet. So schont der Nutzer über Nacht den Akku, wenn er die Datendienste ohnehin nicht braucht. Über eine separate Profil-App können die Einstellungen bearbeitet und neue Profile hinzugefügt werden. Smartphones anderer Hersteller würden solche Funktionen auch guttun.

App-Übersicht fehlt

Emotion UI hat im Unterschied zu den meisten anderen Android-Oberflächen keine Übersicht über alle installierten Apps. Neue Apps werden immer auf der letzten Seite des Startbildschirms abgelegt; ist diese voll, wird eine neue Seite hinzugefügt. Dieses Konzept, das an iOS erinnert, hat Huawei bereits beim Mediapad 10 FHD angewendet. Der Nutzer kann die App-Icons so anordnen, wie er es wünscht, und zwischendrin auch Widgets platzieren. Apps lassen sich auch in Ordnern zusammenfassen.

Insgesamt macht Huaweis neue Benutzeroberfläche einen ordentlichen Eindruck. Sie sieht gut aus und bietet deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten als die Oberflächen anderer Hersteller. Nutzer können das Design schnell an den persönlichen Geschmack anpassen, auch das Me Widget ist trotz der Einschränkungen ein interessantes Konzept. Emotion UI enthält zahlreiche Funktionen, die nur wenige andere Herstelleroberflächen bieten und sonst eher von separaten Launchern bekannt sind.

Dass die App-Übersicht fehlt, hat uns nicht gestört. Da neue Apps auf der jeweils letzten Seite hinzugefügt werden und der Nutzer an jeder Stelle des Startbildschirms neue Seiten einfügen kann, ist genug Spielraum vorhanden, den Startbildschirm wie gewohnt einzurichten. Im Grunde verlagert sich so die App-Übersicht nur auf die letzten Seiten des Startbildschirms. Dennoch muss sich der Nutzer erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr auf Knopfdruck alle installierten Apps zu sehen. Die Arbeit mit Ordnern ist hier beinahe schon Pflicht, um nicht den Überblick zu verlieren. Wir haben keine Einstellung gefunden, mit der das endlose Scrollen durch die Seiten des Startbildschirms ermöglicht wird.

Eigenwillige Tastatur

Die installierte Huawei-Tastatur lässt sich per Knopfdruck von einem englischen auf ein deutsches Layout umstellen. Im deutschen Layout gibt es für die Umlaute und das "ß" keine separaten Tasten, sie sind per langem Druck auf die jeweiligen Vokale oder das "s" verfügbar. Um Sonderzeichen oder Zahlen einzugeben, muss der Nutzer eine zusätzliche Seite aufrufen, was schnell nervt. Unverständlich ist, dass im englischen Layout alle Sonderzeichen und Zahlen über lange Klicks erreichbar sind. In den Systemeinstellungen lässt sich jedoch auch die Standardtastatur von Android aktivieren.

Eine Swype-Eingabe ist mit der Huawei-Tastatur nicht möglich. Ein Tastaturproblem früherer Huawei-Geräte wie dem Mediapad 10 FHD ist uns auch beim Ascend Y300 aufgefallen: Im Standardbrowser muss der Nutzer bei jeder Eingabe die Tastatur neu auf das deutsche Layout umstellen, andere Apps merken sich hingegen die Einstellung.

4 Zoll großes Display

Das Display des Ascend Y300 ist 4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Dies ergibt eine Pixeldichte von 233 ppi. Das Display stellt aufgrund der geringen Auflösung Bildschirminhalte nicht allzu scharf dar. Obwohl die Pixeldichte mit 233 ppi höher ist als die eines Nexus 7 (216 ppi), werden feine Details wie kleine Schrift weniger sauber und glatt dargestellt. Ein Treppeneffekt ist sichtbar.

Angenehme Farben

Farben stellt der Bildschirm des Ascend Y300 natürlich und kontrastreich dar. Die Farbwiedergabe ist etwas weniger intensiv als beim Galaxy S3 in dessen Standardeinstellung. Verglichen mit dem HTC One sind die Farben beim Huawei-Gerät etwas wärmer. Alles in allem unterscheidet sich die Darstellungsqualität in diesem Punkt jedoch nicht stark von den Displays deutlich teurerer Geräte.

Die Abbildungsqualität des Bildschirms lässt nach, wenn der Nutzer aus schrägerem Winkel auf das Ascend schaut. Zwar invertieren die Farben nicht, sie verlieren aber an Kontrast. Zudem reduziert sich die Leuchtkraft des Bildschirms. Diese ist generell recht niedrig, bei hellem Tageslicht ist der Bildschirminhalt schwer zu erkennen.

Die Bildschirmabdeckung ist sehr anfällig für Fingerabdrücke und lässt sich schwer reinigen. Huawei hat offenbar auf eine fettabweisende Beschichtung verzichtet.

Gehäuse aus Kunststoff

Das 124,3 x 63,4 x 11,4 mm große und 135 Gramm schwere Ascend Y300 ist aus mattem Kunststoff gefertigt, der sich etwas billig anfühlt. Das Gehäuse ist anständig verarbeitet, der Rückdeckel knarzt allerdings etwas. Zudem lässt sich das Gerät bereits bei leichter Druckeinwirkung verbiegen. Da die Rückseite leicht gewölbt ist, ist das Smartphone am Rand nur 10 mm dick.

Der Einschaltknopf des Smartphones befindet sich gut erreichbar auf der Oberseite neben der 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Auf der rechten Gehäuseseite ist die Lautstärkewippe angebracht, links der Micro-USB-Anschluss.

Auf der Rückseite ist eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Fotolicht. Daneben befindet sich der Lautsprecher. Der Rückdeckel des Ascend Y300 lässt sich abnehmen, darunter befinden sich der auswechselbare Akku sowie die Einschübe für die SIM-Karte und eine Micro-SD-Speicherkarte.

Ausgewogener Lautsprecher

Der Mono-Lautsprecher des Ascend Y300 hat schwache, aber noch wahrnehmbare Bässe. Die Höhen sind auch bei voller Lautstärke nicht unangenehm und fransen nicht aus. Bei geringerer Lautstärke sind die Bässe immer noch gut zu hören. Insgesamt klingt der Lautsprecher ausgewogen und gut.

Die maximale Lautstärke des Lautsprechers ist ausreichend hoch. Am besten klingt er, wenn der Nutzer das Smartphone umdreht und direkt auf die Lautsprecheröffnung schaut. Wird das Gerät in der Hand gehalten und von vorne betrachtet, verlieren die Höhen an Brillanz, der Ton klingt dann etwas dumpf. Andersherum werden die Höhen etwas schriller, wenn das Ascend Y300 mit dem Lautsprecher auf einen Tisch gelegt wird.

Kamera für Schnappschüsse

Die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite kommt an die Qualität derer teurerer Smartphones nicht heran. Die Fotos sind nicht sehr scharf, Details wirken verwaschen, haben einen leichten Blaustich und sind etwas unterbelichtet. Dafür zeigen sie wenig Artefakte. Insgesamt reicht das Ascend Y300 für Schnappschüsse aus.

An Aufnahmemodi hat die Kamera nur den Einzelbildmodus und eine Panoramaeinstellung. Serienbildaufnahmen sind mit der Kamerasoftware des Ascend Y300 nicht möglich. Dafür können Effekte wie Sepia, Schwarz-Weiß oder eine Tontrennung direkt in das Sucherbild eingeblendet werden. So sieht der Nutzer bereits während der Aufnahme, wie der Effekt später wirkt.

Die Frontkamera hat 0,3 Megapixel und einen Fixfokus. Damit reicht sie für Videotelefonie aus, für gelungene Selbstporträts ist die Qualität aber zu gering.

Dual-Core-Prozessor und DLNA

Im Inneren des Ascend Y300 arbeitet ein MSM822-Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, der eine Taktrate von 1 GHz hat. Als Grafikchip ist ein Adreno 203 eingebaut.

Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 512 MByte. Der Flash-Speicher ist 4 GByte groß, wovon dem Nutzer knapp über 2 GByte zur Verfügung stehen. Ein Speicherkartensteckplatz für Micro-SD-Karten bis 32 GByte ist eingebaut. Da keine Apps auf die Speicherkarte verschoben werden können, müssen Nutzer mit dem begrenzten Platzangebot auskommen. Auch Speicherverwaltungsapps wie App2SD, mit der Apps verschoben werden können, schaffen hier keine Abhilfe.

Das Ascend Y300 unterstützt Quad-Band-GSM mit GPRS und EDGE sowie UMTS mit HSDPA bis 7,2 MBit/s und HSUPA bis 5,76 MBit/s auf den Frequenzen 900 und 2.100 MHz.

Drahtlos funkt das Smartphone per Single-Band-WLAN nach 802.1b/g/n auf 2,4 GHz. Bluetooth läuft in der Version 2.1 EDR, zudem ist das Gerät DLNA-fähig. Ein GPS-Modul und ein UKW-Radio sind eingebaut. Auf einen NFC-Chip oder LTE müssen Käufer in dieser Preisklasse verzichten.

Der Lagesensor reagiert ohne nennenswerte Verzögerung, der Helligkeitssensor hingegen braucht länger, um die Bildschirmhelligkeit an das Umgebungslicht anzupassen.

System läuft nicht immer flüssig

Wenn der Anwender durch die Menüs oder den Startbildschirm scrollt, zeigt das Ascend Y300 manchmal kleine Ruckler. Diese beeinträchtigen jedoch nicht die Arbeit mit dem Smartphone. Das Gerät wird merklich langsamer, während der Nutzer arbeitsspeicherintensive Apps schließt. Dann kann es auch ein paar Sekunden dauern, bis der Startbildschirm wieder aufgebaut ist. Sind hingegen nicht besonders rechenintensive Apps geöffnet, kommt das Smartphone mit Multitasking gut zurecht. Der Wechsel zwischen den offenen Apps erfolgt dann ohne nennenswerte Verzögerung.

Der Standardbrowser schafft es trotz Android 4.1.1 nicht, Internetseiten wirklich flüssig darzustellen. In Googles Chrome-Browser sind die Ruckler noch deutlicher.

Inwieweit die Benutzeroberfläche Emotion UI ihren Beitrag zum nicht immer flüssig laufenden System leistet, können wir nicht abschließend feststellen. Die Übergänge zwischen den Startbildschirmseiten sind nicht immer ruckelfrei. Einen Zusammenhang zwischen der Komplexität der unterschiedlichen Übergangsanimationen konnten wir nicht feststellen.

Die Installation grafikintensiver Spiele, die viel Speicherplatz benötigen, sind aufgrund des begrenzten Speichers des Smartphones kaum möglich. Mit Spielen wie Jetpack Joayride, Angry Birds oder Temple Run hat das Gerät keine Probleme.

Akkulaufzeit und Akkuschonfunktion

Der Akku des Ascend Y300 hat eine Nennladung von 1.950 mAh. Im Akkutest hat das Smartphone unter Prozessorvolllast fast fünf Stunden durchgehalten, was ein überdurchschnittlich guter Wert ist. Ein Video konnten wir 4,5 Stunden lang sehen, dann war der Akku leer. Auch dies ist ein guter Wert. Allerdings ruckeln hochauflösende Videos auf dem Gerät stark: 1080p- und 720p-codierte Filme zu schauen macht daher wenig Spaß.

Ab einem Akkustand von unter 30 Prozent fragt das Smartphone, ob es den Stromsparmodus aktivieren soll. Hierbei werden nicht nur Bluetooth, WLAN, Animationen und das Vibrationsfeedback ausgeschaltet sowie die Displayhelligkeit auf ein Minimum reduziert, sondern auch permanente Datenverbindungen im Hintergrund deaktiviert.

Benchmarks

In den Benchmark-Tests erreicht das Ascend Y300 maximal mittelmäßige Ergebnisse. Im Javascript-Benchmark mit Octane schafft das Smartphone 743 Punkte. Aufgrund der mit 1 GHz niedrigen Taktung der Einzelkerne des Dual-Core-Prozessors liegt dieser Wert natürlich deutlich unter denen höher getakteter Smartphones wie dem Galaxy S3 mit 1.862 Punkten.

Beim Gerätebenchmark Geekbench erreicht das Ascend Y300 nur 491 Punkte, ein eher schlechter Wert. Beim Antutu-Benchmark schafft das Smartphone mit 6.101 Punkten einen Wert, der noch unter dem des anderthalb Jahre alten Kindle Fires liegt. Den Grafikbenchmark GL Benchmark konnten wir mit dem Ascend Y300 nicht durchführen, da die App wiederholt abstürzte.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Huawei Ascend Y300 ist im Onlinehandel ab 145 Euro erhältlich.

Fazit

Mit dem Ascend Y300 ist Huawei ein anständiges Android-Smartphone zum günstigen Preis gelungen. Mit seinem Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz und der guten Akkulaufzeit ist das Gerät ein erweitertes Einsteigergerät. Für rechenintensive Spiele oder Apps ist es hingegen nur bedingt geeignet. Generell müssen Abstriche bei der Schnelligkeit und Leistung gemacht werden: Komplett ruckelfrei arbeitet das Ascend Y300 nicht. Hier zeigen sich die Grenzen, die der niedrige Preis vorgibt.

Dafür hat das Smartphone neben der überdurchschnittlich langen Akkulaufzeit einen für diese Preislage guten Bildschirm und eine gelungene Benutzeroberfläche. Das Display zeichnet sich durch natürliche Farben und einen angenehmen Kontrast aus, obwohl es nicht besonders hell ist. Huaweis neue Benutzeroberfläche Emotion UI sieht gut aus und bietet zahlreiche Funktionen, die die Oberflächen anderer Hersteller nicht haben. Hervorzuheben sind dabei die einfache Bedienung und die weitreichenden Profileinstellungen.

Die geringe Speicherausstattung hat uns hingegen gestört. Hier kann der Anwender nur bedingt mit einer Speicherkarte nachbessern, da Apps nicht verschoben werden können. Für Programme, die viel Speicherplatz einnehmen, eignet sich das Ascend Y300 demnach nicht.

Das Ascend Y300 ist ein Gerät für anspruchsvolle Einsteiger, die mit ihrem Smartphone mehr machen wollen als telefonieren. In der Preisklasse um die 150 Euro ist das Huawei Ascend Y300 momentan kaum zu schlagen.  (tk)


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