Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/kickstarter-erfolg-chameleon-fuer-android-tablets-kommt-1206-92273.html    Veröffentlicht: 04.06.2012 20:59    Kurz-URL: https://glm.io/92273

Kickstarter-Erfolg

Chameleon für Android-Tablets kommt

Teknision hat für Chameleon 50.000 US-Dollar via Kickstarter gesammelt. Damit kann der Prototyp des alternativen Startbildschirms für Android-Tablets in die Produktion gehen.

Das kanadische Unternehmen Teknision hat erfolgreich für Chameleon Geld über Kickstarter gesammelt. Als Ziel waren 50.000 US-Dollar gesetzt. Diese Spendensumme wurde nun zehn Tage vor Ablauf der Frist erreicht, so dass die Software demnächst über Googles Play Store angeboten wird. Nach Angaben des Anbieters befindet sich Chameleon noch im Prototypstadium.

Für das Geldsammeln via Kickstarter waren Spenden ab 1 US-Dollar möglich. Ab einer Spendensumme von 5 US-Dollar erhalten die Spender die fertige Software kostenlos, noch bevor sie in Googles Play Store veröffentlicht wird. Wer seit Ende vergangener Woche mindestens 25 US-Dollar spendet, wird außerdem als Unterstützer namentlich im Programm selbst genannt. Wer das nicht mag, kann sich aus dieser Liste austragen lassen.

Wer vor dem 31. Mai 2012 mehr als 50 US-Dollar gespendet hat, kann ebenfalls dauerhaft namentlich in der Chameleon-Software genannt werden, wenn er dies wünscht. In diesem Fall erfolgt die Namensnennung nicht automatisch, sondern nur, wenn sich der Betroffene dafür meldet. Wie das dann ablaufen wird, will der Anbieter demnächst verraten.

Chameleon erlaubt es, verschiedene Startbildschirme mit den relevanten Informationen zu füllen. Die einzelnen Startbildschirme sollen sich wahlweise abhängig von Tageszeit oder Aufenthaltsort aktivieren. So kann etwa morgens ein Startbildschirm mit den aktuellen Schlagzeilen und Tweets erscheinen, der über das aktuelle Tagesgeschehen informiert. Im Büro könnten dann die für die Arbeit relevanten Daten und Anwendungen erscheinen, um diese bequem im Zugriff zu haben. Wenn der Tabletnutzer abends zu Hause ist, könnten passende Videostreaming-Plattformen oder Spiele auf dem Startbildschirm zu sehen sein, um Zerstreuung zu suchen.

Noch viel zu tun

Chameleon soll auf allen Tablets funktionieren, auf denen mindestens Android 3.2 läuft und deren Display eine Auflösung von mindestens 1.280 x 800 Pixeln und eine Displaydiagonale von mindestens 10,1 Zoll hat. Kleinere Displays, eine geringere Auflösung oder ältere Android-Versionen werden derzeit nicht unterstützt. Später könnte es Chameleon auch für kleinere Displays mit einer geringeren Auflösung geben.

Vorerst wird es Chameleon ausschließlich mit einer englischsprachigen Oberfläche geben. Erst später soll dann auch eine deutsche Version erscheinen. Auch eine Mehrbenutzerverwaltung wird es zunächst nicht geben, so dass Chameleon nicht ohne weiteres von unterschiedlichen Personen sinnvoll genutzt werden kann.  (ip)


Verwandte Artikel:
Chameleon: Neuartiges Bedienkonzept für Android-Tablets   
(30.05.2012, https://glm.io/92166 )
Play Store: Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen   
(25.05.2012, https://glm.io/92082 )
Galaxy S9 und S9+ im Test: Samsungs Kamera-Kompromiss funktioniert   
(08.03.2018, https://glm.io/133164 )
Raspad: Raspberry Pi kommt ins Bastel-Tablet-Gehäuse   
(06.03.2018, https://glm.io/133180 )
Google: Alphaversion von Android P ist da   
(08.03.2018, https://glm.io/133218 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/