Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/google-maps-und-earth-londons-olympiapark-und-muenchen-mit-hd-satellitenbildern-1207-93507.html    Veröffentlicht: 29.07.2012 17:00    Kurz-URL: https://glm.io/93507

Google Maps und Earth

Londons Olympiapark und München mit HD-Satellitenbildern

Google hat für seine Anwendungen Maps und Earth neue hochauflösende Satellitenbilder zur Verfügung gestellt. Von 28 Städten, darunter Chicago, London und München, gibt es zudem perspektivische 45-Grad-Fotos.

Zu Beginn der Olympischen Spiele in London hat Google für seine Landkartenanwendungen Earth und Maps neue hochauflösende Satellitenbilder freigegeben. Wie einem Blogeintrag von Google zu entnehmen ist, gibt es insgesamt für 72 Städte oder Regionen neue Fotos aus dem Weltraum.

Unter den nun schärfer zu sehenden Städten ist auch London, natürlich inklusive dem neu erbauten Olympiapark. Dieser soll nach den Spielen teilweise wieder abgebaut werden, in künftigen Updates von Google dürfte das gut zu beobachten sein. Weitere Updates gibt es vor allem für landschaftlich reizvolle Regionen wie den Bryce Canyon in Utah und die Green Bay in Wisconsin. Auch etliche europäische Städte sind nun mit hochauflösenden Senkrechtaufnahmen zu sehen, darunter die Wiener Neustadt, Bern und Genf.

Hubschrauberperspektive für München

Vor allem in Google Earth sind die neuen 45-Grad-Aufnahmen hilfreich, denn sie erlauben einen perspektivischen Blick in eine Stadt. Ähnlich wie bei Street Maps, bei dem alle Bilder auf derselben Höhe aufgenommen sind, kann man sich damit eine erste Orientierung in einer fremden Stadt verschaffen. Aus dem Blickwinkel eines niedrig fliegenden Hubschraubers kann man nun unter anderem Chicago, München und Teile der Londoner Innenstadt erforschen.

Die neuen Bilder werden bei Google Maps und Earth automatisch verwendet. Eine vollständige Übersicht über das neue Material bietet Google an, auch ausgewählte Regionen ganzer Länder wurden aktualisiert. Wie bisher sind aber nicht flächendeckend alle von Google zur Verfügung gestellten Satellitenbilder in der gleichen Auflösung vorhanden, manche Gebiete wie militärische Sperrzonen werden auch gar nicht mit Fotos dargestellt.  (nie)


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