Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/hdr-efex-pro-2-nik-software-verspricht-gute-bilder-trotz-unguenstigem-licht-1207-93076.html    Veröffentlicht: 10.07.2012 08:51    Kurz-URL: https://glm.io/93076

HDR Efex Pro 2

Nik Software verspricht gute Bilder trotz ungünstigem Licht

Die Bildbearbeitungssoftware HDR Efex Pro 2 von Nik Software erlaubt die punktuelle Nachbearbeitung von HDR-Fotos. Damit sollen im Nachhinein selbst bei schlechten Belichtungssituationen gute Bilder entstehen können.

Die neue Version HDR Efex Pro 2 soll durch eine neue Tone-Mapping-Engine die Bilder schneller berechnen. Das war einer unserer Hauptkritikpunkte an der ersten Version des Programms. Außerdem soll durch die Änderung der Bedienoberfläche die Arbeit mit dem Programm vereinfacht werden.

Mit der neuen Funktion "Tiefensteuerung" soll verhindert werden, dass die Bilder zu unstrukturiert und wenig plastisch erscheinen. Zudem nutzt HDR Efex Pro 2 nach Herstellerangaben nun die GPU der Grafikkarte und Multikernprozessoren, um die rechenintensiven HDR-Fotos schneller zu generieren.

Geisterbilder und chromatische Aberrationen entfernen

Die bei Belichtungsreihen entstehenden leichten Verschiebungen zwischen den Bildern führen beim Übereinanderlegen zu Geisterbildern. Das passiert zum Beispiel bei Bäumen, die sich im Wind bewegen, aber auch durch Personen, die durchs Bild laufen.

HDR Efex Pro 2 besitzt eine Funktion, mit der diese Ghosting-Effekte mit dem Cursor entfernt werden können. Auch störende chromatische Aberrationen im Bild können gemindert werden. Mit dem digitalen Neutraldichteverlaufsfilter können im Nachhinein helle Bildbereiche in ihrer Helligkeit harmonisch dem restlichen Bild angepasst werden. Diese Funktion ist vor allem bei Landschaftsaufnahmen mit relativ hellem Himmel und dunklem Boden interessant.

Mit den U-Point-Kontrollpunkten kann nun der Weißabgleich sowohl selektiv als auch global über das ganze Bild hinweg verändert werden. Mit dieser Technik werden Masken generiert, ohne dass der Anwender sie aufwendig malen muss. Der Anwender setzt dazu einfach eine Pipette auf den zu beeinflussenden Bildbereich und bedient die Parameterregler.

Da die vielen Möglichkeiten, Regler zu verändern und das Bild zu beeinflussen, häufig darin enden, dass der Benutzer herumprobiert, kann mit dem Protokollbrowser nun jede Änderung gespeichert werden. Diese aufgebohrte Undo-Funktion erlaubt das einfache Springen zwischen verschiedenen Einstellungen.

HDR Efex Pro 2 ist derzeit nur in englischer Programmsprache erhältlich und kostet rund 100 Euro. Ein Upgrade wird für 50 Euro angeboten. HDR Efex Pro 2 läuft als Plugin unter Photoshop, Lightroom und Apple Aperture. Eine kostenfreie, 15-tägige Testversion ist unter Preisgabe der eigenen E-Mail-Adresse ebenfalls erhältlich.  (ad)


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