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XPS 13 und Envy 14 Spectre

Die teuren Ultrabooks von Dell und HP sind da

Aluminium, Carbon und Glas - schon die Materialien, aus denen Envy 14 Spectre und XPS 13 gebaut sind, klingen edel, aber auch teuer. Folglich sind die jetzt verfügbaren Ultrabooks von Dell und HP auch alles andere als günstig als Konkurrenten mit vergleichbarer Hardware.

Mit Dell und HP stellen nun die letzten beiden der großen PC-Hersteller ihre Ultrabooks zum Verkauf. Beide Unternehmen setzen dabei auf designorientierte Kunden, ein paar Unterschiede in der Ausstattung gegenüber anderen Rechnern der Kategorie gibt es aber doch.

So bietet Dell mit dem bereits vorgestellten XPS 13 je einen Port für USB 2.0 und 3.0 an. HP dagegen setzt mit sowohl Mini-Displayport als auch HDMI auf zwei Ausgänge für Bildschirme, nur einer lässt sich aber in Verbindung mit dem Display des Ultrabooks nutzen - mehr beherrscht Intels HD Graphics 3000 der Sandy-Bridge-CPUs noch nicht.

Ungewöhnlich bei Ultrabooks ist auch HPs Display mit 14-Zoll-Diagonale, das dennoch nur 1.600 x 900 Pixel zeigt. Das hat aber den Vorteil der geringeren Pixeldichte, so dass die meisten Anwender wohl auf vergrößerte Schriften verzichten werden. Zudem ist das Envy 14 Spectre auf der Vorder- und Rückseite des Displays mit Glas versehen, was weniger Fingerabdrücke als das verbreitete Hochglanzplastik annimmt.

Dell dagegen hat sich vor allem darauf konzentriert, ein besonders kompaktes und leichtes Notebook zu bauen. Trotz 13,3-Zoll-Display wiegt das XPS 13 nur 1,36 Kilogramm. Das ist zwar nur wenig mehr als beim Zenbook UX31 von Asus mit gleich großem Bildschirm, das Display des Dell ist aber durch Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt, was das Gewicht etwas erhöht. Zum Ausgleich ist die Unterschale des XPS 13 laut Angaben von Dell aus Carbon gefertigt. HPs Ultrabook wiegt 1,8 Kilogramm.

Die Akkulaufzeiten geben beide Hersteller mit bis zu 9 Stunden an, das variiert aber wie bei jedem Notebook je nach Anwendung. Mindestens 5 Stunden müssen es aber nach Intels Vorschriften für Geräte mit der Marke Ultrabook auf jeden Fall sein.

Beide Notebooks sind nach Angaben der Hersteller ab sofort verfügbar und kosten auch in den einfachen Konfigurationen weit über 1.000 Euro. Am günstigsten ist noch das XPS 13 für 1.149 Euro. Dafür gibt es dann den Core i5-2467M (1,6 bis 2,3 GHz) und eine 128 GByte große SSD. Für nur 50 Euro Aufpreis verdoppelt sich der Speicherplatz. Wenn auch noch der Core i7-2637M (1,8 bis 2,9 GHz) dabei sein soll, sind aber 1.499 Euro gefordert. Alle Preise gelten zuzüglich 29 Euro Versandkosten, die Dell aber bei manchen Sonderaktionen erlässt - das merkt der Kunde aber erst kurz vor dem Bezahlen im Onlineshop oder beim telefonischen Bestellen.

Das HP Envy Spectre ist für 1.399 Euro zu haben, der Versand ist inklusive. Wie beim kleinsten Dell sind dann ein Core i5-2467M und eine 128-GByte-SSD verbaut. Den schnelleren Prozessor oder eine größere SSD bietet HP in seinem Onlineshop bisher nicht an, auch bei Amazon oder Notebooksbilliger ist keine andere Konfiguration zu finden.

Nachtrag vom 14. März 2012, 18:50 Uhr

Anders als zuerst in dieser Meldung genannt, verfügt das XPS 13 nicht über eine kombinierte Buchse für USB 2.0 und eSata. Die Angabe stammte aus einem PDF von Dell, welches laut Angaben des Unternehmens aber fehlerhaft ist. Das Gerät verfügt zwar über je eine Buchse für USB 3.0 und 2.0, Letztere beherrscht aber kein eSata.  (nie)


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