Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/call-of-duty-black-ops-2-mit-tarnanzuegen-und-untoten-1210-95075.html    Veröffentlicht: 13.10.2012 12:00    Kurz-URL: https://glm.io/95075

Call of Duty

Black Ops 2 mit Tarnanzügen und Untoten

Hightech-Kampfgerät in der Elitesoldaten-Kampagne, verrostete Schulbusse bei den Zombies - und ganz viel Multiplayer: Bei einer Präsentation hat Treyarch die aktuelle Entwicklerversion von Black Ops 2 gezeigt.

Wäre der Inhalt aus Jugendschutzgründen nicht so ungeeignet für die Zielgruppe - Jay Puryear von Treyarch könnte glatt bei "Wetten, dass..." auftreten: "Wetten, dass ich mehrmals am Tag gut eine Stunde fast ohne Punkt und Komma über Black Ops 2 reden kann?" Der Director of Brand Development hatte jedenfalls in München bei einer Präsentation der aktuellen Version des Ego-Shooters viel zu sagen - zum Glück aber auch zu zeigen.

Etwa den zweiten Einsatz der Einzelspielerkampagne, der den Spieler in den Dschungel von Burma versetzt. Genauer gesagt: über den Dschungel - denn zu Beginn der Mission hängt der Spieler gemeinsam mit einem anderen Elitesoldaten an einer Felswand, festgehalten von einem Nano-Handschuh, der auch auf glattem Untergrund für Haftung sorgt. Ein paar dramatische Seilschwünge später sausen die beiden dann im Wingsuit in die Tiefe und über Bäume und bizarre Felsformationen.

Anschließend folgt ein Angriff auf eine feindliche Station, bei der ebenfalls Hightech-Kampfgerät eine Rolle spielt. So verfügen die Feinde über - nicht ganz unsichtbar machende - Tarnanzüge, während der Spieler auf dem Visier seiner Maschinenpistole die Gegner ganz gut sieht - im Jahr 2025 gibt es offensichtlich auch ein Wettrüsten bei der Infanterie.

Grafisch macht das Ganze trotz der eigentlich nicht mehr ganz aktuellen Infinity-Ward-Engine einen erstaunlich guten Eindruck - insbesondere die Darstellung von Menschen und Gesichtern wirkt spürbar besser als beim letztjährigen Call of Duty. Auf Nachfrage hat Jay Puryear gesagt, dass die Entwickler neben den Licht- und Schatteneffekten auch einige Details geändert haben, über die das Studio nicht öffentlich spricht.

Ein Großteil des Zombie-Modus - inzwischen so etwas wie das Markenzeichen der Call-of-Duty-Spiele von Treyarch - basiert auf der für das erste Black Ops veröffentlichten Erweiterung Rezurrection, die auf dem Mond spielt. In Black Ops 2 ist der Spieler mit einem Bus unterwegs, der ihn durch die USA fährt und im Spielmodus "Tranzit" bis zu vier Kumpel im Koopmodus gegen untote Horden antreten lässt. Interessant für Fans eher hektischer Partien dürfte "Grief" sein, bei dem drei Teams gegeneinander antreten: Zwei bestehen aus bis zu vier menschlichen Spielern, eines aus bis zu vier Zombies.

Multiplayer mit Bot-Tutorial

Auch der Multiplayermodus von Black Ops 2 stand bei Jay Puryear auf der Agenda. Er hat länger über die gewohnten 55 Level und die 10 Prestigelevel referiert, ebenso über die 22 Scorestreaks - so heißen die Killstreaks jetzt. Ein besonderes Anliegen war ihm aber der Hinweis auf den bereits auf der GDC 2012 in Köln vorgestellten E-Sport-Modus sowie den Trainingsmodus, in dem Spieler in unterschiedlichsten Konstellationen den Umgang nicht nur mit Waffen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen lernen, sondern auch eine Einführung in Gruppentaktiken bekommen, indem etwa über mehrere Partien hinweg zwei Teams mit jeweils drei menschlichen Mitstreitern und drei Bots antreten.

Was es sonst noch an Neuigkeiten in Black Ops 2 gibt, können wir laut Publisher Activision selbst ab dem 13. November 2012 herausfinden - dann erscheint der Titel in ungeschnittener Form für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC.  (ps)


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