Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/microsoft-windows-live-messenger-wird-mit-skype-zwangsvereinigt-1211-95567.html    Veröffentlicht: 07.11.2012 09:24    Kurz-URL: https://glm.io/95567

Microsoft

Windows Live Messenger wird mit Skype zwangsvereinigt

Microsoft hat nun offiziell die Umstellung seines Windows Live Messengers auf Skype angekündigt. Bis Frühjahr 2013 kann der alte Instant Messenger noch genutzt werden.

Wenn sich Nutzer des Windows Live Messengers mit ihren Microsoft-Live-Zugangsdaten bei Skype 6.0 anmelden, werden ihre bisher im Messenger verwalteten Kontakte automatisch in Skype integriert.

Danach können die Anwender über Skype chatten, Videogespräche und Gespräche ins Festnetz und ins Mobilfunknetz führen. Außerdem gibt es die bekannten Funktionen für Videogespräche mit mehreren Teilnehmern, die Bildschirmfreigabe zum Ansehen fremder Desktops und für die Veröffentlichung des eigenen Bildschirms.

Der Microsoft Messenger wird nach Angaben von Microsoft im Frühjahr 2013 weltweit von Skype abgelöst. Die einzige Ausnahme ist China, wo der Messenger auch weiterhin verfügbar sein wird. Gründe dafür nannte Microsoft nicht. Für Unternehmensanwender, die auch den Kommunikationsserver selbst betreiben wollen, bietet Microsoft mit Lync eine Alternative an.

Der Windows Live Messenger existiert seit Ende 2005 unter diesem Namen und geht auf den MSN Messenger zurück, der Mitte 1999 vorgestellt wurde.  (ad)


Verwandte Artikel:
Microsoft: Dem Windows Live Messenger droht das Aus   
(06.11.2012, https://glm.io/95533 )
Sprachassistent: Microsoft bringt Cortana für Skype   
(10.10.2017, https://glm.io/130531 )
Staatstrojaner und Quick-Freeze: Österreich verschärft frühere Überwachungspläne   
(22.02.2018, https://glm.io/132940 )
Überwachung: BKA soll bereits Trojaner in Ermittlungen einsetzen   
(27.01.2018, https://glm.io/132425 )
Signal-Protokoll: Skype integriert ein bisschen Verschlüsselung   
(14.01.2018, https://glm.io/132160 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/