Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/offensive-combat-erster-ego-shooter-fuer-ouya-vorgestellt-1208-93635.html    Veröffentlicht: 03.08.2012 17:50    Kurz-URL: https://glm.io/93635

Offensive Combat

Erster Ego-Shooter für Ouya vorgestellt

Die Android-Konsole Ouya feiert doppelte Premiere: Der erste Ego-Shooter und gleichzeitig das erste Actionspiel mit Pandabären ist angekündigt worden. Außerdem ist bekannt geworden, dass US-Besitzer der Ouya auf dem Gerät iHeart Radio hören können.

In den letzten Tagen vor Ablauf der Geldsammel-Phase auf Kickstarter legen die Macher der Android-Spielkonsole Ouya mit weiteren Ankündigen nach. So haben sie jetzt den ersten Ego-Shooter für die Konsole angekündigt. Er trägt den Titel Offensive Combat und entsteht bei U4iA Games im nordamerikanischen Bellevue. Das Studio besteht aus Entwicklern, von denen einige vorher an Guitar Hero und Call of Duty gearbeitet haben.

Offensive Combat war vor der Vorstellung für Ouya bereits als grundsätzlich kostenloser Multiplayer-Shooter für Browser und Tablets angekündigt. Der Titel setzt eher auf flotte Action und lustige Szenarios, weniger auf bierernste Rette-die-Welt-Missionen - die Spieler können auch als Pandabär oder in Bananenverkleidung antreten.

Mit Offensive Combat sind inzwischen vier Spiele für Ouya offiziell angekündigt worden: Neben dem U4iA-Games-Projekt hat Square Enix eine Neuauflage von Final Fantasy 3 vorgestellt, Cliffhanger Productions hat eine Umsetzung von Shadowrun Online versprochen und Robotoki das Zombiespiel Human Element.

Außerdem hat das Unternehmen hinter Ouya eine Kooperation mit iHeart Radio angekündigt. Allerdings werden nur US-Kunden das Angebot nutzen können - angeblich soll es nach Möglichkeit aber auch vergleichbares für Europa geben.

Auf Kickstarter hat Ouya inzwischen Vorbestellungen für über 6,5 Millionen US-Dollar von kanpp 50.000 Unterstützern sammeln können. Vor Ablauf der Frist am 9. August 2012 hat das Angebot einer limitierten, braunmetallic lackierten Version für 140 US-Dollar noch einmal für einen Schub gesorgt - fast 3.700 künftige Spieler haben dafür Geld investiert.  (ps)


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