Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0009/9746.html    Veröffentlicht: 13.09.2000 09:54    Kurz-URL: https://glm.io/9746

3dfx liefert Voodoo4 4500 AGP und PCI aus

Preiswerter Nachfolger für Voodoo3-Grafikkarten

3dfx Interactive hat in dieser Woche mit der weltweiten Auslieferung der Voodoo4-4500-AGP- und Voodoo4-4500-PCI-Grafikkarten begonnen, die wie die teurere Voodoo5 5500 mit Full-Screen-Anti-Aliasing (FSAA) mit hoher Darstellungsqualität glänzen soll. Sie besitzen anstelle von zwei allerdings nur einen VSA-100-Grafikchip, dem ein 350 MHz RAMDAC sowie 32 MB SDRAM zur Verfügung stehen.

Die aufwendigen, aber sowieso erst mit DirectX 8 nutzbaren T-Buffer-Effekte der Voodoo5 5500 und der Ende des Jahres verspätet erscheinenden Voodoo5 6000 können von den Voodoo4-Grafikkarten nicht genutzt werden. Hierzu sind laut 3dfx zwei oder mehr VSA-100-Grafikchips vonnöten.

Die Voodoo4-4500-Grafikkarten bieten laut 3dfx eine Füllrate von 333 Megapixeln/Sekunde, wobei sowohl der Grafikchip als auch der Speicher mit 166 MHz getaktet ist.

Sowohl die AGP- als auch die PCI-Versionen der Voodoo4 4500 werden diese Woche in den USA für knapp 150,- US-Dollar erhältlich sein. Die Straßenpreise dürften etwas niedriger liegen. In Europa und Japan sollen die Voodoo4-Karten laut 3dfx kurze Zeit später erhältlich sein. Ebenfalls erhältlich ist nun die Mac-Version der Voodoo4 4500 PCI.

Kommentar:
Mit den Voodoo4-Grafikkarten könnte es 3dfx vielleicht gelingen, ein attraktives Low-End-Produkt auf den Markt zu bringen. Doch der Konkurrent NVidia hat mit der GeForce2 MX bereits ein leistungsfähigeres Produkt im Angebot, das preislich nicht weniger attraktiv ist.  (ck)


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